Früher ... war ich ein richtiger Ficker

Vom Penthouse-Chef zum Vorzeige-Papa
 
 
Bastei Lübbe (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 18. Februar 2011
  • |
  • 254 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-8387-0311-4 (ISBN)
 
Kurt Molzer hat den Traumjob aller Männer: Als Chef des Penthouse-Magazins jettet er um die Welt, fährt einen Porsche als Dienstwagen und nicht selten befinden sich leicht bekleidete Damen in seinem Büro. Doch als ihn die Liebe auf einen Schlag erwischt, steht der Macho aus Leidenschaft vor einer schwerwiegenden Entscheidung: Wird er weiterhin auf seinem Wallach durch München reiten und die Frauenwelt in Atem halten, oder gibt er das wilde Leben für trauter Zweisamkeit und Windeln wechseln auf?

Die höchste amüsante Geschichte eines legendären Weiberhelden - dreist, frech und umwerfend ehrlich erzählt.
weitere Ausgaben werden ermittelt
8 (S. 128-129)

Die gute Nachricht erfuhr ich während einer Redaktionskonferenz. Die Sekretärin las aus ein paar Leserbriefen vor. Da kamen oft die tollsten Anregungen. Diesmal riet mir ein anonymer Schreiber, ich solle mich umgehend in psychiatrische Behandlung begeben. In dem Brief stand unter anderem: Denn wie krank muss das Gehirn eines Chefredakteurs sein, der in seinem Magazin die Veröffentlichung solch abartiger Storys zulässt? Nur zwei von etlichen Beispielen: Unter der Überschrift »Wie ich in der Schweiz einen Hund aß« berichtet Ihr Autor ausführlich und ohne jegliche Scham, dass er im Land der Eidgenossen eine Portion Appenzeller Sennenhund verspeist hat, mit Rosenkohl und Petersilienkartoffeln als Beilage. Wörtlich heißt es:

»Ein Aroma wie Rind und Hirsch zusammen. Ich ließ es mir auf der Zunge zergehen. Wau! Aber jetzt habe ich ein Problem: Bei jedem Köter, der meinen Weg kreuzt, läuft mir das Wasser im Mund zusammen.« Als Leser fällt mir dazu nur ein: widerlich und abstoßend! Genauso verhält es sich mit einem intimen Vater-Sohn-Gespräch in einer früheren Ausgabe, das in der unfassbaren Frage gipfelte: »Vater, onanierst du eigentlich noch?« Dazu fällt einem ja schon gar nichts mehr ein – außer Pfui Teufel! Zu meiner Verteidigung sei gesagt:

In der Schweiz essen sie nun mal Hunde, nur wissen das die wenigsten. Zwar verbietet Artikel dreiundsiebzig der Eidgenössischen Fleischverordnung,Fleisch von Hunden, Katzen und Schildkröten sowie daraus hergestellte Fleischwaren in Verkehr zu bringen. Beim Metzger, in Gaststätten und Restaurants bekommt man daher keinen Hund serviert. Jedoch lässt sich in ländlichen Regionen, wie zum Beispiel den Kantonen St. Gallen und Appenzell, bei Bauern unter der Hand sehr wohl Hundefleisch kaufen – das Kilo für rund sechzehn Euro. Ich wollte den Beweis und hatte einen Reporter losgeschickt.

Der gab sich bei den Bauern als kosmopolitischer Feinschmecker aus. Er erzählte ihnen, Löwensteak in Ostafrika gegessen zu haben, Krokodil in Australien, Schlange in Vietnam, Schildkrötensuppe in Frankreich, Widderhodenpastete in England und so weiter – nur Hund fehle noch auf seiner ganz persönlichen Speisekarte. Und so bekam er Hund. Was konnte ich dafür, dass er auch noch auf den Geschmack gekommen ist? Punkt zwei: Will man als erwachsener Sohn wissen, ob der eigene Vater sich ab und zu noch einen runterholt? Natürlich will man.

Ich gebe gern zu, dass der Gedanke einen unangenehm berührt: der Vater, das große, leuchtende Vorbild – auch nur ein Wichser. Steht keuchend im Eck und hobelt mit zusammengekniffenen Augen und halboffenem Mund. Beschämend aus der Sicht des Sohnes, durchaus. Die Antwort des Vaters, der für Penthouse von seinem Sohn interviewt wurde, lautete übrigens: »Klar onaniere ich noch. In meinem Alter kann ich das straffrei tun.

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