Julia Extra Band 0327

Nie vergaß ich deine Küsse! / Ein verführerisches Spiel / Nur eine einzige Nacht in Florenz? / Entführt auf die Insel der Liebe /
 
 
Cora Verlag GmbH & Co. KG
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 18. Februar 2011
  • |
  • 112 Seiten
 
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978-3-86349-696-8 (ISBN)
 
Nie vergaß ich deine Küsse! von MILBURNE, MELANIE
Seine Augen funkeln wie Diamanten - geheimnisvoll und unergründlich. Wer ist der attraktive Fremde, der ihr so seltsam vertraut vorkommt? Als Emelia aus einer Ohnmacht erwacht, hat sie das Gedächtnis verloren. Sie weiß bloß eins: Dieser Mann erregt ihre Sinne wie sonst keiner!

Ein verführerisches Spiel von GREEN, ABBY
Spielt der griechische Milliardär Aristoteles Levakis nur mit den Frauen? Die hübsche Lucy ist überzeugt davon. Auch wenn er der best aussehende Mann der Welt ist, hat sie sich vorgenommen, ihm die kalte Schulter zu zeigen. Doch das scheint Ari erst recht zu reizen

Nur eine einzige Nacht in Florenz? von ANDERSON, CAROLINE
Das Lächeln des faszinierenden Luca Valtieri trifft Isabelle mitten ins Herz. Doch es ist ihr letzter Urlaubstag in Florenz. Nach einer einzigen Nacht der Versuchung muss sie abreisen. Ein Abschied für immer, denkt sie wehmütig. Aber schneller als gedacht sieht sie Luca wieder

Entführt auf die Insel der Liebe von LUCAS, JENNIE
Ein sinnlicher Kurzurlaub wird sein heißes Verlangen nach Louisa ein für alle Mal stillen! Davon ist der argentinische Playboy Rafael Cruz überzeugt. Also entführt er die schöne Haushälterin auf seine Privatinsel im Mittelmeer. Ein kühner Plan - mit ungeahnten Folgen ...
  • Deutsch
  • 0,81 MB
978-3-86349-696-8 (9783863496968)
3863496965 (3863496965)

1. KAPITEL

Aus grau verhangenem Himmel fiel feiner Nieselregen auf die Minarette von Istanbul, während Louisa Grey im Garten die letzten Herbstrosen schnitt. Die Gartenschere zitterte in Louisas sonst so ruhigen Händen.

Ich kann nicht schwanger sein! Nervös blickte sie ins Leere. Oder etwa doch?

Geistesabwesend fuhr sie sich mit dem Ärmel über die Stirn. Das kühle Novemberzwielicht trug auch nicht gerade zur Stimmungsaufhellung bei. Nur die üppigen roten und orangefarbenen Rosen im Garten der alten, im ottomanischen Stil erbauten Villa bildeten aufmunternde Lichtblicke.

Die Gartenschere wurde ihr plötzlich zu schwer. Erschöpft ließ Louisa die Hände sinken und wandte sich um. Jenseits des Bosporus ging um diese Zeit die Sonne unter. Im Gegensatz zum heutigen Abend meist wie ein glühender Feuerball.

Eine Nacht! Seit fünf Jahren arbeitete sie nun für ihren Boss, diesen skrupellosen Playboy. Eine einzige Nacht hatte alles zerstört. Gleich am nächsten Tag war sie aus Paris geflohen und hatte um eine Versetzung in sein vernachlässigtes Anwesen in Istanbul gebeten, in dem verzweifelten Versuch, die Nacht voller Leidenschaft zu vergessen. Doch jetzt, einen Monat später, quälte sie eine einzige Frage und raubte ihr nachts den Schlaf. Und mit jedem Tag wurde die Frage drängender.

Erwartete sie ein Baby von ihrem Boss?

"Miss Grey? Der Koch ist krank." Eins der Dienstmädchen sprach sie in kaum verständlichem Englisch an. "Bitte, darf er nach Hause gehen?"

Louisa straffte sich und schob ihre schwarze Hornbrille zurecht, bevor sie sich der jungen Türkin zuwandte. Vor dem Personal, das zu ihr aufschaute, durfte sie keine Schwäche zeigen. "Warum kommt er nicht selbst zu mir?"

"Er fürchtet, Sie könnten Nein sagen, Miss. Es ist ja noch so viel vorzubereiten für Mr. Cruz Besuch."

"Mr. Cruz wird erst am Morgen der Dinnerparty erwartet. Richten Sie dem Koch aus, er könne nach Hause gehen. Wir kommen schon zurecht. Aber nächstes Mal muss er mich selbst fragen, statt jemanden vorzuschicken, weil er Angst hat", fügte sie streng hinzu.

"Ja, Miss Grey."

"Sollte er bis zum Tag der Party nicht völlig wiederhergestellt sein, muss ich mich um Ersatz bemühen. Sagen Sie ihm das!"

Das Mädchen deutete einen Knicks an und machte sich auf den Weg in die Küche.

Sofort ließ Louisa die Schultern wieder hängen. Sie bückte sich, um zwei auf den Rasen gefallene Rosen aufzuheben und drapierte sie zu den anderen Blumen in den Korb. Dann legte sie die Schere dazu und richtete sich mühsam auf. In Gedanken ging sie die Liste der Aufgaben durch, die bis zur Ankunft des Hausherrn abgearbeitet werden mussten. Die Marmorböden und Kronleuchter erstrahlten bereits in sauberem Glanz. Die Zutaten für seine Lieblingsspeisen waren bestellt und wurden jeden Tag marktfrisch geliefert. Die Suite war fertig, es fehlten nur noch die Rosen, die sie gerade geschnitten hatte, damit sie ihren Duft in den düsteren, männlich eingerichteten Zimmern verströmten - zur Freude des wunderschönen Starlets, das er dieses Mal mitbringen würde.

Alles musste perfekt sein. Mr. Cruz sollte keinen Grund zur Beschwerde haben. Sie durfte ihm keine Veranlassung bieten, sie unter vier Augen sprechen zu wollen.

Hinter ihr quietschte das schmiedeeiserne Gartentor. Es muss unbedingt geölt werden, dachte Louisa und drehte sich nach dem Besucher um. Sie erwartete, den Gärtner oder den Weinhändler zu sehen, der den Champagner brachte, den sie für die Dinnerparty bestellt hatte.

Ihr stockte der Atem, als ein hochgewachsener Mann sich aus dem Schatten löste.

"Mr. Cruz!" Vor Schreck war ihr Mund plötzlich ganz trocken.

Seine Augen glitzerten im Zwielicht, als er sie ansah. "Hallo, Miss Grey."

Der Klang seiner tiefen, heiseren Stimme ließ Louisas Herz schneller klopfen. Nervös umklammerte sie den Korbgriff. Ihre Gedanken überschlugen sich. Eigentlich hatte sie ihren Boss erst in drei Tagen erwartet. Aber seit wann hielt Rafael Cruz sich an Abmachungen?

Blendend aussehend, skrupellos und reich - der argentinische Millionär strahlte den geheimnisvollen, verführerischen Charme eines Poeten aus. Doch er hatte ein Herz aus Stein.

Groß, breitschultrig, muskulös - er fiel nicht nur durch seinen schönen, durchtrainierten Körper auf, sondern auch durch Reichtum und Eleganz. Jetzt allerdings war sein schwarzes Haar wirr, der schwarze Anzug zerknittert und die Krawatte nachlässig gebunden. Rasiert hatte er sich auch nicht, wie der sprießende schwarze Bartwuchs unter den markanten Wangenknochen und der klassischen Nase verriet. Hellgraue Augen bildeten einen faszinierenden Gegensatz zum mediterranen Teint.

In diesem Aufzug wirkte er fast noch anziehender!

Vor einem Monat hatte Louisa in seinen Armen gelegen. Die leidenschaftliche Umarmung hatte sie zur Frau gemacht .

Daran wollte sie jetzt nicht denken und riss sich zusammen.

"Guten Abend, Sir." Niemand hätte ihr das Gefühlschaos angesehen. Höflich und würdevoll begrüßte sie ihn, wie es sich für die geschätzte Angestellte eines einflussreichen Mannes gehörte. Wieder einmal zahlte sich ihre gute Ausbildung aus. "Willkommen in Istanbul. Alles ist bereit für Ihren Besuch."

"Wie sollte es sonst sein?" Er lächelte sarkastisch und kam näher. Das dunkle Haar war nicht nur "vom Winde verweht", sondern auch feucht. Vermutlich vom Nieselregen. "Ich habe es nicht anders von Ihnen erwartet, Miss Grey."

Louisa sah auf, konnte seinen Blick aber nicht deuten. Der skrupellose Playboy wirkte erschöpft und bekümmert. Und das war mehr als ungewöhnlich.

Gegen ihren Willen machte sie sich Sorgen um ihn. Inzwischen hatte es heftig zu regnen begonnen. Große Tropfen fielen geräuschvoll auf das Blattwerk der mächtigen Bäume.

"Alles in Ordnung, Mr. Cruz?", fragte sie besorgt.

Er straffte sich. "Könnte nicht besser sein", antwortete er kühl. Offensichtlich missfiel ihm die persönliche Frage.

Louisa hätte sich ohrfeigen können. Was war nur in sie gefahren? Gleich zu Beginn des zehnmonatigen Haushaltungskurses hatte man den Teilnehmern eingehämmert, Vorgesetzten gegenüber niemals persönlich zu werden. Ihre fünfjährige Tätigkeit als Rafael Cruz' Haushälterin in Paris war zudem eine gute Schule gewesen.

Mr. Cruz zeigte niemals Gefühle, und sie versuchte, es ihm nachzutun. In den ersten Jahren war ihr das auch leichtgefallen. Doch mit der Zeit hatte sie doch Gefühle entwickelt.

Als sie ihn nun betrachtete, musste sie an ihre letzte Begegnung denken. In der nun vier Wochen zurückliegenden Nacht hatte sie sich endlich eingestanden, hoffnungslos in ihren Boss verliebt zu sein. Weinend saß sie in der Küche, als er unerwartet früh von einer Verabredung mit einer weiteren unglaublich schönen Frau zurückkehrte.

"Warum weinen Sie?", fragte er mit leiser Stimme. Im ersten Moment wollte sie behaupten, etwas im Auge zu haben, doch dann begegnete sie seinem Blick und war unfähig zu sprechen. Reglos sah sie zu, wie Rafael immer näher kam und sie schließlich in die Arme nahm. Instinktiv spürte sie, dass diese Situation nur in einem Desaster enden konnte, doch sie konnte nichts dagegen tun. Wie konnte sie ihn von sich stoßen, wenn sie ihn liebte, diesen unbezähmbaren, unglaublichen Mann, der ihr niemals gehören würde?

In seinem Penthouse nahe den Champs-Élysées mit Blick auf die Lichter der Stadt und den Eiffelturm flüsterte er rau ihren Namen, als er sie gegen die Wand drückte und Louisa so wild und leidenschaftlich küsste, dass sie keine Chance hatte und seine Küsse voller Verlangen erwiderte.

Jahrelang unterdrückte Sehnsucht brach sich nun Bahn. Ihr Begehren war übermächtig. Der Verstand hatte sich ausgeschaltet, sonst hätte sie sich diesem Mann niemals hingegeben, denn sie wusste doch, dass es kein glückliches Ende geben konnte.

Und an eine Schwangerschaft hatte sie dabei noch gar nicht gedacht.

Ich bin nicht schwanger! Eindringlich versuchte sie, sich diese Möglichkeit auszureden. Rafael würde ihr niemals verzeihen, wenn sie tatsächlich ein Kind von ihm erwartete. Wahrscheinlich würde er ihr sogar unterstellen, es darauf angelegt zu haben.

Nervös befeuchtete sie sich die Lippen. "Das freut mich", sagte sie jetzt mit versagender Stimme.

Forschend schaute er sie an, ließ den Blick auf ihren feuchten Lippen verweilen. Dann wandte er sich abrupt ab, korrigierte den Sitz des Reisetaschengriffs auf seiner Schulter und befahl barsch: "Bringen Sie mir das Abendessen aufs Zimmer!"

Ohne sie eines weiteren Blicks zu würdigen, stapfte er ins Haus.

"Sofort, Sir", flüsterte sie ihm hinterherschauend und blieb wie gebannt im strömenden Regen stehen. Erst als er im Haus verschwunden war, kam wieder Leben in sie. Mit ihrem grauen Blazer schützte sie die Rosen vor dem herabprasselnden Regen und folgte den beiden Angestellten, die das Gepäck aus der nun in der Garage geparkten Limousine ins Haus trugen.

Es war dunkel geworden, als Louisa die große Halle der im neunzehnten Jahrhundert erbauten Villa betrat. Sorgfältig trat sie sich die Schuhe ab. Mr. Cruz hatte sich das natürlich erspart. Nun musste der Marmorboden...

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