Die ersten Buchmessen in Frankfurt am Main und Leipzig als Spiegel der deutsch-deutschen Politik

 
 
GRIN Verlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 14. September 2020
  • |
  • 19 Seiten
 
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978-3-346-24541-0 (ISBN)
 
Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Buchwissenschaft, Note: 2,0, Universität Potsdam (Historisches Institut), Veranstaltung: deutsch-deutsche Alltagsbegegnungen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit die Buchmessen in Leipzig und Frankfurt am Main als Spiegel für die deutsch-deutsche Politik angesehen werden können. In welchen Zusammenhängen können die Entwicklungen der beiden Messestädte betrachtet werden? Welche regionalen Entwicklungen und Entscheidungen haben die Wege der beiden Messen beeinflusst, wenn nicht sogar gelenkt? Hierbei wird auch erörtert, wie wenig Einfluss das schwer angeschlagene und zu großen Teilen mit einer schwerwiegenden Schuld beladene Buchwesen Deutschlands auf diese Entwicklungen, in Abhängigkeit von der jeweiligen Besatzungsmacht, hatte. Dazu wird zunächst auf die beiden Messen in der unmittelbaren Zeit nach dem Zweiten Weltkrieges eingegangen. Im Anschluss wird ein Bogen zu den veränderlichen Maßnahmen der Messen durch die deutsch-deutsche Teilung gezogen und mit dem Mauerbau abgerundet. Dieser wird dann noch einmal hinsichtlich der Auswirkungen auf folgende Buchmessen herangezogen. Die Messetradition in den Städten Frankfurt am Main und Leipzig reicht weit zurück und blickt auf eine ebenso lange, wie ereignisreiche Geschichte zurück. Jene Schauveranstaltungen mit einem gewissen Messecharakter führen in die Zeit des Mittelalters zurück. Obwohl die Leipziger Buchmesse das Messegeschehen in den deutschen Territorien fast zweieinhalb Jahrhunderte lang dominierte, erhielt sie mit der Buchmesse in Frankfurt am Main einen Konkurrenten. Beide lieferten sich auf dem Gebiet des Handels und der Messen einen Konkurrenzkampf, deren Entwicklung sich jedoch durch den Niedergang des Nationalsozialismus in verschiedene Richtungen bewegte. Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges begann in Leipzig sehr früh das Bestreben zu wachsen, das alte und traditionelle Messewesen erneut aufleben zulassen. In Frankfurt am Main dagegen blieb es vorerst still. Dies liegt allen voran an den Besatzungsmächten. So war die amerikanische Besatzungsmacht in Frankfurt am Main eher bestrebt eine selbstständige politische Ordnung und eine Grundversorgung der Bevölkerung herzustellen. Die sowjetische Besatzungsmacht Leipzigs dagegen, verfolgte eigene Interessen, wie beispielsweise die Forderung nach Reparationen. So verlief die Messeentwicklung im Osten weitaus anders als im Westen. Das Wiederaufleben einer gesamtdeutschen Aktivität war demnach erschwert.
  • Deutsch
  • 0,60 MB
978-3-346-24541-0 (9783346245410)

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