Das Komische in der Kultur

 
 
Tectum Wissenschaftsverlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 22. Juni 2016
  • |
  • 506 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-8288-6483-2 (ISBN)
 
Das Komische oder das, was jeweils als komisch rezipiert wird, ist allgegenwärtig - in der Werbung, im Film, in der Kunst, im Gespräch und in der Literatur, in der Musik, manchmal (und oft ungewollt) in der Politik, in der Religion und natürlich in vielerlei Formen im Alltag. In seinen Codierungen und den damit verbundenen, vom historischen und kulturellen Kontext abhängigen Wirkungen, Sinnzuschreibungen und Funktionen erscheint das Komische in den verschiedensten Formen und Abstufungen - vom platten Heischen nach Lachern bis hin zum feinen ästhetischen Spiel. Die Publikation zeigt die Bandbreite des Komischen in der Kultur exemplarisch auf und stellt darüber hinaus die Frage nach seiner Inter- oder gar Transkulturalität. Das Komische ist zwar immer wieder Thema in den Geistes- und Kulturwissenschaften, wird aber oft getrennt nach Disziplinen untersucht. Hier werden nun über die Fächergrenzen hinaus vor allem kultur-, sprach- und literaturwissenschaftliche Ansätze zusammengebracht.
  • Deutsch
  • Baden-Baden
  • |
  • Deutschland
  • 9,18 MB
978-3-8288-6483-2 (9783828864832)
weitere Ausgaben werden ermittelt
  • Cover
  • Inhalt
  • Vorwort
  • Der realitätssystemische Effekt der Komisierung
  • Lachen als politische Selbstermächtigung. Zum Verhältnis von Komik und Politik
  • 1. Einleitung
  • 2. Vom Lachen zur Selbstermächtigung
  • 3. Strukturen des Komischen
  • 4. Der Moment des Zauderns und der Moment des Politischen
  • Ästhetisches Lachen. Die Kultur des Komischen in Kunsttheorie und künstlerischer Praxis der Avantgarde
  • I
  • II
  • III
  • IV
  • Komik extrem
  • Komik als Krisenphänomen - ein alter Hut?
  • 1. Die kritische Funktion der Blödelei
  • 2. Gespräch über den Hut
  • 3. Kapitalisten-Karikaturen
  • 4. Komik als Krisenphänomen - kein alter Hut
  • Die aggressivste Spielart des Komischen: Plädoyer für die Satire als Kulturtechnik einer Befremdung des Vertrauten
  • 1. Der prekäre Status der Satire in der (deutschen) Kultur des Komischen
  • 2. Satire als ästhetisch sozialisierte aggressive Form des Komischen
  • 3. Zur Problematik, nach 1945 noch Satiren zu schreiben
  • 4. Satire und Postmoderne - (wie) geht das zusammen?
  • 5. Satire als Kulturtechnik der (intrakulturellen) Befremdung
  • "Wer hat da eben gelacht?"441F Bewertungen und Funktionen des politischen Kabaretts in Deutschland442F
  • 1. Das Kabarett zwischen Literatur und Politik - Probleme der Bewertung
  • 2. Literarische Wertung und / über Politik, Satire, Komik
  • 3. Kabarett-Texte als literarische Gattung
  • 4. Schluss: Literatur, Komik und politische Wirkung
  • Satirische Überformungen öffentlicher Diskurse im Massenkabarett am Beispiel der Asyldebatte
  • 1. Hinführung
  • 2. Satire, Ironie, Kabarett & Humor
  • 2.1 Satire
  • 2.2 Ironie
  • 2.3 Kabarett
  • 2.4 Humor
  • 3. Kabarett und Diskurs
  • 4. Die Themen 'Flucht' und 'Asyl' in Die Anstalt vom 18.11.2014
  • Visuelle Lachimpulse. Strategien des Komischen in Bildgeschichten
  • 1. Zeichenstil
  • 2. Komik des zeichnerisch Dargestellten
  • 3. Der komische Prozess
  • 4. Schlusspointe
  • 5. Pose und Bewegung
  • 6. Falsche Fährten
  • 7. Eingeschränkte Sicht
  • 8. Metamorphose
  • 9. Metapher
  • Comedy Panel Show, Dramedy und Improv-Comedy - zur kulturellen Ausdifferenzierung komischer Fernsehgenres in Großbritannien
  • 1. Einleitung
  • 2. Textlinguistische und komiktheoretische Überle-gungen
  • 3. Formate als Variationen komischer Genremuster
  • 3.1 Sitcom / Improv Com: The Trip / The Trip to Italy
  • 3.2 Panel Shows: Would I Lie to You?
  • 3.3 Dramedy: Detectorists
  • 4. Schlussfolgerungen
  • Komische Zuschauer. Praktiken und Strategien des Do-it-yourself-Vergnügens im Social TV
  • 1. Begriffsklärungen - Thesen - Fragestellungen
  • 2. Rückblick: Sprechende Zuschauer und vergnügliche Fernsehaneignung in den 1990er Jahren
  • 3. Gegenwart und Zukunft: Zuschauerkommuni-kation via Twitter im Social TV
  • 4. Fallbeispiele: Komische Tweets während der Fernsehrezeption - Polit-Talk und Tatort
  • 5. Fazit und Ausblick: Neue Formen von Geselligkeit und komische Praktiken dank Social TV?
  • Zur Funktion und zur sprachlichen Konstitution der Komik in der Satire Grimmelshausens
  • 1. Zum Verhältnis von Satire und Komik
  • 2. Grimmelshausens satirisches Konzept und seine Haltung zum Lachen
  • 3. Satirische Komik in Grimmelshausens Romanen
  • 4. Schlussbemerkungen
  • "Nicht zu verkennen ist ein gewisser Humor": Komik in den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm
  • ". und der Himmel müsse bersten, und die Erde müsse sich wälzen vor Lachen": Zum Sinn des Lachens in Georg Büchners dramatischen Werken
  • 1. Einleitung
  • 2. Das Verlachen
  • 3. Das wahnsinnige Lachen
  • 4. Lachen vor der Sinnlosigkeit des menschlichen Daseins
  • 5. Fazit
  • Kniescheiben und andere Katastrophen. Das Pathologische in den Grotesken von Hermann Harry Schmitz
  • 1. Der Dandy vom Rhein
  • 2. Grotesker Leib, groteske Gesellschaft
  • 3. Von Alkoholismus bis Zahnfisteln
  • 4. Schmitz, der bürgerliche Dandy
  • Wiener Schmäh. Zur Komik in der österreichischen Literatur: Ödön von Horváth - Thomas Bernhard - Elfriede Jelinek
  • 1. Differenz und Subversion: Vorbemerkungen zum Komischen
  • 2. Etikette und Dekadenz: Ödön von Horváths Geschichten aus dem Wiener Wald
  • 3. Deformation und Satire: Thomas Bernhards Kulturabrechnung Holzfällen. Eine Erregung
  • 4. Österreichische Wiedergänger: Komische Verdrängungspolitik in Elfriede Jelineks Ein Sportstück
  • 5. Komisches Österreich - österreichische Komik? Ein Fazit
  • "Vortäuschen, verstecken, Unsinn erzählen":949F Das Ironiekonzept des Christian Kracht
  • 1. Herr Kracht, die Literaturkritik und die Ironie
  • 2. Die Ironie und das Komische
  • 3. Vom Faser-Land zum Imperium
  • 3.1 Das ironische Signal
  • 3.2 Die Inter-Relation
  • 3.3 Fiktionsironie oder die Desillusionierung des Lesers
  • Formen und Funktionen von Komik in (post-)moderner Kinder- und Jugendliteratur
  • 1. Kinder- und jugendliterarische Komik im Zeitalter der Postmoderne
  • 2. Komik und Humor - Versuch einer Begriffsbestimmung
  • 3. Humor und Komikverständnis von Kindern
  • 4. Humor und Komik in KJL
  • 5. Aspekte der Komik bei Andreas Steinhöfel
  • 5.1 Dirk und ich (1991)
  • 5.2 Paul Vier und die Schröders (1992)
  • 5.3 Rico, Oskar und die Tieferschatten (EA 2008)
  • 5.4 Anders (EA 2014)
  • 6. Fazit
  • Zamonische Totengespräche - über die Komik der "letzten Fragen"
  • 1. Unterweltdialoge und Unterweltfahrten
  • 2. Gleichheit im Tode
  • 3. Sensenmann und Totenschiffer
  • 4. Das Gelächter des Fährmanns
  • 5. Verkehrte Welt
  • 6. Wer zuletzt lacht
  • Kafkas komische Seiten im Film*
  • 1. Komik als Literarisierung der Metapher
  • 2. (Aus-)Lachen als Limitation: Der zerstreute Held im Prozeß
  • 3. Komik als Transgression: Der entgrenzte Held in Soderberghs Kafka
  • 4. Lachen mit Kafka: Komik als "optisch ertapptes Leben"
  • Der Hauptmann und sein Held (1955): Eine alte, eine deutsche, aber keine 08/15-Kriegskomödie
  • I
  • II
  • III
  • IV
  • V
  • VI
  • Komik des Surrealen als Störung: Von den Marx Brothers zu Louis C.K.
  • I
  • II
  • III
  • IV
  • V
  • VI
  • Vom Bathos: Woody Allens Film Love and Death
  • 1. Zum P/Bathos von Liebe und Tod
  • 2. Das komische Kipp-Phänomen
  • 3. Die Komik des Wiedererkennens
  • 4. Der glückliche (Zu-)Fall
  • 5. Der obszöne und der harmlose Witz
  • 6. Die Komik der Intertextualität
  • 7. Schlussanmerkungen: Die Komik der Beispiele
  • Komische Kommunikation im Kontext von Medien und Hochkultur. Warum "Krawehl!" genauso funktioniert wie "Hurz!"
  • 1. Allgemeiner Komikbegriff: Theorien zu einem kommunikativen Phänomen
  • 2. Szenen aus Loriots Pappa ante Portas (1991) und aus Total Normal (1991) von Hape Kerkeling
  • 2.1 "Melusine" zwischen Schluckauf und Schweigen
  • 2.2 "Und er sprach: Hurz!"
  • 3. Funktionsregel und Kontexte
  • "Wer bist du wer du denkst!?" Interkulturelle Komik des Stereotyps
  • 1. Interkulturelle Komik des Stereotyps
  • 2. Kulturreflexive Komik: Jilet Ayse
  • 3. Mediale Medienreflexion: Zeynep
  • Die Ethno-Comedy - Lachen an den Rändern der 'Leitkultur'
  • 1. Der Opferdiskurs des deutsch-türkischen Einwanderungskinos
  • 2. Transkulturelles Kino und die Überwindung kultureller Dichotomien
  • 3. Von der kulturellen Homogenität zur De-Essentialisierung der Kultur
  • 4. Transkultureller Humor
  • 5. Ironie und Subversion - Der Spielfilm Almanya als Fallbeispiel
  • 5.1 Almanya und das Problem der Identitätsfindung
  • 5.2 Kindliche Naivität als Reflexionsmoment
  • 5.3 Almanya - Dekonstruktion von Stereotypen
  • 6. Fazit: Die Ethno-Comedy als Medium der Sensibilisierung für die Routinen der Fremdbeobachtung
  • Der letzte Lacher: Komik in der Sepulkralkultur1379F
  • 1. Allgemeines
  • 2. Trauer- und Lachkultur
  • 2.1 Kulturanthropologische Inkongruenzen
  • 2.2 Die komische 'Grabliteratur': ein peripheres Phänomen mit Tradition
  • 3. Qualitäten und Techniken der Sepulkralkomik
  • 3.1 Zur Konstitution sepulkralkomischer Gegenstände
  • 3.2 Der enttabuisierende Charakter der Grabkomik
  • 3.3 Techniken des Sepulkralkomischen
  • 4. Zusammenfassung und Ausblick
  • Zu den BeiträgerInnen

Dateiformat: PDF
Kopierschutz: Wasserzeichen-DRM (Digital Rights Management)

Systemvoraussetzungen:

Computer (Windows; MacOS X; Linux): Verwenden Sie zum Lesen die kostenlose Software Adobe Reader, Adobe Digital Editions oder einen anderen PDF-Viewer Ihrer Wahl (siehe E-Book Hilfe).

Tablet/Smartphone (Android; iOS): Installieren Sie die kostenlose App Adobe Digital Editions oder eine andere Lese-App für E-Books (siehe E-Book Hilfe).

E-Book-Reader: Bookeen, Kobo, Pocketbook, Sony, Tolino u.v.a.m. (nur bedingt: Kindle)

Das Dateiformat PDF zeigt auf jeder Hardware eine Buchseite stets identisch an. Daher ist eine PDF auch für ein komplexes Layout geeignet, wie es bei Lehr- und Fachbüchern verwendet wird (Bilder, Tabellen, Spalten, Fußnoten). Bei kleinen Displays von E-Readern oder Smartphones sind PDF leider eher nervig, weil zu viel Scrollen notwendig ist. Mit Wasserzeichen-DRM wird hier ein "weicher" Kopierschutz verwendet. Daher ist technisch zwar alles möglich - sogar eine unzulässige Weitergabe. Aber an sichtbaren und unsichtbaren Stellen wird der Käufer des E-Books als Wasserzeichen hinterlegt, sodass im Falle eines Missbrauchs die Spur zurückverfolgt werden kann.

Weitere Informationen finden Sie in unserer E-Book Hilfe.


Download (sofort verfügbar)

31,99 €
inkl. 7% MwSt.
Download / Einzel-Lizenz
PDF mit Wasserzeichen-DRM
siehe Systemvoraussetzungen
E-Book bestellen