Vergleich der Rolle der Liebe in der Philosophie Kierkegaards und Sartres

 
 
GRIN Verlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 16. Januar 2018
 
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978-3-668-61267-9 (ISBN)
 
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Philosophie - Sonstiges, Note: 1,3, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Institut für Ethik und Geschichte der Medizin), Veranstaltung: Hauptseminar: 'Mehr als ein Gefühl. Glück und Liebe in ihrer ethischen Relevanz', Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit möchte ich die verschiedenen Perspektiven auf die Liebe in der Philosophie von Sören Kierkegaard und Jean-Paul Sartre vergleichen. Dabei wird besonders der unterschiedliche Glaubenshintergrund der beiden eine Rolle spielen: Kierkegaard bereitet mit seiner Überzeugung, dass der Mensch im Glauben an Gott, der gegenüber unserer zeitlichen Welt das 'ganz andere und darum das Paradoxe schlechthin' ist und durch diese Andersartigkeit nicht einmal mehr gedacht, sondern nur geglaubt werden kann, den Grund für die Existenzphilosophie. Durch die Kluft, die allein der Glaube überbrücken kann, gelangt der Mensch in einen Zustand der Verzweiflung, da ihm kein objektiver Anhaltspunkt für seinen Glauben gegeben werden kann - jeder ist in seinem Glauben auf sich allein gestellt und muss versuchen, das subjektiv richtige in seinem Leben umzusetzen. Die Idee, dass der Mensch auf sich allein gestellt ist, wenn auch bei Kierkegaard noch auf einem religiösen Hintergrund, und für Aussagen über die Welt lediglich aus seiner eigenen Existenz ableiten kann, ist der Leitgedanke des Existentialismus. Der zweite Vertreter, den ich hier untersuchen werde, Sartre, steht für einen atheistisch geprägten Existentialismus, in dem keine göttliche Instanz oder Wesensmetaphysik unser Sein determiniert: 'Der Mensch tritt an die Stelle Gottes und gestaltet sein eigenes Wesen selbst. [...]Der Mensch ist jetzt absolut frei. Diese Freiheit ist jedoch kein Geschenk, sondern 'der Mensch ist zu Freiheit verdammt'; verdammt, weil, damit Freiheit ganz Freiheit sein kann, es nichts mehr geben darf, worauf man stehen könnte, keinen Glauben an Gott, keine Wahrheiten und keine Werte.' Die Freiheit ist absolut und der Mensch muss ständig bemüht sein, sich selbst Halt in der Welt zu schaffen. Hier werde ich nun die Rolle der Liebe in den Gedanken zum ethischen Handeln beider Philosophen vergleichen um die Auswirkungen der unterschiedlichen (Un-) Glaubenshintergründe zu zeigen.
  • Deutsch
  • 0,64 MB
978-3-668-61267-9 (9783668612679)
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