2 in 1 Buch | Polyneuropathie überwinden: Mit Nervenschmerzen und Restless Legs umzugehen lernen und ganzheitlich behandeln + Impfen oder nicht Impfen? Vor- und Nachteile individuell abwägen und faktenbasiert eine verantwortungsbewusste Impfentscheidung für Ihr Kind treffen

 
 
Books on Demand (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 17. Juni 2020
  • |
  • 100 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7519-4643-8 (ISBN)
 
Buch 1: Polyneuropathie überwinden

Was ist eine Polyneuropathie? Welche Ursachen können für eine solche Erkrankung vorliegen und mit welchen Symptomen geht diese einher? Wie sehen die herkömmlichen Therapieformen aus, und was kann ich selber für mich tun, damit ich besser mit der Diagnose Polyneuropathie leben kann?
Auf all diese Fragen erhalten Sie in diesem Ratgeber spannende Informationen und Antworten. Bei diesem Buch spielt es keine Rolle, ob Sie selbst an einer Polyneuropathie erkrankt sind oder jemanden in Ihrem Umfeld kennen, der an dieser Erkrankung leidet. Sie erhalten grundsätzliche Informationen gepaart mit wirklich nützlichen Tipps für den Alltag.

Buch 2: Impfen oder nicht Impfen?

90% aller deutschen Eltern lassen ihr Kind impfen. So unglaublich groß die Erfolge der Impfstoffe in der Vergangenheit waren, werden heutzutage die Stimmen gegen das Impfen lauter. Es ist nicht einfach, in dieser Debatte einen kühlen Kopf zu bewahren und eine faktenbasierte Entscheidung zu treffen. Mit Hilfe dieses Ratgebers werden Sie in die Lage versetzt, eine Entscheidung aufgrund der aktuellen Faktenlage zu treffen und diese individuell auf Ihr Kind abzustimmen. Ihr Kind wird es Ihnen danken!
1. Auflage
  • Deutsch
  • 0,50 MB
978-3-7519-4643-8 (9783751946438)
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Vorwort


Was ist eine Polyneuropathie? Welche Ursachen können für eine solche Erkrankung vorliegen und mit welchen Symptomen geht diese einher? Wie sehen die herkömmlichen Therapieformen aus, und was kann ich selber für mich tun, damit ich besser mit der Diagnose Polyneuropathie leben kann?

Auf all diese Fragen erhalten Sie in diesem Ratgeber spannende Informationen und Antworten. Bei diesem Buch spielt es keine Rolle, ob Sie selbst an einer Polyneuropathie erkrankt sind oder jemanden in Ihrem Umfeld kennen, der an dieser Erkrankung leidet. Sie erhalten grundsätzliche Informationen gepaart mit wirklich nützlichen Tipps für den Alltag.

Definition
Polyneuropathie

Um uns die Definition einer Polyneuropathie genauer anschauen zu können, müssen wir uns zuerst unser Nervensystem anschauen. Unser Nervensystem wird unterteilt, einmal in das zentrale Nervensystem, welches sowohl aus unserem Gehirn als auch aus unserem Rückenmark besteht, und in unser peripheres Nervensystem. Das periphere Nervensystem besteht aus allen Zellen, die sowohl unser Rückenmark als auch unser Gehirn verlassen, und die durch den gesamten Körper führen. Außerdem erfolgt eine Unterteilung unserer Nerven. Diese Unterteilung findet bezüglich der unterschiedlichen Nervenimpulse statt. Impulse an unsere Muskulatur werden von den motorischen Nerven ausgesendet. Unsere sensorischen Nerven sind dazu da, Empfindungssignale auszusenden, wie beispielsweise Berührungen, Schmerzen, Vibrationen oder auch Temperaturunterschiede. Diese Informationen werden dann sowohl an unsere Gelenke als auch an unsere Muskeln weitergegeben. Diesen Vorgang nennt man Tiefensensibilität.

Die dritte Unterteilung spiegelt die autonomen Nerven wider. Unsere autonomen Nerven befinden sich vor allem in unseren inneren Organen und sind für die Regulierung unserer Herzfrequenz lebensnotwendig. Auch die Regulierung unseres Blutdrucks sowie die Schweißproduktion werden von den autonomen Nerven mitbestimmt. Zusätzlich benötigen wir unsere autonomen Nerven auch für die Regulierung der Blase, unseres Verdauungstraktes wie auch der Mann bezüglich der Erektionsfähigkeit. Wenn nun eine Polyneuropathie vorliegt, kommt es zu den unterschiedlichsten Funktionseinschränkungen, vor allem in der peripheren, sensorischen, motorischen und in den autonomen Nerven unseres Körpers aus den unterschiedlichsten Gründen. Häufig betroffen sind hier die längsten Nerven, die sich in unserem Körper befinden. Da vor allem die längsten Nerven in unserem Körper betroffen sind, sind vor allem unsere Zehen, Füße wie auch Unterschenkel am meisten betroffen. Hier wird der Begriff "distal" verwendet. "Distal" bedeutet, dass es sich um etwas handelt, das weit von unserer Körpermitte entfernt ist. In unserem Beispiel ist es also eine distale Polyneuropathie, wenn die Zehen, Füße und Unterschenkel betroffen sind. Eher selten liegt eine sogenannte manifestierte Polyneuropathie vor. Bei einer manifestierten Polyneuropathie sind alle Symptome recht untypisch, wie beispielsweise eine sehr schnelle und voranschreitende Lähmungserscheinung. Deutlich häufiger kommt die Form der sensorischen Polyneuropathie vor, wobei sich die Symptome erst ganz langsam entwickeln, meistens durch Schmerzen in den Füßen. Die Wahrscheinlichkeit, an einer Polyneuropathie zu erkranken, liegt bei etwa 2-3 %. Mit steigendem Alter steigt jedoch auch die Wahrscheinlichkeit. Menschen über 55 haben eine Erkrankungswahrscheinlichkeit von ca. 8%.

Doch welcher Teil unserer Nervenzellen wird denn nun genau geschädigt? Für diese Frage müssen wir uns einmal die Nervenzellen an sich anschauen. Unsere Nervenzellen setzen sich aus einem Nervenfortsatz und einem Zellkörper zusammen. Der Nervenfortsatz ist häufig bis zu 1 m lang. Bei den Nervenfortsätzen, auch Axone genannt, handelt es sich um eine Art Kabel. Diese Nervenkabel werden mit einer Art isolierter Schicht vor äußeren Einflüssen geschützt. Diese isolierte Schicht wird Myelinschicht genannt. Doch die Myelinschicht dient nicht nur als Schutz, sondern hat ergänzend noch eine weitere wichtige Aufgabe, die elektrische Nervensignalweiterleitung.

Durch die Myelinschicht werden elektrische Signale weitergeleitet. Prinzipiell lässt sich sagen, dass eine Polyneuropathie dann vorliegt, wenn zur selben Zeit mehrere periphere Nerven innerhalb unseres Körpers nicht mehr richtig ihrer Arbeit nachgehen können. Hierfür können die unterschiedlichsten Ursachen vorliegen, die im entsprechenden Kapitel genauestens bezeichnet werden. Beispielsweise können Infektionen, ganz bestimmte Arzneimittel, Toxine oder auch Krebserkrankungen zu einer Vielzahl von Fehlfunktionen innerhalb unseres peripheren Nervensystems die Ursache sein.

Häufig kommt dann zuerst der Empfindungsverlust oder auch eine Art Schwächegefühl, das sowohl Füße als auch die Hände, Beine und Arme oder auch den Rumpf betreffen können. Ob eine Polyneuropathie vorliegt, lässt sich durch die Diagnostik herausfinden. Hierfür werden sowohl Bluttests als auch Urintests gemacht, Nervenleitungsuntersuchungen durchgeführt und ein sogenanntes Elektromyographieergebnis erzielt. Außerdem werden zwei Formen der Polyneuropathie voneinander unterschieden. Bei der ersten Form handelt es sich um die akute Polyneuropathie, bei der der Beginn einer Polyneuropathie akut und plötzlich auftritt, wohingegen bei der chronischen Polyneuropathie die Entwicklung sehr langsam fortschreitet und häufig über Monate oder sogar Jahre hinweg sich erst langsam entwickelt. Grundsätzlich können bei einer Polyneuropathie die unterschiedlichen Abschnitte innerhalb einer Nervenzelle, die sich in unserem Körper befindet, geschädigt werden. Hierbei kann sowohl die Nervenfaser als auch die isolierte Schicht, die sich um die Nervenfaser herum befindet, beschädigt sein.

Wichtig bei einer Polyneuropathie ist es, die Ursachen herauszufinden und diese zu beheben. Lediglich die Symptome zu behandeln ist wenig zielführend, wenn die Ursachen nicht behoben oder entdeckt werden. Deshalb wird als erstes die Analyse der Ursachen bei der Polyneuropathiebehandlung in den Fokus gesetzt. Außerdem werden zwei Polyneuropathiearten aufgrund ihrer Entstehung deutlich voneinander differnziert angesehen.

Bei der einen handelt es sich um die demyelinisierende Polyneuropathie. Hierbei ist die schützende Markschicht, die sogenannten Myelinschicht, von einem Zerfall betroffen, wohingegen es sich bei der axonalen Polyneuropathie um eine Störung im Axon (dem Nervenfortsatz) handelt.

Die beiden Formen der Polyneuropathie können tatsächlich auch in Kombination auftreten. Wenn es zu einer kombinierten Polyneuropathie kommt, werden sowohl die Markschicht als auch die Nervenfortsätze verletzt.

Der Verlauf und die Prognose einer Polyneuropathie:

Viele Patienten machen sich Sorgen und fragen sich, ob eine Polyneuropathie überhaupt heilbar ist. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die Polyneuropathie sich wie fast jede Krankheit verhält. Je eher sie erkannt und dementsprechend auch behandelt werden kann, desto besser sieht die anschließende Prognose aus. Das schwierige bei einer Polyneuropathie ist, dass die Symptome sich oft erst schleichend entwickeln und es sich so bei einer Diagnosestellung bereits um eine fortgeschrittene Polyneuropathieerkrankung handelt.

Die Diagnose wird häufig erst relativ spät gestellt, so dass die Prognose sich dementsprechend verschlechtert. Das liegt vor allem daran, dass Patienten die ersten Anzeichen nicht richtig deuten oder sie erst gar nicht wahrnehmen. Wenn es zu einer späten Entdeckung der Polyneuropathie kommt, sind die Nerven meist irreparabel beschädigt. Irreparabel heißt hierbei, dass eine Schädigung der Nervenzellen nicht mehr umkehrbar ist. Damit ist eine Heilung nicht mehr komplett möglich. Nichtsdestotrotz wird nach der Diagnosestellung versucht, die individuell richtige Behandlung zu finden, um weitere Nervenschäden, die durch die Polyneuropathie verursacht werden, weitestgehend zu verhindern und auch bereits bestehende Symptome mit einer Behandlung zu verbessern. Eines der grundsätzlichen Probleme bei einer Polyneuropathie ist, dass immer mehreren Nerven betroffen sind. Wir benötigen jedoch gesunde Nerven in unserem Körper, damit unsere Wahrnehmungen auch richtig funktionieren können. Unsere Nerven sind nämlich unter anderem in der Lage, sowohl Berührungen als auch Wärme und Kälte festzustellen.

Besäßen wir in unserem Körper keine Zellen, die für diese Empfindungen zuständig sind, würden wir beispielsweise auf eine heiße Herdplatte fassen und uns die Hand verbrennen, dies aber nicht spüren. Dies würde selbstverständlich zu schweren Verletzungen führen, da wir eine Schmerzempfindung nicht spüren könnten. Dadurch, dass unsere Nerven innerhalb unseres Körpers für eine Menge an unterschiedlichen Funktionen verantwortlich sind, kann eine Polyneuropathie auch extrem unterschiedliche Symptome hervorrufen. In welchem Ausmaß eine Nervenschädigung auftritt, hängt hierbei häufig von der Ursache ab.

Ursachen...

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