Die Tote vom Naschmarkt

Ein Wien-Krimi
 
Beate Maxian (Autor)
 
Random House ebook (Verlag)
1. Auflage | erschienen am 19. Dezember 2011 | 352 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-641-06754-0 (ISBN)
 
Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht ...
Von ihren Freunden wird die Journalistin Sarah Pauli gerne wegen ihres Aberglaubens gehänselt. Doch dann gehen in der Redaktionspost drei abgetrennte Finger ein, die zur Schwurhand einer Frauenleiche gehören, die am Wiener Naschmarkt gefunden wurde. Die Tote war Entlastungszeugin in einem Vergewaltigungsprozess, den der prominente Anwalt Harald Koban gewonnen hat. In der Nacht nach dem Prozess überfährt Koban eine Katze - tags darauf erhält Sarah wieder Post: das Bild einer schwarzen Katze und eine unheilverkündende Nachricht ...


Die Österreicherin Beate Maxian wurde in München geboren und verbrachte ihre Jugend u.a. in Bayern und im arabischen Raum. Heute lebt sie mit ihrer Familie abwechselnd in Oberösterreich und Wien und arbeitet neben dem Schreiben als Moderatorin und Journalistin sowie als Dozentin an der Talenteakademie. Ihre in Wien angesiedelten Krimis um die Journalistin Sarah Pauli haben eine treue Leserschaft erobert und sind Bestseller in Österreich. Des Weiteren ist Beate Maxian die Initiatorin und Organisatorin des ersten österreichischen Krimifestivals: Krimi-Literatur-Festival.at
Sarah Pauli
Deutsch
2,17 MB
978-3-641-06754-0 (9783641067540)
3641067545 (3641067545)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Die Österreicherin Beate Maxian wurde in München geboren und verbrachte ihre Jugend u.a. in Bayern und im arabischen Raum. Heute lebt sie mit ihrer Familie abwechselnd in Oberösterreich und Wien und arbeitet neben dem Schreiben als Moderatorin und Journalistin sowie als Dozentin an der Talenteakademie. Ihre in Wien angesiedelten Krimis um die Journalistin Sarah Pauli haben eine treue Leserschaft erobert und sind Bestseller in Österreich. Des Weiteren ist Beate Maxian die Initiatorin und Organisatorin des ersten österreichischen Krimifestivals: Krimi-Literatur-Festival.at
Montag, 31. Mai (S. 234-235)

26


Weningers Vater hatte Koban Sonntagabend am Handy angerufen. Koban hatte nicht abgehoben, weshalb ihm der Architekt auf die Sprachbox sprach. Die Polizei habe seinen Sohn verhört. So lange, bis dieser schließlich die Vergewaltigung gestand. Er musste die Wahrheit sagen, auch jene über Monika Billich.

Dass Koban sie für Weninger ausgewählt hatte. Dann hatte er aufgelegt, ohne sich zu verabschieden. Sein ganzes Schaffen beruhte auf einer einzigen Lüge. Darauf, klüger, ehrgeiziger, gerissener, besser als die anderen zu sein. Dagmar Jurit und Horst Behrens waren seine Gegner gewesen. Schon die ganze Zeit. Sie würden ihn nicht kriegen. Denn die einzige Wahrhaftigkeit hieß Karlheinz Koban. Und der würde ihnen den letzten Akt ordentlich versauen.

Mit einiger Genugtuung dachte Koban an seine Frau. Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Sein neuer Plan beinhaltete, dem unausweichlichen Rosenkrieg mit Silvia zu entkommen. Er setzte sich an den PC und suchte im Archiv die Namen jener Zeugen heraus, nach denen die Staatsanwaltschaft bald suchen würde. Danach rief er die Bankkonten der Kanzlei auf und begann, das gesamte Vermögen in Kleinbeträge aufzuteilen und an diverse Konten von Geschäftspartnern zu überweisen. Betreff: Schweigegeld. Die Schmid würde Tage damit beschäftigt sein, die Beträge wieder zurückzufordern.

Er hatte keine Ahnung, warum er das tat. Es machte ihm einfach diebische Freude, an Behrens’ Gesicht zu denken, wenn dieser die Konten einsah. Danach rief er beim Kommissariat an und verlangte nach Stein. Die freundliche Stimme am Telefon erklärte, dass Stein erst gegen acht Uhr ins Büro komme. Koban fragte nach der Mailadresse des Kriminalisten. Die freundliche Stimme gab sie durch, und er schrieb Stein eine E-Mail. Bevor er auf »Senden« drückte, sah er auf die Uhr. Es war vier Uhr morgens. Es blieb ihm genug Zeit, seinen Plan umzusetzen. Als er damit fertig war, kroch bereits die Morgendämmerung über die Dächer. Zum ersten Mal beobachtete er den Sonnenaufgang von der Terrasse seiner Kanzlei aus.

Sah, wie das Morgenrot die Dunkelheit der Nacht verdrängte. Diesem Naturphänomen hatte er bis heute keine Beachtung geschenkt. Wie schön der Stephansdom von hier oben aussah. Auch ihm hatte er kaum Aufmerksamkeit geschenkt. Eine Katze schlich über den Platz. Koban lachte. Hoch erhobenen Hauptes ging er hinaus und stellte sich auf die Brüstung. Sie würden ihn nicht kriegen. Er schaute nach vorn und ließ sich fallen.

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