Kardinal Julius Döpfner und das Zweite Vatikanum

Ein Beitrag zur Biografie und Konzilsgeschichte
 
 
Kohlhammer (Verlag)
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 18. November 2015
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  • 544 Seiten
 
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978-3-17-026705-3 (ISBN)
 
Der Münchener Erzbischof Kardinal Julius Döpfner (1913-1976) gilt als einer der herausragenden Gestalter des Zweiten Vatikanischen Konzils und seiner epochalen Weichenstellungen. Betont wird durchweg der klare Standpunkt des Kardinals in den Konzilsdebatten, womit die Frage nach Döpfner als Theologen des Konzils gestellt ist.
Mokry arbeitet auf breiter und weitgehend erstmalig ausgewerteter Quellenbasis den Werdegang und das theologische Profil Döpfners heraus, schildert sein entschiedenes Vorgehen bei der Vorbereitung und im Verlauf des Konzils und stellt Entstehung und Inhalt seiner Konzilsinterventionen dar. So entsteht ein vielseitiges Bild sowohl von seinen theologischen Prägungen seit der Studienzeit als auch von seinem Netzwerk vor und während des Konzils, in das führende Theologen der Zeit eingebunden waren.
  • Deutsch
  • Stuttgart
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  • Deutschland
  • 2,60 MB
978-3-17-026705-3 (9783170267053)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Dr. Stephan Mokry ist derzeit Leiter eines Projekts zum Reformationsgedenken bei der Katholischen Erwachsenenbildung Sachsen-Anhalt und der Katholischen Akademie des Bistums Magdeburg in Halle.
  • Deckblatt
  • Titelseite
  • Impressum
  • Inhalt
  • Vorwort
  • Quellen- und Literaturverzeichnis
  • Ungedruckte Quellen
  • Gedruckte Quellen und Literatur
  • Abkürzungsverzeichnis
  • Einführung in die Thematik
  • 1. Das Konzil als Ereignis: hermeneutische Fragen
  • 2. Julius Döpfner als Theologe des Konzils: Gegenstand, Ziele und Vorgehensweise der Untersuchung
  • 3. Forschungsstand: Literaturbericht und Quellenlage
  • Döpfners Biographie und Wirken bis Konzilsbeginn Herbst 1962
  • I. Leben, Wirken und theologische Prägung Döpfners bis 1961
  • 1. Kindheit und Jugend: Zögling des Kilianeums
  • 2. Formung zum Priester zwischen Drill und Freiheit: Alumne des Germanikums
  • 3. Über die Grenzen der römischen Schultheologie hinaus: Heranreifen von Döpfners eigenem Standpunkt
  • 3.1 Engagement in den Arbeitsgemeinschaften und der Herz-Jesu- Akademie des Germanikums
  • 3.1.1 Philosophisch-theologische Reflexionen Döpfners in den Angermaier-Briefen
  • 3.1.1.1 Philosophen und Theologen
  • 3.1.1.2 Themen und Inhalte
  • 3.1.2 Aufsätze und Abhandlungen Döpfners in den Studienheften des Germanikums
  • 3.1.2.1 Rezension zu Josef Nadlers Das stammhafte Gefüge des deutschen Volkes
  • 3.1.2.2 Studie zum Allgemeinen Priestertum und zur Katholischen Aktion
  • 3.1.2.3 Studie zum Kirchenverständnis bei John Henry Newman
  • 3.2 Über Natur und Über-Natur bei John Henry Newman: die Dissertation 1941
  • 4. Heimkehr nach Franken: Priester im Deutschland des II. Weltkriegs
  • 4.1 Stärkung der Laien als Teil am Corpus Mysticum: Predigten Döpfners 1943
  • 4.2 Döpfner und die Kriegsjahre - das Problem fehlender Selbstzeugnisse: ein Exkurs
  • 5. Hoffnung inmitten der Zerstörung: die Würzburger Jahre ab 1945
  • 5.1 Subregens und Mitglied der WeltpriestergemeinschaftUnio Apostolica
  • 5.2 Bischof zwischen Aufbruch und Rückschritt: problematische Rollenfindung und theologische Derivate im Kontext gesellschaftlichen und theologischen Wandels
  • 5.2.1 Erstes Engagement in der Freisinger Bischofskonferenz: Schlaglichter
  • 5.2.2 Zwischen Selbst- und Fremdbestimmung: vom Werden eines Bischofs
  • 5.2.3 Beobachtungen zu theologischen Positionen Döpfners: Ansprachen und Predigten
  • 5.2.3.1 Exemplarische Sondierungen
  • 5.2.3.2 Die Predigten zur Weltgebetsoktav 1955-1957
  • a) Die Predigt 1955
  • b) Die Predigt 1956
  • c) Die Predigt 1957
  • 6. Konfrontation und Aufbruch: die Berliner Jahre im Zeichen von Politik und Konzil
  • 6.1 Döpfners Eintreten für die Rechte der Kirche gegen staatliche Einflussnahme
  • 6.2 Das Konzil steht vor der Tür: Döpfner als innovativ-kritischer Begleiter der Vorbereitungsarbeiten
  • 6.2.1 Die theologische Lektüre Döpfners um 1959/60: ein Exkurs
  • 6.2.2 Das Berliner Bischofsvotum
  • 6.2.2.1 Ausgangspunkt: Konzilsankündigung Johannes' XXIII.
  • 6.2.2.2 Die Arbeitsgruppe des Berliner Ordinariats vom Sommer 1959
  • 6.2.2.3 Das Ergebnis: Die Consilia et Vota
  • 6.2.3 Döpfner und das Gemeinsame Votum der deutschen Bischöfe Frühjahr 1960
  • 6.2.3.1 Die dogmatische Vorlage Bischof Stohrs von Mainz
  • 6.2.3.2 Die Reaktionen Döpfners und die Rolle Alfred Bengschs als Berater
  • 6.2.3.3 Die liturgisch-disziplinarischen Vorlagen Bischof Wehrs von Trier
  • 6.2.3.4 Döpfners Wunsch nach einer Proclamatio zu Kirche und Welt
  • 6.2.3.5 Berührungen mit Rom: eine Anfrage Ottavianis und die Berufung Döpfnersin die zentrale Vorbereitungskommission
  • 6.2.4 Weitere theologische Reflexionen: Markierungen von Döpfners Konzilsvorstellung
  • 6.2.4.1 Der gegenwärtige Stand der Eucharistielehre: Referat November 1960
  • 6.2.4.2 Petrus und Paulus. Der heilige Paulus und der römische Primat:Vortrag Januar 1961
  • 7. Ernennung zum Erzbischof von München und Freising
  • 8. Zwischen-Resümee I
  • II. Döpfner positioniert sich in der zentralen Vorbereitungskommission: sein Agieren und Intervenieren am Beispiel ausgewählter Schemata und Themenkomplexe
  • 1. Erste Sessio Juni 1961: Fragen zur Geschäftsordnung
  • 1.1 Döpfners Vorschläge
  • 1.1.1 Beobachtungen zum Entstehungsprozess
  • 1.1.2 Döpfners Ausführungen: Betonung der Exegese und der Laien
  • 1.2 Der 'Sekretärperitus': die Berufung Gerhard Grubers
  • 2. Zweite Sessio November 1961: "Bekenntnisfrage"
  • 2.1 Kritik an der Vorlage der neuen Professio fidei oder: Was ist Kirche?
  • 2.1.1 Erste intensive Beratertätigkeit von Michael Schmaus
  • 2.1.2 Döpfners Ausführungen: Vertiefung des Kirchenbegriffs
  • 2.2 De fontibus revelationis: Letzter Anstoß für Döpfners Oppositionsaufbau
  • 2.2.1 Schmaus' Gutachten: Kritik aus der Innenperspektive der Kommission
  • 2.2.2 Döpfners Ausführungen: Plädoyer für Exegese und Sensus fidelium
  • 2.3 Fragen an das kommende Konzil: Döpfners Papstpredigt vom 26. November 1961
  • 2.3.1 Der Schlüssel zu Döpfners Konzilsverständnis? -Inhaltliche Analyse der Predigt
  • 2.3.2 Eine erhellende Korrespondenz aus der Konzilszeit
  • 3. Dritte Sessio Januar 1962: Einsatz für eine christuszentrierte Grundsatzhermeneutik
  • 3.1 De ordine morali: Moral aus der Mitte der Offenbarung
  • 3.2 De sacramento ordinis: Eintreten für den ständigen verheirateten Diakonat
  • 3.2.1 Ein Gutachten Mörsdorfs und Döpfners eigene Linie
  • 3.2.2 Plädoyer Döpfners für den ständigen und verheirateten Diakonat
  • 3.3 De deposito fidei: Döpfners Alternative für eine positive Darlegung des Glaubens
  • 3.3.1 Gutachten von Gruber und Schmaus
  • 3.3.1.1 Grubers anthropologische Wende: Orientierung am Menschen
  • 3.3.1.2 Schmaus' heilsgeschichtliche Perspektive
  • 3.3.2 Döpfners 'Schema-Revolution': Einsatz für einen Paradigmenwechsel
  • 3.3.3 Schlaglichter auf Döpfners übrige Interventionen zum Schema De deposito fidei
  • 4. Die Suche nach einem Konzilstheologen als Netzwerkweitung Döpfners
  • 5. Überblick über weitere, ausgewählte Interventionen Döpfners
  • 5.1 Interventionen zum Liturgieschema
  • 5.2 Interventionen zum Kirchenschema
  • 6. Zwischen-Resümee II
  • Döpfners "Theologische Signatur" auf dem II. Vatikanum
  • III. Döpfners Agieren und seine Wortmeldungen im Lauf der ersten Konzilsperiode und der ersten Intersessio des II. Vatikanums
  • 1. Die Kirchenversammlung findet sich selbst: Die erste Sitzungsperiode
  • 1.1 Das Konzil beginnt - die Bischöfe emanzipieren sich:Verschiebung der Kommissionswahlen
  • 1.2 Das erste Schema wird diskutiert - Döpfner betritt die Bühne der Konzilsaula mit den Voten zur Liturgiekonstitution
  • 1.2.1 Pascher als Motor für die beiden Liturgie-Interventionen Döpfners
  • 1.2.2 Die Erstellung der ersten Intervention
  • 1.2.3 Döpfners erste Intervention zum Liturgie-Schema
  • 1.2.4 Döpfners Bemühen um einen effektiveren Konzilsverlauf
  • 1.2.5 Döpfners zweite Intervention zum Liturgieschema
  • 1.3 Ablehnung des Offenbarungsschemas: Döpfners Kritik an der Theologischen Kommission
  • 1.4 Döpfners Engagement zugunsten der Zähmung des kurialen Einflusses
  • 1.5 Döpfner stellt die Weichen: Ablehnung des Kirchenschemas unter Vorbehalt
  • 1.5.1 Die Gutachten von Michael Schmaus sowie von Karl Rahner und Otto Semmelroth
  • 1.5.2 Döpfners Intervention zum Kirchenschema
  • 2. Intersessio I - Döpfner und der Relaunch des Konzils: Rettung der Intentionen von Johannes XXIII.
  • 2.1 Döpfner zieht im Hintergrund die Fäden
  • 2.2 Die wegweisenden Sitzungen der Koordinierungskommission im Januar 1963
  • 2.2.1 Der erste Sitzungstag 21. Januar 1963
  • 2.2.2 Der zweite Sitzungstag 22. Januar 1963
  • 2.2.3 Der dritte Sitzungstag 23. Januar 1963
  • 2.2.4 Der vierte Sitzungstag 24. Januar 1963
  • 2.2.5 Der fünfte Sitzungstag 25. Januar 1963
  • 2.2.6 Der sechste Sitzungstag 26. Januar 1963
  • 2.2.7 Der siebte Sitzungstag 27. Januar 1963
  • 2.3 Döpfners Schemata und Themen im weiteren Verlauf bis Herbst 1963
  • 2.4 Von Johannes XXIII. zu Paul VI.: Döpfner erstellt einen Konzilsplan und wird Moderator
  • IV. Das Konzil fährt fort - Döpfner redet mit: seine Interventionen in den letzten drei Sitzungsperioden
  • 1. Zweite Konzilsperiode 1963
  • 1.1 Döpfners Plädoyer für die Wiedereinführung des ständigen Diakonats
  • 1.1.1 Die Vorlage Rahners
  • 1.1.2 Döpfners Intervention zum ständigen Diakonat
  • 1.2 Döpfner holt das Leben nach den evangelischen Räten vom Mittelalter in die Gegenwart
  • 1.2.1 Die Gutachten von Friedrich Wulf SJ
  • 1.2.1.1 Erster Entwurf
  • 1.2.1.2 Zweiter Entwurf
  • 1.2.2 Döpfners Intervention zum 4. Kapitel von De ecclesia
  • 1.3 Döpfners Intervention zu De episcopis: seine ambivalente Stellung zu den Weihbischöfen und seine Verteidigung der Moderatoren
  • 2. Dritte Konzilsperiode 1964
  • 2.1 Döpfners Votum für ein Marienkapitel in De ecclesia
  • 2.1.1 Die Schreibwerkstatt Rahner-Gruber
  • 2.1.2 Döpfners Intervention zum Marienkapitel
  • 2.2 Das vorsichtige Lob des neuen Offenbarungsschemas
  • 2.2.1 Der Theologenentwurf
  • 2.2.2 Döpfners Intervention zu De revelatione
  • 2.3 Döpfner und das Schema XIII: Vom Dialog mit der Welt
  • 2.3.1 Die Anmerkungen der deutschen Theologen und die Rolle Hirschmanns
  • 2.3.2 Der Entwurf Grubers
  • 2.3.3 Die Intervention Döpfners für mehr Erarbeitungszeit
  • 2.4 Das Ordensschema: Döpfners letzter Versuch
  • 2.4.1 Das Gutachten Wulfs
  • 2.4.2 Döpfners Intervention zugunsten einer zeitgemäßen Akkomodation desOrdenslebens
  • 2.5 Das Schema zur Priesterbildung: Döpfner bildet eine Spezialistengruppe
  • 2.5.1 Das Gutachten Wulfs
  • 2.5.2 Döpfners Intervention
  • 2.6 Die Ehe-Debatte
  • 2.6.1 Die Vorarbeiten Mörsdorfs und Grubers
  • 2.6.2 Döpfners verkürzte Wortmeldung
  • 3. Vierte Konzilsperiode 1965
  • 3.1 Gaudium et spes als Wagnis und Dialogangebot
  • 3.1.1 Die Anmerkungen Hengsbachs und Grubers
  • 3.1.2 Döpfners Intervention - besser als ihr Ruf
  • 3.2 Die Debatte über das Schema zu Leben und Dienst der Priester
  • 3.2.1 Anmerkungen Wulfs
  • 3.2.2 Döpfners Intervention
  • 3.3 Konzilsergebnisse aus der Sicht Döpfners - die Pressekonferenz in München 10.12.1965
  • V. Fazit
  • Register der Personennamen

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