Der Milliardär und die Braut

 
 
Cora Verlag GmbH & Co. KG
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 12. Juni 2011
  • |
  • 144 Seiten
 
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978-3-86349-152-9 (ISBN)
 
Nicoló Sabbatini ist nicht nur ein feuriger Italiener, er stammt zudem aus einer der reichsten Dynastien Europas. Geschäftlich gilt er als unerbittlich - bei Frauen als unbezähmbar. Umso wütender macht ihn das Testament seines Großvaters: Er erbt nur, wenn er Jade Sommerville heiratet! Gut, arrangierte Ehen sind noch üblich, aber muss seine Braut eine verwöhnte Zicke sein? Nicoló tobt - bis er Jade trifft. Er sieht ihre funkelnden Smaragdaugen - und ändert seine Meinung: Auf ein Jahr Ehe mit dieser Schönheit könnte er sich doch einlassen? Sie wird ihn schon nicht zähmen ...
  • Deutsch
  • 0,53 MB
978-3-86349-152-9 (9783863491529)
3863491521 (3863491521)

1. KAPITEL

"Da ist eine Jade Sommerville, die Sie sprechen möchte, Signor Sabbatini", verkündete Nics Sekretärin Gina, als sie ihm seinen allmorgendlichen Kaffee brachte. "Sie will das Gebäude nicht verlassen, bevor sie nicht ihren Termin bei Ihnen bekommen hat."

Nic sah nicht einmal von der Grundstücksliste hoch, die über seinen Computerbildschirm flimmerte. "Dann soll sie einen offiziellen Termin vereinbaren wie jeder andere auch", brummte er und grinste in sich hinein, während er sich vorstellte, wie Jade sich im Empfangsbereich die Beine in den Bauch stand. Typisch für sie, einfach nach Rom zu fliegen und davon auszugehen, dass sich jeder nach ihren Wünschen richtet. Als besäße sie ein angeborenes Recht dazu, immer und überall ihren Willen durchzusetzen.

"Ich fürchte, sie meint es ernst", wand Gina ein. "Um ehrlich zu sein, glaube ich sogar ."

Die Tür flog auf und knallte krachend gegen die Wand. "Bitte lassen Sie uns allein, Gina", verlangte Jade mit einem aufgesetzten Lächeln. "Nic und ich haben einige private Dinge zu besprechen."

Besorgt starrte Gina ihren Vorgesetzten an. "Schon gut, Gina", sagte dieser bereitwillig. "Es wird ohnehin nicht lange dauern. Halten Sie Anrufer fern, und sorgen Sie dafür, dass wir unter keinen Umständen gestört werden!"

"Si, Signor Sabbatini." Betont leise schloss die Sekretärin die Bürotür hinter sich.

Nic lehnte sich in seinem Schreibtischsessel zurück und betrachtete die schwarzhaarige Sirene vor sich. Ihre grünen Augen glitzerten vor Wut, und auf ihrer hellen Alabasterhaut zeichneten sich rote Flecken ab.

Ihre zarten Hände hatte sie zu Fäusten geballt, und die runden, sexy Brüste - die Nic schon einige Jahre zuvor heimlich bewundert hatte - bebten bei jedem Atemzug. "Nun, Jade? Was verschlägt dich in diese Gegend?", fragte er und lächelte träge.

Ihre Katzenaugen wurden noch schmaler. "Du Bastard!", fuhr sie ihn an. "Ich wette, du hast ihn auf diese Wahnsinnsidee gebracht, oder? Das ist doch genau deine Handschrift!"

Er hob eine Augenbraue. "Ich habe nicht die geringste Ahnung, wovon du sprichst. Wen habe ich wozu gebracht?"

Jade stellte sich direkt vor seinen Tisch und schlug mit einer Hand auf die lederne Schreibunterlage. "Mein Vater streicht mir die Bezüge. Er hat meinen Treuhandfond aufgelöst und rückt keinen Penny mehr raus. Und das ist alles deine Schuld!"

Für einen kurzen Moment gestattete Nic sich das Gefühl von Triumph und Genugtuung. Und er stahl sich einen verbotenen Blick in ihr Dekolleté, als sie sich vorbeugte. So nah war er ihrem erotischen Körper nicht mehr gekommen, seit . seit Jades sechzehntem Geburtstag!

Genüsslich atmete Nic den exotischen Duft ein, der Jade umgab. Eine Mischung aus Jasmin, Orangenblüten und noch etwas Undefinierbarem, die wunderbar zu ihr passte. Dann widmete er sich seelenruhig wieder dem Feuerwerk in ihren Augen. "Man kann mir vieles vorwerfen, aber mit dieser einen Sache habe ich tatsächlich nichts zu tun. Ich habe schon seit Jahren nicht mehr mit deinem Vater gesprochen."

"Das glaube ich dir nicht", zischte sie und richtete sich wieder auf.

Dann verschränkte sie die Arme, was Nic einen noch direkteren Blick auf ihre grandiosen Brüste gewährte. Er spürte ein plötzliches Verlangen, das ihn grundsätzlich in Jades Gegenwart erfasste. Dieses Phänomen störte Nic extrem!

Er hatte nichts gegen One-Night-Stands, aber irgendetwas hielt ihn davon ab, Jade dafür ernsthaft in Betracht zu ziehen. Außerdem war ihr liederliches Verhalten hinreichend bekannt. Erst vor Kurzem war ihr skandalöses Privatleben Thema in den Medien gewesen. Angeblich hatte sie sich auf einen verheirateten Mann eingelassen und damit eine junge Familie zerstört.

Nic fragte sich ernsthaft, wie viele Männer wohl schon das Vergnügen hatten, mit ihr zu schlafen. Jade war eine richtige Hexe, die sich nahm, was und wen sie wollte, und die überall im Mittelpunkt stehen musste.

"Nun?" Sie stemmte beide Hände auf ihre schmalen Hüften. "Willst du gar nichts dazu sagen?"

Mit einem goldenen Stift klopfte er ein paar Mal auf die Schreibunterlage. "Was soll ich denn dazu sagen?"

Wütend pfiff sie durch die Zähne. "Spielst du jetzt absichtlich den Begriffsstutzigen? Du weißt genau, was wir tun müssen. Du wusstest es schon seit Monaten. Und jetzt haben wir nur noch vier Wochen Zeit, um eine Entscheidung zu treffen, sonst ist all das Geld verloren."

Der Gedanke an den letzten Willen seines Großvaters weckte Nics eigenen Unmut. Monatelang hatte er nach einem Ausweg aus dem Dilemma gesucht, gemeinsam mit einem Heer von Rechtsexperten, war aber zu keinem Ergebnis gekommen. Das Testament war absolut wasserdicht.

Wenn Nic Jade nicht bis zum ersten Mai heiratete, war ein Drittel des Familienvermögens der Sabbatinis für immer verloren. Immerhin blieb ihnen noch ein Monat Zeit, und Nic würde sich von Jade nicht manipulieren lassen, damit alles nach ihrer Nase ging. Wenn er sie wirklich heiraten musste - und momentan sprach alles dafür - dann nur zu seinen eigenen Bedingungen.

"Also", begann er gedehnt und machte mit seinem Schreibtischsessel eine schwungvolle Vierteldrehung zur Seite. "Du möchtest mich demnach als Ehemann haben, Jade?"

In ihrer Aufgekratztheit wirkte sie auf ihn wie eine Wildkatze. "Aber nur auf dem Papier. Ich will dieses Geld. Es wurde mir hinterlassen, und mir ist egal, ob ich dafür durch einen Reifen oder sonst etwas springen muss! Ich lasse es mir nicht mehr wegnehmen."

Nic grinste. "Wie ich das sehe, cara, bin ich derjenige, der dir dabei Steine in den Weg legen könnte."

Mit schnellen Schritten kam sie um den Tisch herum, packte die Rückenlehne seines Stuhls und drehte ihn so, dass sie Nic direkt ansehen musste. Jade stand zwischen seinen geöffneten Schenkeln, und ihr warmer Vanilleduft umfing ihn. Ja, das war es. Jasmin, Orangenblüten und Vanille. Sie stach ihm mit einem perfekt manikürten Finger in die Brust, und Nic war noch nie in seinem Leben so heiß auf eine Frau gewesen.

"Du wirst mich heiraten, Nicoló Sabbatini!", verlangte sie und betonte dabei jedes einzelne Wort.

Gelassen hielt er ihrem giftgrünen Blick stand. "Sonst was?"

Ihre Augen weiteten sich, und die stark geschminkten, schwarzen Wimpern erreichten beinahe den schmalen geschwungenen Bogen ihrer Brauen. Mit der Zunge fuhr sie sich über die Lippen und brachte damit das einladende Rosa zum Glänzen - was einen neuen Lustschauer durchs Nics Körper schickte.

Nic packte Jades Hand, bevor sie sich ihm entziehen konnte. "Du fängst das alles ganz falsch an, cara", sagte er und zog sie etwas weiter zwischen seine Schenkel. "Warum wendest du nicht deinen unnachahmlichen Charme an, anstatt dich wie eine gefangene Raubkatze zu gebärden? Wer weiß, wozu du mich so überreden könntest?"

"Lass mich los!", befahl sie ihm barsch und biss die Zähne aufeinander.

Spöttisch lächelte er. "Das klang aber noch ganz anders, als du sechzehn warst."

Die roten Flecken auf ihren Wangen färbten sich noch eine Nuance dunkler, was gar nicht zu ihrer schnippischen Antwort passte. "Du hast deine Chance vertan, Italoboy. Der Preis ging stattdessen an deinen besten Freund. Er war zwar nicht der Beste, den ich hatte, aber zumindest der Erste."

Es fiel Nic mit einem Mal schwer, ruhig weiterzuatmen, so heftig traf ihn eine eiskalte Welle von Frust und Hass. Andererseits wusste er, dass Jade ihn absichtlich provozierte. Das tat sie schon, seit sie sich kannten. Und auch ihre Gewohnheit, sich mit Sex ihren Willen zu erschleichen, war nicht neu.

Aber Nic hatte sich damals wie ein Ehrenmann verhalten und Jades Avancen entschieden abgewehrt. Schließlich waren sie nicht mehr gewesen als die Versuche eines jungen, unreifen Mädchens, Aufmerksamkeit zu bekommen. Und er hatte ihr einen Vortrag über ihr freizügiges Benehmen gehalten, woraufhin sie einfach einen seiner engsten Freunde verführte, nur um am Ende recht zu behalten.

Die Freundschaft zwischen Nic und seinem Kumpel war dahin, ebenso wie Nics Respekt gegenüber Jade. Er hatte dem Mädchen eine echte Chance geben wollen. Doch sie war entschlossen, ihr Leben genauso in den Dreck zu werfen, wie ihre unmoralische Mutter es getan hatte, als Jade noch sehr jung gewesen war.

"Du gibst mir die Schuld, wenn dein Vater dir Bezüge streicht?", begann Nic. "Meinst du nicht, es könnte auch etwas mit der skandalträchtigen Affäre zwischen dir und Richard McCormack zu tun haben?"

Jade löste ihr Handgelenk aus seiner Umklammerung und rieb es mit übertriebener Sorgfalt. "Das war nichts weiter als eine Zeitungsente. Er wollte etwas von mir, und ich hatte kein Interesse."

Nic schnaubte nur verächtlich. "Mir scheint es, als wärst du immer interessiert. Du bist doch der klassische Männertraum. Ein wildes Partygirl, das um jeden Preis im Mittelpunkt stehen will."

"Und das ausgerechnet von dir", erwiderte sie voller Sarkasmus. "Du hast dich mit mehr Frauen herumgetrieben als jeder andere Mann, den ich kenne."

Mit einem überheblichen Grinsen legte er den...

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