Der Schutz des pränatalen Lebens

Eine verfassungs-, völker- und gemeinschaftsrechtliche Statusbetrachtung an der Schwelle zum biomedizinischen Zeitalter
 
 
Mohr Siebeck (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen im Oktober 2007
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  • XXV, 637 Seiten
 
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978-3-16-151246-9 (ISBN)
 
Schon seit der Antike wird in der Philosophie, Theologie, Medizin, aber auch in der Rechtswissenschaft über den Status des pränatalen menschlichen Lebens gestritten. Durch jüngere biomedizinische Entwicklungen erhielt diese Debatte abermals kräftigen Auftrieb. Ralf Müller-Terpitz nimmt dies zum Anlaß, erneut der Frage nach dem rechtswissenschaftlichen Status des pränatalen Lebens im nationalen wie internationalen Recht nachzugehen. Er bezieht dabei die Statusdebatten anderer Fachdisziplinen (Naturwissenschaft, Ethik, Theologie) in seine Betrachtung mit ein und untersucht ihre Relevanz für den rechtswissenschaftlichen Diskurs. Seine Analyse beschränkt sich im übrigen nicht nur auf den verfassungsrechtlichen Status des pränatalen Lebens, sondern auch auf seine rechtliche Stellung im Völker- und Gemeinschaftsrecht. Für das nationale Verfassungsrecht kommt der Autor dabei zum Ergebnis, dass der Embryo - sei es in vivo oder in vitro - schon ab der Fertilisation oder einem vergleichbar frühen Entstehenszeitpunkt (Zellkerntransfer) grundrechtlichen Würde- und Lebensschutz genießt, der auch nicht unter Berufung auf sein noch frühes biologisches Entwicklungsstadium "prozesshaft abgestuft" werden darf. Im Völker- und Gemeinschaftsrecht wird das pränatale Leben zwar als schützenswertes Rechtsgut anerkannt; diese Rechtsordnungen gewähren ihm aber nur einen auf bestimmte Verwendungsverbote reduzierten "angemessenen" (relativen) Überlebensschutz. Abschließend erörtert der Autor die Frage, welche konkreten Schlussfolgerungen aus den Ergebnissen im Hinblick auf bestimmte biomedizinische Gefährdungstatbestände für das pränatale Leben zu ziehen sind.
 
Schon seit der Antike wird in der Philosophie, Theologie, Medizin, aber auch in der Rechtswissenschaft über den Status des pränatalen menschlichen Lebens gestritten. Durch jüngere biomedizinische Entwicklungen erhielt diese Debatte abermals kräftigen Auftrieb. Ralf Müller-Terpitz nimmt dies zum Anlaß, erneut der Frage nach dem rechtswissenschaftlichen Status des pränatalen Lebens im nationalen wie internationalen Recht nachzugehen. Er bezieht dabei die Statusdebatten anderer Fachdisziplinen (Naturwissenschaft, Ethik, Theologie) in seine Betrachtung mit ein und untersucht ihre Relevanz für den rechtswissenschaftlichen Diskurs. Seine Analyse beschränkt sich im übrigen nicht nur auf den verfassungsrechtlichen Status des pränatalen Lebens, sondern auch auf seine rechtliche Stellung im Völker- und Gemeinschaftsrecht. Für das nationale Verfassungsrecht kommt der Autor dabei zum Ergebnis, dass der Embryo - sei es in vivo oder in vitro - schon ab der Fertilisation oder einem vergleichbar frühen Entstehenszeitpunkt (Zellkerntransfer) grundrechtlichen Würde- und Lebensschutz genießt, der auch nicht unter Berufung auf sein noch frühes biologisches Entwicklungsstadium "prozesshaft abgestuft" werden darf. Im Völker- und Gemeinschaftsrecht wird das pränatale Leben zwar als schützenswertes Rechtsgut anerkannt; diese Rechtsordnungen gewähren ihm aber nur einen auf bestimmte Verwendungsverbote reduzierten "angemessenen" (relativen) Überlebensschutz. Abschließend erörtert der Autor die Frage, welche konkreten Schlussfolgerungen aus den Ergebnissen im Hinblick auf bestimmte biomedizinische Gefährdungstatbestände für das pränatale Leben zu ziehen sind.
  • Deutsch
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  • Für Beruf und Forschung
  • 2,39 MB
978-3-16-151246-9 (9783161512469)
10.1628/978-3-16-151246-9
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ist Inhaber des Lehrstuhls fur OEffentliches Recht, Recht der Wirtschaftsregulierung und Medien an der Universitat Mannheim.
  • Cover
  • Vorwort
  • Inhaltsübersicht
  • Inhaltsverzeichnis
  • Abkürzungsverzeichnis
  • 1. Kapitel: Thematische und begriffliche Einführung
  • 1. Teil: Die moderne Biomedizin als Gefährdungstatbestand für das pränatale Leben
  • 1. Abschnitt: Einleitendes
  • 2. Abschnitt: Das biomedizinische Zeitalter
  • A. Terminologisches
  • I. Zum Begriff der Bio- und Gentechnologie
  • II. Zum Begriff der Repro- und Humangenetik
  • III. Zum Begriff der Biomedizin
  • B. Historische Entwicklungslinien hin zur Biomedizin
  • I. Von den Anfängen bis zur Entdeckung der Vererbungsgesetze
  • II. Die Erforschung der molekularen Grundlagen
  • III. Die Technologisierung der Molekularbiologie
  • IV. Von der Entschlüsselung des Humangenoms zum »Post-Genom-Zeitalter«
  • V. Die moderne Biomedizin als naturwissenschaftlicher Paradigmenwechsel
  • C. Aktuelle biomedizinische Gefährdungstatbestände für das pränatale Leben
  • I. Die Reproduktionsmedizin
  • II. Die Gendiagnostik
  • III. Die Gentherapie und -manipulation
  • IV. Die Embryonenforschung
  • 3. Abschnitt: Die moderne Biomedizin als Herausforderung für das Recht
  • 2. Teil: Das pränatale Leben als Erkenntnisgegenstand anderer Wissenschaften
  • 1. Abschnitt: Das pränatale Leben aus naturwissenschaftlicher Sicht
  • A. Die Relevanz naturwissenschaftlicher Erkenntnisse für das Recht
  • B. Die pränatale Ontogenese
  • 2. Abschnitt: Das pränatale Leben aus ethisch-philosophischer Sicht
  • A. Zur Rolle der Ethik im biomedizinischen Diskurs
  • B. Ethisch-philosophische Grundpositionen zum Status des pränatalen Lebens
  • I. Die Betrachtung der Leibesfrucht in der antiken Philosophie
  • II. Der Streit um den Personenbegriff in der zeitgenössischen Philosophie
  • 1. Die »Person« als Schlüsselbegriff des bioethischen Diskurses
  • 2. Die Inklusionstheorie
  • a) Das Speziesargument
  • b) Das Kontinuumsargument
  • c) Das Identitätsargument
  • d) Das Potentialitätsargument
  • 3. Die Exklusionstheorie
  • a) Die Dissoziation von Mensch- und Personsein
  • b) Kritik an der Exklusionstheorie
  • 4. Abschließende Bewertung
  • 3. Abschnitt: Das pränatale Leben aus christlich-theologischer Sicht
  • A. Zum Verhältnis von Recht und Religion
  • B. Von der Sukzessivbeseelungs- zur Simultanbeseelungs-Lehre
  • C. Aktuelle Haltung der christlichen Konfessionen zum pränatalen Lebensschutz
  • 3. Teil: Gang der weiteren Untersuchung
  • 2. Kapitel: Der Status des pränatalen Lebens im Verfassungsrecht
  • 1. Teil: Einleitendes
  • 1. Abschnitt: Die Verfassung - eine »allbezügliche« Rahmenordnung
  • 2. Abschnitt: Gang der weiteren Untersuchung
  • 2. Teil: Dogmatische Vorüberlegungen zur grundrechtlichen Schutzpflicht
  • 1. Abschnitt: Begriff und Bedeutung der grundrechtlichen Schutzpflicht
  • 2. Abschnitt: Dogmatische Herleitung der grundrechtlichen Schutzpflicht
  • A. Die Schutzpflicht als anerkannte grundrechtsdogmatische Kategorie
  • B. Der dualistische Begründungsansatz des Bundesverfassungsgerichts
  • C. Differierende Begründungsansätze im Schrifttum
  • D. Kritische Würdigung
  • 3. Abschnitt: Tatbestand und Rechtsfolge der grundrechtlichen Schutzpflicht
  • A. Tatbestandsebene der grundrechtlichen Schutzpflicht
  • I. Das zu schützende Rechtsgut
  • 1. Erster Inkurs: Die »Vorwirkung« der Schutzpflicht
  • 2. Zweiter Inkurs: Schutz »extraterritorialer« Rechtsträger?
  • II. Gegenwärtige oder drohende Schutzgutbeeinträchtigung
  • III. Rechtswidrigkeit der Beeinträchtigung
  • B. Rechtsfolgenebene der grundrechtlichen Schutzpflicht
  • 4. Abschnitt: Enge oder weite Tatbestandskonzeption?
  • 3. Teil: Das Recht auf Leben
  • 1. Abschnitt: Einleitendes
  • 2. Abschnitt: Die personale Reichweite der Lebensgarantie
  • A. Der personale Schutzbereich als maßgeblicher Untersuchungsgegenstand
  • B. Der pränatale Lebensschutz in der verfassungsgerichtlichen Rechtsprechung
  • I. Das »erste Abtreibungsurteil«
  • II. Das »zweite Abtreibungsurteil«
  • III. Nidation oder Individuation als maßgebliche Zäsuren des Lebensschutzes?
  • C. Der pränatale Lebensschutz im rechtswissenschaftlichen Schrifttum
  • I. Soziologisch orientierte Begründungsansätze
  • II. Objektiv-rechtliche Begründungsansätze
  • III. Interessenorientierte Begründungsansätze
  • 1. Das »Überlebensinteresse« als maßgebliches Zuschreibungskriterium
  • 2. Die »Erlebensfähigkeit« als maßgebliches Zuschreibungskriterium
  • 3. Kritische Würdigung
  • a) Einwände allgemeiner Natur
  • b) Einwände rechtsdogmatischer Natur
  • IV. Biologisch-physiologische Begründungsansätze
  • 1. Die Geburt
  • 2. Die extrauterine Lebensfähigkeit
  • 3. Die ersten spürbaren Kindsbewegungen
  • 4. Der Beginn des »Hirnlebens«
  • 5. Die Individuation
  • a) Einführendes
  • b) Das »Individualitäts-«, »Identitäts-« sowie »Realisationsargument«
  • c) Kritische Würdigung
  • 6. Die Nidation
  • a) Einführendes
  • b) Das »Argument der natürlichen Selektion«
  • c) Das »Argument der biologischen Abhängigkeit«
  • 7. Die Fertilisation
  • V. Methodisch-interpretatorischer Begründungsansatz
  • VI. Zwischenresümee und Überleitung
  • D. Hermeneutische Konkretisierung des personalen Schutzbereichs
  • I. Ergründung mittels der klassischen Interpretationselemente
  • 1. Grammatische Interpretation
  • 2. Systematische Interpretation
  • 3. Historisch-genetische Interpretation
  • 4. Teleologische Interpretation
  • Inkurs: Die Lebensgarantie im Konzert der facettenreichen Statusdebatte
  • II. Formen grundrechtlich geschützten menschlichen Lebens
  • 1. Grundrechtlicher Schutz sexuell gezeugten menschlichen Lebens
  • 2. Grundrechtlicher Schutz asexuell erzeugten menschlichen Lebens
  • a) Die abgespaltene totipotente Zelle
  • b) Klonen durch Zellkerntransfer
  • 3. Grundrechtlicher Schutz sog. »depotenzierter embryonaler Entitäten«?
  • III. Zwischenresümee
  • E. Subjektiv- oder »nur« objektiv-rechtliche Grundrechtsträgerschaft?
  • 3. Abschnitt: Die materiale Reichweite der Lebensgarantie
  • 4. Abschnitt: Die Schranke der Lebensgarantie
  • A. Das Leben als prinzipiell relatives Verfassungsrechtsgut
  • B. Inhaltliche Konkretisierung des Schrankenvorbehalts
  • I. Leben als »Schwerstgewicht« gesetzgeberischer Abwägungsentscheidungen
  • II. Pränataler Lebensschutz als »abstufbarer« Lebensschutz?
  • 5. Abschnitt: Fazit zum Recht auf Leben
  • 4. Teil: Die Menschenwürdegarantie
  • 1. Abschnitt: Die Menschenwürdegarantie im biomedizinischen Diskurs
  • 2. Abschnitt: Begriffs-, Geistes- und Normgeschichte des Menschenwürdepostulats
  • A. Begriffs- und geistesgeschichtliche Entwicklungslinien
  • B. Verfassungsrechtliche Rezeption des Menschenwürdebegriffs
  • 3. Abschnitt: Inhalt des Menschenwürdebegriffs
  • A.Versuche einer positiven Begriffsbestimmung
  • I. Würde als Mitgift bzw. Wert
  • II. Würde als Ausdruck gelungener Selbstdarstellung
  • III. Würde als Entwurfsvermögen
  • IV. Würde als Relations- oder Kommunikationsbegriff
  • V. Zwischenresümee
  • B. Versuch einer negativen Begriffsbestimmung
  • C. Zwischenresümee und Überleitung
  • 4. Abschnitt: Träger der Menschenwürdegarantie
  • A. Die Menschenwürde als »Menschheitswürde«?
  • B. Das pränatale Leben als Träger der Menschenwürde
  • I. Soziologisch orientierter Begründungsansatz
  • II. Objektiv-rechtlicher Begründungsansatz
  • III. Biologisch-physiologischer Begründungsansatz
  • C. Zwischenresümee
  • 5. Abschnitt: Rechtswirkungen der Menschenwürdegarantie
  • A. Die Unantastbarkeit der Menschenwürde
  • I. Würde als verfassungsrechtliche Tabuzone
  • II. Entwicklungsorientierte Stufungen des pränatalen Würdeschutzes?
  • B. Die Achtungs- und Schutzverpflichtung
  • C. Postmortaler Würdeschutz des pränatalen Lebens
  • 6. Abschnitt: Die Menschenwürde als Grundrechtsgarantie
  • 7. Abschnitt: Zur »Entkopplung« von Würde- und Lebensschutz
  • 8. Abschnitt: Fazit zur Menschenwürdegarantie
  • 5. Teil: Sonstige freiheits- und gleichheitsrechtliche Garantien
  • 1. Abschnitt: Das Recht auf körperliche Unversehrtheit
  • A. Der personale und materiale Schutzbereich
  • B. Beschränkungen des Rechts auf körperliche Unversehrtheit
  • Inkurs: Die elterliche Einwilligungsbefugnis
  • 2. Abschnitt: Das Recht auf (gen-)informationelle Selbstbestimmung
  • 3. Abschnitt: Das Verbot der Diskriminierung behinderten Lebens
  • 6. Teil: Resümee
  • 3. Kapitel: Der Status des pränatalen Lebens im zwischen-und überstaatlichen Recht
  • 1. Teil: Einleitendes
  • 2. Teil: Die zwischenstaatliche Regelungsebene
  • 1. Abschnitt: Allgemeine Normen des Völkerrechts
  • A. Universeller Schutz des pränatalen Lebens
  • I. Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
  • II. Der Sozial- und Zivilpakt
  • III. Die UN-Kinderrechtskonvention
  • B. Regionaler Schutz des pränatalen Lebens in Europa
  • C. Zwischenresümee
  • 2. Abschnitt: Biomedizinspezifische Normen des Völkerrechts
  • A. Universeller Schutz des pränatalen Lebens
  • B. Regionaler Schutz des pränatalen Lebens in Europa
  • I. Das Europäische Menschenrechtsübereinkommen zur Biomedizin
  • 1. Einleitendes
  • 2. Normierungen zum Schutz des pränatalen Lebens
  • a) Normierungen zur Forschung an extrakorporalen Embryonen
  • b) Sonstige Normierungen zum Schutz des pränatalen Lebens
  • II. Zusatzprotokolle zum Biomedizin-Übereinkommen
  • 1. Zusatzprotokoll über das Verbot des Klonens menschlicher Lebewesen
  • 2. Weitere verabschiedete oder geplante Zusatzprotokolle
  • III. Abschließende Bewertung des Biomedizin- Übereinkommens
  • 3. Abschnitt: Fazit zur zwischenstaatlichen Regelungsebene
  • 3. Teil: Die überstaatliche Regelungsebene
  • 1. Abschnitt: Gemeinschaftsrechtliche Befugnisse im biomedizinischen Bereich
  • A. Forschung
  • B. Gesundheitswesen
  • C. Binnenmarkt
  • D. Zwischenresümee und Überleitung
  • 2. Abschnitt: Der rechtliche Status des pränatalen Lebens im Gemeinschaftsrecht
  • A. Grundrechtlicher Status des pränatalen Lebens im Gemeinschaftsrecht
  • I. Ungeschriebener grundrechtlicher Schutz des pränatalen Lebens?
  • II. Geschriebener grundrechtlicher Schutz des pränatalen Lebens?
  • 1. Die Würde des Menschen
  • 2. Das Recht auf Leben
  • 3. Das Recht auf Unversehrtheit
  • B. Schutz des pränatalen Lebens durch das Biomedizin- Übereinkommen
  • C. Zwischenresümee
  • 3. Abschnitt: Die Grundfreiheiten des Gemeinschaftsrechts
  • A. Die Warenverkehrsfreiheit
  • B. Die Dienstleistungsfreiheit
  • 4. Abschnitt: Fazit zur überstaatlichen Regelungsebene
  • 4. Teil: Resümee
  • 4. Kapitel: Ausgewählte pränatale Gefährdungstatbestände
  • 1. Teil: Eingrenzung des Untersuchungsgegenstands
  • 2. Teil: Aktuelle biomedizinische Gefährdungstatbestände
  • 1. Abschnitt: Die assistierte Reproduktion
  • A. Naturwissenschaftliche und soziale Aspekte
  • B. Evaluation ausgewählter Problembereiche
  • I. Einleitendes
  • II. Der Mehrfachtransfer
  • 1. Durch den Mehrfachtransfer induzierte Risiken
  • 2. Rechtliche Risikobewertung
  • III. Das Konnexitätsprinzip
  • IV. Die Kryokonservierung
  • V. Die Embryonenadoption
  • VI. Der Blastozystentransfer
  • 2. Abschnitt: Die »verbrauchende« Forschung an extrakorporalen Embryonen
  • A. Herstellung und Verbrauch von Embryonen speziell zu Forschungszwecken
  • I. Der »Verbrauch« extrakorporaler Embryonen
  • II. Die »Herstellung« extrakorporaler Embryonen
  • B. Die Forschung an »überzähligen« extrakorporalen Embryonen
  • C. Der Stammzellimport
  • 3. Abschnitt: Die Präimplantationsdiagnostik
  • A. Naturwissenschaftliche Aspekte
  • B. Verfassungsrechtliche Evaluation der Präimplantationsdiagnostik
  • I. Schutzpflichtenaktivierende Beeinträchtigungen des pränatalen Lebens
  • 1. Das Recht auf Leben
  • 2. Das Recht auf körperliche Unversehrtheit
  • 3. Die Würdegarantie
  • II. Rechtfertigung der Beeinträchtigungen durch konfligierende Grundrechte?
  • 1. Das Recht auf Fortpflanzung
  • 2. Das Recht auf autonome Gestaltung der eigenen Lebenssphäre
  • 3. Das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit
  • 4. Die Würdegarantie
  • III. Das schutzpflichtenausfüllende Regelungsregime
  • 1. Verfassungsgebotene Rechtsfolge: Verbot der Präimplantationsdiagnostik
  • 2. Wertungswiderspruch zum geltenden Abtreibungsstrafrecht?
  • Zusammenfassung
  • 1. Kapitel: Thematische und begriffliche Einführung
  • 1. Teil: Die moderne Biomedizin als Gefährdungstatbestand für das pränatale Leben
  • 2. Teil: Das pränatale Leben als Erkenntnisgegenstand anderer Wissenschaften
  • 2. Kapitel: Der Status des pränatalen Lebens im Verfassungsrecht
  • 1. Teil: Einleitendes
  • 2. Teil: Dogmatische Vorüberlegungen zur grundrechtlichen Schutzpflicht
  • 3. Teil: Das Recht auf Leben
  • 4. Teil: Die Menschenwürdegarantie
  • 5. Teil: Sonstige freiheits- und gleichheitsrechtliche Garantien
  • 3. Kapitel: Der Status des pränatalen Lebens im zwischen- und überstaatlichen Recht
  • 1. Teil: Einleitendes
  • 2. Teil: Die zwischenstaatliche Regelungsebene
  • 3. Teil: Die überstaatliche Regelungsebene
  • 4. Kapitel: Ausgewählte pränatale Gefährdungstatbestände
  • 1. Teil: Eingrenzung des Untersuchungsgegenstands
  • 2. Teil: Aktuelle biomedizinische Gefährdungstatbestände
  • - Die assistierte Reproduktion -
  • - Die »verbrauchende« Forschung an extrakorporalen Embryonen -
  • - Die Präimplantationsdiagnostik -
  • Literaturverzeichnis
  • Sachregister
DNB DDC Sachgruppen

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