Lockruf des Mondes

Roman
 
Lucy Monroe (Autor)
 
Lübbe (Verlag)
1. Auflage | erschienen am 16. September 2011 | 416 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-8387-0496-8 (ISBN)
 
Lachlan Balmoral beschützt sein Rudel. Jederzeit und mit allen Mitteln. Um die Entführung eines Werwolfs durch den Sinclair-Clan zu rächen, will er die Schwester des verfeindeten Lairds verschleppen und zur Heirat zwingen. Als er diesen Plan in die Tat umsetzt, bringt er nicht nur Cait, sondern auch deren Freundin Emily in seine Gewalt. Und sein Vorhaben löst sich schnell in Luft auf ... Denn die schöne, aber dickköpfige Emily nimmt Lachlans Sinne völlig gefangen. Sie bringt seine Seele zum Klingen und hat keine Angst vor seiner wahren Natur. Die beiden gehen eine Bindung ein, so kraftvoll, wie es sie selten zwischen Frau und Werwolf gab. Doch können die ungezähmte Leidenschaft und die alles überströmenden Gefühle sie wirklich vor allen Gefahren bewahren, die ihre Zweisamkeit bedrohen?
Luebbe Digital Ebook
1. Aufl. 2011.
Ulrike Moreno
Deutsch
0,50 MB
978-3-8387-0496-8 (9783838704968)
3838704967 (3838704967)
weitere Ausgaben werden ermittelt
"20. Kapitel (S. 255-256)

Nein!«, schrie Emily. »Halt dich da raus«, befahl Lachlan ihr. »Das tue ich nicht! Seht ihr nicht, wie lächerlich das ist?« Sie waren wie zwei Hähne, die um die Vorherrschaft im Hühnerhof stritten, obwohl das gar nicht nötig war. Schließlich hatte jeder seinen eigenen Hühnerhof, Herrgott noch mal! »Es ist doch klar, dass Ulf alle manipuliert hat.

Euch gegenseitig umzubringen, wird den Schaden nicht beheben, den er angerichtet hat.« Lachlans Blick wich nicht von Talorc, aber ein Muskel zuckte an seinem Kinn. »Bring Emily zur Burg zurück, Cait. Wir werden später darüber reden, wie ihr herausgekommen seid.« Emily verschränkte die Arme vor der Brust und maß beide Männer mit einem hochmütigen Blick. Was gar nicht so einfach war, da sie viel kleiner war als sie, doch sie hatte ein paar nützliche Tricks unter Sybils Vormundschaft gelernt. »Ich werde nirgendwohin gehen.« Cait nahm prompt die gleiche Haltung ein wie sie. »Ich auch nicht.« »Drustan«, sagte Lachlan.

Der Oberkommandierende kam auf leisen Sohlen aus dem kleinen Wald heraus. Es hätte Emily nicht überraschen dürfen, ihn zu sehen, aber das tat es. Doch sie hatte ja auch nicht geahnt, dass Lachlan dort gewesen war, bis er sich gezeigt hatte. Diese Highlander waren wirklich raffiniert wie Diebe. »Begleite unsere Frauen zur Burg zurück.« Drustan nickte und wollte Caits Arm ergreifen, aber sie wich ihm aus. »Ich werde zu den Sinclairs zurückkehren«, sagte sie mit schmerzerfüllter Stimme. »Ich gehöre nicht zu den Balmorals.« Drustan fuhr zusammen, als hätte sie ihn geschlagen.

Emily öffnete den Mund, um ihrer Freundin zu widersprechen, doch dann schloss sie ihn schnell wieder. Schließlich wäre es Drustans Aufgabe, das zu tun, fand sie. Vielleicht protestierte er auch schon, überlegte sie dann. Er und Cait schauten sich nämlich so an, als tauschten sie sich ohne Worte aus. Verständigten sie sich auf geistiger Ebene? Wie das wohl war? Hörte man tatsächlich eine Stimme, oder waren es nur Gedanken, die man wahrnahm, Bilder, wie in einem Traum? Cait hatte gesagt, es sei ungefähr so, wie im Kopf einer anderen Person zu reden. Wie eigenartig.

Talorc fluchte, und zu ihrem großen Erstaunen glaubte Emily, so etwas wie Belustigung in seinen auffallend blauen Augen wahrzunehmen. »Es ist kaum zu glauben, aber sie sind echte Seelengefährten, die beiden, was?« »Ja«, antwortete Emily. Cait weinte mittlerweile und schüttelte den Kopf. »Du liebst mich nicht«, sagte sie laut zu Drustan. »Du hast mich eine Mörderin genannt.« »Ich hatte mich geirrt«, erwiderte er. »Bitte verlass mich nicht, Cait!« Sie riss erstaunt die Augen auf.

»Du bittest mich?« »Ich würde alles tun, um dich zu behalten. Du bist meine geheiligte Gefährtin, meine Frau, du bist mein Ein und Alles, Cait.« Emily lächelte mit feuchten Augen. Lachlan wie auch Talorc schienen eher peinlich berührt zu sein, doch Cait sah Drustan an, als wäre er die Sonne, der Mond und die Sterne, alle vereint in einem einzigen wundervollen Mann. Sie schenkte ihm ein strahlendes Lächeln, obwohl noch immer Tränen ihren Blick verschleierten.

»Ich liebe dich, Drustan.« »Ich liebe dich auch. Bezweifle das nie wieder«, sagte er ziemlich schroff, was Cait jedoch überhaupt nichts auszumachen schien. Was immer sie im Geist darauf erwiderte, entlockte ihm ein Lächeln, und seine Antwort brachte einen ganz weichen, verträumten Ausdruck in ihren Blick. Emily seufzte zufrieden. Sie war so froh zu sehen, dass ihre Freundin glücklich und endlich alles zwischen den zwei Eheleuten geregelt war. Es war offensichtlich, dass diese beiden zusammengehörten, egal, wie das Schicksal ihre Ehe zustande gebracht hatte."

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