Haftung und Paarbeziehung

Ein Beitrag zu den Rechtspflichten in familienrechtlichen Lebensgemeinschaften und den Haftungsfragen im Innen- und Außenverhältnis
 
 
Mohr Siebeck (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 30. November 2017
  • |
  • 509 Seiten
 
E-Book | PDF mit Adobe DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-16-155490-2 (ISBN)
 
Familienrechtliche Paarbeziehungen bergen im Innen- wie im Außenverhältnis zahlreiche Haftungsrisiken, die bislang primär über das Deliktsrecht abgewickelt wurden. Augenfällig ist die fehlende Rückanbindung des Familienrechts an das allgemeine Schuldrecht. Claudia Mayer zeigt, dass auch familienrechtliche Rechtsverhältnisse normale Schuldverhältnisse sind. Die schuldrechtliche Einordnung erlaubt einen Rückgriff auf die Vorschriften des allgemeinen Schuldrechts nicht nur in Bezug auf das Rechtsbehelfssystem, sondern auch zur Konkretisierung der Pflichten im Innenverhältnis. Vor allem die Erkenntnis, dass sich Paarbeziehungen auf die gegenseitige Pflicht zur Rücksichtnahme konzentrieren und daraus eine Pflicht der Partner zur Aufklärung des anderen über alle beziehungswesentlichen Umstände resultiert, ermöglicht eine sachgerechte Lösung vieler seit langem diskutierter und rechtspolitisch umstrittener Fragen im Ehe- und Familienrecht.
  • Deutsch
  • Tübingen
  • |
  • Deutschland
  • 4,79 MB
978-3-16-155490-2 (9783161554902)
3161554906 (3161554906)
weitere Ausgaben werden ermittelt
  • Cover
  • Vorwort
  • Inhaltsübersicht
  • Inhaltsverzeichnis
  • Abkürzungsverzeichnis
  • Kapitel 1: Einleitung
  • Kapitel 2: Grundlagen der Haftung im Familienrecht
  • A. Schuld und Haftung
  • I. Schuld und Anspruch
  • 1. Anspruch und Forderung
  • 2. Schuld und Verbindlichkeit
  • II. Haftung und Rechtszwang
  • 1. Haftungsbegriffe
  • a) Bedeutungsvielfalt
  • b) Haftung als Synonym für die Primärschuld
  • c) Haftung als sekundärrechtliche Verantwortlichkeit
  • d) Haftung als Einstehenmüssen mit dem eigenen Vermögen gegenüber dem Gläubiger
  • e) Stellungnahme
  • 2. Realisierung der Haftung durch Rechtszwang
  • a) Prozessuale Anspruchsdurchsetzung
  • b) Materiell-rechtliche Anspruchsdurchsetzung
  • 3. Ausschluss der Haftung
  • a) Erhebung einer Einrede
  • (1) Grundsätzliches
  • (2) Arten von Einreden
  • (a) Dauernde Einreden
  • (b) Aufschiebende Einreden
  • (c) Anspruchsbeschränkende Einreden
  • (3) Auswirkungen auf die Haftung
  • b) Pactum de non petendo
  • (1) Bedeutung
  • (2) Ausschluss der prozessualen Klagbarkeit
  • (3) Ausschluss der materiell-rechtlichen Durchsetzbarkeit
  • III. Verhältnis von Schuld und Haftung
  • 1. Haftung ohne Schuld
  • a) Grundsatz
  • b) Dingliche Verwertungsrechte
  • c) Haftungserweiternde Verträge
  • 2. Schuld ohne Haftung
  • a) Erhobene Einreden bzw. fehlende Durchsetzungsbefugnis
  • b) "Unvollkommene Verbindlichkeiten"
  • (1) Einführung
  • (2) Verjährte und infolge Restschuldbefreiung undurchsetzbar gewordene Ansprüche
  • (3) Unverbindliche Zusagen
  • (4) Ergebnis
  • c) Beschränkte Haftung
  • 3. Fazit
  • IV. Verhältnis von Haftung und Rechtsgrund zum Behaltendürfen (Nachwirkung der Haftung)
  • V. Gegenstand der Haftung
  • 1. Grundsatz der unbeschränkten Haftung
  • 2. Scheinbare Ausnahmen
  • 3. Beschränkte Haftung
  • VI. Zusammenfassung
  • B. Verhältnis von allgemeinem Schuldrecht und Familienrecht
  • I. Einführung
  • II. Abgrenzung von Schuldverhältnis und Rechtsverhältnis
  • 1. Das Schuldverhältnis als Gegenstand des Schuldrechts
  • a) Schuldverhältnis im engeren Sinne
  • b) Schuldverhältnis im weiteren Sinne
  • (1) Begriffsbestimmung und Inhaltsbeschreibung
  • (2) Funktionen des Schuldverhältnisses
  • (a) Leistungszweck
  • (b) Schutzzweck
  • (3) Legitimation der Pflichten als Rechtsfolgen des Schuldverhältnisses
  • (a) Allgemeine Überlegungen
  • (b) Erhöhte Einwirkungsmöglichkeiten
  • (c) Eingeschränkte Verteidigungsmöglichkeiten
  • (d) Gewährleistung eines vertrauensvollen Miteinanders
  • (4) Zusammenfassung
  • 2. Begriff und Funktion des Rechtsverhältnisses
  • III. Anwendbarkeit des allgemeinen Schuldrechts auf familienrechtliche Verhältnisse
  • 1. Darstellung des Meinungsstands
  • a) Familienrechtliche Rechtsverhältnisse seien keine Schuldverhältnisse
  • b) Das familienrechtliche gesetzliche Schutzverhältnis
  • c) Das gesetzliche Rechtsverhältnis familienrechtlicher Art
  • (1) Die Entscheidung des BGH von 2002 zum Schadensersatz bei Umgangsvereitelung
  • (a) Problembeschreibung und Entscheidungsgründe
  • (b) Kritik in der Literatur
  • (c) Stellungnahme
  • (2) Die Entscheidung des BGH von 2013 zum Schadensersatz wegen Unterhalts für ein scheineheliches Kind
  • d) Familienrechtliche Verhältnisse seien (gesetzliche) Schuldverhältnisse
  • 2. Systematische Stellung und historische Entwicklung
  • 3. Charakterisierung familienrechtlicher Rechtsverhältnisse
  • IV. Fazit
  • C. Haftungsfragen im Familienrecht
  • Kapitel 3: Eheliche Lebensgemeinschaft
  • A. Überblick über die Haftungskonstellationen im Innen- und Außenverhältnis
  • B. Haftung im Innen- und Außenverhältnis nach Maßgabe des Deliktsrechts
  • I. Anwendbarkeit des Deliktsrechts bei Ehestörungen
  • II. Meinungsstand in der Rechtsprechung
  • III. Stimmen in der Literatur
  • IV. Die Ehe als absolut geschütztes "sonstiges Recht" im Außenverhältnis zum Ehestörer?
  • 1. Grundgedanken des deliktischen Haftungssystems
  • 2. Das "sonstige Recht" i. S. v. § 823 Abs. 1 BGB
  • a) Zuweisungsgehalt und Ausschlussfunktion
  • b) Sozialtypische Offenkundigkeit (Fabricius)
  • c) Funktional-teleologische Begriffsbestimmung
  • 3. Die Ehe als "sonstiges Recht"
  • 4. Der "räumlich-gegenständliche Bereich der Ehe" als "sonstiges Recht"
  • V. Die Ehe als absolut geschütztes "sonstiges Recht" im Innenverhältnis zwischen den Ehegatten?
  • VI. Ehe(status) als absolut geschütztes Rechtsgut (Martin Lipp)
  • VII. Ergebnis
  • C. Haftung kraft schuldrechtlicher Sonderverbindung zwischen den Ehegatten
  • I. Vorüberlegungen
  • II. Eheliche Lebensgemeinschaft als schuldrechtliche Sonderverbindung
  • 1. Der Begriff der "Sonderverbindung"
  • 2. Ehelehren
  • a) Institutionelle Ehelehre
  • b) Interindividuelle Ehelehre
  • c) Ehe als soziale Verhaltensform
  • d) Stellungnahme
  • 3. Das Verständnis der ehelichen Lebensgemeinschaft nach dem 1. EheRG
  • a) Der Primat der Autonomie der Ehegatten
  • b) Eheliche Lebensgemeinschaft als Statusverhältnis
  • (1) Der Statusbegriff
  • (a) Statuskonzepte
  • (b) Stellungnahme
  • (2) Formales Statusrecht
  • (3) Materielles Statusrecht
  • (4) Zusammenfassung
  • 4. Fazit
  • III. Rechtspflichten in der ehelichen Lebensgemeinschaft
  • 1. Anerkannte Leistungspflichten
  • a) Unterhaltspflichten
  • b) Pflicht zum Ausgleich des Zugewinns
  • c) Versorgungsausgleich
  • d) Pflicht zur Überlassung von Ehewohnung und Haushaltsgegenständen für die Zeit der Trennung und nach der Scheidung
  • e) Auskunftspflicht über Vermögensverhältnisse
  • 2. Rechtspflichten gemäß § 1353 Abs. 1 S. 2 BGB?
  • a) Qualifikation der "Pflicht" zur ehelichen Lebensgemeinschaft gemäß § 1353 Abs. 1 S. 2 Hs. 1 BGB
  • (1) Generalklausel statt enumerative Aufzählung der ehelichen "Pflichten"
  • (2) "Sittliches Wesen der Ehe"
  • (3) "Pflicht" zur ehelichen Lebensgemeinschaft als echte Rechtspflicht?
  • (a) Meinungsstand
  • (b) Kennzeichen einer Rechtspflicht im Allgemeinen
  • (i) Äußeres Verhalten
  • (ii) Sanktionierung
  • (iii) Zwischenergebnis
  • (c) Wortlaut von § 1353 Abs. 1 S. 2 Hs. 1 BGB und Rechtfolgen bei Verstößen
  • (4) Der Gewährleistungsgehalt von Art. 6 Abs. 1 GG als Maßstab für die einfach-rechtliche Ausgestaltung
  • (a) Die Ehe als Grundrecht und ausgestaltungsbedürftiges Rechtsinstitut
  • (i) Überblick
  • (ii) Wertentscheidende Grundsatznorm
  • (iii) Institutsgarantie
  • a. Wesentliche Strukturelemente
  • b. Individuumsbezogenes Verständnis
  • (iv) Freiheitsrecht
  • (v) Fazit
  • (b) Der rechtsfreie Raum - die Lehre vom "Schwellenrecht"
  • (i) Die "Normativität" des rechtsfreien Raums
  • (ii) Die Kriterien zur Abgrenzung des rechtlichen vom rechtsfreien Raum - das sog. "Schwellenrecht"
  • (iii) Die "Relativität" des rechtsfreien Raums .
  • (c) Rechtsfreier Raum im Ehepersonenrecht - Analyse der geläufigsten Einzelausprägungen des § 1353 Abs. 1 S. 2 BGB
  • (i) Überblick
  • (ii) Insbesondere: Pflicht zur häuslichen Gemeinschaft
  • (iii) Insbesondere: Pflicht zur ehelichen Treue
  • (iv) Fazit
  • (d) Ergebnis
  • (5) Einfach-rechtliche Ausgestaltung der Ehe auf der Grundlage eines individuumsbezogenen Verständnisses der Institutsgarantie
  • (6) Abgrenzung des rein persönlichen vom sozialen und vermögensrechtlichen Bereich
  • b) Schlussfolgerung für die Frage der Haftung kraft Sonderverbindung
  • 3. Pflicht zur Rücksichtnahme kraft ehelicher Sonderverbindung
  • a) Überblick
  • (1) Gesetzliche Grundlagen
  • (2) Inhalt und Umfang
  • (3) Insbesondere: Aufklärungspflicht
  • (a) Definition und Abgrenzung
  • (b) Voraussetzungen
  • (c) Inhalt
  • (d) Rechtsfolgen
  • (4) Eingrenzung der weiteren Untersuchung
  • b) Vermögensangelegenheiten
  • (1) Überblick
  • (2) Steuerliche Mitwirkung
  • (3) Gestattung der Mitbenutzung von Ehewohnung und Haushaltsgegenständen
  • (4) Mitarbeit im Gewerbe des anderen Ehegatten
  • (5) Nachwirkende Rücksichtnahmepflicht
  • c) Familienplanung
  • (1) Meinungsstand
  • (2) Relevante Pflichtverletzung
  • (3) Beweislast
  • d) "Seitensprung" und Unterhaltsregress
  • (1) Überblick über die Rechtslage
  • (2) Auskunftsanspruch gegenüber der Mutter
  • (a) Meinungsstand in der Rechtsprechung
  • (b) Kritische Stimmen in der Literatur
  • (c) Stellungnahme
  • (d) Reformpläne
  • (e) Eigener Lösungsvorschlag
  • (3) Aufklärungspflichtverletzung der Mutter
  • (4) Schadensersatzanspruch gegenüber der Mutter wegen Verletzung einer Aufklärungspflicht
  • (a) Meinungsstand in der Rechtsprechung
  • (b) Stellungnahme
  • (c) Kausalität - Vermutung "aufklärungsrichtigen Verhaltens"
  • (d) Umfang des Schadensersatzanspruchs
  • (e) Verjährung
  • (5) Schlussfolgerung
  • e) Ansteckende Krankheiten
  • f) Fazit
  • 4. Rechtspflichten kraft Parteivereinbarung?
  • a) Ausgangslage
  • b) Meinungsstand zur Rechtsnatur des ehelichen Einvernehmens im Hinblick auf die Begründung rechtlicher Pflichten
  • (1) Rechtsgeschäftliche Natur
  • (2) Vertrauenstatbestand
  • (3) Ablehnung einer rechtlichen Verbindlichkeit
  • (4) Theorie der normativen Verbindlichkeit nach Hepting
  • c) Stellungnahme
  • (1) Rechtsfreier Raum und privatautonome Rechtsetzung
  • (2) Der einvernehmlich zu gestaltende Lebensbereich der Ehegatten als dispositiv rechtsfreier Raum
  • d) Zusammenfassung
  • 5. Vorschlag für eine Neuregelung des § 1353 BGB de lege ferenda
  • IV. Haftungsprivilegierung
  • 1. Zweck
  • 2. Diligentia quam in suis
  • a) Haftungsmaßstab
  • b) Disponibilität
  • 3. Reichweite
  • a) Verpflichtung aus dem ehelichen Verhältnis
  • b) "Konkurrierende Deliktshaftung"
  • c) Insbesondere: Verkehrsunfälle
  • (1) Meinungsstand
  • (2) Stellungnahme
  • (3) Teleologische Reduktion von § 1359 BGB bei Versicherungsschutz
  • V. Ergebnis
  • D. Haftung eines Dritten gegenüber einem Ehegatten
  • I. Haftung des Dritten bei Ehestörung
  • II. Verletzung sonstiger Rechtsgüter eines Ehegatten
  • 1. Eigene Ansprüche des durch einen Dritten geschädigten Ehegatten
  • a) Mitwirkendes Verschulden des anderen Ehegatten
  • b) Anspruchsreduzierung nach den Grundsätzen der gestörten Gesamtschuld
  • (1) Problemstellung
  • (2) Lösungsmöglichkeiten
  • (a) Fingiertes Gesamtschuldverhältnis
  • (b) Regresskreisel
  • (c) Absolute Außenwirkung der Privilegierung . .
  • (d) Rechtsprechung des BGH
  • (3) Interessenbewertung
  • (4) Exkurs: § 1664 BGB
  • 2. Ansprüche des Ehegatten des Geschädigten
  • a) Grundsatz und ausnahmsweise Ersatzfähigkeit "mittelbarer Schäden"
  • b) Mitwirkendes Verschulden des Geschädigten (§ 846 BGB)
  • c) Schadensersatz und Schmerzensgeld für Schockschäden
  • (1) Ausgangslage
  • (2) Richterrechtliche Einschränkungen
  • (a) Besondere zusätzliche Voraussetzungen der Ersatzfähigkeit
  • (b) Stellungnahme
  • (c) Relevanz als Kriterien im Rahmen der Zurechnung
  • (3) Berücksichtigung eines Mitverschuldens des unmittelbar Verletzten oder Getöteten
  • (a) Rechtsprechung
  • (b) Kritik aus der Literatur
  • (c) Analoge Anwendbarkeit von § 846 BGB
  • (4) Fazit
  • d) Angehörigenschmerzensgeld
  • (1) Problemaufriss
  • (2) Rechtslage in Deutschland
  • (3) Rechtsvergleichende Umschau in Europa
  • (a) Inhaltliche Gestaltung in einigen europäischen Sachrechten
  • (b) Anwendbares Recht
  • (4) Argumente pro und contra ein Angehörigenschmerzensgeld
  • (5) Funktion des Angehörigenschmerzensgeldes
  • (6) Ausgestaltung des Angehörigenschmerzensgeldes (de lege ferenda)
  • (7) Fazit und Ausblick
  • e) Rettungs- und Nothilfeversuche
  • III. Ergebnis
  • E. Haftung eines Ehegatten gegenüber einem vom anderen Ehegatten geschädigten Dritten
  • I. Historische Hintergründe der Haftung für den anderen im Eheverhältnis
  • 1. Common Law-Tradition: Mann und Frau als eine rechtliche Identität
  • 2. Historische Funktion der Familie als Haftungsverband
  • a) Max Webers Forschungen zu den Haushalts- und Erwerbsgemeinschaften
  • b) Geschichte des ehelichen Güterrechts in Deutschland
  • II. Vertragliche Mithaftung im Rahmen von Geschäften zur Deckung des Lebensbedarfs gemäß § 1357 BGB
  • III. Haftung aus ausgenutzter familiärer Solidarität
  • 1. Ausgangslage
  • 2. Nichtigkeit wegen Verstoßes gegen die guten Sitten
  • 3. Anfechtbarkeit wegen widerrechtlicher Drohung
  • 4. Erwirkung unmittelbarer Erfüllungshandlungen
  • IV. Ergebnis
  • Kapitel 4: Verlöbnis und nichteheliche Lebensgemeinschaft
  • A. Haftung kraft schuldrechtlicher Sonderverbindung
  • I. Verlöbnis als schuldrechtliche Sonderverbindung?
  • 1. Verlobung und zugrundeliegendes Rechtsverhältnis
  • 2. Rechtsnatur der Verlobung
  • a) Theorienstreit
  • b) Stellungnahme
  • II. Pflicht zur Rücksichtnahme kraft schuldrechtlicher Sonderverbindung
  • III. Haftungsprivilegierung
  • B. Haftung kraft schutzwürdigen Vertrauens
  • I. Ersatzpflicht bei Rücktritt gemäß §§ 1298 f. BGB
  • 1. Gesetzliche Ausgestaltung
  • 2. Wichtiger Grund
  • a) Scheitern der Beziehung
  • b) "Verschulden" eines Verlobten
  • c) Unverschuldete nachträglich entstehende oder bekannt werdende Umstände
  • 3. Zusammenfassung
  • 4. Übertragbarkeit auf andere Lebensgemeinschaften?
  • II. Pflicht zur Rückgabe von "Geschenken" gemäß § 1301 BGB .
  • 1. Gesetzliche Ausgestaltung
  • 2. Zuwendungsausgleich als Ausdruck des Vertrauensgrundsatzes
  • a) Dogmatische Einordnung als Wegfall der Geschäftsgrundlage
  • b) Anspruchsbeschränkung auf unbenannte, verlöbnisbezogene Zuwendungen
  • 3. Übertragbarkeit auf andere Lebensgemeinschaften
  • a) Vertrauensgrundsatz als Richtschnur für den Ausgleich unbenannter Zuwendungen
  • b) Kein Vertrauensschutz bei gemeinschaftsübersteigenden Zuwendungen
  • III. Ergebnis
  • C. Haftung eines Dritten gegenüber einem Verlobten oder nichtehelichen Lebensgefährten
  • I. Eigene Ansprüche des geschädigten Verlobten oder nichtehelichen Lebensgefährten
  • II. Ansprüche des Verlobten oder Lebensgefährten des Geschädigten
  • 1. Grundsatz und ausnahmsweise Ersatzfähigkeit "mittelbarer Schäden"
  • 2. Mitwirkendes Verschulden des Geschädigten (§ 846 BGB)
  • 3. Schadensersatz und Schmerzensgeld für Schockschäden
  • 4. Angehörigenschmerzensgeld
  • 5. Rettungs- und Nothilfeversuche
  • D. Haftung eines Verlobten oder nichtehelichen Lebensgefährten gegenüber einem vom Partner geschädigten Dritten
  • Kapitel 5: Gemeinsame Elternschaft
  • A. Einführung
  • B. Haftung bei schuldhafter Beeinträchtigung des Umgangsrechts
  • I. Überblick
  • II. Deliktische Haftung
  • III. Haftung kraft schuldrechtlicher Sonderverbindung
  • 1. Gemeinsame Elternschaft als schuldrechtliche Sonderverbindung?
  • a) Allgemeine Voraussetzungen
  • b) Qualifikation als "mittreuhänderisches" Schuldverhältnis
  • 2. Schuldrechtliche Rechtspflichten
  • a) § 1684 Abs. 2 BGB als lex specialis zu § 241 Abs. 2 BGB
  • b) Allgemeine Rücksichtnahmepflicht gemäß § 241 Abs. 2 BGB
  • c) Familienrechtlicher Ausgleichsanspruch
  • (1) Entstehungsgeschichte und Voraussetzungen
  • (2) Praktische Relevanz
  • (3) Dogmatische Begründung als cessio legis
  • (a) Mögliche Anspruchsgrundlagen
  • (b) Gesetzlicher Forderungsübergang analog § 1607 Abs. 3 S. 1 BGB
  • (i) Vorrang der Analogie
  • (ii) Planwidrige Regelungslücke
  • (iii) Vergleichbarkeit der Interessenlage
  • (c) Vorteile der cessio legis
  • (4) Ergebnis
  • 3. Zusammenfassung
  • IV. Umfang des Schadensersatzanspruchs
  • 1. Vergebliche Aufwendungen als ersatzfähige Schadensposten?
  • 2. Schutzzweck der verletzten Norm bzw. Pflicht
  • V. Haftungsprivilegierung analog §§ 1359, 1664 BGB?
  • C. Haftung bei schuldhafter Nichtausübung des Umgangs
  • D. Haftung bei schuldhafter Sorgerechtsverletzung
  • Kapitel 6: Kollisionsrechtliche Qualifikation der Haftungsansprüche
  • A. Ansprüche auf Schadensersatz wegen Verletzung einer schuldrechtlichen Rücksichtnahmepflicht
  • I. Abgrenzung zum Vertragsstatut (Rom I-VO)
  • II. Qualifikation als "außervertragliches Schuldverhältnis" im Sinne der Rom II-VO
  • 1. Bereichsausnahme für außervertragliche Schuldverhältnisse aus einem Familienverhältnis oder Verhältnissen mit ­vergleichbaren Wirkungen gemäß Art. 1 Abs. 2 lit. a Rom II-VO
  • 2. Unerlaubte Handlung gemäß Art. 4 Rom II-VO
  • 3. Anwendbares Recht
  • 4. Geltungsbereich des anwendbaren Rechts
  • B. Ansprüche nach Auflösung eines Verlöbnisses
  • I. Ersatzansprüche bei Rücktritt, §§ 1298 f. BGB
  • II. Anspruch auf Rückgabe von Geschenken
  • C. "Familienrechtlicher Ausgleichsanspruch" zwischen Eltern eines gemeinsamen Kindes
  • Kapitel 7: Zusammenfassung der Ergebnisse
  • A. Ergebnisse zur Haftung im Innenverhältnis
  • I. Allgemeines
  • II. Haftung zwischen Ehegatten
  • III. Besonderheiten im Schuldverhältnis zwischen Verlobten und nichtehelichen Lebensgefährten
  • IV. Besonderheiten im Schuldverhältnis zwischen Eltern eines gemeinsamen Kindes
  • B. Ergebnisse zur Haftung im Außenverhältnis
  • C. Kollisionsrechtliche Qualifikation
  • Literaturverzeichnis
  • Normenregister
  • Sachregister

Dateiformat: PDF
Kopierschutz: Adobe-DRM (Digital Rights Management)

Systemvoraussetzungen:

Computer (Windows; MacOS X; Linux): Installieren Sie bereits vor dem Download die kostenlose Software Adobe Digital Editions (siehe E-Book Hilfe).

Tablet/Smartphone (Android; iOS): Installieren Sie bereits vor dem Download die kostenlose App Adobe Digital Editions (siehe E-Book Hilfe).

E-Book-Reader: Bookeen, Kobo, Pocketbook, Sony, Tolino u.v.a.m. (nicht Kindle)

Das Dateiformat PDF zeigt auf jeder Hardware eine Buchseite stets identisch an. Daher ist eine PDF auch für ein komplexes Layout geeignet, wie es bei Lehr- und Fachbüchern verwendet wird (Bilder, Tabellen, Spalten, Fußnoten). Bei kleinen Displays von E-Readern oder Smartphones sind PDF leider eher nervig, weil zu viel Scrollen notwendig ist. Mit Adobe-DRM wird hier ein "harter" Kopierschutz verwendet. Wenn die notwendigen Voraussetzungen nicht vorliegen, können Sie das E-Book leider nicht öffnen. Daher müssen Sie bereits vor dem Download Ihre Lese-Hardware vorbereiten.

Weitere Informationen finden Sie in unserer E-Book Hilfe.


Download (sofort verfügbar)

119,00 €
inkl. 19% MwSt.
Download / Einzel-Lizenz
PDF mit Adobe DRM
siehe Systemvoraussetzungen
E-Book bestellen

Unsere Web-Seiten verwenden Cookies. Mit der Nutzung des WebShops erklären Sie sich damit einverstanden. Mehr Informationen finden Sie in unserem Datenschutzhinweis. Ok