Automotive SPICE® in der Praxis

Interpretationshilfe für Anwender und Assessoren
 
 
dpunkt (Verlag)
  • 2. Auflage
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  • erschienen am 22. September 2016
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  • 418 Seiten
 
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978-3-86491-999-2 (ISBN)
 
Automotive SPICE ist ein ISO/IEC 15504-kompatibles, speziell auf die Automobilbranche zugeschnittenes Assessmentmodell. Die Herausforderung bei der Einführung und Umsetzung von Automotive SPICE besteht darin, das Modell auf eine konkrete Projekt- und Unternehmenssituation anzuwenden und in diesem Kontext richtig zu interpretieren. Dieses Buch gibt die dafür notwendigen Interpretations- und Bewertungshilfen und unterstützt dabei, Prozessverbesserung Automotive SPICE-konform zu betreiben.

Nach einem Überblick werden Struktur und Bestandteile des Automotive SPICE-Modells in kompakter Form dargestellt, u.a. die seit Version 3.0 wesentlichen Schlüsselkonzepte wie die Trennung in Systemebene und Domänen (Software, Hardware, Mechanik) sowie die Traceability und Applikationsparameter. An einer praxisgerechten Auswahl von 24 Automotive SPICE-Prozessen werden jeweils Zweck, Basispraktiken und Arbeitsprodukte eines Prozesses im Detail erläutert. Der Buchaufbau entspricht der Struktur des Modells, sodass die Interpretationshilfen leicht?dem jeweiligen Abschnitt des Modells zugeordnet werden können.

Das Buch richtet sich in erster Linie an Praktiker, die bereits über ISO/IEC 15504-Grundlagenwissen verfügen und Hilfestellung für die Umsetzung von Automotive SPICE in der Praxis suchen.

Die 2. Auflage wurde auf Automotive SPICE v3.0 aktualisiert und ergänzt um aktuelle Themen wie praxistaugliche Assessments gemäß intacsT-?Anforderungen, agile Entwicklung und funktionale Sicherheit nach ISO 26262.
aktualisierte und erweiterte Auflage
  • Deutsch
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  • 14,19 MB
978-3-86491-999-2 (9783864919992)
3864919991 (3864919991)
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Dipl.-Ing. Markus Müller ist Director Operations und Partner bei KUGLER MAAG CIE GmbH und verantwortlich für den operativen Betrieb. Er berät seit vielen Jahren namhafte Unternehmen sehr erfolgreich in Prozessverbesserung und agiler Entwicklung, überwiegend in der Automobilindustrie. Markus Müller ist auch »Project Management Professional« entsprechend der Zertifizierung PMI sowie Scrum Master und SAFe Program Consultant (Scaled Agile Framework). Außerdem ist er intacsTM ISO/IEC 15504 Principal Assessor, bildet seit vielen Jahren Assessoren aus und leitet seit fast 20 Jahren Assessments. Neben vielen Assessments hat er das bis dato größte bekannte Organisationsassessment nach Automotive SPICE durchgeführt. Zudem ist er Co-Autor mehrerer Bücher und Vortragender auf Konferenzen und Veranstaltungen.

Dr. Klaus Hörmann ist Principal und Partner bei KUGLER MAAG CIE GmbH und seit vielen Jahren schwerpunktmäßig in der Automobilindustrie tätig. Er leitet Verbesserungsprojekte und führt Assessments, Appraisals, CMMI-, Automotive SPICE- und Projektmanagement-Trainings sowie Assessoren-Trainings und -Coaching durch. Dr. Klaus Hörmann ist intacsTM-zertifizierter Principal Assessor, intacsTM-zertifizierter Instructor (Competent Level), Scrum Master, CMMI Institutezertifizierter SCAMPI Lead Appraiser und CMMI Instructor. Er ist ehrenamtlich bei intacs tätig und leitet die Arbeitsgruppe »Exams« und ist (Co-)Autor mehrerer Fachbücher.

Dipl.-Ing. Lars Dittmann ist bei der Volkswagen AG Marke VW PKW für den Betrieb und fachlichen Support der mobilen Aftersales Onlinedienste verantwortlich. Er baute u.a. das Software-Assessmentsystem des Konzerns auf und leitete die Software-Qualitätssicherung des Konzerns. Mit seiner jahrelangen Erfahrung als intacsTM ISO/IEC 15504 Principal Assessor beteiligt er sich aktiv an der Erweiterung der SPICE-Methodik auf neue Domains.

Dipl.-Inform. Jörg Zimmer ist seit vielen Jahren bei der Daimler AG tätig. Dort leitete er übergreifende Software-Qualitätsprojekte und interne Prozessverbesserungsprojekte. Er war Mitglied des VDAArbeitskreises 13 sowie Sprecher der HIS-Arbeitsgruppe Prozessassessment. Er ist Mitbegründer des Software-Qualitätsmanagementsystems des Konzerns und im Rahmen der aktiven Mitgliedschaft der AUTOSIG-Gruppe mitverantwortlich für die initiale Erstellung von Automotive SPICE. Aktuell ist er in der Powertrain-Entwicklung für den Inhouse-Softwareentwicklungsprozess verantwortlich. Er ist intacsTM ISO/IEC 15504 Principal Assessor.
1 - Geleitwort [Seite 5]
2 - Vorwort [Seite 7]
3 - Vorwort zur 1. Auflage [Seite 9]
3.1 - Zum Aufbau des Buches: [Seite 9]
4 - Inhaltsübersicht [Seite 11]
5 - Inhaltsverzeichnis [Seite 13]
6 - 1 Einführung und Überblick [Seite 21]
6.1 - 1.1 Einführung in die Thematik [Seite 21]
6.2 - 1.2 Überblick über die in der Automobilentwicklung relevanten Modelle [Seite 22]
6.3 - 1.3 intacsTM (International Assessor Certification Scheme) [Seite 23]
6.3.1 - Abb. 1-1 Die intacs-Assessoren- und -Instruktorenstufen [Seite 24]
6.3.2 - Abb. 1-2 Organisatorische Trennung der Definition des Ausbildungssystems von der Zertifizierung (inkl. Prüfung) der Assessoren und der Durchführung der Trainings [Seite 25]
6.4 - 1.4 Automotive SPICE: Struktur und Bestandteile [Seite 26]
6.4.1 - Abb. 1-3 Die zwei Dimensionen von Automotive SPICE (in Anlehnung an Figure 1 und Figure 3 in [Automotive SPICE]) [Seite 27]
6.4.2 - 1.4.1 Die Prozessdimension [Seite 28]
6.4.2.1 - Abb. 1-4 Aufbau eines Prozesses in Automotive SPICE [Seite 28]
6.4.3 - 1.4.2 Die Reifegraddimension [Seite 29]
6.4.3.1 - Abb. 1-5 Die sechs Levels [Seite 29]
6.4.3.2 - Abb. 1-6 Die Prozessattribute [Seite 30]
6.5 - 1.5 Umsetzungsaspekte: Tipps für eine nachhaltige Prozessverbesserung [Seite 31]
6.5.1 - Ausreichend Zeit einplanen - Erfolgsfaktor Zeit [Seite 31]
6.5.2 - Interne Schlüsselkollegen ausreichend einbinden - Erfolgsfaktor Erfahrung [Seite 32]
6.5.3 - Beschluss zur Prozessverbesserung - Erfolgsfaktor Management [Seite 32]
6.5.4 - Umfang und Reihenfolge der Prozessverbesserung - Erfolgsfaktor Umfang [Seite 33]
6.5.4.1 - Abb. 1-7 Zusammenhang von Zeit und Qualität/Performance bei Prozessverbesserungen [Seite 33]
6.5.5 - Transferarbeit zu den Mitarbeitern - Erfolgsfaktor Tooling & Kommunikation [Seite 34]
6.5.6 - Feedbackmechanismus - Erfolgsfaktor Feedback [Seite 34]
6.5.7 - Nachweis des Erfolgs - Erfolgsfaktor Messgrößen [Seite 35]
6.5.8 - Aufsetzen der Prozessverbesserung - Erfolgsfaktor Change Management [Seite 35]
7 - 2 Interpretationen zur Prozessdimension [Seite 37]
7.1 - Abb. 2-1 Automotive SPICE-Prozesse und -Prozessgruppen [Seite 38]
7.2 - Das V-Modell als zentrales Leitbild der technischen Prozesse [Seite 39]
7.2.1 - Abb. 2-2 Das V-Modell als zentrales Leitbild (in Anlehnung an Figure D.2 in [Automotive SPICE]) [Seite 40]
7.3 - Im V-Modell verwendete Begriffe »Element«, »Komponente«, »Modul« und »Bestandteil« [Seite 40]
7.3.1 - Abb. 2-3 Verwendete Begriffe im V-Modell (in Anlehnung an Figure D.3 in [Automotive SPICE]) [Seite 41]
7.4 - 2.1 ACQ.4 Lieferantenmanagement [Seite 41]
7.4.1 - 2.1.1 Zweck [Seite 41]
7.4.2 - 2.1.2 Basispraktiken [Seite 43]
7.4.2.1 - Abb. 2-4 Beispielstruktur einer Offene-Punkte-Liste (OPL) [Seite 45]
7.4.2.2 - Erfahrungsbericht [Seite 46]
7.4.2.3 - Erfahrungsbericht [Seite 47]
7.4.3 - 2.1.3 Ausgewählte Arbeitsprodukte [Seite 48]
7.4.3.1 - 02-01 Vereinbarung [Seite 48]
7.4.3.2 - 13-01 Abnahmeprotokoll [Seite 48]
7.4.3.3 - 13-09 Besprechungsprotokoll [Seite 48]
7.4.3.4 - 13-14 Fortschrittsstatusbericht [Seite 48]
7.4.3.5 - 13-16 Änderungsantrag [Seite 49]
7.4.3.6 - 13-19 Reviewaufzeichnungen [Seite 49]
7.4.4 - 2.1.4 Besonderheiten Level 2 [Seite 49]
7.4.4.1 - Zum Management der Prozessausführung [Seite 49]
7.4.4.2 - Zum Management der Arbeitsprodukte [Seite 49]
7.5 - 2.2 SPL.2 Releasemanagement [Seite 49]
7.5.1 - 2.2.1 Zweck [Seite 49]
7.5.1.1 - Exkurs: Musterphasen in der Automobilindustrie [Seite 50]
7.5.2 - 2.2.2 Basispraktiken [Seite 51]
7.5.3 - 2.2.3 Ausgewählte Arbeitsprodukte [Seite 56]
7.5.3.1 - 08-16 Releaseplan [Seite 56]
7.5.3.2 - WP 11-03 Produktrelease-Information [Seite 56]
7.5.4 - 2.2.4 Besonderheiten Level 2 [Seite 57]
7.5.4.1 - Zum Management der Prozessausführung [Seite 57]
7.5.4.2 - Zum Management der Arbeitsprodukte [Seite 57]
7.6 - 2.3 SYS.1 Anforderungserhebung [Seite 57]
7.6.1 - 2.3.1 Zweck [Seite 57]
7.6.2 - 2.3.2 Basispraktiken [Seite 59]
7.6.3 - 2.3.3 Ausgewählte Arbeitsprodukte [Seite 64]
7.6.3.1 - 13-21 Änderungsaufzeichnung [Seite 64]
7.6.3.2 - 17-03 Stakeholder-Anforderungen [Seite 64]
7.6.3.2.1 - Abb. 2-5 Beispiel der Struktur eines Anforderungsdokuments in Anlehnung an [ISO/IEC/IEEE 29148] [Seite 65]
7.6.4 - 2.3.4 Besonderheiten Level 2 [Seite 65]
7.6.4.1 - Zum Management der Prozessausführung [Seite 65]
7.6.4.2 - Zum Management der Arbeitsprodukte [Seite 66]
7.7 - 2.4 SYS.2 Systemanforderungsanalyse [Seite 66]
7.7.1 - 2.4.1 Zweck [Seite 66]
7.7.1.1 - Exkurs: »System« [Seite 67]
7.7.1.1.1 - Abb. 2-6 Was ist das System? [Seite 68]
7.7.1.1.2 - Abb. 2-7 Verfeinerung von Anforderungen über die verschiedenen Ebenen [Seite 68]
7.7.2 - 2.4.2 Basispraktiken [Seite 69]
7.7.2.1 - Abb. 2-8 Schematische Struktur der Anforderungsspezifikation [Seite 69]
7.7.3 - 2.4.3 Ausgewählte Arbeitsprodukte [Seite 75]
7.7.3.1 - 13-22 Traceability-Aufzeichnung [Seite 75]
7.7.3.2 - 17-08 Schnittstellenanforderungen [Seite 76]
7.7.3.3 - 17-12 Systemanforderungsspezifikation [Seite 76]
7.7.4 - 2.4.4 Besonderheiten Level 2 [Seite 77]
7.7.4.1 - Zum Management der Prozessausführung [Seite 77]
7.7.4.2 - Zum Management der Arbeitsprodukte [Seite 77]
7.8 - 2.5 SYS.3 Systemarchitekturdesign [Seite 77]
7.8.1 - 2.5.1 Zweck [Seite 77]
7.8.1.1 - Abb. 2-9 Beispiel einer statischen Systemarchitektur für ein Radio-Navigationssystem (oberste Ebene) [Seite 78]
7.8.1.2 - Abb. 2-10 Beispiel einer tieferen Beschreibungsebene einer statischen Systemarchitektur [Seite 78]
7.8.2 - 2.5.2 Basispraktiken [Seite 79]
7.8.2.1 - Abb. 2-11 Beispiel Entscheidungsmatrix [Seite 82]
7.8.3 - 2.5.3 Ausgewählte Arbeitsprodukte [Seite 84]
7.8.3.1 - 04-06 Systemarchitektur [Seite 84]
7.8.3.2 - 13-22 Traceability-Aufzeichnung [Seite 84]
7.8.3.3 - 17-08 Schnittstellenanforderungen [Seite 84]
7.8.4 - 2.5.4 Besonderheiten Level 2 [Seite 85]
7.8.4.1 - Zum Management der Prozessausführung [Seite 85]
7.8.4.2 - Zum Management der Arbeitsprodukte [Seite 85]
7.9 - 2.6 SYS.4 Systemintegration und Systemintegrationstest [Seite 85]
7.9.1 - 2.6.1 Zweck [Seite 85]
7.9.2 - 2.6.2 Basispraktiken [Seite 86]
7.9.2.1 - Abb. 2-12 Schema einer mehrstufigen Systemintegration [Seite 87]
7.9.3 - 2.6.3 Ausgewählte Arbeitsprodukte [Seite 92]
7.9.3.1 - 08-50 Testspezifikation [Seite 92]
7.9.3.2 - 08-52 Testplan [Seite 92]
7.9.3.3 - 11-06 System [Seite 92]
7.9.3.4 - 13-22 Traceability-Aufzeichnung [Seite 92]
7.9.3.5 - 13-50 Testergebnis [Seite 92]
7.9.4 - 2.6.4 Besonderheiten Level 2 [Seite 92]
7.9.4.1 - Zum Management der Prozessausführung [Seite 92]
7.9.4.2 - Zum Management der Arbeitsprodukte [Seite 92]
7.10 - 2.7 SYS.5 Systemtest [Seite 93]
7.10.1 - 2.7.1 Zweck [Seite 93]
7.10.2 - 2.7.2 Basispraktiken [Seite 93]
7.10.3 - 2.7.3 Ausgewählte Arbeitsprodukte [Seite 95]
7.10.3.1 - 08-50 Testspezifikation [Seite 95]
7.10.3.2 - 08-52 Testplan [Seite 95]
7.10.3.3 - 13-50 Testergebnis [Seite 96]
7.10.4 - 2.7.4 Besonderheiten Level 2 [Seite 96]
7.11 - 2.8 SWE.1 Softwareanforderungsanalyse [Seite 96]
7.11.1 - 2.8.1 Zweck [Seite 96]
7.11.2 - 2.8.2 Basispraktiken [Seite 97]
7.11.2.1 - Exkurs: Beispielmethode Hazard and Operability Study (HAZOP) [Seite 100]
7.11.2.1.1 - Abb. 2-13 Beispiel einer HAZOP-Tabelle [Seite 100]
7.11.3 - 2.8.3 Ausgewählte Arbeitsprodukte [Seite 102]
7.11.3.1 - 13-22 Traceability-Aufzeichnung [Seite 102]
7.11.3.2 - 17-08 Schnittstellenanforderungen [Seite 102]
7.11.3.3 - 17-11 Softwareanforderungsspezifikation [Seite 102]
7.11.4 - 2.8.4 Besonderheiten Level 2 [Seite 102]
7.12 - 2.9 SWE.2 Softwarearchitekturdesign [Seite 103]
7.12.1 - 2.9.1 Zweck [Seite 103]
7.12.2 - 2.9.2 Basispraktiken [Seite 104]
7.12.2.1 - Abb. 2-14 Beispiel einer Softwarearchitektur auf oberster Beschreibungsebene (Quelle: intacs) [Seite 105]
7.12.3 - 2.9.3 Ausgewählte Arbeitsprodukte [Seite 110]
7.12.3.1 - 04-04 Softwarearchitektur [Seite 110]
7.12.3.2 - 13-22 Traceability-Aufzeichnung [Seite 110]
7.12.3.3 - 17-08 Schnittstellenanforderungen [Seite 110]
7.12.4 - 2.9.4 Besonderheiten Level 2 [Seite 110]
7.12.4.1 - Zum Management der Prozessausführung [Seite 110]
7.12.4.2 - Zum Management der Arbeitsprodukte [Seite 110]
7.13 - 2.10 SWE.3 Softwarefeinentwurf und Softwaremodulerstellung [Seite 111]
7.13.1 - 2.10.1 Zweck [Seite 111]
7.13.2 - 2.10.2 Basispraktiken [Seite 113]
7.13.3 - 2.10.3 Ausgewählte Arbeitsprodukte [Seite 118]
7.13.3.1 - 04-05 Softwarefeinentwurf [Seite 118]
7.13.3.2 - 11-05 Softwaremodul [Seite 119]
7.13.3.3 - 13-22 Traceability-Aufzeichnung [Seite 119]
7.13.4 - 2.10.4 Besonderheiten Level 2 [Seite 119]
7.13.4.1 - Zum Management der Prozessausführung [Seite 119]
7.13.4.2 - Zum Management der Arbeitsprodukte [Seite 119]
7.14 - 2.11 SWE.4 Softwaremodulverifikation [Seite 120]
7.14.1 - 2.11.1 Zweck [Seite 120]
7.14.1.1 - Exkurs: Einheitliche Verifikations- und Teststrategie - Korrespondenz der realen Prozesse zu Automotive SPICE-Prozessen [Seite 120]
7.14.2 - 2.11.2 Basispraktiken [Seite 122]
7.14.3 - 2.11.3 Ausgewählte Arbeitsprodukte [Seite 127]
7.14.3.1 - 08-50 Testspezifikation [Seite 127]
7.14.3.2 - 08-52 Testplan [Seite 128]
7.14.3.3 - 13-50 Testergebnis [Seite 128]
7.14.3.4 - 13-22 Traceability-Aufzeichnung [Seite 128]
7.14.3.5 - 13-25 Verifikationsergebnisse [Seite 128]
7.14.4 - 2.11.4 Besonderheiten Level 2 [Seite 128]
7.14.4.1 - Zum Management der Prozessausführung [Seite 128]
7.14.4.2 - Zum Management der Arbeitsprodukte [Seite 129]
7.14.4.2.1 - Exkurs: Testdokumentation nach ISO/IEC/IEEE 29119-3 [Seite 129]
7.15 - 2.12 SWE.5 Softwareintegration und Softwareintegrationstest [Seite 131]
7.15.1 - 2.12.1 Zweck [Seite 131]
7.15.2 - 2.12.2 Basispraktiken [Seite 132]
7.15.2.1 - Abb. 2-15 Integrationsreihenfolge bei einer Bottom-up-Strategie [Seite 133]
7.15.2.2 - Fallbeispiel: Softwareintegration eines Projekts bei der XY AG [Seite 139]
7.15.3 - 2.12.3 Ausgewählte Arbeitsprodukte [Seite 140]
7.15.3.1 - 01-03 Softwarebestandteil [Seite 140]
7.15.3.2 - 01-50 Integrierte Software [Seite 140]
7.15.3.3 - 08-50 Testspezifikation [Seite 140]
7.15.3.4 - 08-52 Testplan [Seite 140]
7.15.3.5 - 13-22 Traceability-Aufzeichnung [Seite 140]
7.15.3.6 - 13-50 Testergebnis [Seite 140]
7.15.3.7 - 17-02 Build-Liste [Seite 140]
7.15.4 - 2.12.4 Besonderheiten Level 2 [Seite 140]
7.15.4.1 - Zum Management der Prozessausführung [Seite 140]
7.15.4.2 - Zum Management der Arbeitsprodukte [Seite 141]
7.16 - 2.13 SWE.6 Softwaretest [Seite 141]
7.16.1 - 2.13.1 Zweck [Seite 141]
7.16.2 - 2.13.2 Basispraktiken [Seite 142]
7.16.2.1 - Exkurs: Kurzer Überblick über Testmethoden [Seite 144]
7.16.2.1.1 - Abb. 2-16 Testmethoden und Integrationsstufen [Seite 145]
7.16.2.2 - Exkurs: Einige Methoden zur Ableitung von Testfällen [Seite 145]
7.16.3 - 2.13.3 Ausgewählte Arbeitsprodukte [Seite 146]
7.16.3.1 - 08-50 Testspezifikation [Seite 146]
7.16.3.2 - 08-52 Testplan [Seite 146]
7.16.3.3 - 13-50 Testergebnis [Seite 146]
7.16.4 - 2.13.4 Besonderheiten Level 2 [Seite 146]
7.16.4.1 - Zum Management der Prozessausführung [Seite 146]
7.16.4.2 - Zum Management der Arbeitsprodukte [Seite 147]
7.17 - 2.14 SUP.1 Qualitätssicherung [Seite 147]
7.17.1 - 2.14.1 Zweck [Seite 147]
7.17.1.1 - Generische Praktiken GP 2.2.1 und 2.2.4 [Seite 147]
7.17.1.2 - SUP.1 Qualitätssicherung [Seite 147]
7.17.1.3 - SUP.2 Verifikation [Seite 147]
7.17.1.4 - Verifikationsaktivitäten in den Engineering-Prozessen [Seite 148]
7.17.1.5 - SUP.4 Gemeinsame Reviews [Seite 148]
7.17.2 - 2.14.2 Basispraktiken [Seite 149]
7.17.2.1 - Abb. 2-17 Beispiel eines QS-Berichts an das Management: Abarbeitungsstatus von QS-Befunden und Prozesskonformitätsrate (PKR) [Seite 154]
7.17.3 - 2.14.3 Ausgewählte Arbeitsprodukte [Seite 156]
7.17.3.1 - 08-13 Qualitätssicherungsplan [Seite 156]
7.17.3.2 - 13-07 Problemaufzeichnung [Seite 156]
7.17.3.3 - 13-18 Qualitätsaufzeichnung [Seite 157]
7.17.3.3.1 - Abb. 2-18 Beispiel einer Qualitätsaufzeichnung (Titelseite) [Seite 157]
7.17.3.3.2 - Abb. 2-19 Schema einer Qualitätsaufzeichnung (Maßnahmenseite) [Seite 157]
7.17.3.4 - 14-02 Liste der Korrekturaktionen [Seite 157]
7.17.4 - 2.14.4 Besonderheiten Level 2 [Seite 158]
7.17.4.1 - Zum Management der Prozessausführung [Seite 158]
7.17.4.2 - »Qualitätssicherung der Qualitätssicherung« [Seite 158]
7.18 - 2.15 SUP.2 Verifikation [Seite 159]
7.18.1 - 2.15.1 Zweck [Seite 159]
7.18.1.1 - Abb. 2-20 Überblick Qualitätssicherungmethoden [Seite 159]
7.18.2 - 2.15.2 Basispraktiken [Seite 160]
7.18.3 - 2.15.3 Ausgewählte Arbeitsprodukte [Seite 165]
7.18.3.1 - 13-07 Problemaufzeichnung [Seite 165]
7.18.3.2 - 13-25 Verifikationsergebnis [Seite 165]
7.18.3.3 - 14-02 Liste der Korrekturaktionen [Seite 165]
7.18.3.4 - 19-10 Verifikationsstrategie [Seite 165]
7.18.4 - 2.15.4 Besonderheiten Level 2 [Seite 165]
7.18.4.1 - Zum Management der Prozessausführung [Seite 165]
7.18.4.2 - Zum Management der Arbeitsprodukte [Seite 166]
7.19 - 2.16 SUP.4 Gemeinsame Reviews [Seite 166]
7.19.1 - 2.16.1 Zweck [Seite 166]
7.19.2 - 2.16.2 Basispraktiken [Seite 168]
7.19.2.1 - Abb. 2-21 Beispiel eines Reviewprozesses [Seite 170]
7.19.3 - 2.16.3 Ausgewählte Arbeitsprodukte [Seite 172]
7.19.3.1 - 13-19 Reviewaufzeichnungen [Seite 172]
7.19.3.1.1 - Abb. 2-22 Beispielstruktur eines Review Log [Seite 173]
7.19.4 - 2.16.4 Besonderheiten Level 2 [Seite 173]
7.19.4.1 - Zum Management der Prozessausführung [Seite 173]
7.19.4.2 - Zum Management der Arbeitsprodukte [Seite 173]
7.20 - 2.17 SUP.8 Konfigurationsmanagement [Seite 174]
7.20.1 - 2.17.1 Zweck [Seite 174]
7.20.2 - 2.17.2 Basispraktiken [Seite 175]
7.20.2.1 - Abb. 2-23 Auszug aus einer realen Liste von KM-Elementen [Seite 177]
7.20.2.2 - Abb. 2-24 Verschiedene Ebenen von Baselines [Seite 181]
7.20.3 - 2.17.3 Ausgewählte Arbeitsprodukte [Seite 183]
7.20.3.1 - 01-00 Konfigurationselement [Seite 183]
7.20.3.2 - 08-04 Konfigurationsmanagementplan [Seite 184]
7.20.3.3 - 13-08 Baseline [Seite 184]
7.20.3.3.1 - Abb. 2-25 Beispielgliederung eines KM-Plans [Seite 185]
7.20.3.4 - 16-03 Konfigurationsmanagementbibliothek (auch: Konfigurationsmanagement- Repository) [Seite 185]
7.20.4 - 2.17.4 Besonderheiten Level 2 [Seite 186]
7.20.4.1 - Zum Management der Prozessausführung [Seite 186]
7.20.4.2 - Zum Management der Arbeitsprodukte [Seite 186]
7.21 - 2.18 SUP.9 Problemmanagement [Seite 186]
7.21.1 - 2.18.1 Zweck [Seite 186]
7.21.1.1 - Abb. 2-26 Beispiel für Problemstatus [Seite 188]
7.21.2 - 2.18.2 Basispraktiken [Seite 188]
7.21.2.1 - Abb. 2-27 Beispiel einer Problem- oder Änderungsmeldung [Seite 191]
7.21.2.2 - Abb. 2-28 Beispiel eines Problemklassifizierungsschemas [Seite 192]
7.21.2.3 - Abb. 2-29 Beispiel für Problem- und Abarbeitungsverfolgung über die Zeit [Seite 195]
7.21.3 - 2.18.3 Ausgewählte Arbeitsprodukte [Seite 196]
7.21.3.1 - 08-27 Problemmanagementplan [Seite 196]
7.21.3.2 - 13-07 Problemaufzeichnung [Seite 196]
7.21.3.3 - 15-01 Analysebericht bzw. 15-05 Bewertungsbericht [Seite 197]
7.21.3.4 - 15-12 Problemstatusbericht [Seite 197]
7.21.4 - 2.18.4 Besonderheiten Level 2 [Seite 197]
7.21.4.1 - Zum Management der Prozessausführung [Seite 197]
7.21.4.2 - Zum Management der Arbeitsprodukte [Seite 198]
7.22 - 2.19 SUP.10 Änderungsmanagement [Seite 199]
7.22.1 - 2.19.1 Zweck [Seite 199]
7.22.2 - 2.19.2 Basispraktiken [Seite 200]
7.22.2.1 - Abb. 2-30 Beispiel für den Status von Änderungsanträgen [Seite 201]
7.22.3 - 2.19.3 Ausgewählte Arbeitsprodukte [Seite 204]
7.22.3.1 - 08-28 Änderungsmanagementplan [Seite 204]
7.22.3.2 - 13-16 Änderungsantrag [Seite 204]
7.22.3.3 - 13-21 Änderungsaufzeichnung [Seite 204]
7.22.4 - 2.19.4 Besonderheiten Level 2 [Seite 205]
7.23 - 2.20 MAN.3 Projektmanagement [Seite 205]
7.23.1 - 2.20.1 Zweck [Seite 205]
7.23.2 - 2.20.2 Basispraktiken [Seite 206]
7.23.2.1 - Abb. 2-31 Beispiel: Auszug aus der Funktionsliste eines Spurhalteassistenzsystems [Seite 208]
7.23.2.2 - Exkurs: Verteilte Funktionsentwicklung und Integrationsstufen [Seite 209]
7.23.2.2.1 - Abb. 2-32 Beispiel für einen Projektlebenszyklus eines Steuergeräteentwicklungsprojekts [Seite 210]
7.23.2.3 - BP 5: Ermittle, überwache und passe die Projektschätzungen und Ressourcen an. Definiere und pflege die Aufwands- und Ressourcenschätzungen basierend auf den Projektzielen, Projektrisiken, Motivation und Grenzen und passe diese an. [Seite 213]
7.23.2.3.1 - Abb. 2-33 Beispiel für technische Ressourcenplanung [Seite 214]
7.23.2.3.2 - Abb. 2-34 Prinzip der rollierenden Planung [Seite 217]
7.23.2.3.3 - Abb. 2-35 Arten von Projektbesprechungen und Fortschrittreviews [Seite 220]
7.23.3 - 2.20.3 Ausgewählte Arbeitsprodukte [Seite 221]
7.23.3.1 - 08-12 Projektplan [Seite 221]
7.23.3.2 - Beispielgliederung eines Projektplans für ein großes Projekt [Seite 222]
7.23.3.2.1 - 13-16 Änderungsantrag [Seite 223]
7.23.3.2.2 - 14-06 Terminplan [Seite 223]
7.23.3.2.3 - 14-09 Projektstrukturplan [Seite 223]
7.23.3.2.4 - 15-06 Projektfortschrittsbericht [Seite 224]
7.23.3.2.4.1 - Abb. 2-36 Beispiel eines aggregierten Projektfortschrittsberichts für höhere Managementebenen [Seite 224]
7.23.4 - 2.20.4 Besonderheiten Level 2 [Seite 225]
7.23.4.1 - Zum Management der Prozessausführung [Seite 225]
7.23.4.2 - Zum Management der Arbeitsprodukte [Seite 225]
7.24 - 2.21 MAN.5 Risikomanagement [Seite 225]
7.24.1 - 2.21.1 Zweck [Seite 225]
7.24.2 - 2.21.2 Basispraktiken [Seite 227]
7.24.2.1 - Abb. 2-37 Überblick Risikomanagementaktivitäten [Seite 230]
7.24.2.2 - Abb. 2-38 Beispiel einer Risikoportfoliodarstellung [Seite 231]
7.24.2.3 - Abb. 2-39 Beispiel von Schadensklassen für terminliche Auswirkungen [Seite 231]
7.24.3 - 2.21.3 Ausgewählte Arbeitsprodukte [Seite 234]
7.24.3.1 - Risikoliste [Seite 234]
7.24.3.2 - Beispielhafter Aufbau einer Risikoliste [Seite 234]
7.24.4 - 2.21.4 Besonderheiten Level 2 [Seite 235]
7.24.4.1 - Zum Management der Prozessausführung [Seite 235]
7.24.4.2 - Zum Management der Arbeitsprodukte [Seite 235]
7.25 - 2.22 MAN.6 Messen [Seite 235]
7.25.1 - 2.22.1 Zweck [Seite 235]
7.25.1.1 - »You can't control, what you can't measure!« (Tom DeMarco) [Seite 235]
7.25.1.1.1 - Exkurs: Goal/Question/Metric-(GQM-)Methode [Seite 236]
7.25.1.1.1.1 - Abb. 2-40 GQM-Methode [Seite 237]
7.25.2 - 2.22.2 Basispraktiken [Seite 238]
7.25.2.1 - Abb. 2-41 Beispiel einer grafischen Auswertung zur Metrik »Funktionalitätszuwachs« [Seite 242]
7.25.2.2 - Abb. 2-42 Beispiel eines Projekt-Cockpit-Charts (Quelle: [Hörmann et al. 2006]) [Seite 243]
7.25.3 - 2.22.3 Ausgewählte Arbeitsprodukte [Seite 245]
7.25.3.1 - 03-03 Benchmarking-Daten [Seite 245]
7.25.3.2 - 03-04 Kundenzufriedenheitsdaten [Seite 246]
7.25.3.3 - Beispiel einer Metrikspezifikation [Seite 246]
7.25.3.3.1 - Abb. 2-43 Spezifikation der Metrik »Funktionalitätszuwachs« [Seite 247]
7.25.3.4 - 07-01 Kundenzufriedenheitsbefragung [Seite 248]
7.25.3.5 - 07-02 Feldbeobachtung [Seite 248]
7.25.3.6 - 07-08 Service-Level-Messung [Seite 248]
7.25.4 - 2.22.4 Besonderheiten Level 2 [Seite 248]
7.25.4.1 - Zum Management der Prozessausführung [Seite 248]
7.25.4.2 - Zum Management der Arbeitsprodukte [Seite 248]
7.26 - 2.23 PIM.3 Prozessverbesserung [Seite 249]
7.26.1 - 2.23.1 Zweck [Seite 249]
7.26.2 - 2.23.2 Basispraktiken [Seite 250]
7.26.2.1 - Abb. 2-44 Anwendung der Scrum-Methode auf das Change Management in der Organisation (Quelle: Kugler Maag Cie) [Seite 255]
7.26.2.2 - Abb. 2-45 Prozessarchitektur und Tailoring in größeren, verteilten Organisationen [Seite 256]
7.26.3 - 2.23.3 Ausgewählte Arbeitsprodukte [Seite 257]
7.26.3.1 - 08-29 Verbesserungsplan [Seite 257]
7.26.3.2 - 15-16 Verbesserungsmöglichkeit [Seite 257]
7.26.4 - 2.23.4 Besonderheiten Level 2 [Seite 257]
7.26.4.1 - Zum Management der Prozessausführung [Seite 257]
7.26.4.2 - Zum Management der Arbeitsprodukte [Seite 257]
7.27 - 2.24 REU.2 Wiederverwendungsmanagement [Seite 258]
7.27.1 - 2.24.1 Zweck [Seite 258]
7.27.2 - 2.24.2 Basispraktiken [Seite 259]
7.27.3 - 2.24.3 Ausgewählte Arbeitsprodukte [Seite 263]
7.27.3.1 - 08-17 Wiederverwendungsplan [Seite 263]
7.27.3.2 - 15-07 Bericht zur Bewertung der Wiederverwendung [Seite 264]
7.27.4 - 2.24.4 Besonderheiten Level 2 [Seite 264]
7.27.4.1 - Zum Management der Prozessausführung [Seite 264]
7.27.4.2 - Zum Management der Arbeitsprodukte [Seite 264]
7.28 - 2.25 Traceability und Konsistenz in Automotive SPICE [Seite 265]
7.28.1 - 2.25.1 Einleitung [Seite 265]
7.28.2 - 2.25.2 Grundgedanken [Seite 265]
7.28.2.1 - Abb. 2-46 Horizontale und vertikale Traceability [Seite 266]
7.29 - 2.26 Applikationsparameter in Automotive SPICE [Seite 271]
7.29.1 - Abb. 2-47 ISO-26262-Sicht auf Parameter (Quelle: ISO 26262-6, Annex C) [Seite 271]
7.29.2 - 2.26.1 Ausgewählte Arbeitsprodukte [Seite 274]
7.29.2.1 - WP 01-51 Applikationsparameter [Seite 274]
8 - 3 Interpretationen zur Reifegraddimension [Seite 275]
8.1 - 3.1 Struktur der Reifegraddimension [Seite 275]
8.1.1 - 3.1.1 Levels und Prozessattribute [Seite 275]
8.1.2 - 3.1.2 Indikatoren für die Reifegraddimension [Seite 276]
8.1.2.1 - Abb. 3-1 Elemente der Reifegraddimension [Seite 277]
8.2 - 3.2 Wie werden Levels gemessen? [Seite 277]
8.2.1 - Abb. 3-2 Ermittlung des Levels mithilfe des »process capability level model« [Seite 279]
8.3 - 3.3 Erweiterungen der ISO/IEC 33020 [Seite 279]
8.3.1 - Abb. 3-3 Veranschaulichung der Bewertungsmethode R1 [Seite 281]
8.3.2 - Abb. 3-4 Veranschaulichung der Bewertungsmethoden R2 und R3 [Seite 281]
8.3.3 - Abb. 3-5 Vertikale Aggregation [Seite 282]
8.4 - 3.4 Die Levels [Seite 283]
8.4.1 - 3.4.1 Level 0 (»Unvollständiger Prozess«) [Seite 283]
8.4.2 - 3.4.2 Level 1 (»Durchgeführter Prozess«) [Seite 283]
8.4.2.1 - Prozessausführung (PA 1.1) [Seite 283]
8.4.2.1.1 - Abb. 3-6 Beurteilung von PA 1.1 [Seite 284]
8.4.2.1.2 - Abb. 3-7 Bewertungsbeispiele für PA 1.1 [Seite 285]
8.4.3 - 3.4.3 Level 2 (»Gemanagter Prozess«) [Seite 286]
8.4.3.1 - Abb. 3-8 Prozessattribute und generische Praktiken von Level 2 [Seite 287]
8.4.3.2 - PA 2.1 Management der Prozessausführung [Seite 287]
8.4.3.3 - GP 2.1.1: Ermittle die Ziele für die Prozessausführung. [Seite 288]
8.4.3.3.1 - Abb. 3-9 Kommunikationsplan [Seite 296]
8.4.3.4 - PA 2.2 Management der Arbeitsprodukte [Seite 297]
8.4.3.5 - GP 2.2.2: Definiere Anforderungen an die Dokumentation und Lenkung von Arbeitsprodukten. Anforderungen an die Dokumentation und Lenkung von Arbeitsprodukten werden definiert. Diese können beinhalten: [Seite 299]
8.4.4 - 3.4.4 Level 3 (»Etablierter Prozess«) [Seite 302]
8.4.4.1 - Abb. 3-10 Prozessattribute und generische Praktiken von Level 3 [Seite 303]
8.4.4.2 - PA 3.1 Prozessdefinition [Seite 304]
8.4.4.2.1 - Abb. 3-11 Prozessarchitektur nach dem EITVOX-Modell [Seite 305]
8.4.4.2.2 - Exkurs: Tailoring von Prozessen [Seite 306]
8.4.4.2.2.1 - Abb. 3-12 Tailoring-Tabelle [Seite 307]
8.4.4.2.2.2 - Abb. 3-13 Beispiel für Rollenbeschreibung Softwareprojektleiter [Seite 310]
8.4.4.3 - PA 3.2 Prozessanwendung [Seite 313]
8.4.4.4 - GP 3.2.1: Setze einen definierten Prozess um, der die kontextspezifischen Anforderungen bezüglich der Nutzung des Standardprozesses erfüllt. Der definierte Prozess wird adäquat ausgewählt und/oder aus dem Standardprozess zurechtgeschnitten. Die K... [Seite 314]
8.4.5 - 3.4.5 Level 4 (»Vorhersagbarer Prozess«) [Seite 318]
8.4.5.1 - Abb. 3-14 Level 4 - vorhersagbares Prozessverhalten [Seite 319]
8.4.5.2 - Abb. 3-15 Prozessattribute und generische Praktiken von Level 4 [Seite 320]
8.4.6 - 3.4.6 Level 5 (»Innovativer Prozess«) [Seite 321]
8.4.6.1 - Abb. 3-16 Level 5 - quantitative Prozessoptimierung [Seite 321]
8.4.6.2 - Abb. 3-17 Prozessattribute und generische Praktiken von Level 5 [Seite 323]
8.5 - 3.5 Zusammenhang von Prozess- und Reifegraddimension [Seite 323]
8.5.1 - Abb. 3-18 Abhängigkeiten zwischen Prozessen und Prozessattributen [Seite 324]
9 - 4 Automotive SPICE-Assessments [Seite 325]
9.1 - 4.1 Assessments - Überblick und Grundlagen [Seite 325]
9.2 - 4.2 Phasen, Aktivitäten und Dauer des Assessmentprozesses [Seite 326]
9.2.1 - Abb. 4-1 Überblick über Phasen und Aktivitäten des Assessmentprozesses [Seite 326]
9.2.2 - Assessmentvorbereitung [Seite 327]
9.2.3 - Assessmentdurchführung [Seite 327]
9.2.4 - Assessmentabschluss [Seite 328]
9.2.5 - Wie lange dauert ein Assessment? [Seite 329]
9.3 - 4.3 Rollen im Assessmentprozess [Seite 329]
9.4 - 4.4 Komplexe Assessments [Seite 330]
9.4.1 - Abb. 4-2 Von intacs definiertes OMM für Automotive SPICE [Seite 331]
9.4.2 - Abb. 4-3 Anforderungen an die Maturity Levels in Form von geforderten Capability Levels für bestimmte Prozessmengen [Seite 332]
9.4.3 - Wie werden die zu untersuchenden Projekte ausgewählt? [Seite 332]
9.4.3.1 - Abb. 4-4 Definition der Assessmentklassen [Seite 333]
9.4.4 - Werden OMAs anerkannt? [Seite 334]
10 - 5 Funktionale Sicherheit und Automotive SPICE [Seite 335]
10.1 - 5.1 Überblick funktionale Sicherheit und ISO 26262 [Seite 335]
10.1.1 - IEC 61508 [Seite 336]
10.1.2 - ISO 26262 [Seite 336]
10.1.2.1 - Abb. 5-1 Sicherheitslebenszyklus der ISO 26262 [Seite 336]
10.1.2.2 - Abb. 5-2 ISO 26262-Überblick [ISO 26262] [Seite 337]
10.1.3 - ASIL [Seite 338]
10.1.4 - ISO/IEC 15504-10 [Seite 338]
10.2 - 5.2 Vergleich von ISO 26262 und Automotive SPICE [Seite 339]
10.2.1 - Abb. 5-3 Überlappung von Automotive SPICE und ISO 26262 [Seite 339]
10.3 - 5.3 Unterschiede zwischen ISO 26262 und Automotive SPICE [Seite 340]
10.3.1 - 5.3.1 Unterschiede im Scope der Standards [Seite 340]
10.3.2 - 5.3.2 Unterschiede in den Levels [Seite 341]
10.3.2.1 - Abb. 5-4 Unterstützung der ISO-26262-Umsetzung durch Automotive SPICE [Seite 342]
10.3.3 - 5.3.3 Unterschiede in den Aktivitäten und Rollen [Seite 342]
10.3.4 - 5.3.4 Unterschiede in den Arbeitsprodukten [Seite 343]
10.3.5 - 5.3.5 Unterschiede in den Methodenanforderungen [Seite 343]
10.3.5.1 - Abb. 5-5 Beispiel einer Methodentabelle der ISO 26262 (Auszug aus der [ISO 26262], Teil 4, Tabelle 3) [Seite 344]
10.3.6 - 5.3.6 Unterschiede in den Unabhängigkeitsanforderungen [Seite 344]
10.4 - 5.4 Kombination von Automotive SPICE-Assessments und funktionalen Safety-Audits [Seite 345]
10.4.1 - Abb. 5-6 Überlappung der Evaluierungsmethoden (Quelle [Dold et al. 2014]) [Seite 346]
10.4.2 - 5.4.1 Kombination von Automotive SPICE-Assessment und Safety-Audit [Seite 346]
10.4.2.1 - Abb. 5-7 Überlappung von Automotive SPICE-Assessment und Safety-Audit im Detail (Quelle [Dold et al. 2014]) [Seite 347]
10.4.2.2 - Abb. 5-8 Kombinierte Methode Automotive SPICE-Assessment und Safety-Audit (Quelle [Dold et al. 2014]) [Seite 347]
10.4.3 - 5.4.2 Weitere zu beachtende Aspekte [Seite 348]
10.4.3.1 - Teamzusammensetzung [Seite 348]
10.4.3.2 - Modellergänzungen [Seite 348]
10.4.3.2.1 - Abb. 5-9 Beispiel für FS-Ergänzungen [Seite 348]
10.4.3.2.2 - Abb. 5-10 Evaluierungen entlang des Sicherheitslebenszyklus [Seite 349]
10.5 - 5.5 Zusammenfassung ISO 26262 und Automotive SPICE [Seite 350]
11 - 6 Agilität und Automotive SPICE [Seite 351]
11.1 - 6.1 Warum sich mit Agilität und Automotive SPICE beschäftigen? [Seite 352]
11.1.1 - Beispiele aus der Automobilindustrie [Seite 353]
11.2 - 6.2 Was bedeutet »Agilität in Automotive« ? [Seite 354]
11.2.1 - Abb. 6-1 Übersicht und Klassifizierung von »agilen« Begriffen [Seite 355]
11.2.2 - 6.2.1 Was macht eine agile Entwicklung aus? [Seite 355]
11.2.2.1 - Die 12 Prinzipien agiler Softwareentwicklung [Seite 356]
11.2.3 - 6.2.2 »Agile in Automotive (AiA)«: Welche agilen Methoden und Praktiken werden in der Automobilentwicklung aktuell eingesetzt? [Seite 357]
11.2.3.1 - Domänen und eingesetzte Methoden [Seite 357]
11.2.3.2 - Disziplinen und Projektphasen [Seite 357]
11.2.3.3 - Häufige Integration [Seite 358]
11.2.3.4 - Sprint-Dauer, Sprint-Umfang [Seite 358]
11.2.3.5 - AiA-Team-Setup [Seite 358]
11.2.3.6 - Retrospektiven und Demos [Seite 359]
11.2.3.7 - User Stories [Seite 359]
11.2.3.8 - Agile Skalierung [Seite 359]
11.2.4 - 6.2.3 Welche Herausforderungen werden demnächst angegangen ? [Seite 360]
11.2.4.1 - Exkurs: Continuous Integration [Seite 360]
11.2.4.1.1 - Abb. 6-2 Ablauf von Continuous Integration [Seite 361]
11.3 - 6.3 Wie bringt man Agilität und Automotive SPICE zusammen? [Seite 362]
11.3.1 - 6.3.1 Grundsätzliches [Seite 362]
11.3.1.1 - Mögliches Mapping [Seite 362]
11.3.1.1.1 - Abb. 6-3 Abdeckung des HIS Scope Level 1 durch typische agile Praktiken [Seite 363]
11.3.2 - 6.3.2 Was sind die kritischen Punkte in der Praxis? [Seite 363]
11.3.2.1 - Generell: Die Implementierung der Automotive SPICE-Arbeitsprodukte [Seite 364]
11.3.2.1.1 - Abb. 6-4 Beispiel einer agilen Entwicklungsumgebung [Seite 365]
11.3.2.2 - Agile Vorausplanung und Automotive SPICE [Seite 365]
11.3.2.3 - Einbettung agiler Teams in das Gesamtprojekt [Seite 365]
11.3.2.3.1 - Abb. 6-5 Schnittstellen der Planungswerkzeuge zur Projektverfolgung [Seite 366]
11.3.2.4 - Qualitätssicherung [Seite 366]
11.3.2.5 - Anforderungsmanagement und Traceability [Seite 367]
11.3.2.6 - Softwarearchitektur [Seite 368]
11.3.2.7 - Continuous Integration und Test [Seite 369]
11.3.2.8 - Unterstützende Prozesse [Seite 369]
11.3.2.9 - Einbindung weiterer Disziplinen [Seite 369]
11.3.2.9.1 - Abb. 6-6 Synchronisation und Integrationsebenen unterschiedlicher Zyklenlängen [Seite 370]
11.3.3 - 6.3.3 Konkrete praktische Lösungsbeispiele [Seite 370]
11.3.3.1 - Definition of Done (DoD) [Seite 371]
11.3.3.1.1 - Abb. 6-7 Auszüge aus einer DoD auf Teamebene [Seite 371]
11.3.3.2 - Agile Vorausplanung und Automotive SPICE [Seite 372]
11.3.3.2.1 - Abb. 6-8 Product Backlog mit verschiedenen Planungsebenen [Seite 372]
11.3.3.3 - Continuous Integration und Testebenen [Seite 373]
11.3.3.3.1 - Abb. 6-9 Continuous Integration und automatisierte Testebenen [Seite 374]
11.4 - 6.4 Agilität, Automotive SPICE und funktionale Sicherheit [Seite 375]
11.5 - 6.5 Zusammenfassung Agilität und Automotive SPICE [Seite 376]
12 - Anhang [Seite 377]
13 - A Beispiele zu Assessmentplanung und Assessmentdokumentation [Seite 379]
13.1 - A.1 Fall 1: Einfaches Projektassessment Tier-1-Lieferant [Seite 379]
13.1.1 - A.1.1 Beispiel eines Assessmentplans [Seite 379]
13.1.1.1 - Allgemeine Angaben zum Assessment [Seite 379]
13.1.2 - A.1.2 Beispiel einer Assessmentagenda bis Level 3 [Seite 381]
13.1.2.1 - Abb. A-1 Beispielagenda [Seite 382]
13.1.3 - A.1.3 Beispielstruktur eines Assessmentberichts [Seite 383]
13.1.4 - A.1.4 Beispielbewertung eines Prozesses inklusive Dokumentation [Seite 383]
13.1.4.1 - Bewertung der Indikatoren und Beschreibung der Evidenzen [Seite 383]
13.1.4.1.1 - Abb. A-2 Beispielbewertung [Seite 384]
13.1.5 - A.1.5 Beispiel: Auszug aus der Liste der analysierten Evidenzen/Dokumente [Seite 385]
13.2 - A.2 Fall 2: Komplexes Projektassessment, mehrere Instanzen [Seite 385]
13.2.1 - A.2.1 Beispiel: Planung der Prozessinstanzen pro Prozess [Seite 386]
13.2.1.1 - Abb. A-3 Assessmentplanung und Abdeckung eines komplexen Assessments [Seite 387]
13.2.2 - A.2.2 Beispiel: Assessmentagenda [Seite 388]
13.2.2.1 - Abb. A-4 Auszug aus Agenda eines komplexen Assessments [Seite 388]
13.2.3 - A.2.3 Beispiel: Konsolidierungs- und Aggregationsregeln [Seite 389]
14 - B Übersicht ausgewählter Arbeitsprodukte [Seite 391]
15 - C Glossar [Seite 393]
16 - D Abkürzungsverzeichnis [Seite 405]
17 - E Literatur, Normen und Webadressen [Seite 409]
18 - Index [Seite 413]
19 - www.dpunkt.de [Seite 0]

1 Einführung und Überblick


Dieses Kapitel besteht aus fünf Teilen: In Abschnitt 1.1 beschäftigen wir uns mit der Frage, warum Automotive SPICE und weitere Modelle mit steigender Tendenz eingesetzt werden. In Abschnitt 1.2 geben wir einen kurzen Überblick über die in der Automobilentwicklung relevanten Modelle, deren Historie und die sich abzeichnenden Tendenzen. Abschnitt 1.3 beschreibt intacs, das in der Automobilindustrie etablierte und offiziell anerkannte Ausbildungssystem. Abschnitt 1.4 erläutert die wesentlichen Strukturen von Automotive SPICE, soweit sie für das Verständnis der restlichen Kapitel notwendig sind. Abschnitt 1.5 widmet sich den Umsetzungsaspekten in Form von Tipps für eine nachhaltige Prozessverbesserung.

1.1 Einführung in die Thematik


In der globalisierten Weltwirtschaft werden Produkte und Dienstleistungen kaum noch von einzelnen Unternehmen isoliert entwickelt. Unternehmen sind zunehmend gezwungen, ihre Entwicklung in einem Netz von weltweiten Entwicklungsstandorten, Lieferanten und gleichberechtigten Partnern durchzuführen. Der entscheidende Treiber hierfür ist der stetig steigende Kostendruck, der die Unternehmen zur Entwicklung an Niedrigkostenstandorten und zu strategischen Partnerschaften zwingt. Da gleichzeitig die Produkte immer komplexer und anspruchsvoller werden und sich die Entwicklungszeiten verkürzen, haben sich zwei kritische Themen herauskristallisiert:

  • Wie können die komplexen Kooperationen und Wertschöpfungsketten beherrscht werden?

  • Wie können unter diesen Umständen Qualität, Kosten- und Termineinhaltung sichergestellt werden?

Dies ist für viele Unternehmen zur existenziellen Herausforderung geworden, mit unmittelbarer Auswirkung auf Markterfolg und Wachstum. Ein entscheidender Erfolgsfaktor bei diesen Fragen sind systematische und beherrschte Prozesse, insbesondere für Management, Entwicklung, Qualitätssicherung, Einkauf und für die Kooperation mit externen Partnern. Die Methodik der »Reifegradmodelle« bietet sich geradezu an, um dieser Probleme Herr zu werden.

Reifegradmodelle wie Automotive SPICE und CMMI werden schon seit vielen Jahren erfolgreich zu diesem Zweck eingesetzt. Historisch begann es mit CMM und dessen Nachfolger CMMI, mit denen enormen Qualitäts-, Kostenund Zeitproblemen entgegengewirkt wurde. Es ist bei vielen Auftraggebern üblich, von Lieferanten einen bestimmten CMMI- oder Automotive SPICE-Level zu verlangen, bevor ein Angebot akzeptiert wird. In der Automobilindustrie wollen die Hersteller damit das Risiko hinsichtlich Qualität, Zeit und Funktionsumfang in den Lieferantenprojekten reduzieren.

1.2 Überblick über die in der Automobilentwicklung relevanten Modelle


Das erste Reifegradmodell, das weite Verbreitung fand, war Anfang der 90erJahre CMM (siehe [CMM 1993a], [CMM 1993b]). In der Automobilindustrie hat CMM nie eine nennenswerte Rolle gespielt, auch wenn ein Automobilhersteller damit für kurze Zeit Ansätze zur Lieferantenbeurteilung erprobte. Das SPICE-kompatible BOOTSTRAP wurde bei wenigen Pionieren unter den Automobilzulieferern eingesetzt, konnte sich aber gegenüber SPICE nie durchsetzen und wurde 2003 eingestellt.

SPICE1 (siehe [Hörmann et al. 2006]) entstand aus einem gleichnamigen Projekt der ISO2 und wurde 1998 als ISO/IEC TR 15504 veröffentlicht, wobei TR (Technical Report) eine Vorstufe zu einem späteren International Standard (IS) darstellt. Die verschiedenen Teile des International Standard ISO/IEC 15504 erschienen sukzessive ab 2003. 2006 erschien der für die Praxis wichtigste Teil 5, der 2012 eine neue Version erhielt. 2008 erschien der Teil 7 (»Assessment of organizational maturity«), der normative Grundlagen von Organisationsassessments definierte. Im Gegensatz zu den sonst üblichen Projektassessments kann hier die Reife einer Organisation anhand einer größeren Zahl von Untersuchungsstichproben beurteilt werden. Bisher wurden auf dieser Grundlage erfolgreich einige Pilotassessments durchgeführt. In der Breite hat sich diese Methodik noch nicht durchgesetzt. Wir gehen darauf in Abschnitt 4.4 näher ein.

Die ISO/IEC 15504 wird seit 2015 sukzessive in die ISO/IEC-33000-Familie [ISO/IEC 33000] überführt. Die folgenden Normen sind die Basisnormen, auf die das Automotive SPICE-Modell aufsetzt:

  • ISO/IEC 33001 Concepts & Terminology

  • ISO/IEC 33002 Requirements for Performing Process Assessment

  • ISO/IEC 33003 Requirements for Process Measurement Frameworks

  • ISO/IEC 33004 Requirements for Process Models

  • ISO/IEC 33020 Measurement Framework for assessment of process capability and organizational maturity

Der Durchbruch zum Einsatz von Reifegradmodellen in der Automobilindustrie geschah 2001 durch die Entscheidung der Herstellerinitiative Software (HIS)3, SPICE zur Lieferantenbeurteilung im Software- und Elektronikbereich einzusetzen. Ab diesem Zeitpunkt verbreitete sich SPICE flächendeckend in der Automobilindustrie. Einer der großen Vorzüge von SPICE ist, unter einem gemeinsamen normativen Framework branchenspezifische Modelle entwickeln zu können. Davon machte u.a. die Automobilindustrie Gebrauch: 2005 veröffentlichte die Automotive Special Interest Group (AUTOSIG) das Automotive SPICE-Modell (siehe [Automotive SPICE]) und löste damit SPICE ab. Automotive SPICE wird heute durch den VDA-Arbeitskreis 134 weiterentwickelt. Nach einigen Jahren der Versionspflege erschien 2015 die Version 3.0, die neben inhaltlichen Weiterentwicklungen auch einige strukturelle Änderungen mit sich brachte.

Die Lieferanten müssen neben Automotive SPICE insbesondere die Forderungen nach funktionaler Sicherheit von elektrisch-elektronischen Systemen in Pkws erfüllen. 2011 erschien die ISO 26262 (»Road vehicles - Functional safety«) [ISO 26262] und löste eine neue Umsetzungswelle in der Automobilindustrie aus. Das Verhältnis der beiden Modelle kann man etwa wie folgt zusammenfassen: Beide Modell besitzen Anforderungen an Prozesse, die sich teilweise überlappen, aber auch teilweise unterschiedlich sind. Dabei wirkt Automotive SPICE (ab Level 2, besser noch ab Level 3) sehr förderlich für die Umsetzung von funktionaler Sicherheit (für Details siehe Kap. 5).

1.3 intacsT (International Assessor Certification Scheme)


intacs ist das weltweit führende Ausbildungs- und Zertifizierungssystem für ISO/IEC-33000-konforme Modelle und ist auch in der Automobilindustrie als Ausbildungssystem etabliert und offiziell anerkannt5. intacs hat in den letzten zwölf Jahren eine weltweite Community aufgebaut, die Prozessassessments, basierend auf der ISO/IEC-15504- bzw. ISO/IEC-33000-Familie, unterstützt. Es wurde 2006 gegründet und verzeichnet derzeit über 30 Mitgliedsorganisationen, darunter Automobilhersteller und -zulieferer, Trainings- und Beratungsunternehmen sowie Vertreter aus der Forschung. Die Organisation ist nicht gewinnorientiert und arbeitet ausschließlich mit ehrenamtlichen Mitarbeitern, die ohne Ausnahme sehr erfahrene Assessoren sind.

Abb. 1-1 Die intacs-Assessoren- und -Instruktorenstufen

intacs hat ein Ausbildungssystem aufgebaut, das weltweit anerkannt und verwendet wird. Dabei werden drei Assessorenstufen und zwei Instruktorenstufen unterschieden (siehe Abb. 1-1). Die unteren beiden Assessorenstufen werden nur für einzelne Prozessassessmentmodelle zertifiziert (»PAM-specific certification«), die Principal Assessoren sind für alle PAMs zugelassen. Für alle Stufen gibt es Lehrund Prüfungspläne sowie standardisierte Trainingsmaterialien. Diese werden von denjenigen intacs-Mitgliedsorganisationen verwendet, die auch als Trainingsanbieter tätig sind. Nicht-intacs-Trainingsanbieter können ihre Trainingsmaterialien von intacs auf Konformität mit den Lehrplänen validieren lassen.

Das Grundprinzip des intacs-Ausbildungssystems ist die organisatorische Trennung der Definition des Ausbildungssystems von der Zertifizierung (inklusive Prüfung) der Assessoren und der Durchführung der Trainings (siehe Abb. 1-2). In der Automobilindustrie ist der VDA QMC der maßgebliche »Certification Body«, für alle anderen Modelle ist die ECQA zuständig.

Abb. 1-2 Organisatorische Trennung der Definition des Ausbildungssystems von der Zertifizierung (inkl. Prüfung) der Assessoren und der Durchführung der Trainings

Seit der Gründung wurden weltweit ca. 3.300 Prüfungen durch die Zertifizierungsorganisationen durchgeführt. Zum Beispiel kann sich eine Person nach Absolvierung des intacsT Provisional Assessor Training für Automotive SPICE und nach bestandener Prüfung bei der zuständigen Zertifizierungsorganisation (VDA QMC) gegen Zahlung einer Gebühr für drei Jahre registrieren lassen. Sie erhält dadurch den Status »intacsT Provisional Assessor (Automotive SPICE)« sowie eine »Authorisation Card« mit aufgedruckter Zertifizierungsnummer. Dieser Status ist in der Automobilindustrie der Qualifikationsnachweis schlechthin für Automotive SPICE. Man kann danach als Co-Assessor an offiziellen, intacsanerkannten Assessments teilnehmen und, wenn man genügend Erfahrung gesammelt hat, das intacsT Competent Assessor Training für Automotive SPICE besuchen und die Prüfung ablegen. Zusätzlich zu diesem Training (davor oder danach) durchlaufen Provisional...

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