Skandinavistische Mediävistik

Einführung in die altwestnordische Sprach- und Literaturgeschichte
 
 
Buske, H (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 13. September 2019
  • |
  • XIX, 234 Seiten
 
E-Book | PDF mit Adobe-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-87548-997-2 (ISBN)
 
Die altnordische Sprache und Literatur werden noch heute an zahlreichen Universitäten im In- und Ausland unterrichtet und die komplexe altisländische Sprache samt der umfangreichen Literatur des mittelalterlichen Islands sind im Laufe der letzten zweihundert Jahre vielfältig diskutiert worden. Für Studienanfänger und interessierte Quereinsteiger ist diese internationale Diskussion jedoch nicht selten unübersichtlich geworden.
Lernziele:
Orientierung über den Fachbereich durch Einführung in Texte, Theorien und Methoden der
altwestnordischen Mediävistik; Verständnis sprachgeschichtlicher Entwicklungen und ihrer
Terminologie; Einblicke in die umfangreiche Literatur des mittelalterlichen Islands (Sagas, Eddas
und Skaldendichtung); Überblick über Forschungsgeschichte und aktuelle Fragestellungen.
Konzeption:
Diese Einführung bietet einen soliden Überblick über Quellen, Forschungsgeschichte und
aktuelle Fragestellungen, diskutiert Inhalte, Methoden und Theorien. Die Herausbildung und Besonderheiten der altwestnordischen Sprache werden ebenso behandelt wie die großen Literaturgattungen des isländischen Mittelalters: Sagas, Eddas und Skaldendichtung, daneben gelehrte
Literatur des Nordens.
Zahlreiche miteinander verknüpfte Kurzkapitel, ein umfangreiches Glossar zu Fachwörtern sowie
ein mehrseitiger Index ermöglichen den unproblematischen Einstieg in verschiedene Themen.
Abgerundet wird das Buch durch weiterführende Literaturhinweise.
Unverändertes eBook der 1. Auflage von 2019
  • Deutsch
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  • Deutschland
  • Studienanfänger und fortgeschrittene Studierende der (Alt)Skandinavistik und der (skandinavistischen) Mediävistik; Studierende anderer Fachbereiche, mit Interesse an historischer Sprachbetrachtung sowie altnordischer Sprache und Literatur und generell interessierte Laien.
  • 4,97 MB
978-3-87548-997-2 (9783875489972)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Jan Alexander van Nahl studierte u.a. Skandinavistik und Historische Geographie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und der Universität Uppsala, Schweden; Promotion an der Ludwig-Maximilians-Universität München; Gastdozent an der Schlesischen Universität Katowice, Polen. Seit 2014 in Forschung und Lehre an der Universität Island und dem Árni Magnússon-Institut für isländische Studien tätig; Übersetzer und Lektor auf Kreuzfahrtschiffen. Zahlreiche Veröffentlichungen zur (alt)isländischen Literatur und Kultur.Astrid van Nahl, promovierte Skandinavistin mit Schwerpunkt der alt- und neuisländischen Sprache und Literatur an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Von 1980-1996 leitende Mitarbeit an mehreren DFG-Forschungsprojekten zur isländischen Sprache und Verbvalenz. Autorin, Herausgeberin und Übersetzerin (Isländisch, Norwegisch, Schwedisch) von zahlreichen Fachbüchern und Artikeln aus dem Bereich der Philologie und germanischen Altertumskunde und Sprache.
  • Cover
  • Inhalt
  • Zu diesem Buch
  • Skandinavistische Mediävistik - Was ist das
  • Zur Geschichte von Fach und Forschung
  • Zur Zielsetzung und Struktur des Buches
  • Der Blick nach vorn
  • Altwestnordisch - Der Sprache auf der Spur
  • 1 Sprachliche Vielfalt zu allen Zeiten
  • 1.1 Sprachgeschichte - wozu
  • 1.2 Sprachliche Vielfalt - damals und heute
  • 1.3 Die indogermanischen Sprachen
  • 1.4 Die Ausgliederung des Germanischen
  • 2 Die germanischen Sprachen
  • 2.1 Die Ausgliederung des Germanischen
  • 2.1.1 Änderungen im Konsonantensystem: Die Erste ("Germanische") Lautverschiebung
  • 2.1.2 Festlegung des Wortakzents auf die Wurzelsilbe
  • 2.1.3 Verlust oder Abschwächung der Endsilben
  • 2.1.4 Änderungen im Vokalsystem
  • 2.1.5 Änderungen im System von Nomen und Verben
  • 2.1.6 Reduzierungen im Kasussystem
  • 2.2 Die Gliederung des Germanischen
  • 3 Vom Nordgermanischen zum Urnordischen
  • 3.1 Nordwestgermanisch oder Urnordisch
  • 3.2 Gliederung der urnordischen Periode
  • 3.3 Quellen des Urnordischen
  • 3.4 Schriftsystem des Urnordischen: Runen
  • 3.4.1 Das ältere Futhark
  • 3.4.2 Das jüngere Futhark
  • 4 Vom Urnordischen zum Altnordischen
  • 4.1 Umlaut
  • 4.2 Brechung
  • 4.3 Synkope und Reduktion
  • 4.4 Weiterer kombinatorischer Lautwandel
  • 4.4.1 Senkung
  • 4.4.2 Konsonantengemination
  • 4.4.3 j-Schwund
  • 4.4.4 w-Schwund
  • 4.4.5 Kürzung und Dehnung
  • 4.4.6 Assimilation und Dissimilation
  • 4.5 Morphologie, Syntax und Wortschatz
  • 5 Altnordisch
  • 5.1 Weiterentwicklungen in den altnordischen Sprachen
  • 5.1.1 Der progressive j-Umlaut
  • 5.1.2 Entwicklung von Sprossvokalen
  • 5.1.3 Assimilationen und Schwund im Konsonantismus
  • 5.1.4 Zusammenfassung
  • 5.2 Sprachschichtungen
  • 5.3 Christentum, Hanse und altnordischer Wortschatz
  • Altwestnordisch - Der Literatur auf der Spur
  • Vorbemerkung - Herausforderungen einer Literaturgeschichte
  • 6 Sagas
  • 6.1 Isländersagas
  • 6.1.1 Erzählungen zum Sagazeitalter
  • 6.1.2 Berühmte Isländersagas
  • 6.1.3 Isländersagas als Nationalliteratur
  • 6.1.4 Freiprosa & Buchprosa
  • 6.1.5 Strukturalismus & Autorschaft
  • 6.1.6 Aktuelle Tendenzen
  • 6.2 Königssagas
  • 6.2.1 Nordische Herrschergeschichten
  • 6.2.2 Die Königsgeschichten der Heimskringla
  • 6.2.3 Nationalgeschichtsschreibung
  • 6.2.4 Die Königssagas als Literatur
  • 6.2.5 Aktuelle Tendenzen
  • 6.3 Rittersagas
  • 6.3.1 Imitation und Innovation
  • 6.3.2 Rittersagas als Verfallsprodukt
  • 6.3.3 Höfische Bildung und literarische Unterhaltung
  • 6.4 Vorzeitsagas
  • 6.4.1 Ferne Zeiten und Orte
  • 6.4.2 Tragische Heldensagas
  • 6.4.3 Unterhaltende Abenteuersagas
  • 6.4.4 Materialsammlung oder historische Quelle
  • 6.5 Antikensagas
  • 6.6 Heiligensagas
  • 6.6.1 Heiligengeschichten als Übersetzungen
  • 6.6.2 Geschichten der isländischen Bischöfe
  • 6.6.3 Monotone Texte
  • 6.7 Gegenwartssagas
  • 6.7.1 Geschichten der Sturlungen
  • 6.7.2 Harte Realität oder Sagaschreibung
  • 7 Eddas
  • 7.1 Lieder-Edda
  • 7.1.1 Die Edda
  • 7.1.2 Eddische Lieder (nicht nur) im Codex Regius
  • 7.1.3 Nordisch, heidnisch, christlich
  • 7.1.4 Rezeptionsforschung
  • 7.2 Prosa-Edda
  • 7.2.1 Die Prosa-Edda als Kompilation
  • 7.2.2 Pro oder contra Heidentum
  • 7.2.3 Ars poetica
  • 8 Skaldik
  • 8.1 Abgrenzungsversuche
  • 8.2 Skalden & Skaldensagas
  • 8.3 Die Anfänge der Skaldenkunst
  • 8.4 Die Struktur der Skaldendichtung
  • 8.5 Heiti und kenningar
  • 8.6 Zwischen Formzwang und Kunstgeschmack
  • 9 Gelehrte Literatur
  • 9.1 Vorbemerkung
  • 9.2 Íslendingabók und Landnámabók
  • 9.2.1 Besiedlung und Einrichtung Islands
  • 9.2.2 Geschichten von Ursprung und Anfang
  • 9.3 Die Grammatischen Traktate
  • 9.3.1 Angewandte Sprachwissenschaft
  • 9.3.2 Der Erste Grammatische Traktat
  • 9.3.3 Der Zweite Grammatische Traktat
  • 9.3.4 Der Dritte Grammatische Traktat
  • 9.3.5 Der Vierte Grammatische Traktat
  • 9.4 Rechtstexte
  • 9.4.1 Alt & neu
  • 9.4.2 Rechtsquellen: Grágás, Jarnsíða, Jónsbók
  • 9.5 Theologische Texte
  • 9.5.1 Die Homilienbücher
  • 9.5.2 Bibelübersetzungen
  • 9.5.3 Elucidarius
  • 9.6 Der Königsspiegel
  • 9.6.1 Gesellschaft & Natur
  • 9.6.2 750 Jahre und kein Ende
  • Glossar sprachgeschichtlicher Fachbegriffe
  • Index
  • Quellen - Personen - Sachbegriffe
  • Abkürzungen
  • Verzeichnis der Tabellen
  • Zitierte und weiterführende Literatur
  • Editionen und Übersetzungen
  • Forschungsliteratur
  • Dank

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