So sexy ist der Norden! Band 3

Erotische Kurzgeschichten aus Norddeutschland
 
 
Books on Demand (Verlag)
  • 2. Auflage
  • |
  • erschienen am 1. August 2018
  • |
  • 120 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Adobe-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7528-4493-1 (ISBN)
 
Im dritten Band dieser Reihe haben wir wieder 13 unterschiedliche sexy Geschichten gesammelt, die euch hoffentlich genauso viel Spaß bereiten, wie dies die ersten beiden Ausgaben von So sexy ist Niedersachsen! getan haben. Dieses Mal besteht unsere Gruppe von Autoren beiderlei Geschlechts aus diesen Schriftstellern, von denen euch der eine oder andere Wiederholungstäter vielleicht ja schon bekannt vorkommt:

marylou73 hat ihr Domizil in Braunschweig.
H.M. Grube, K.D. Michaelis und Paul Logen kommen aus Hannover.
LadyZartHart und soulsearcher_hh leben in Pinneberg bzw. in Hamburg.
2. Auflage
  • Deutsch
  • 0,50 MB
978-3-7528-4493-1 (9783752844931)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Ich schreibe ungefähr seit 2012 meine eigenen Geschichten. Anfangs nur für mich ganz privat. Neben einem Backbuch und einem Ratgeber für's Online-Dating nehmen erotische Kurzgeschichten einen großem Raum in meinem inzwischen veröffentlichten Werk ein. Wobei es mich besonders freut, dass sich gerade die 'So sexy ist'-Serie so gut entwickelt hat, bei der ich neben dem Beisteuern eigener Geschichten auch als Lektorin und Herausgeberin tätig bin.

Dancing in the rain


Wir flirteten schon eine ganze Weile, jedes Mal, wenn wir uns im Büro mehr oder weniger zufällig über den Weg liefen. Zum Glück gab es die Kaffeeküche und die Dachterrasse, wo man sich als Raucher in der Mittagspause schon fast zwangsläufig über den Weg lief und ohne, dass dies für die anderen Kollegen besonders auffällig gewesen wäre. Aber hin und wieder hatte ich auch einen geschäftlichen Grund zu euch in das schräg gegenüberliegende Büro zu kommen.

Heute hatte ich dabei mehr als Glück. Denn es war schon kurz vor Feierabend und anstatt zu viert, warst du alleine im Büro. Wir sprachen anfangs ganz geschäftsmäßig über das Berechtigungsproblem, das ich gerade versuchte, zu lösen. Wir sahen uns die SAP-Daten auf deinem Monitor an und so konnte ich ganz dicht hinter dich treten, um über deine Schulter hinweg auf den vor dir stehenden Bildschirm zu sehen.

Ich war mehr als nur ein bisschen abgelenkt, weil mich dein Geruch in der Nase kitzelte und ich schon fast vergessen hatte, weshalb ich eigentlich hierhergekommen war. Es ging einfach nicht anders, ich beugte mich noch ein wenig weiter zu dir hinunter bzw. über dich, sodass meine Möpse ganz 'unabsichtlich' deine Schulter streiften und mein Gesicht deinem ganz nahe war. Die Luft schien plötzlich elektrisch aufgeladen zu sein und knisterte förmlich vor Spannung. Als ich dich so berührte, stockte deine Erklärung kurz. Ich blickte ganz vorsichtig ein wenig nach rechts und sah dir direkt in die Augen. Eine Weile war es ganz still und keiner von uns beiden sagte etwas. Irgendwann war dieser elektrisierende Augenblick jedoch wieder vorüber und wir widmeten unsere Aufmerksamkeit - etwas verlegen - wieder dem Bildschirm.

Als Dank für deine Hilfe kam ich ein paar Minuten später wieder in dein Büro zurück - mit ein paar Mon Cherie aus meinem Bürovorrat bewaffnet. Du hast mich angelächelt und wir unterhielten uns ein wenig privat. Ich saß dir zugewandt auf einer Ecke deines Schreibtisches und trommelte vor Nervosität unbewusst leicht mit meinen Fingernägeln auf dem Schreibtisch herum. Irgendwann bemerkte ich, dass du mir nicht mehr ins Gesicht sahst, sondern fasziniert meine Finger betrachtet hast, die eine kleine Melodie auf der Tischplatte spielten.

"Du hast sehr lange und vor allem scheinbar auch sehr feste Fingernägel - oder?"

Ich war ein wenig verwirrt und auch ein bisschen amüsiert über diese, auf mich eher seltsam wirkende Frage und antwortete: "Ja - stimmt". Drück einfach mal dagegen. Keine Angst, das sind meine echten Nägel und sie brechen nicht so leicht ab."

Nach kurzem Zögern nahmst du sanft meine Finger in deine Hand und hast eher vorsichtig dagegen gedrückt. Dann ein wenig stärker. Während du mir dabei wieder in die Augen sahst.

"Sie sind wirklich sehr fest. Damit kann man bestimmt gut anderer Leute Rücken kraulen oder auch kratzen.", war dein leiser Kommentar.

Ich war mir nicht sicher, ob dies gerade eine Einladung deinerseits war, dich anzufassen oder ob ich mir das nur einbildete. Andererseits redeten wir jetzt schon seit Wochen beide um den heißen Brei herum, auch wenn wir schon lange wussten, dass wir uns interessant fanden. Also was soll's - machte ich halt den wirklich ersten Schritt - entschied ich spontan in Sekundenbruchteilen.

"So - in etwa?", fragte ich, während ich mich hinter dich stellte und mit nur leichtem Druck mit meinen Nägeln große und kleine Kreise um deine Schultern zog.

"Das fühlt sich wirklich gut an", kam erfreulicherweise von dir zurück.

Durch dieses positive Feedback ermuntert, strichen meine Nägel nun mit mehr Druck an deiner Wirbelsäule entlang Richtung deines Hosenbunds und wieder hinauf, bis hoch zu deinem Hals und unter den Haaransatz. Ich spürte deinen Gegendruck und den leichten Schauer, der dir über den Rücken lief, während ich diesen weiter mit meinen Nägeln bearbeitete. Ich meinte deinen schneller werdenden Atem zu bemerken und fragte mich im Stillen, ob du vielleicht eine Vorliebe für Kratzer hast.

Ich spann den Gedanken weiter. Wie es wohl wäre, wenn du auf mir liegen würdest und ich dir vor Verlangen beim Ficken den Rücken zerkratzen würde. Normalerweise war es nicht mein Ding, andere zu verletzen, aber du schienst es umso mehr zu genießen, je tiefer ich die Spitzen meiner Fingernägel in dein Hemd und damit auch in deinen Rücken grub. Ich merkte, dass es mich an und vor allem nass machte, wenn ich dich berührte. Trotzdem beendete ich deine Rückenmassage dann doch irgendwann - auch wenn mir dies schwerfiel. Schließlich war es durchaus möglich war, dass jemand hereinkommen könnte. Auch wenn ich mir fast sicher war, dass du dies mochtest, so konnte ich dies doch nur erahnen, da ich aus dieser Position natürlich deinen Gesichtsausdruck nicht sehen konnte und du auch während dieser ganzen Prozedur ansonsten kein Wort gesagt hast.

Ich wünschte dir noch einen schönen Feierabend und habe dann fast fluchtartig dein Büro verlassen, um mich anschließend etwas verwirrt und deutlich erregt auf den Heimweg zu machen. Ob du wohl auch gerade darüber nachdachtest, ob dies mit uns mehr als ein Büroflirt werden würde? Ich wusste es nicht. Ich für meinen Teil hätte nichts dagegen - war die ganz eindeutige Erkenntnis dieses Tages.

Die Antwort ließ ein paar Tage auf sich warten. Doch dann wollten wir nach Feierabend in einer größeren Gruppe von Kollegen noch ein wenig um die Häuser ziehen. Ich freute mich auf diesen Abend, zumal ich wusste, dass du auch mitkommen wolltest. Ich war nervös und gespannt, ob sich dabei etwas mehr zwischen uns entwickeln würde. Wir lachten viel und es war wirklich entspannt, bis zu dem Zeitpunkt als wir uns nur noch zu dritt ins Taxi setzten, um noch in die Philharmonie zu fahren. Eine kleine, gemütliche Kneipe im Herzen von Hannover mit Live-Musik und einer langen Bar mit rustikalem Ambiente, die es inzwischen leider nicht mehr gibt. Es folgten ein paar lustige Plänkeleien, wer vorne im Taxi Platz nehmen sollte. Schließlich habt ihr beide aber beschlossen, dass wir zu dritt hinten einsteigen sollten, weil jeder von euch neben mir sitzen wollte. Folglich saß ich in der Mitte und da nahm ich zum ersten Mal überdeutlich den sehr angenehmen Geruch deiner Lederjacke und deinen eigenen wahr, was mich beides schlagartig anmachte. Ich konnte deine Wärme durch meine Jeans hindurch spüren und war mir mehr als bewusst, wie eng dein Oberschenkel an meinen gepresst war. Meine Muschi meldete sich überdeutlich und das Kribbeln wurde stärker. Der Taxifahrer hatte viel Spaß mit unserer sehr zweideutigen Unterhaltung und so verging die Fahrzeit wie im Flug.

Ich mochte die schummrige Atmosphäre in dieser Bar, in der man sich irgendwie gleich Zuhause fühlte. Die Barkeeper waren stets freundlich und sorgten immer schnell für Nachschub, wenn mein Radler leer war und wir konnten lauthals mitsingen. Die Stimmung war ausgelassen und es wurde auch ansonsten viel geflirtet in dieser Kneipe, nicht nur an unserer Ecke der Bar. Das Lokal war gut besucht, weshalb es erfreulich eng zuging und wir uns fast schon zwangsläufig immer wieder berührten. Auch warst du deutlich lockerer wie im Büro. Mit deinem Anzug, den du gegen Jeans und die herrlich männlich riechende Lederjacke getauscht hattest, schien auch etwas von deiner Zurückhaltung Zuhause geblieben zu sein. Ich massierte gerade wieder 'ganz nebenbei' mit meinen Fingernägeln deinen Rücken, als unser Kollege mit einer Fremden Richtung Tanzfläche verschwand. Da er offensichtlich auch ohne uns genügend Unterhaltung hatte, beschlossen wir, dass wir ihn jetzt auch sich selbst und der Lady überlassen konnten. Wir wollten zu dir nach Hause und für uns alleine sein.

Wir bezahlten, verabschiedeten uns von unserem Kollegen und verließen die Philharmonie. Als wir auf die Straße traten, nieselte es ganz leicht. Deine Wohnung lag zu Fuß ungefähr 15 Minuten entfernt und wir spazierten Hand in Hand los. Ich war bester Laune und tänzelte ein wenig mit dir an der Hand durch die Nacht. Plötzlich begann es deutlich heftiger zu regnen - einen Schirm hatten wir jedoch beide nicht dabei. Da wir eh schon leicht nass waren, lachten wir, als uns die ersten dicken Tropfen trafen.

Wir kamen an einer Baustelle vorbei. Da dort Kabel verlegt wurden, mussten wir über etliche hölzerne Fußgängerbrücken spazieren. Auf der ersten hast du mich plötzlich mit einem Ruck an der Hand gestoppt und mich heftig in deine Arme gezogen. Wir knutschten hemmungslos. Ich konnte deine Begierde und deine heißen Küsse auf meinen Lippen und in meinem Nacken spüren. Es war eine ganz besondere, extreme Art des Küssens, die hart und fast schon verletzend war. Nie zuvor hatte mich jemand so geküsst. Und auch wenn es wehtat und ich eigentlich nur darauf wartete, das Blut meiner eigenen Lippen zu schmecken, fühlte es sich doch so geil an, dass ich das Gefühl fast nicht beschreiben kann....

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