Verbotene Nächte mit dem Boss

 
 
Cora Verlag GmbH & Co. KG
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 14. Februar 2020
  • |
  • 144 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7337-1496-3 (ISBN)
 
Andrea ist empört! Nur weil sie in einer kleinen Pension gestrandet sind, glaubt Millionär James Harrison, er kann sie haben? Sie ist seine Assistentin - mehr nicht! Aber irgendwann wird sie schwach. Und erfährt am nächsten Morgen: Entweder sie kündigt auf der Stelle. Oder sie bleibt seine Geliebte, solange er es will!
Zu den produktivsten und bekanntesten Autoren von Romanzen zählt die Britin Carole Mortimer. Im Alter von 18 Jahren veröffentlichte sie ihren ersten Liebesroman, inzwischen gibt es über 150 Romane von der Autorin. Der Stil der Autorin ist unverkennbar, er zeichnet sich durch brillante Charaktere sowie romantisch verwobene Geschichten aus. Weltweit hat sie sich in die Herzen vieler Leserinnen geschrieben. Nach der Schule begann Carole Mortimer eine Ausbildung zur Krankenschwester, musste die Ausbildung allerdings aufgrund eines Rückenleidens nach einem Jahr abbrechen. Danach arbeitete bei einer bekannten Papierfirma in der Computerabteilung. Zu diesem Zeitpunkt schrieb sie ihren ersten Liebesroman, das Manuskript wurde abgelehnt, da es zu kurz war und die Handlung nicht den Ansprüchen des Verlags genügte. Bevor sie einen zweiten Versuch wagte, schmollte sie nach eigenen Angaben erst einmal zwei Jahre. Das zweite Manuskript wurde dann allerdings angenommen, und es war der Beginn ihrer erfolgreichen Karriere als Autorin von modernen Liebesromanen. Sie selbst sagt, dass sie jeden Augenblick des Beginns ihrer Karriere genossen hat, sie war die jüngste Autorin des Verlags Mills & Boon. Carole Mortimer macht das Schreiben viel Freude, sie möchte gern mindestens weitere zwanzig Jahre für ihre Leserinnen schreiben. Geboren wurde Carole Mortimer 1960 in Ost-England, und zwar in einem winzigen Dorf. Sie sagt, das Dorf sei so klein, dass, sollte der Fahrer beim Durchfahren einmal zwinkern, er den Ort vollkommen übersehen könnte. Ihre Eltern leben immer noch in ihrem Geburtshaus, ihre Brüder wohnen in der Nähe der Eltern. Verheiratet ist sie mit Peter, ihr Mann brachte zwei Kinder mit in die Ehe, sie leben in einem wunderschönen Teil Englands. Die beiden haben vier Söhne, zusammen sind es sechs Kinder, zwischen dem ältesten und jüngsten bestehen 22 Jahre Altersunterschied. Außerdem haben sie einen Kleintierzoo sowie einen Hund, der zur Hälfte von einem Kojoten abstammt und den die Familie aus Kanada mitbrachte.

1. KAPITEL

"Packen Sie Ihre Koffer, Andi, wir fahren für ein paar Tage nach Schottland!"

Stirnrunzelnd blickte Andrea zu James hinüber, der auf der Schwelle zwischen ihren beiden Büros im obersten Stock von Tarrington Park stand. Da sie heute Morgen seinen Wagen auf dem Parkplatz gesehen hatte, wusste sie bereits, dass er im Haus war. Nicht deswegen, sondern wegen seiner Worte reagierte sie so überrascht. "Schottland?"

"Hmm." James schlenderte ins Zimmer und lehnte sich gegen ihren Schreibtisch. Das braune Haar trug er nun ein bisschen kürzer als noch vor einem Jahr. Die grünen Augen blickten jedoch noch genauso hart und kalt wie damals. "Jetzt, da Tarrington Park eröffnet ist, bin ich auf der Suche nach dem nächsten Projekt. Es gibt da ein Schloss in Schottland, das ich vielleicht kaufen werde."

"Und Sie wollen, dass ich Sie begleite?"

Bislang hatte er sie nie gebeten, mit ihm auf Geschäftsreise zu kommen. Nun, auch jetzt bat er sie nicht darum, mahnte sie sich. Vielmehr hatte er ihr schlicht gesagt, dass sie fahren würden.

"Sie sind meine persönliche Assistentin", erinnerte er sie.

Dessen war Andrea sich durchaus bewusst. Ebenso war sie sich bewusst, dass sie in den vergangenen Monaten angefangen hatte, in James mehr zu sehen als ihren Arbeitgeber, der manchmal nach Tarrington Park kam, sich über den Stand der Umbaumaßnahmen informierte und dann wieder nach London verschwand.

Dass James von seiner Assistentin erwartete, dass sie ihm auch auf einer Geschäftsreise zur Seite stand, war absolut verständlich. Tatsächlich hatte sie Gerald Wickham immer bei solchen Anlässen begleitet. Aber James war nicht Gerald .

Sie wusste um seinen rücksichtslosen Ruf, wenn es um Geschäfte oder Frauen ging. Deshalb hatte sie stets darauf geachtet, ihn auf Armeslänge von sich fernzuhalten. Es war ihr nicht schwergefallen. Emotional fühlte sie sich nach dem Tod von David und ihrem Vater ohnehin wie betäubt.

Aber allmählich - hinterrücks, wie es ihr vorkam - stellte sie fest, dass sie sich mehr und mehr auf James' Überraschungsbesuche freute. In seinen Augen bemerkte sie einen verführerischen Schimmer. Sie mochte sein seltenes Lächeln. Die breiten Schultern und sein muskulöser Körper gefielen ihr immer besser.

Deshalb reagierte sie auch emotional so heftig auf seine Nähe, als er sich nun gegen ihren Schreibtisch lehnte.

Verärgert über sich selbst verzog Andrea das Gesicht. "Von welchem Flughafen aus fliegen wir?", fragte sie knapp und atmete wieder leichter, als James sich vom Tisch abstieß.

"Ich haben überlegt, mit dem Range Rover zu fahren."

"Fahren?" Andrea blickte durchs Fenster auf den grauen Winterhimmel. "Schneit es nicht im Februar in Schottland?"

"Seien Sie nicht so negativ, Andi", fuhr er auf. "Sonst könnte ich noch auf den Gedanken kommen, Sie wollen gar nicht mit mir nach Schottland reisen."

Genau das wollte sie ja auch nicht!

Allein die Vorstellung, mehrere Tage ununterbrochen mit ihm zusammen zu sein, wenn seine Nähe ihr jetzt schon so zusetzte, ließ ein flaues Gefühl in ihrem Magen aufsteigen und ihren Puls rasen.

"Was ist Ihr Problem, Andi?", fragte James. "Haben Sie am Wochenende schon etwas anderes vor? Ein romantisches Rendezvous vielleicht?", fügte er spöttisch hinzu.

"Natürlich nicht!", brauste sie auf.

James lächelte wissend. "Natürlich nicht", wiederholte er. "Es ist über ein Jahr her, dass der heilige Simmington-Brown gestorben ist . wird es nicht langsam Zeit, dass Sie wieder anfangen zu leben?" Vor allem weil ihr Verlobter mitnichten ein Heiliger war, dachte James angewidert. Im vergangenen Jahr hatte er viel zu viele Geheimnisse des anderen Mannes herausgefunden. Geheimnisse, von denen Andrea keine Ahnung hatte.

Seine Entscheidung, Andrea Buttonfield als Assistentin einzustellen und sie mit der Inneneinrichtung von Tarrington Park zu betrauen, war, musste er sich eingestehen, der beste geschäftliche Schachzug, den er je gemacht hatte. Doch das Hotel und das angeschlossene Konferenzzentrum hatten vor mehreren Monaten Eröffnung gefeiert und wurden seither sehr erfolgreich von Michael Hall gemanagt. Es war an der Zeit, sich dem nächsten Projekt zu widmen. Für sie beide.

Bei James' Bemerkung über David versteifte Andrea sich. "Mein Privatleben geht Sie nichts an."

Er stieß ein höhnisches Schnauben aus. "Sie haben doch gar kein Privatleben!"

"Dann ist es ja gut, dass Sie eines führen, das für uns beide ausreicht, oder?", schoss sie zurück. Unwillkürlich hatte sie an die Fotos in den Klatschzeitungen denken müssen, die in regelmäßigen Abständen James' Eroberungen dokumentierten. Jedes Bild zeigte ihn mit einer anderen Frau im Arm.

Spöttisch zog er eine Augenbraue hoch. "Eifersüchtig?"

"Ganz sicher nicht!", rief sie aus, spürte jedoch, wie ihr das Blut in die Wangen schoss.

Sie war nicht eifersüchtig auf die Frauen in seinem Leben. Tatsächlich empfand sie es als verwirrend, dass sie sich seiner Gegenwart so überaus bewusst war. David war auf eine angenehme Art charmant gewesen, zuvorkommend und weltgewandt. Auch James besaß Charme und Raffinesse - wenn er wollte. Aber seine Attraktivität rührte vor allem von etwas rauem, ungeschliffen Maskulinen her. Verführerisch, sinnlich, erdig .

Abrupt stand sie auf. "Worauf soll ich eifersüchtig sein?", sagte sie. "Wenn diese Frauen dumm genug sind, das Wenige zu akzeptieren, das Sie ihnen zu geben bereit sind, dann ist das allein deren Problem. Ich kann Ihnen versichern, dass ich absolut kein Interesse daran habe, Ihr Bett zu wärmen!" Kaum hatte sie die Worte ausgesprochen, bereute sie sie bereits. Hatte sie etwa schon zu viel verraten? Ahnte er vielleicht längst ihr kleines Geheimnis?

James sah Andrea mit zu schmalen Schlitzen verengten Augen an. Die Heftigkeit ihrer Reaktion überraschte ihn. Während seiner seltenen Besuche in Tarrington Park hatte er seine kühle und distanzierte Assistentin nie so außer sich erlebt. Ihre braunen Augen blitzten vor Empörung, und auf den sonst so blassen Wangen zeichneten sich rötliche Flecken der Wut ab.

"Vielleicht sollten Sie mit dem Neinsagen warten, bis Sie gefragt werden", zog er sie dennoch ungerührt weiter auf. "Ich sprach von Ihrem Liebesleben, Andi, nicht von meinem."

Sie blinzelte einmal, dann war die kühle Miene, die sie normalerweise zur Schau trug, wieder zurückgekehrt. "Das wusste ich", erwiderte sie knapp und nahm wieder hinter ihrem Schreibtisch Platz.

James musterte sie noch mehrere Sekunden, in denen er versuchte, ihre seltsame Reaktion einzuordnen.

Am Beginn ihrer Zusammenarbeit war es öfter zu angespannten Situationen zwischen ihnen gekommen. Was er, in Anbetracht der Tatsache, dass er Andrea praktisch dazu gezwungen hatte, für ihn zu arbeiten, nicht weiter verwunderlich fand. Aber als sie verstanden hatte, dass er wirklich an ihrer Meinung interessiert war und ihr, was die Inneneinrichtung des Hotels anging, völlig freie Hand ließ, hatte sich die Atmosphäre zwischen ihnen merklich entspannt. Jetzt, ein Jahr später, wusste er ihren ruhigen und effizienten Stil zu schätzen. Sie verkörperte alles, was er sich von einer Assistentin wünschte.

Ihre Reaktion rief ihm nun allerdings ins Gedächtnis, dass sie auch eine sehr attraktive Frau war. Ihre maßgeschneiderten Kostüme konnten nie die Tatsache verbergen, dass sie aufregende Kurven an all den richtigen Stellen besaß, dazu lange sexy Beine, die bis zu .

"James?"

"Entschuldigung." Ungeduldig schüttelte er den Kopf und rief seine wandernden Gedanken zur Ordnung. "Gleich morgen früh machen wir uns auf den Weg nach Schottland", teilte er ihr knapp mit. "Außer dem Schloss in der Nähe von Edinburgh gibt es dort noch jemanden, den ich besuchen muss."

"Edinburgh", sagte sie. "Moment mal." Sie bedachte ihn mit einem misstrauischen Blick. "Spielt das schottische Rugbyteam nicht diese Woche in Edinburgh gegen Wales?"

"Ich glaube schon, ja", bestätigte James leichthin.

"Sie glauben es", wiederholte sie gedehnt. Obwohl sein geschäftlicher Erfolg vor allem darauf beruhte, dass er wie ein Besessener arbeitete, wusste sie ganz genau, dass James nie seine Begeisterung aus Kindertagen für Rugby verloren hatte. Wann immer es ihm möglich war, ging er zu den Spielen der schottischen Mannschaft.

Es war wohl kaum ein Zufall, dass am Sonntag ausgerechnet das Eröffnungsspiel des Six Nation Turniers stattfand. Und die Nationalmannschaft von Schottland spielte in ihrem Heimatstadion Murrayfield in Edinburgh .

"Sie wissen es ganz genau, James." Entschieden schüttelte Andrea den Kopf. "Ich wette, Sie besitzen bereits ein Ticket für das Spiel!"

"Um die Wahrheit zu sagen, es sind zwei Tickets", erwiderte er trocken.

Ihre Augen weiteten sich. "Sie erwarten, dass ich Sie zu dem Spiel begleite?"

"Warum nicht?"

Zum einen interessierte sie Rugby nicht. Und zum anderen gehörte mit James zu einem Spiel zu gehen definitiv nicht zu ihrem Aufgabenbereich.

Sie zuckte die Schultern. "Wenn Sie vorhaben, Freunde zu besuchen und sich ein Rugbyspiel anzuschauen, verstehe ich nicht ganz, weshalb ich überhaupt mitkommen soll."

James' Miene verdüsterte sich. "Ich bitte Sie zum ersten Mal, mich auf eine Geschäftsreise zu begleiten, und Sie weigern...

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