Die Untersuchungshaft

Eine Untersuchung unter rechtsdogmatischen, kriminologischen, rechtsvergleichenden und europarechtlichen Aspekten
 
 
Nomos (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 15. Januar 2018
  • |
  • 880 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-8452-8487-3 (ISBN)
 
Die Untersuchungshaft bezweckt die Sicherung des Strafverfahrens, steht aber im Spannungsverhältnis zum Freiheitsrecht des Beschuldigten und der Unschuldsvermutung. Obwohl sie daher ultima ratio sein muss, wird von ihr überall in Europa Gebrauch gemacht, mitunter exzessiv. Besonders Ausländer sind betroffen, oft ist die Anordnung auch von präventiven Erwägungen getragen. Die vorliegende Studie hat drei Ziele: Sie analysiert erstmals vollständig europäische Standards und Initiativen zur Untersuchungshaft auf Europaratsebene (vor allem in Gestalt der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte) und auf der Ebene der Europäischen Union. Zum zweiten werden Recht und Praxis der Untersuchungshaft in Deutschland und anderen europäischen Staaten beleuchtet, der Grad der Berücksichtigung europäischer Vorgaben aufgezeigt und Konsequenzen für die nationale Kriminalpolitik erörtert. Zum dritten wird die Frage beantwortet, ob es gemeinsame europäische Überzeugungen zum Thema Untersuchungshaft gibt und inwiefern dies praktisch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und die Rechte der Betroffenen beeinflusst.
  • Deutsch
  • Baden-Baden
  • |
  • Deutschland
  • 33,83 MB
978-3-8452-8487-3 (9783845284873)
3845284870 (3845284870)
10.5771/9783845284873
weitere Ausgaben werden ermittelt
1 - Cover [Seite 1]
2 - I. Einführung [Seite 38]
2.1 - 1. Das Anliegen der Studie [Seite 38]
2.2 - 2. Wissenschaftliche Perspektiven auf die Untersuchungshaft [Seite 38]
2.3 - 3. Methodische Ansätze [Seite 40]
2.3.1 - 3.1 Rechtsordnungen im Vergleich [Seite 40]
2.3.2 - 3.2 Kontextualisierung I: Erfassung der Rechtstatsachen in Länderkurzporträts [Seite 45]
2.3.3 - 3.3 Kontextualisierung II: Der europäische Rahmen [Seite 46]
2.3.3.1 - 3.3.1 Begriffe und Akteure [Seite 46]
2.3.3.2 - 3.3.2 Rechtliche Dimensionen des europäischen Strafverfahrens [Seite 48]
2.3.3.3 - 3.3.3 Kriminalpolitische und kriminalsoziologische Dimensionen des europäischen Strafverfahrens [Seite 51]
2.3.4 - 3.4 Kontextualisierung III: Alte und neue Probleme der Untersuchungshaft in Deutschland [Seite 55]
2.3.5 - 3.5 Angewandte Rechtsvergleichung: Die Umsetzung untersuchungshaftrelevanter EU-Rahmenbeschlüsse [Seite 55]
2.4 - 4. Forschungsstand [Seite 57]
2.4.1 - 4.1 Forschung zu europäischen Rahmenbedingungen der Untersuchungshaft [Seite 57]
2.4.2 - 4.2 Rechtsvergleichende Forschung zur Untersuchungshaft [Seite 58]
2.5 - 5. Schwerpunkte und Gang der Darstellung [Seite 64]
3 - II. Die Europäischen Rahmenbedingungen [Seite 66]
3.1 - 1. Rechtstatsachen aus zwölf europäischen Staaten [Seite 66]
3.1.1 - 1.1 Definitorische Fragen [Seite 66]
3.1.2 - 1.2 Weitere methodische Überlegungen: Maße und Quellen [Seite 69]
3.1.3 - 1.3 Die quantitative Bedeutung der Untersuchungshaft für die Justizsysteme: Einige Ergebnisse [Seite 72]
3.1.3.1 - 1.3.1 Im Querschnitt [Seite 72]
3.1.3.1.1 - 1.3.1.1 Anteile der Untersuchungsgefangenen [Seite 72]
3.1.3.1.2 - 1.3.1.2 Untersuchungsgefangenenraten [Seite 74]
3.1.3.1.3 - 1.3.1.3 Ausländer in Untersuchungshaft [Seite 77]
3.1.3.2 - 1.3.2 Im Längsschnitt [Seite 82]
3.1.3.2.1 - 1.3.2.1 Der Einfluss der Untersuchungshaft auf die Entwicklung der Gefangenenzahlen [Seite 82]
3.1.3.2.2 - 1.3.2.2 Zunahmetendenzen: England und Wales, Spanien, Italien und Belgien [Seite 82]
3.1.3.2.3 - 1.3.2.3 Abnahmetendenzen: Litauen und Estland [Seite 94]
3.1.3.2.4 - 1.3.2.4 Divergierende Verläufe: Polen, Frankreich, Deutschland und die Niederlande [Seite 100]
3.1.3.2.5 - 1.3.2.5 Traditionell niedrige Werte: Irland und Finnland [Seite 109]
3.1.4 - 1.4 Zusammenfassung: Häufig, lang, oft gegen Fremde [Seite 113]
3.2 - 2. Menschenrechtsstandards für die Untersuchungshaft im europäischen Mehrebenensystem [Seite 115]
3.2.1 - 2.1 Die Notwendigkeit spezieller internationaler Schutzrechte für festgenommene und inhaftierte Beschuldigte [Seite 115]
3.2.2 - 2.2 Rechtsquellen und Durchsetzungsmechanismen [Seite 118]
3.2.2.1 - 2.2.1 Die Europäische Menschenrechtskonvention und der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte [Seite 118]
3.2.2.2 - 2.2.2 Die Anti-Folter-Konvention und die Standards des Europäischen Ausschusses zur Verhütung von Folter [Seite 124]
3.2.2.3 - 2.2.3 Der Internationale Pakt für bürgerliche und politische Rechte und andere UN-Instrumente [Seite 126]
3.2.2.4 - 2.2.4 Empfehlungen des Europarats [Seite 128]
3.2.2.4.1 - 2.2.4.1 Soft Law: Hintergrund [Seite 128]
3.2.2.4.2 - 2.2.4.2 Die Empfehlung 2006 (13) [Seite 129]
3.2.2.4.3 - 2.2.4.3 Die Europäischen Strafvollzugsgrundsätze [Seite 131]
3.2.2.4.4 - 2.2.4.4 Weitere Empfehlungen des Europarats [Seite 132]
3.2.2.5 - 2.2.5 Das Zusammenwirken der Mechanismen: Fallstudie Ramirez Sanchez gegen Frankreich [Seite 132]
3.2.2.6 - 2.2.6 Menschenrechtsschutz in der Europäischen Union [Seite 133]
3.2.2.6.1 - 2.2.6.1 Das Verhältnis von EMRK und Grundrechtcharta [Seite 133]
3.2.2.6.2 - 2.2.6.2 Die Rolle des EuGH [Seite 135]
3.2.2.6.3 - 2.2.6.3 Die Rolle des Europäischen Parlaments und der Agentur für Grundrechte [Seite 138]
3.2.3 - 2.3 Aufgaben und Reichweite der Untersuchungshaft nach Art. 5 Abs. 1 EMRK [Seite 139]
3.2.3.1 - 2.3.1 Zulässige Freiheitsentziehungen gem. Art. 5 Abs. 1 EMRK [Seite 139]
3.2.3.2 - 2.3.2 Inhaftierung zur Vorführung im Strafverfahren nach Art. 5 Abs. 1 S. 2 lit. c) EMRK [Seite 144]
3.2.3.3 - 2.3.3 Reichweite der Garantien des Art. 5 EMRK [Seite 146]
3.2.3.3.1 - 2.3.3.1 Abgrenzung der Freiheitsentziehung von der Freiheitsbeschränkung [Seite 146]
3.2.3.3.2 - 2.3.3.2 Zeitlicher Umfang [Seite 148]
3.2.4 - 2.4 Voraussetzungen und Bestätigung der Haftanordnung [Seite 149]
3.2.4.1 - 2.4.1 Rechtmäßigkeit (Lawfulness) [Seite 149]
3.2.4.1.1 - 2.4.1.1 Verweis auf innerstaatliche Rechtsgrundslagen [Seite 149]
3.2.4.1.2 - 2.4.1.2 "margin of appreciation" [Seite 150]
3.2.4.1.3 - 2.4.1.3 Hinreichende Bestimmtheit der Rechtsgrundlage [Seite 151]
3.2.4.1.4 - 2.4.1.4 Verstöße gegen Art. 5 Abs. 1 durch Verstöße gegen die innerstaatlichen Rechtsgrundlagen [Seite 152]
3.2.4.1.5 - 2.4.1.5 Verfahrensverstöße [Seite 153]
3.2.4.2 - 2.4.2 Festnahmevoraussetzungen [Seite 155]
3.2.4.2.1 - 2.4.2.1 Tatverdacht [Seite 155]
3.2.4.2.2 - 2.4.2.2 Das Problem der Präventivhaft [Seite 158]
3.2.4.3 - 2.4.3 Die Haftkontrolle gem. Art. 5 Abs. 3 EMRK [Seite 163]
3.2.4.3.1 - 2.4.3.1 Grundsatz [Seite 163]
3.2.4.3.2 - 2.4.3.2 Unverzügliche, automatische und unabdingbare Vorführung [Seite 164]
3.2.4.3.3 - 2.4.3.3 Unabhängiges, unparteiliches Kontrollorgan [Seite 168]
3.2.4.3.4 - 2.4.3.4 Verbot zwingender Untersuchungshaftanordnung durch das Gesetz [Seite 172]
3.2.4.3.5 - 2.4.3.5 Form- und Begründungsanforderungen [Seite 174]
3.2.4.3.6 - 2.4.3.6 Aufrechterhaltung der Haft über einen angemessenen Zeitraum: Haftgründe im engeren Sinn [Seite 177]
3.2.4.3.7 - 2.4.3.7 Fluchtgefahr und Verdunkelungsgefahr als akzeptierte Haftgründe [Seite 178]
3.2.4.3.8 - 2.4.3.8 Das Problem der Straferwartung [Seite 181]
3.2.4.3.9 - 2.4.3.9 Das Problem der Fluchtgefahr bei Ausländern [Seite 183]
3.2.4.3.10 - 2.4.3.10 Probleme der Haftgründe des "Schutzes der Öffentlichen Ordnung" und des "Schutzes des Betroffenen" [Seite 185]
3.2.4.3.11 - 2.4.3.11 (Weitere) Inakzeptable Haftbegründungen [Seite 187]
3.2.5 - 2.5 Zeitliche Begrenzungen und Haftüberprüfungen nach Art. 5 Abs. 3 und 4 EMRK [Seite 188]
3.2.5.1 - 2.5.1 Der Beschleunigungsgrundsatz in Haftsachen [Seite 188]
3.2.5.2 - 2.5.2 Kriterien für die Angemessenheit der Haftdauer [Seite 190]
3.2.5.3 - 2.5.3 Fallstudie: Polen [Seite 193]
3.2.5.4 - 2.5.4 Haftbeschwerden: Die Habeas Corpus-Garantie des Art. 5 Abs. 4 EMRK [Seite 199]
3.2.5.4.1 - 2.5.4.1 Reichweite der Überprüfung [Seite 199]
3.2.5.4.2 - 2.5.4.2 Wiederholungsprüfungen in angemessenen Abständen [Seite 201]
3.2.5.4.3 - 2.5.4.3 Prüfung binnen kurzer Frist [Seite 203]
3.2.6 - 2.6 Verfahrensrechtliche Absicherung der Haftkontrollmechanismen [Seite 204]
3.2.6.1 - 2.6.1 Freiheitschutz durch Verfahren und Organisation [Seite 204]
3.2.6.2 - 2.6.2 Belehrungs- und Informationsrechte [Seite 205]
3.2.6.2.1 - 2.6.2.1 Grundsatz des Art. 5 Abs. 2 EMRK [Seite 205]
3.2.6.2.2 - 2.6.2.2 Ergänzungen durch Art. 6 Abs. 3 EMRK [Seite 206]
3.2.6.2.3 - 2.6.2.3 Benachrichtigungen der Familie und ausländischer Vertretungen [Seite 207]
3.2.6.2.4 - 2.6.2.4 Das Problem der incommunicado-Haft [Seite 209]
3.2.6.3 - 2.6.3 Das Recht auf wirksame Verteidigung [Seite 210]
3.2.6.4 - 2.6.4 Das Recht auf Akteneinsicht im Haftprüfungsverfahren als Konsequenz der "Waffengleichheit" [Seite 217]
3.2.7 - 2.7 Andere menschenrechtliche Begrenzungen der Untersuchungshaft [Seite 219]
3.2.7.1 - 2.7.1 Subsidiarität der Untersuchungshaft und weitere Verhältnismäßigkeitsaspekte [Seite 219]
3.2.7.2 - 2.7.2 Die Unschuldsvermutung [Seite 221]
3.2.7.2.1 - 2.7.2.1 Die Unschuldsvermutung als Bestandteil des "fair trial" [Seite 221]
3.2.7.2.2 - 2.7.2.2 Schutz der Reputation des Untersuchungsgefangenen [Seite 225]
3.2.7.2.3 - 2.7.2.3 Verbot der Vorwegnahme der Strafe und Vollzugsfragen [Seite 226]
3.2.7.3 - 2.7.3 Schutz der Menschenwürde und humanitäre Aspekte [Seite 226]
3.2.8 - 2.8 Alternativen zur Untersuchungshaft [Seite 227]
3.2.8.1 - 2.8.1 Grundsatz des milderen Mittels [Seite 227]
3.2.8.2 - 2.8.2 Auswahl und Angemessenheit der Haftalternativen [Seite 229]
3.2.8.3 - 2.8.3 Die Bemessung und Verwirkung einer Sicherheitsleistung [Seite 232]
3.2.8.4 - 2.8.4 Elektronisch überwachter Hausarrest als Alternative [Seite 234]
3.2.9 - 2.9 Menschenrechte im Untersuchungshaftvollzug [Seite 236]
3.2.9.1 - 2.9.1 Die Grundlagen: Art. 3 EMRK, Art. 6 Abs. 2 EMRK und Fragen der Beweislast [Seite 236]
3.2.9.2 - 2.9.2 Verstöße gegen Art. 3 EMRK bei der Festnahme, im Polizeigewahrsam und im Frühstadium der Untersuchungshaft [Seite 239]
3.2.9.2.1 - 2.9.2.1 Folter [Seite 239]
3.2.9.2.2 - 2.9.2.2 Verstöße durch unzureichende Kontrolle der Festnahme- und Haftbedingungen [Seite 241]
3.2.9.3 - 2.9.3 Haftbedingungen als materielle Verletzung von Art. 3 EMRK [Seite 242]
3.2.9.3.1 - 2.9.3.1 Systemische Probleme der Überbelegung und schlechter Lebensbedingungen [Seite 242]
3.2.9.3.2 - 2.9.3.2 Isolationshaft und Sondermaßnahmen für "gefährliche Gefangene" [Seite 249]
3.2.9.4 - 2.9.4 Verletzungen der Rechte auf Privatsphäre und Familienleben (Art. 8 EMRK) [Seite 254]
3.2.9.4.1 - 2.9.4.1 Besuch und Kontakt zur Außenwelt [Seite 254]
3.2.9.4.2 - 2.9.4.2 Postkontrolle [Seite 255]
3.2.9.5 - 2.9.5 Das Trennungsgebot und weitere Konsequenzen aus der Unschuldsvermutung [Seite 257]
3.2.9.6 - 2.9.6 Weitere Problemfelder im Spiegel der Menschenrechtsarbeit des Europarats [Seite 259]
3.2.9.6.1 - 2.9.6.1 Aktivitäten und Tagesgestaltung im Vollzug [Seite 259]
3.2.9.6.2 - 2.9.6.2 Gesundheitsversorgung [Seite 260]
3.2.9.6.3 - 2.9.6.3 Wahlrecht [Seite 261]
3.2.10 - 2.10 Konsequenzen erlittener Untersuchungshaft [Seite 263]
3.2.10.1 - 2.10.1 Die Anrechnung prozesssichernder Maßnahmen auf die später verhängte Strafe [Seite 263]
3.2.10.2 - 2.10.2 Entschädigungsfragen [Seite 265]
3.2.10.2.1 - 2.10.2.1 Entschädigung bei späterem Freispruch [Seite 265]
3.2.10.2.2 - 2.10.2.2 Entschädigung bei unrechtmäßiger Haft [Seite 265]
3.2.11 - 2.11 Zusammenfassung: Ein komplexes System für den Schutz der Menschenrechte von Untersuchungsgefangenen [Seite 267]
3.2.11.1 - 2.11.1 Die EMRK und ihre Durchsetzung [Seite 267]
3.2.11.2 - 2.11.2 Anordnung und richterliche Bestätigung der Haft nach Art. 5 Abs. 1 i. V. m. Abs. 3 EMRK [Seite 269]
3.2.11.3 - 2.11.3 Habeas Corpus und Beschuldigtenrechte [Seite 277]
3.2.11.4 - 2.11.4 Der Einsatz milderer Mittel - Alternativen zur Haft [Seite 279]
3.2.11.5 - 2.11.5 Keine Vorwegnahme der Strafe - die Bedeutung der Unschuldsvermutung [Seite 281]
3.2.11.6 - 2.11.6 Art. 3, Art. 8 EMRK und Probleme des Untersuchungshaftvollzugs [Seite 282]
3.2.11.7 - 2.11.7 Konsequenzen der Untersuchungshaft [Seite 284]
3.3 - 3. Untersuchungshaft im Recht der Europäischen Union [Seite 284]
3.3.1 - 3.1. Einführung [Seite 284]
3.3.2 - 3.2. Supranationales Straf- und Strafverfahrensrecht [Seite 286]
3.3.2.1 - 3.2.1 Schutz der wirtschaftlichen Interessen der Europäischen Union: Materielles Unions(straf)recht [Seite 286]
3.3.2.2 - 3.2.2 Supranationales Strafverfahrensrecht: OLAF, Eurojust und die Perspektive einer Europäischen Staatsanwaltschaft [Seite 288]
3.3.3 - 3.3. Rechtsangleichung [Seite 296]
3.3.3.1 - 3.3.1 Der Zwang zur Harmonisierung [Seite 296]
3.3.3.2 - 3.3.2 Angleichung des materiellen Strafrechts [Seite 298]
3.3.3.3 - 3.3.3 Strafverfolgung und Strafverfahren: Gegenseitige Anerkennung und Angleichung [Seite 300]
3.3.3.3.1 - 3.3.3.1 Herkunft und Bedeutung des Prinzips der gegenseitigen Anerkennung [Seite 300]
3.3.3.3.2 - 3.3.3.2 Schwierigkeiten bei der Umsetzung [Seite 305]
3.3.4 - 3.4 Handlungsformen: Richtlinie und Rahmenbeschluss [Seite 309]
3.3.5 - 3.5 Gemeinsame Strukturmerkmale der relevanten Rechtsakte [Seite 314]
3.3.5.1 - 3.5.1 Ablösung klassischer zweiaktiger Rechtshilfeinstrumente innerhalb der Union [Seite 314]
3.3.5.2 - 3.5.2 Verzicht auf die Nachprüfung der beiderseitigen Strafbarkeit [Seite 316]
3.3.5.3 - 3.5.3 Prinzipiell einstufiges Verfahren und keine Besserstellung eigener Staatsangehöriger [Seite 317]
3.3.5.4 - 3.5.4 Ausnahmen von der Vollstreckungspflicht [Seite 318]
3.3.5.5 - 3.5.5 Verfahrensstandardisierung [Seite 320]
3.3.6 - 3.6 Unionsrechtsakte und -initiativen mit Blick auf den Beschuldigten im Strafverfahren [Seite 320]
3.3.6.1 - 3.6.1 Stärkung der Verfahrensrechte von Beschuldigten [Seite 320]
3.3.6.1.1 - 3.6.1.1 Justizielle Rechte in der Grundrechtecharta [Seite 320]
3.3.6.1.2 - 3.6.1.2 Fahrplan zur Stärkung der Beschuldigtenrechte und Richtlinie über Dolmetschleistungen [Seite 321]
3.3.6.1.3 - 3.6.1.3 Richtlinie zu Übersetzungen [Seite 324]
3.3.6.1.4 - 3.6.1.4 Richtlinie zur Belehrung [Seite 326]
3.3.6.1.5 - 3.6.1.5 Richtlinie zum Rechtsbeistand [Seite 328]
3.3.6.2 - 3.6.2 Weitere Initiativen zum Schutz der Beschuldigtenrechte: Unschuldsvermutung, Anwesenheitsrecht, Rechte junger Beschuldigter und Prozesskostenhilfe [Seite 332]
3.3.6.3 - 3.6.3 Grünbuch zur Untersuchungshaft: Anwendung der EU-Vorschriften im Bereich des Freiheitsentzugs [Seite 336]
3.3.7 - 3.7 Governing through crime oder Stärkung der Beschuldigtenrechte - was prägt die Strafverfolgungspolitik der Europäischen Union? [Seite 340]
4 - III. Die Untersuchungshaft in Deutschland [Seite 346]
4.1 - 1. Rahmenbedingungen der Untersuchungshaft in Deutschland und für die vorliegende Studie [Seite 346]
4.1.1 - 1.1 Verfassungsrecht [Seite 346]
4.1.2 - 1.2 Historischer Kontext unter Berücksichtigung der DDR-Geschichte [Seite 349]
4.1.3 - 1.3 Völkerrechtliche und europarechtliche Verpflichtungen [Seite 353]
4.1.3.1 - 1.3.1 Die Europäische Menschenrechtskonvention [Seite 353]
4.1.3.2 - 1.3.2 Anti-Folter-Konventionen [Seite 355]
4.1.3.3 - 1.3.3 Weitere Menschenrechtsstandards [Seite 357]
4.1.3.4 - 1.3.4 Die Europäische Union [Seite 360]
4.1.3.4.1 - 1.3.4.1 Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts [Seite 360]
4.1.3.4.2 - 1.3.4.2 Insbesondere: Verfassungsidentität und Menschenwürdeschutz im Rahmen der gegenseitigen Anerkennung [Seite 363]
4.1.3.4.3 - 1.3.4.3 Kriminalpolitik und Umsetzung von EU-Rechtsakten [Seite 367]
4.1.4 - 1.4 Die Struktur des deutschen Strafverfahrens und untersuchungshaftrelevante Strafverfahrensgrundsätze [Seite 368]
4.1.4.1 - 1.4.1 Kriterien [Seite 368]
4.1.4.2 - 1.4.2 Der deutsche Prozesstyp im internationalen Vergleich [Seite 369]
4.1.4.3 - 1.4.3 Fair Trial [Seite 370]
4.1.4.4 - 1.4.4 Die Ermittlung der materiellen Wahrheit: Tatverdacht und Unschuldsvermutung [Seite 371]
4.1.4.5 - 1.4.5 Der Anwesenheitsgrundsatz [Seite 375]
4.1.4.6 - 1.4.6 Das Legalitätsprinzip [Seite 377]
4.1.4.7 - 1.4.7 Der Beschleunigungsgrundsatz [Seite 378]
4.1.5 - 1.5 Die Entwicklung des Rechts der Untersuchungshaft im Überblick [Seite 378]
4.1.6 - 1.6 Forschungsstand und Schwerpunkte der eigenen Darstellung [Seite 385]
4.1.6.1 - 1.6.1 Dogmatische Forschung [Seite 386]
4.1.6.2 - 1.6.2 Kriminologische Forschung [Seite 389]
4.1.6.3 - 1.6.3 Rechtspolitische Schriften [Seite 392]
4.1.6.4 - 1.6.4 Literatur für Praktiker [Seite 394]
4.1.6.5 - 1.6.5 Schwerpunkte der eigenen Darstellung [Seite 394]
4.2 - 2. Zu oft, zu schnell, zu lang? Daten zur Untersuchungshaft in sekundärstatistischer Analyse [Seite 396]
4.2.1 - 2.1 Datenlage und Quellen [Seite 396]
4.2.2 - 2.2 Die Zahl der Untersuchungsgefangenen im Längsschnitt [Seite 397]
4.2.3 - 2.3 Die Daten im Kontext [Seite 401]
4.2.3.1 - 2.3.1 Kriminalitätsentwicklung, Abgeurteilte, Strafgefangene und die Untersuchungshaftquote [Seite 401]
4.2.3.2 - 2.3.2 Haftdauer [Seite 407]
4.2.3.3 - 2.3.3 Der Gebrauch von Haftsurrogaten und Alternativen zur Haft [Seite 408]
4.2.3.4 - 2.3.4 Weibliche, junge und ausländische Inhaftierte [Seite 409]
4.2.3.5 - 2.3.5 Regionale Unterschiede [Seite 413]
4.2.3.6 - 2.3.6 Verfahrensbeendende Entscheidungen und Sanktionen in Untersuchungshaftfällen [Seite 418]
4.3 - 3. Andere vorläufige Freiheitsentziehungen nach der StPO [Seite 419]
4.3.1 - 3.1 Die vorläufige Festnahme nach § 127 Abs. 2 StPO als Vorfrage zur Untersuchungshaft [Seite 419]
4.3.2 - 3.2 Die Hauptverhandlungshaft nach § 127b StPO [Seite 423]
4.3.3 - 3.3 Die Sistierhaft nach § 230 Abs. 2 StPO [Seite 425]
4.3.4 - 3.4 Die vorläufige Unterbringung nach § 126a StPO [Seite 429]
4.4 - 4. Voraussetzungen der Haftanordnung [Seite 430]
4.4.1 - 4.1 Zweckbestimmungen [Seite 430]
4.4.1.1 - 4.1.1 Prozessuale und strafzielbezogene Funktionen [Seite 430]
4.4.1.2 - 4.1.2 Weitergehende, apokryphe Funktionen [Seite 434]
4.4.1.3 - 4.1.3 Insbesondere: Reaktion auf öffentlichen bzw. medialen Druck [Seite 437]
4.4.1.4 - 4.1.4 Insbesondere: Geständniserlangung [Seite 440]
4.4.2 - 4.2 Dringender Tatverdacht [Seite 441]
4.4.3 - 4.3 Haftgründe [Seite 444]
4.4.3.1 - 4.3.1 Nutzung einzelner oder Kombinationen von Haftgründen [Seite 444]
4.4.3.2 - 4.3.2 Flucht und Fluchtgefahr [Seite 445]
4.4.3.3 - 4.3.3 Insbesondere: Fluchtgefahr wegen hoher Straferwartung [Seite 449]
4.4.3.4 - 4.3.4 Verdunkelungsgefahr [Seite 452]
4.4.3.5 - 4.3.5 Schwere der Tat [Seite 455]
4.4.3.6 - 4.3.6 Wiederholungsgefahr [Seite 460]
4.4.3.6.1 - 4.3.6.1 Struktur und Anwendungspraxis [Seite 460]
4.4.3.6.2 - 4.3.6.2 Probleme des präventiven Haftzwecks [Seite 463]
4.4.3.6.3 - 4.3.6.3 Probleme des Anlasstatverdachts [Seite 467]
4.4.3.6.4 - 4.3.6.4 Probleme der Vortaten [Seite 469]
4.4.3.6.5 - 4.3.6.5 Probleme der zu erwartenden Taten [Seite 471]
4.4.3.6.6 - 4.3.6.6 Konsequenz: Verkleinerung des Katalogs der Anlasstaten [Seite 474]
4.4.4 - 4.4 Das Anordnungsverfahren [Seite 474]
4.4.4.1 - 4.4.1 Der Richtervorbehalt [Seite 474]
4.4.4.2 - 4.4.2 Fristen, Zuständigkeiten und der "nächste Richter" [Seite 477]
4.4.4.3 - 4.4.3 Belehrungen und Informationen [Seite 481]
4.4.4.4 - 4.4.4 Vorführung, rechtliches Gehör und Form des Haftbefehls [Seite 486]
4.4.4.5 - 4.4.5 Prognose- und Begründungsdefizite und ihre Konsequenzen [Seite 489]
4.4.4.6 - 4.4.6 Staatsanwaltschaft, Polizei und Gerichtshilfe [Seite 498]
4.4.5 - 4.5 Besonderheiten für junge Beschuldigte [Seite 504]
4.4.6 - 4.6 Besonderheiten für ausländische Beschuldigte [Seite 505]
4.4.6.1 - 4.6.1 Überrepräsentation ausländischer Beschuldigter in der Untersuchungshaft [Seite 505]
4.4.6.2 - 4.6.2 Insbesondere: Fluchtgefahr wegen Auslandsbezug [Seite 507]
4.4.6.3 - 4.6.3 Weitere ausländerspezifische Aspekte [Seite 511]
4.5 - 5. Rechtsstaatliche Einschränkungen der Untersuchungshaft [Seite 512]
4.5.1 - 5.1 Untersuchungshaft als subsidiäres Mittel der Prozesssicherung: Verhältnismäßigkeitsaspekte [Seite 512]
4.5.2 - 5.2 § 113, § 116, § 120 StPO und weitere Konkretisierungen des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes [Seite 516]
4.5.3 - 5.3 Die Begrenzungsfunktion der Unschuldsvermutung [Seite 518]
4.5.4 - 5.4 Humanitäre Aspekte [Seite 520]
4.6 - 6. Verteidigungsrechte [Seite 522]
4.6.1 - 6.1 Die Bedeutung des Verteidigers [Seite 522]
4.6.2 - 6.2 Akteneinsichtsrecht - Deutschland vor dem EGMR [Seite 529]
4.7 - 7. Haftkontrolle und Verlängerungsmöglichkeiten [Seite 532]
4.7.1 - 7.1 Rechtsbehelfe [Seite 532]
4.7.1.1 - 7.1.1 Überblick [Seite 532]
4.7.1.2 - 7.1.2 Haftprüfung [Seite 533]
4.7.1.3 - 7.1.3 Beschwerde und weitere Beschwerde [Seite 535]
4.7.1.4 - 7.1.4 Auswahl, Risiken und Erfolgsaussichten des Rechtsbehelfs [Seite 536]
4.7.2 - 7.2 Beschleunigungsgebot und Haftfristen [Seite 539]
4.7.2.1 - 7.2.1 Verfassungsrechtliche Grundlagen und einfachgesetzliche Ausprägungen [Seite 539]
4.7.2.2 - 7.2.2 Überlange Haft: Deutschland vor dem EGMR [Seite 547]
4.7.2.3 - 7.2.3 Rechtswirklichkeit: empirische Befunde und obergerichtliche Rechtsprechung [Seite 549]
4.8 - 8. Surrogate der Untersuchungshaft [Seite 550]
4.8.1 - 8.1 Rechtliche Grundlagen [Seite 550]
4.8.2 - 8.2 §§ 127a, 132 StPO als Sondermaßnahmen für Ausländer [Seite 556]
4.8.3 - 8.3 Problemfelder [Seite 560]
4.8.3.1 - 8.3.1 Angebot und Nutzung der Haftverschonungsauflagen [Seite 560]
4.8.3.2 - 8.3.2 Finanzielle Sicherheit (Kaution) [Seite 563]
4.8.3.3 - 8.3.3 Therapeutische Maßnahmen [Seite 566]
4.8.3.4 - 8.3.4 Elektronische Überwachung von Haftverschonungsauflagen [Seite 569]
4.8.3.4.1 - 8.3.4.1 Rechtliche Einordnung und kriminalpolitische Voraussetzungen [Seite 569]
4.8.3.4.2 - 8.3.4.2 Menschenrechtliche Probleme [Seite 571]
4.8.3.4.3 - 8.3.4.3 Deutsche (hessische) Praxis [Seite 574]
4.8.3.4.4 - 8.3.4.4 Fazit: Ungeeignetheit zur Haftvermeidung [Seite 576]
4.8.3.5 - 8.3.5 Rechtsstaatliche Ausgestaltung der Haftsurrogate [Seite 578]
4.9 - 9. Untersuchungshaftvollzug [Seite 579]
4.9.1 - 9.1 Rechtliche Grundlagen [Seite 579]
4.9.1.1 - 9.1.1 Untersuchungshaftvollzug nach der Föderalismusreform [Seite 579]
4.9.1.2 - 9.1.2 §§ 119, 119a StPO [Seite 580]
4.9.1.3 - 9.1.3 Die Landesgesetze zum Untersuchungshaftvollzug [Seite 583]
4.9.2 - 9.2 Einzelne Problemfelder [Seite 586]
4.9.2.1 - 9.2.1 CPT-Befunde und die Umsetzung europäischer Standards [Seite 586]
4.9.2.2 - 9.2.2 Das Trennungsgebot [Seite 591]
4.9.2.3 - 9.2.3 Vollzugsgestaltung [Seite 592]
4.9.2.3.1 - 9.2.3.1 Lebensbedingungen im Vollzugsalltag [Seite 592]
4.9.2.3.2 - 9.2.3.2 Suizidprävention [Seite 594]
4.9.2.3.3 - 9.2.3.3 Kontakte zur Außenwelt [Seite 596]
4.9.2.3.4 - 9.2.3.4 Arbeit [Seite 599]
4.9.2.3.5 - 9.2.3.5 Einschlusszeiten als Beispiel für die verfassungswidrigen Ausgestaltung des Untersuchungshaftvollzugs [Seite 600]
4.9.3 - 9.3 Konsequenz: Ein Abstandsgebot zum Strafvollzug [Seite 607]
4.10 - 10. Untersuchungshaft und ihre Konsequenzen [Seite 610]
4.10.1 - 10.1 Die präjudizielle Wirkung von Untersuchungshaft [Seite 610]
4.10.2 - 10.2 Anrechnungsfragen: Untersuchungshaft als "bedingte Strafe"? [Seite 617]
4.10.2.1 - 10.2.1 Dogmatische Probleme der Anrechnung [Seite 617]
4.10.2.2 - 10.2.2 Faktische Ununterscheidbarkeit von Untersuchungshaft- und Strafvollzug [Seite 620]
4.10.2.3 - 10.2.3 Rechtsgrundlagen und praktische Probleme der Anrechnung [Seite 621]
4.10.2.4 - 10.2.4 Anrechnung von Auslandshaft [Seite 625]
4.10.3 - 10.3 Entschädigungsfragen [Seite 631]
4.10.3.1 - 10.3.1 Entschädigungen nach dem StrEG [Seite 631]
4.10.3.2 - 10.3.2 Kompensation überlanger Haft im Rechtsfolgenausspruch [Seite 634]
4.10.3.3 - 10.3.3 Amtshaftung [Seite 636]
4.10.3.4 - 10.3.4 Art. 5 Abs. 5 EMRK [Seite 636]
4.10.4 - 10.4 Der Übergang in Strafhaft, Maßregelvollzug oder Freiheit [Seite 637]
4.11 - 11. Alte und neue Probleme der Untersuchungshaft in Deutschland - Zusammenfassung und Ausblick [Seite 641]
4.11.1 - 11.1 Die Situation in Zahlen [Seite 641]
4.11.2 - 11.2 Verfassungsrechtliche Anforderungen und dogmatische Grundprobleme der Untersuchungshaft [Seite 644]
4.11.3 - 11.3 Anordnungsvoraussetzungen der Untersuchungshaft [Seite 647]
4.11.4 - 11.4 Wer entscheidet? Der Richtervorbehalt und der Einfluss der übrigen Akteure [Seite 653]
4.11.5 - 11.5 Haftlänge und Haftkontrolle [Seite 654]
4.11.6 - 11.6 Beschuldigtenrechte und die Rolle der Verteidigung [Seite 656]
4.11.7 - 11.7 Alternative Methoden der Verfahrenssicherung [Seite 658]
4.11.8 - 11.8 Untersuchungshaftvollzug [Seite 660]
4.11.9 - 11.9 Ausländische Untersuchungsgefangene [Seite 664]
4.11.10 - 11.10 Europäische Entwicklungen [Seite 665]
4.11.11 - 11.11 Reformbedarf [Seite 666]
5 - IV. Grenzüberschreitende Aspekte der Untersuchungshaft: Die Strafverfolgungszusammenarbeit in der Europäischen Union [Seite 670]
5.1 - 1. Der Rahmenbeschluss zum Europäischen Haftbefehl [Seite 670]
5.1.1 - 1.1 Anwendungsbereich und Relevanz für die Untersuchungshaft [Seite 670]
5.1.2 - 1.2 Entstehungsgeschichte und politische Bedeutung [Seite 673]
5.1.3 - 1.3 Umsetzung und Probleme bei der Überführung in nationales Recht [Seite 674]
5.1.4 - 1.4 Funktionsweise des Europäischen Haftbefehls [Seite 678]
5.1.4.1 - 1.4.1 Fallkonstellationen [Seite 678]
5.1.4.2 - 1.4.2 Geeigneter Tatverdacht: Das Problem der Eingriffsschwelle [Seite 679]
5.1.4.3 - 1.4.3 Formale und inhaltliche Voraussetzungen [Seite 682]
5.1.4.4 - 1.4.4 Ablehnungsgründe [Seite 685]
5.1.4.5 - 1.4.5 Der außerordentliche Ablehnungsgrund der drohenden schweren Grundrechtsverletzung [Seite 690]
5.1.4.5.1 - 1.4.5.1 Menschenunwürdige Haftbedingungen [Seite 690]
5.1.4.5.2 - 1.4.5.2 Das Problem der Abwesenheitsurteile [Seite 692]
5.1.4.5.3 - 1.4.5.3 Prüfungspflichten der Gerichte im Vollstreckungsstaat [Seite 695]
5.1.4.6 - 1.4.6 Ablehnung bei drohender lebenslanger Freiheitsstrafe [Seite 697]
5.1.5 - 1.5 Das Problem der Auslieferungshaft [Seite 698]
5.1.6 - 1.6 Praxistauglichkeit: Die Voraussetzung einer gemeinsamen Vertrauensbasis [Seite 702]
5.1.6.1 - 1.6.1 Rechtstatsachen: Nutzung des Instrumentariums [Seite 702]
5.1.6.2 - 1.6.2 Verhältnismäßigkeitsprobleme und Menschenrechtsverstöße in der Praxis des Europäischen Haftbefehls [Seite 709]
5.1.6.3 - 1.6.3 "Anwendungssicherheit" und Auswirkungen auf die nationale Haftpraxis [Seite 721]
5.1.7 - 1.7 Zusammenfassung: Konsolidierung der Europäischen Haftbefehlspraxis [Seite 725]
5.2 - 2. Der Rahmenbeschluss zu Europäischen Überwachungsmaßnahmen (Europäische Überwachungsanordnung) [Seite 726]
5.2.1 - 2.1 Zweck und Relevanz für die Untersuchungshaft [Seite 726]
5.2.2 - 2.2 Entstehungsgeschichte und Bedarf in den Mitgliedstaaten [Seite 728]
5.2.3 - 2.3 Umsetzung in den Mitgliedstaaten [Seite 737]
5.2.4 - 2.4 Funktionsweise der Europäischen Überwachungsanordnung [Seite 741]
5.2.4.1 - 2.4.1 Fallkonstellationen [Seite 741]
5.2.4.2 - 2.4.2 Anwendungsbereich [Seite 743]
5.2.4.3 - 2.4.3 Ablauf des Verfahrens [Seite 745]
5.2.4.4 - 2.4.4 Übertragbare Überwachungsmaßnahmen [Seite 751]
5.2.4.4.1 - 2.4.4.1 Obligatorisch zu überwachende Maßnahmen [Seite 751]
5.2.4.4.2 - 2.4.4.2 Fakultativ zu überwachende Maßnahmen, insbesondere mithilfe elektronischer Überwachung [Seite 752]
5.2.4.5 - 2.4.5 Verzicht oder Bestehen auf die Überprüfung der beiderseitigen Strafbarkeit? [Seite 757]
5.2.4.6 - 2.4.6 Eingriffsschwelle und Verhältnismäßigkeit der transferierten Überwachungsmaßnahme [Seite 761]
5.2.4.7 - 2.4.7 Die Zustimmung des Betroffenen und sein Recht auf den Erlass einer Europäischen Überwachungsanordnung [Seite 769]
5.2.4.8 - 2.4.8 Ablehnung der Überwachungsentscheidung [Seite 773]
5.2.4.9 - 2.4.9 Folgeentscheidungen, Konsultationspflichten und Rechtsbehelfe des Betroffenen [Seite 775]
5.2.5 - 2.5 Gefahr des net-widening durch den Rahmenbeschluss [Seite 778]
5.2.6 - 2.6 Zusammenfassung: Untersuchungshaftvermeidung durch die EU? [Seite 782]
6 - V. Synthese und Ertrag der Untersuchung [Seite 786]
6.1 - 1. Das richtige Maß: Europäische Daten im Vergleich [Seite 786]
6.2 - 2. Die Haftentscheidung [Seite 791]
6.2.1 - 2.1 Die Haftschwelle [Seite 791]
6.2.2 - 2.2 Die Haftgründe [Seite 794]
6.2.3 - 2.3 Das Verfahren und die Akteure [Seite 797]
6.2.4 - 2.4 Die Betroffenen [Seite 803]
6.3 - 3. Die Haftlänge und Haftkontrollmechanismen [Seite 805]
6.4 - 4. Haftvermeidung - aber um welchen Preis? [Seite 810]
6.5 - 5. Untersuchungshaftvollzug als Vorwegvollzug der Strafe [Seite 812]
6.6 - 6. Das Europäische an der Untersuchungshaft [Seite 816]
6.6.1 - 6.1 Vertikal: Großer Einfluss der EMRK, (bisher) kleiner der EU-Rechtssetzung [Seite 816]
6.6.2 - 6.2 Horizontal: Zusammenarbeit und Angleichungstendenzen [Seite 823]
6.7 - 7. Zum Schluss [Seite 825]
7 - Quellenverzeichnis [Seite 828]
7.1 - Literatur [Seite 828]
7.2 - Materialien des Europarats [Seite 874]
7.3 - Materialien der Europäischen Union [Seite 878]

Dateiformat: PDF
Kopierschutz: Wasserzeichen-DRM (Digital Rights Management)

Systemvoraussetzungen:

Computer (Windows; MacOS X; Linux): Verwenden Sie zum Lesen die kostenlose Software Adobe Reader, Adobe Digital Editions oder einen anderen PDF-Viewer Ihrer Wahl (siehe E-Book Hilfe).

Tablet/Smartphone (Android; iOS): Installieren Sie die kostenlose App Adobe Digital Editions oder eine andere Lese-App für E-Books (siehe E-Book Hilfe).

E-Book-Reader: Bookeen, Kobo, Pocketbook, Sony, Tolino u.v.a.m. (nur bedingt: Kindle)

Das Dateiformat PDF zeigt auf jeder Hardware eine Buchseite stets identisch an. Daher ist eine PDF auch für ein komplexes Layout geeignet, wie es bei Lehr- und Fachbüchern verwendet wird (Bilder, Tabellen, Spalten, Fußnoten). Bei kleinen Displays von E-Readern oder Smartphones sind PDF leider eher nervig, weil zu viel Scrollen notwendig ist. Mit Wasserzeichen-DRM wird hier ein "weicher" Kopierschutz verwendet. Daher ist technisch zwar alles möglich - sogar eine unzulässige Weitergabe. Aber an sichtbaren und unsichtbaren Stellen wird der Käufer des E-Books als Wasserzeichen hinterlegt, sodass im Falle eines Missbrauchs die Spur zurückverfolgt werden kann.

Weitere Informationen finden Sie in unserer E-Book Hilfe.


Download (sofort verfügbar)

209,10 €
inkl. 19% MwSt.
Download / Einzel-Lizenz
PDF mit Wasserzeichen-DRM
siehe Systemvoraussetzungen
E-Book bestellen

Unsere Web-Seiten verwenden Cookies. Mit der Nutzung des WebShops erklären Sie sich damit einverstanden. Mehr Informationen finden Sie in unserem Datenschutzhinweis. Ok