Platos Ideenlehre

Eine Einführung in den Idealismus
 
 
Meiner (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 31. Dezember 2016
  • |
  • 571 Seiten
 
E-Book | PDF mit Adobe-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7873-3098-0 (ISBN)
 
Als Paul Natorp 1903 die erste Ausgabe von "Platos Ideenlehre" vorlegte, begründete er eine neue Epoche der Platoforschung: die Epoche der - im kantischen Sinne - "idealistischen" Auslegung der Platonischen Dialoge, die deren Mitte und Ziel erstmals im Begriff der "Idee", in der "Entdeckung des Logischen" ausmachte. Natorps Gleichsetzung der Philosophie Platos mit der Entfaltung der Ideenlehre blieb seither für die Auseinandersetzung mit den Dialogen Platos bestimmend; sein großes Platobuch gilt noch heute als die herausragende und maßgebende Einführung in dessen Werk und den philosophischen Idealismus. Für Natorp selbst stand seine Arbeit an Plato in unmittelbarem Zusammenhang mit der Arbeit an seiner eigenen Philosophie; sosehr sein großes Buch sich als Hinführung zu Plato verstand, sosehr bildet die Ausarbeitung von Platos Ideenlehre auch einen originären Teil der Philosophie Paul Natorps. Dieser unveränderte Print-on-Demand-Nachdruck der Auflage von 1994 bietet den Text nach der zweiten Auflage von 1921.
Unverändertes eBook der 1. Aufl. von 2016.
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978-3-7873-3098-0 (9783787330980)
10.28937/978-3-7873-3098-0
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Paul Natorp wird 1854 als Sohn eines protestantischen Pfarrers in Düsseldorf geboren. Ab 1871 studiert er Musik, Geschichte, klassische Philologie und Philosophie in Berlin, Bonn und Straßburg. Seine auf Latein verfaßte geschichtswissenschaftliche Dissertation schließt er 1876 in Straßburg bei Ernst Laas ab. Nach Jahren der Tätigkeit als Hauslehrer und Hilfsbibliothekar in Marburg habilitiert er sich 1881 bei Hermann Cohen und lehrt dort ab 1885 Philosophie. Zusammen mit Cohen ist Natorp mit dem Aufbau einer Philosophie beschäftigt, die "den Gesetzen des Bewußtseinslebens in dessen Einheit und Vielgestaltigkeit- zum Beispiel als Recht, Kunst, als Arbeit, als Wissenschaft- auf die Spur kommen wollte.". Gemäß dem Programm des Neukantianismus Marburger Prägung steht dabei das Methodenideal der neuzeitlichen Naturwissenschaften im Vordergrund, u.a. als Einheit von Idee und Gesetz, Idee und Erfahrung. Natorps Forschungs- und Lehrarbeiten konzentrieren sich über ein Jahrzehnt lang auf die Grundlagen und den Aufbau der Wissenschaften und des sozialen und kulturellen Lebens. Dabei geht es ihm vor allem um die antike Geschichte der Philosophie. 1903 begründet Natorp mit Platos Ideenlehre eine neue Epoche der im kantischen Sinne idealistischen Auslegung der Platonischen Dialoge, die deren Mitte und Ziel erstmals im Begriff der "Idee", in der "Entdeckung des Logischen" ausmacht. Natorp veranschaulicht seine Philosophische Systematik in einer Vorlesungsreihe von 1922, in der der "strengste Methodenfanatiker und Logizist" der Marburger Schule mit der selbständigen Form seines späten Philosophierens hervortritt: der Überschreitung der Methode in der Idee einer allgemeinen Logik. Paul Natorp stirbt 1924 in Marburg.
1 - Cover [Seite 1]
2 - Inhaltsverzeichnis [Seite 7]
3 - Vorbemerkung [Seite 8]
4 - Vorwort zur ersten Auflage [Seite 9]
5 - Zur zweiten Auflage [Seite 14]
6 - Erstes Kapitel: Apologie und Krito. Protagoras. Laches. Charmides [Seite 15]
7 - Zweites Kapitel: Meno und Gorgias [Seite 43]
8 - Drittes Kapitel: Phaedrus [Seite 67]
9 - Viertes Kapitel: Theaetet. Euthydem. Kratylus [Seite 104]
10 - Fünftes Kapitel: Phaedo und Gastmahl [Seite 143]
11 - Sechstes Kapitel: Der Staat [Seite 193]
12 - Siebentes Kapitel: Parmenides [Seite 235]
13 - Achtes Kapitel: Der Sophist [Seite 292]
14 - Neuntes Kapitel: Philebus und Der Staatsmann [Seite 326]
15 - Zehntes Kapitel: Timaeus und die Gesetze [Seite 369]
16 - Elftes Kapitel: Aristoteles und Plato [Seite 398]
17 - Zwölftes Kapitel: Die aristotelische Kritik der Ideenlehre [Seite 433]
18 - Metakritischer Anhang (1920), Logos-Psyche-Eros [Seite 471]
19 - Anmerkungen [Seite 528]
20 - Namen- und Sachregister [Seite 549]

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