Mein geliebter Highlander

Roman
 
Monica McCarty (Autor)
 
Random House ebook (Verlag)
1. Auflage | erschienen am 19. Dezember 2011 | 512 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-641-06755-7 (ISBN)
 
Leidenschaftlich, ungezähmt, sinnlich
Der gefürchtete Highlander Tor MacLeod ist fest entschlossen, sich nicht in den Krieg gegen England verwickeln zu lassen. Niemand kann ihn dazu überreden - auch nicht die eigenwillige Christina Fraser, seine allzu verführerische Braut. Als Christina waghalsig versucht, seine Liebe zu gewinnen, gerät die schöne junge Frau zwischen die kriegerischen Fronten. Plötzlich steht Tor der gefährlichste Kampf seines Lebens bevor: Er muss Christina retten und ihr sein Herz öffnen - bevor es zu spät ist ...


Monica McCarty studierte Jura an der Stanford Law School. Während dieser Zeit entstand ihre Leidenschaft für die Highlands und deren Clans. Sie arbeitete dennoch mehrere Jahre als Anwältin, bevor sie dieser Leidenschaft nachgab und zu schreiben anfing. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren Kindern in Minnesota.
Anke Koerten
Deutsch
0,78 MB
978-3-641-06755-7 (9783641067557)
3641067553 (3641067553)
weitere Ausgaben werden ermittelt
13. KAPITEL (S. 175-176)

Christina sah zu, wie Tor sich in der Dunkelheit ankleidete. Die raschen, präzisen Bewegungen, die ihr in den vergangenen zwei Wochen schmerzlich vertraut geworden waren, kamen ihr etwas weniger entschlossen und zielstrebig vor. Ihr Blick wanderte zum Fenster, als sie versuchte, die Zeit abzuschätzen. Ein paar Stunden nach Mitternacht? War es Wunschdenken oder blieb er wirklich mit jedem Mal länger? »Ich bin für ein paar Tage fort«, bekam sie regelmäßig zu hören. Sie sah ihren Mann sehr wenig – und wenn, dann nur nachts, eingehüllt in Dunkelheit.

Seit ihrer verspäteten Hochzeitsnacht hatte Tor nur eine Handvoll Nächte auf Dunvegan zugebracht. Hielt er sich auf der Burg auf, kam er unfehlbar in ihr Bett – immer spät –, schlief aber nie an ihrer Seite. Sie wollte, dass er blieb. Dass er sie in den Armen hielt. Mit ihr redete. Im Grunde war er für sie noch immer ein Fremder, und sie sehnte sich verzweifelt danach, ihn besser kennenzulernen. Mochte die Leidenschaft auch noch so heiß zwischen ihnen lodern, wenn es vorüber war, kehrte er zu seinen Männern in die Große Halle zurück. Auch wenn sie sich einredete, dass es nichts ausmachte, nahm sie es sich zu Herzen. Aber heute wollte sie nicht zulassen, dass Enttäuschung die Glut ihrer Liebe überschattete.

Sie fühlte noch immer die Wärme seiner Hände auf ihrem Körper. Seine Fülle zwischen den Beinen. Sein Gewicht auf sich. Sein würziger männlicher Duft hing noch in der Luft, in ihrer Nase, auf ihrer Haut. Ihre Glieder waren noch schwach von der Heftigkeit ihres Höhepunkts. Die Verheißung ihrer Hochzeitsnacht war mehr als nur erfüllt worden. Die Leidenschaft zwischen ihnen war herrlicher, als sie es sich jemals erträumt hatte. Im Moment genügte es ihr. Sie schloss die Augen und bemühte sich, das Gefühl der Befriedigung zu erhalten.

Wenn sie ihn anschaute, würde sie etwas sagen, das den Augenblick ruinierte. Heute würde es keine Fragen über seine Vorhaben und seine Rückkehr geben, und daher auch keine immer knapperen Antworten, die ihr Glück dämpften. Sie erwartete, das Geräusch beim Schließen der Tür zu hören. Stattdessen hörte sie Schritte, die sich dem Bett näherten. Sie musste sich zwingen, regelmäßig zu atmen und die Augen nicht zu öffnen, um zu sehen, was er machte.

Fast war es, als könnte sie das Gewicht seines Blickes auf sich spüren. Lange stand er vor ihr. Sie hätte viel dafür gegeben, zu wissen, was er sich dachte. Ein Luftzug traf sie. Sein dunkler, maskuliner Duft wurde stärker. Sie konnte seine ebenmäßigen Atemzüge hören, als er sich über sie beugte. Das Herz hämmerte in ihrer Brust. Es kostete sie viel Kraft, nicht zusammenzuzucken, als seine Lippen über ihr Haar strichen. Die Sanftheit der Geste ließ den Fluch, der darauf folgte, irgendwie komisch erscheinen. Er schritt – nein, marschierte angewidert – zur Tür. Erst als sie hörte, wie die Tür hinter ihm ins Schloss fiel, gestattete sie sich ein Lächeln.

Es würde ihm zwar nicht gefallen, aber sie war ihrem Mann doch nicht so gleichgültig, wie es den Anschein hatte. Sie brauchte nur ein wenig Geduld. Christina lächelte noch immer, nachdem sie gefrühstückt hatte. Tor hatte sich nicht zu ihr gesetzt – sie nahm an, er war dorthin gegangen, wohin er immer ging –, doch mangelte es ihr heute nicht an Gesellschaft. Sie hatte ein eigenes Gefolge um sich geschart. Seitdem sie sie vor einigen Tagen ertappt hatte, als sie sie vom Küchenvorratsraum aus beobachtet hatten, waren sie ihr wie eine Hundemeute gefolgt.

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