Bedürfnisbegegnung in der stationären Altenpflege

Eine qualitative Studie zum "Ich sein Dürfen" von Pflegeheimbewohnern
 
 
Tectum Wissenschaftsverlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 15. August 2016
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  • 212 Seiten
 
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978-3-8288-6525-9 (ISBN)
 
In der stationären Altenpflege stehen professionell Pflegende vor der Herausforderung, ihren Handlungen durch verbale und nonverbale Kommunikation einen Rahmen zu geben. Sie müssen die Bewohner anleiten, informieren, motivieren und sollten ihnen zugleich auf einer psychosozialen, wertschätzenden Ebene zugewandt sein Denn das "Ich sein Dürfen" pflegebedürftiger älterer Menschen erfordert eine persönliche Zuwendung, die weit über eine bloße Befriedigung ihrer physischen Bedürfnisse hinausgeht. Bereits die allererste, bewusste Reaktion des professionell Pflegenden auf implizite wie explizite Bedürfnisäußerungen der Bewohner ist vor diesem Hintergrund als essentiell für die Bestätigung ihrer Person zu bewerten. In einer qualitativen Studie untersucht Inga Meyer-Kühling den Umgang mit Bedürfnisäußerungen aus der Perspektive von Bewohnern und professionell Pflegenden. Welche Möglichkeiten sehen sie im Pflegealltag für eine allererste Reaktion auf Bedürfnisäußerungen, speziell in der morgendlichen Pflegesituation? Und welche individuellen und strukturellen Rahmenbedingungen haben auf den Umgang mit Bedürfnisäußerungen einen besonders großen Einfluss? Die hier gewonnenen Erkenntnisse bündelt die Autorin zu praxisnahen Handlungsempfehlungen und bietet somit wertvolle Anregungen für professionell Pflegende und auch für alle anderen, die an der Betreuung und Versorgung pflegebedürftiger Menschen beteiligt sind.
  • Deutsch
  • Baden-Baden
  • |
  • Deutschland
  • 1,85 MB
978-3-8288-6525-9 (9783828865259)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Inga Meyer-Kühling studierte an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Gerontologie, Gerontologische Pflege/Pflegewissenschaft und Germanistik. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin ist sie in verschiedenen Projekten zur Verbesserung der Pflegeheimversorgung und Lebensqualität von Heimbewohnern tätig. Thematisch beschäftigt sie sich schwerpunktmäßig mit der Kommunikation in der Pflege und bietet hierzu Seminare und Fortbildungen für verschiedene Zielgruppen an.
1 - Cover [Seite 1]
2 - Inhaltsverzeichnis [Seite 8]
3 - Danksagung [Seite 12]
4 - Einleitung: "Ich sein Dürfen" als Grundlage dieser Arbeit [Seite 14]
5 - 1. Theoretischer TeilKommunikation und Beziehung in der Pflege [Seite 18]
5.1 - 1.1 Perspektivenwechsel: Einzug in eine stationäre Pflegeeinrichtung [Seite 18]
5.2 - 1.2 Die Notwendigkeit des "Ich sein Dürfens" pflegebedürftiger Menschen [Seite 20]
5.3 - 1.3 Bedingungen pflegerischen Handelns [Seite 22]
5.4 - 1.4 Kommunikation in der Pflege [Seite 25]
5.4.1 - 1.4.1 Formale Störungen in der Kommunikation [Seite 26]
5.4.2 - 1.4.2 Störungen des Beziehungsaspekts und Gefahr der Depersonalisierung [Seite 27]
5.4.3 - 1.4.3 Kommunikationsmuster in der Pflege [Seite 28]
5.5 - 1.5 Durch wertschätzende Kommunikation einen Zugang zum Bewohner finden [Seite 31]
6 - 2. Theoretischer Teil Bedürfnisse älterer pflegebedürftiger Menschen [Seite 34]
6.1 - 2.1 Was ist ein Bedürfnis? [Seite 34]
6.2 - 2.2 Organisation menschlicher Bedürfnisse bei Abraham Maslow [Seite 37]
6.3 - 2.3 Die Abgrenzung des Bedürfnisses vom Pflegebedarf [Seite 38]
6.4 - 2.4 Die Differenzierung physiologischer und nicht-physiologischer Bedürfnisse [Seite 39]
6.5 - 2.5 Psychosoziale Bedürfnisse pflegebedürftiger Menschen [Seite 41]
6.6 - 2.6 Zur Integration psychosozialer Bedürfnisäußerungen in das alltägliche Pflegehandeln [Seite 44]
6.6.1 - 2.6.1 Die Frage nach dem Stellenwert psychosozialer Bedürfnisäußerungen in der Pflege [Seite 44]
6.6.2 - 2.6.2 Beweisbare Pflegehandlungen und "Glücksmomente" [Seite 46]
6.6.3 - 2.6.3 Berücksichtigung psychosozialer Bedürfnisse in der Pflegeplanung [Seite 48]
6.6.4 - 2.6.4 Mögliche Folgen des Nicht-Eingehens auf psychosoziale Bedürfnisäußerungen [Seite 49]
6.6.5 - 2.6.5 Der verdeckte Appell: Die Schwierigkeit, implizite Äußerungen psychosozialer Bedürfnisse zu erkennen [Seite 51]
6.6.6 - 2.6.6 Die Deutungsleistung professionell Pflegender als Voraussetzung für die Reaktion auf (implizite) Bedürfnisäußerungen [Seite 53]
6.7 - 2.7 "Bedürfnisorientierung" als mögliche Grundlage für pflegerisches Handeln [Seite 54]
7 - 3. Theoretischer Teil Prämissen für eine bewusste Begegnung psychosozialer Bedürfnisse in der Pflege [Seite 58]
7.1 - 3.1 Darstellung der vier Prämissen [Seite 59]
7.2 - 3.2 Zusammenfassung der Prämissen und Hinleitung zum methodischen Teil [Seite 65]
8 - 4. Methodischer Teil [Seite 68]
8.1 - 4.1 Forschungsziele und -fragen [Seite 68]
8.2 - 4.2 Methodische Vorüberlegungen: Forschungsfeld und Beschreibung der Erhebungsmethoden [Seite 71]
8.3 - 4.3 Der qualitative Forschungsansatz [Seite 73]
8.4 - 4.4 Teilnehmende Beobachtung [Seite 74]
8.5 - 4.5 Qualitative Interviews mit Bewohnern und professionell Pflegenden [Seite 76]
8.5.1 - 4.5.1 Mögliche methodische Schwierigkeiten bei der Befragung der Zielgruppen [Seite 77]
8.5.2 - 4.5.2 Konstruktion des Interviewleitfadens [Seite 79]
8.6 - 4.6 Gütekriterien [Seite 80]
8.7 - 4.7 Methodisches Vorgehen: Darstellung der Erhebung [Seite 81]
8.7.1 - 4.7.1 Beschreibung der Stichprobe [Seite 81]
8.7.2 - 4.7.2 Ethische Implikationen bei der Rekrutierung demenziell erkrankter Bewohner [Seite 85]
8.8 - 4.8 Darstellung der Datenauswertung (Auswertungsmethoden) [Seite 86]
8.8.1 - 4.8.1 Auswertung der teilnehmenden Beobachtungen [Seite 86]
8.8.2 - 4.8.2 Auswertung der Interviews mittels der qualitativen Inhaltsanalyse [Seite 86]
8.8.2.1 - 4.8.2.1 Was ist "Qualitative Inhaltsanalyse"? [Seite 86]
8.8.2.2 - 4.8.2.2 Qualitative Inhaltsanalyse: Darstellung der Untersuchungsschritte [Seite 87]
8.8.2.3 - 4.8.2.3 Bestimmung des Ausgangsmaterials [Seite 90]
8.8.2.4 - 4.8.2.4 Aufbereitung des Datenmaterials: Inhaltliche Zusammenfassung der Interviewantworten [Seite 97]
8.8.2.5 - 4.8.2.5 Bestimmung der Analyseeinheiten, Analyserichtung und Ziele der Analyse [Seite 101]
8.8.2.6 - 4.8.2.6 Kategorienbildung und kritische Reflexion [Seite 102]
9 - 5. Darstellung der Ergebnisse [Seite 108]
9.1 - 5.1 Ergebnisse der teilnehmenden Beobachtungen [Seite 108]
9.1.1 - 5.1.1 Darstellung der beobachteten Pflegesituationen [Seite 108]
9.1.2 - 5.1.2 Zusammenfassung der Pflegesituationen: Eine kritische Gegenüberstellung [Seite 118]
9.2 - 5.2 Ergebnisse der qualitativen Inhaltsanalyse der Interviews [Seite 122]
9.2.1 - 5.2.1 Darstellung des Kategoriensystems [Seite 122]
9.2.2 - 5.2.2 Beschreibung aller Haupt- und Unterkategorien [Seite 124]
9.3 - 5.3 Anwendung der inhaltsanalytischen Gütekriterien [Seite 136]
9.4 - 5.4 Beantwortung der Forschungsfragen [Seite 138]
10 - 6. Diskussion der Ergebnisse unter Einbezug der im Theorieteil beschriebenen Prämissen [Seite 164]
10.1 - 6.1 Zusammenführung von Theorie und Praxis: Bedürfnisbegegnung in der Pflege [Seite 164]
10.2 - 6.2 Zusammenfassung und Ableitung von Handlungsempfehlungen [Seite 173]
10.3 - 6.3 Einschränkungen dieser Arbeit und mögliche weitere Untersuchungen [Seite 183]
11 - 7. Schlussbetrachtung [Seite 186]
12 - Literaturverzeichnis [Seite 190]
13 - Tabellenverzeichnis [Seite 208]
14 - Abbildungsverzeichnis [Seite 209]
15 - Abkürzungsverzeichnis [Seite 211]

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