Napoleon

Revolutionär auf dem Kaiserthron
 
 
wbg Theiss in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG) (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 8. Februar 2019
  • |
  • 608 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Adobe-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-8062-3906-5 (ISBN)
 
Aus dem Nichts kommend, stieg der Korse Napoleon Bonaparte, der Französisch erst lernen musste, vom Artillerie-Offizier zum Ersten Konsul auf, wurde der Revolutionär zum Kaiser der Franzosen.
Sprachgewaltig entwirft Günter Müchler die Lebensgeschichte eines Mannes, der in seinem Scheitern auf Sankt Helena selbst am klarsten die eigene Beschränkung erkannte: Der Gestalter und Machtmensch war ebenso Gefangener der Bedingungen, die ihm die Revolution diktiert, wie des europäischen Kampfs der alten mit der neuen Ordnung. »Die Wahrheit ist, dass ich niemals ganz Herr meiner Bewegungen war. Ich habe Pläne gehabt, hatte aber niemals die Freiheit, sie auszuführen. Immer war ich durch die Umstände bestimmt.« - Ein großartiges Portrait, das den Revolutionär auf dem Kaiserthron, das den kometenhaften Aufstieg wie den tiefen Absturz Napoleons in neuem Licht zeigt.
weitere Ausgaben werden ermittelt
Günter Müchler ist passionierter Frankreichkenner und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Französischen Revolution und Napoleon. Er studierte Geschichte und Politikwissenschaft und wechselte nach Stationen bei verschiedenen Zeitungen 1987 zum Rundfunk. Bis 2011 war er Programmdirektor von Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur und DRadio Wissen. Mit einer fulminanten Biographie legt er nun (Frühjahr 2019) die Synthese seiner langjährigen Beschäftigung mit dem großen Korsen vor.
Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9

Teil I: Suche
Das Wunder der Revolution . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Die Bonapartes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
Korsika, Traumland der Aufklärer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
Der Bildungshungrige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
Die Raserei des Schreibens . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
Auf eigenen Beinen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
Der Vulkan bricht aus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
Verstoßene Liebe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
Toulon . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63
Robespierres "Planmacher" . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
In der Sackgasse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72
Général vendémiaire . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76
Der Revolutionskrieg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82
Die Jugend eilt zum Sieg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89
Campo Formio . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 106
Der Erfinder der politischen PR . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116
"Ich habe seinen Ellbogen berührt" . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120
Gegen England in Ägypten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125
Erster Auftritt Nelson: Aboukir . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 135

Teil II: Gestaltung
"Der Held ist zurück" . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148
Der Mann der Notwendigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 164
Die Rache der Exekutive . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 168
Herrschen per Plebiszit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 173
Auf den Spuren Hannibals . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 179
Desaix oder das Glück . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 185
Sieger und Friedensbringer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 192
Versöhnung mit Kirche und Adel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 195
Der Staat als Maschine . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 199
"Mein Code Civil" . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 204
Ehre und Eliten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 208
"Das vollkommenste Gehirn" . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 212
Klein mit Hut? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 219
Licht und Schatten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 222
Ordnung am R

Einleitung


Am 26. Juni 1813 empfängt Napoleon in seinem Dresdner Hauptquartier den österreichischen Minister Klemens von Metternich. Nach zwei Achtungserfolgen über Russen und Preußen hat er Waffenstillstand geschlossen. Seine Armee braucht Erholung. Politisch kommt es darauf an, Österreich bei der Stange zu halten. Der Habsburgerstaat ist seit dem für Napoleon katastrophalen Ausgang des Russlandfeldzugs nur noch ein lauer Bündnispartner. Wechselt Österreich die Seite, ist die antifranzösische Koalition, zu der schon jetzt neben Russland und Preußen auch noch England und Schweden gehören, endgültig übermächtig. Für Napoleon steht also viel auf dem Spiel.

Die Begegnung im Sommerschlösschen des Grafen Marcolini zieht sich über mehr als acht Stunden hin. Am Ende haben sich die Kontrahenten keinen Zentimeter bewegt. Metternich bleibt entschlossen, Österreich in den Schoß der Mächteallianz zu führen. Napoleon lehnt Konzessionen ab, solange er hoffen kann, den Konflikt auf dem Schlachtfeld zu entscheiden. Trotzdem ist das Treffen mehr als Randgeschehen. Wer sich nicht damit zufriedengibt, bei der Beurteilung Napoleons nur die Taten sprechen zu lassen, sondern nach den Motiven und Triebkräften hinter seinem Handeln sucht, stößt mit der Dresdner Entrevue auf eine kapitale Erkenntnisquelle, ja auf eine Sternstunde. Warum fällt Napoleon im Entscheidungsjahr 1813 derart in politische Apathie? Warum schaut er fast tatenlos zu, wie ihm zuerst Preußen abhandenkommt, dann Österreich? Vielleicht hätte er das Netz, das Metternich so klug um ihn gesponnen hat, beim besten Willen nicht zerreißen können. Die Frage ist, weshalb er es gar nicht erst versucht. In Österreich und sogar in Preußen gibt es in den ersten Monaten des Jahres noch Anhänger des Bündnisses mit Frankreich, denen er durch einen diplomatischen Befreiungsschlag Munition liefern könnte. Eine Antwort bietet die Dresdner Unterredung. Sie ist ein Psycho-Duell, das seine Dramatik auch aus der Gegensätzlichkeit der Protagonisten bezieht. Da ist dieser Mann Napoleon. In rasend kurzer Zeit hat er ein Großreich zusammengeklaubt, wie Europa es seit Karl dem Großen und Karl V. nicht gesehen hat. Seine Truppen stehen in Sachsen, in Spanien und in Italien. Rom, Amsterdam, Köln und Hamburg sind französische Städte. Allein viermal hat er Österreich aufs Haupt geschlagen. Und nun steht der Lenker dieses Verliererstaates ihm von gleich zu gleich gegenüber - Metternich, der supererlastische Diplomat, le beau Clément, dem er einst seine Schwester Caroline schmunzelnd zum Zeitvertreib überlassen und den er lange für einen Windbeutel gehalten hat. Für Napoleon ist das eine kaum zu ertragende Situation. Streckenweise verläuft die Entrevue stürmisch. Einmal feuert er theatralisch seinen Hut auf den Boden. Den Höhepunkt erreicht die Begegnung, als er Metternich entgegenschleudert: "Eure Majestäten, die auf dem Thron geboren sind, halten es aus, zwanzigmal geschlagen zu werden. Jedesmal kehren sie zurück in ihre Hauptstadt. Ich bin nur der Sohn des Glücks. Ich würde von dem Tag an nicht mehr regieren, an dem ich aufhörte, stark zu sein."1

Wir kennen die Szene aus einer sieben Jahre später abgefassten Aufzeichnung Metternichs. Womöglich sind die drei Sätze nicht Wort für Wort so gefallen, aber das ist unerheblich. Napoleon hat sich mehrfach in ähnlichem Sinne geäußert. Mit den Eingangsworten "Eure Majestäten" zieht er einen Trennungsstrich zwischen Frankreich, dem Land der Revolution, und dem Ancien Régime, der Welt Metternichs, in der noch immer Gottesgnadentum und Geburtsvorrang maßgeblich sind. 1810 waren durch seine Heirat mit einer österreichischen Erzherzogin Zweifel aufgekommen, welcher Hemisphäre er selbst angehöre. Den Versuch, die beiden Welten zu versöhnen, betrachtet er jetzt als gescheitert. Er, der Kaiser der Franzosen, ist wieder der "Sohn des Glücks", der einzig auf seine Stärke bauen kann und mit dem es vorüber ist, wenn das Glück ihn verlässt.

Was Napoleon hier vor dem Antipoden Metternich wie ein Bekenntnis formuliert, ist das Gesetz des Eroberers. Er gibt zu, ein gefesselter Riese zu sein. Sein Lindenblatt ist, dass er als Emporkömmling nicht über die volle Entscheidungsfreiheit verfügt. Er darf keine Schwäche zeigen und ist zum ewigen Voranschreiten verdammt. Für die Situation von 1813 bedeutet das: Bevor er den Frieden verhandelt, muss er noch einmal siegen, andernfalls implodiert seine Herrschaft, die auf vorzeigbarer Überlegenheit ruht. Verblendung? Realitätsverlust? Die folgenden Ereignisse bestätigen ihn eher, als dass sie ihn widerlegten. Nach der Niederlage von Leipzig, der "Völkerschlacht", sucht ein Verbündeter nach dem anderen das Weite. Ein paar Monate später rücken die Alliierten in Paris ein. Der Revolutionskrieg, der mit der Mattsetzung Ludwigs XVI. begonnen hat, endet mit der Thronbesteigung Ludwigs XVIII. Die Restauration beginnt.

***

In den Schulbüchern scheitert Napoleon meistens an seinen Charaktereigenschaften. Er sei großmannssüchtig gewesen, kriegslüstern und maßlos. Deshalb habe er sein Reich verloren. Viele Historiker nehmen beim Jahr 1804 einen scharfen Schnitt vor. Den Konsul Bonaparte lassen sie gelten, den Kaiser Napoleon wenig oder gar nicht.2 Für sie sind die Jahre nach der Kaiserkrönung eine Abfolge von Verrat und Verfall - des Verrats an der Revolution und an sich selbst, des Verfalls durch Überheblichkeit. In dieser zweigeteilten Optik wird das simple Erzählmuster "Männer machen Geschichte" gegen Napoleon gewendet. Der Korse wird zu einer Art Supermann, der alles vermag und deshalb in allen Punkten der Anklage schuldig sein muss. Vernachlässigt werden die Rahmenbedingungen seines Handelns. Die Dynamik des Epochengegensatzes wird ebenso ausgeblendet wie der Zusammenhang, der zwischen Revolution und cäsarischer Herrschaft besteht. So bleibt für die über allem stehende Frage, weshalb Napoleon das Erreichte nicht halten konnte, tatsächlich nur die Charakter-Antwort.

Das vorliegende Buch stellt den Mann in die Zeit. Es will herausfinden, wo Napoleon Gestalter und wo er Getriebener war. In seiner Abhandlung Die Ohnmacht des allmächtigen Diktators Cäsar urteilt Christian Meier sehr fein, Cäsar habe wohl "alle Macht in den Verhältnissen, aber keine über sie" gehabt.3 Das trifft auch auf Napoleon zu. Er ist zweifellos der überragende Akteur seiner Zeit und dennoch keineswegs frei, nach Gutdünken durch die Weltgeschichte zu surfen. Er hat das übrigens selbst so gesehen. Auf Sankt Helena sagt er zu dem Gefährten Las Cases: "Die Wahrheit ist, dass ich niemals ganz Herr meiner Bewegungen war. Ich habe Pläne gehabt, aber niemals die Freiheit, sie auszuführen. (.) Immer war ich durch die Umstände bestimmt."4

"Die Umstände" - das ist zuallererst die Revolution. Niemand, der in den Jahren nach 1789 Politik macht, kann die Tatsachen, die sie geschaffen hat, ignorieren. Napoleon ist beim quatorze juillet 19 Jahre alt. Die Bekanntschaft mit einzelnen Jakobinern verschafft ihm die Eintrittskarte in seine Karriere. Als Heranwachsender hat er die Philosophen gelesen, die Wegbereiter der Revolution. Sie haben gelehrt, dass die Geschichte, anders als man bis dahin geglaubt hat, nicht die ewige Wiederkehr des immer Gleichen ist. Man kann den Lauf der Geschichte verändern. Diese Erkenntnis ist der Zündfunke für die Geschehnisse von 1789. Sie erklärt den Enthusiasmus der Revolutionäre, auch die Rücksichtslosigkeit, mit der sie zur Tat schreiten. Ça ira! ("Wir schaffen das!"), johlen die Sansculotten. Wer sich auf der richtigen Seite der Geschichte weiß, darf sich alles herausnehmen. Von diesem Wein trinkt der junge Napoleon, und wenn er später kaltschnäuzig Grenzen verschiebt, Reiche zerstört und neue fabriziert, klingt die Verachtung des Revolutionärs für das Alte nach.

Madame de Staël, die scharfzüngige Tochter des früheren königlichen Finanzministers Necker, sagt von Napoleon, er sei das Kind der Revolution gewesen, allerdings ein "muttermörderisches". Weit gefehlt! Als der Konsul Bonaparte 1799 die Revolution für beendet erklärt, ist diese kompromittiert bis auf die Knochen. Napoleon rettet, was von ihr zu retten ist. Wichtige Ergebnisse wie breite Umverteilung des Eigentums, die aus der Konfiszierung der Güter von Kirche und Emigranten herrührt, zementiert er durch seinen Eid. Selbst die restaurierten Bourbonen wagen nicht, daran zu rütteln.

Teil des revolutionären Erbes, das Napoleon annimmt, ist der Krieg. Dieser bricht 1792 aus und dauert mit der Unterbrechung eines Jahres bis 1814. Von "napoleonischen Kriegen" zu sprechen, verbietet allein der Blick auf den Kalender. Erst ab dem Brumaire-Putsch hat Napoleon politischen Durchgriff. Zu diesem Zeitpunkt dauert der Konflikt bereits acht Jahre. Der erste Krieg, der einzig auf Napoleons Konto geht, ist der Spanienkrieg, der 1807 beginnt.

Dass sich der Konflikt zwischen Alt-Europa und dem Land der Revolution fast so lang hinzieht wie der...

»Ein ganz neuer Napoleon: In seiner großartig erzählten Studie zeigt Müchler uns den Kaiser der Franzosen, wie er getrieben wird von den Alten Mächten ebenso wie von den Errungenschaften der Revolution.« Ulrich Wickert

»Eine spannende, glänzend geschriebene und anregende Biographie Napoleons, die überzeugend darlegt, dass er der >Kaiser der Revolution< (François Furet) gewesen ist.« Étienne François, Berlin / Paris

»Eine fulminante Biographie ... Sprache, Form und gedankliche Finesse, mit denen der Revolutionär, der die Revolution beendet hat, vermessen wird, machen das Buch gerade auch für Nichtspezialisten zu einem Lesegenuss.« Berthold Seewald, WELT

»Günter Müchler sieht es anders. Er will - so schreibt er in der glänzenden Einleitung seiner Napoleon-Biografie - >den Mann in die Zeit stellen.< (...) Günter Müchler, ein Journalist,
bändigt den ungeheuren Stoff mit Verve.« NZZ

»Der Journalist und Frankreichkenner Günter Müchler bietet in seiner neu erschienenen Napoleon-Biographie auf fast 600 Seiten dem Leser eine Fülle solcher >Steinchen<. [...] es ist ihm gelungen, durch die vielen Mosaiksteine hindurch eine große Linie deutlich zu machen.« scienzz.de

»Brauchen wir noch eine Napoleon-Biografie? - Die von Günter Müchler auf jeden Fall.« Stuttgarter Zeitung

»In seinem Buch gelingt es Günther Müchler ein facettenreiches und tiefschichtiges Bild einer ebenso faszinierenden wie widersprüchlichen Persönlichkeit an einer epochalen Zeitenwende zu entwerfen.« Donaukurier

»Und weil er elegant, pointensicher und spannend schreibt, darf man das Buch zu den Aktivposten des Napoleonjahres zählen.« Kölner Stadt-Anzeiger, Kölnische Rundschau

»Der Band präsentiert ein ungewohntes, vielleicht sogar ein neues Bild Napoleons, das zu einer vertieften Beschäftigung mit ihm anregt.« Der Niederrhein 86

»Napoleon Bonaparte war ein Revolutionär auf dem Kaiserthron. So urteilt der Journalist Günther Müchler. Fakten, klare Sprache, starke Bilder, stets der Blick aufs Ganze. Müchler nennt Napoleon den Erfinder der politischen PR.« Westfalenblatt

»Müchler ist Historiker, hat aber vor allem als Journalist gearbeitet - beide Sphären vereinen sich wunderbar in diesem Buch: Es ist sprachlich brillant geworden und besitzt auch inhaltlich eine eigene, manchmal sogar fast eigensinnige Handschrift.« Stuttgarter Zeitung

»Der Journalist, Historiker und Frankreichkenner Günter Müchler zeigt in seiner exzellent geschriebenen, gut lesbaren Biografie den Feldherrn und Beherrscher halb Europas in einem neuen Licht: Er ist nicht nur der geniale Akteur, sondern auch der Realpolitiker, der geschickt auf der Welle der Revolution reitet und den Erwartungen seiner Anhänger gerecht werden muss.« Börsenblatt

»Müchler hilft, das Phänomen Napoleon zu verstehen. Detailreich, aber keineswegs langatmig beschreibt er das Leben, gibt Erklärungen für bestimmte Motivationen und ordnet die Entwicklungen in den europäischen Gesamtzusammenhang ein. (...) es sind gerade diese Detailschilderungen und Einordnungen, die die Kenntnis über Napoleon bereichern und zugleich das Buch über die mehr als 600 Seiten spannend halten.« dpa

»Die kenntnisreiche, bestens recherchierte und glänzend geschriebene Napoleon-Biografie von Günter Müchler . stellt Napoleon in seine Zeit, ganz auf dem Stand der Forschung und quicklebendig.« WAZ

»Sie ist spannend geschrieben, enthält die wichtigsten Stellen, Abläufe und lässt wichtige Details nicht missen. Sie ist für ein breiteres Publikum gedacht und jeder nicht historisch interessierte Leser wird das Buch nachvollziehen können.« kopfumkrone.at

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