Sexuell traumatisierte Menschen mit geistiger Behinderung

Forschung - Prävention - Hilfen
 
 
Kohlhammer (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 15. April 2015
  • |
  • 198 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-17-025848-8 (ISBN)
 
Sexualität behinderter Menschen war bis vor wenigen Jahrzehnten in den Einrichtungen der Behindertenhilfe kein oder besser: ein Tabuthema. Die Kehrseite dieser Verdrängung: Vor allem geistig behinderte Frauen sind zwei- bis dreimal häufiger Opfer sexueller Gewalt als der weibliche Bevölkerungsdurchschnitt; jede zweite geistig behinderte Frau berichtet über sexuellen Missbrauch in Kindheit und Jugend.
Der Band wird für dieses hochaktuelle Thema der Behindertenhilfe und -pädagogik weitgehend Neuland betreten. Präsentiert werden die aktuellen Forschungsergebnisse zum Thema des sexuellen Missbrauchs und der sexuellen Gewalt gegenüber Menschen mit Behinderungen. Der zweite Teil beleuchtet dann innovative Projekte der Prävention und Konzepte zur therapeutischen und heilpädagogischen Begleitung von geistig behinderten Opfern sexueller Gewalt.
  • Deutsch
  • Stuttgart
  • |
  • Deutschland
  • 1,42 MB
978-3-17-025848-8 (9783170258488)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Professor Dr. Ulrike Mattke lehrt an der Hochschule Hannover.
  • Deckblatt
  • Titelseite
  • Impressum
  • Inhalt
  • Vorwort
  • A Theorie und Forschung
  • 1 Sexualität bei Menschen mit Behinderung - immer noch ein Tabuthema?
  • 1.1 Sexualität von Menschen mit Behinderung als ein Tabu?
  • 1.2 Sexuelle Entwicklung bei Kindern und Jugendlichen mit Behinderung
  • 1.3 Sexuelle Selbstbestimmung in einer Wohneinrichtung
  • 1.4 Abschließende Überlegungen
  • Literatur
  • 2 Lebenssituation und Gewalterfahrungen von Frauen mit sogenannter geistiger Behinderung in Deutschland
  • 2.1 Einleitung
  • 2.2 Kindheitserfahrungen und aktuelle Lebenssituation kognitiv beeinträchtigter Frauen in Einrichtungen
  • 2.3 Gewaltbetroffenheit(en) und Gewaltkontexte
  • 2.4 Risikofaktoren für Gewalt
  • 2.5 Erforderliche Maßnahmen
  • Literatur
  • 3 Sexuelle Gewalt gegen Jungen und Männer mit einer so genannten geistigen Behinderung
  • 3.1 Einleitung
  • 3.2 Das Gefährdungsfeld
  • 3.3 Betroffenheit von sexueller Gewalt als Junge oder Mann mit Behinderung
  • 3.4 Folgen der sexuellen Gewalthandlungen für die Opfer
  • 3.5 Fazit
  • Literatur
  • 4 »Niemand glaubt mir.« Aspekte der Glaubhaftigkeit der Aussagen von Menschen mit geistiger Behinderung
  • 4.1 Einleitung
  • 4.2 Begutachtung der Glaubhaftigkeit der Aussagen geistig behinderter Menschen
  • 4.3 Kriterienorientierte Aussagenanalyse
  • 4.4 Gespräch
  • 4.5 Vermeidung suggestiver Beeinflussung
  • 4.6 Fazit
  • Literatur
  • 5 Folgen von sexueller Traumatisierung bei Frauen mit geistiger Behinderung
  • 5.1 Einleitung
  • 5.2 Gestaltung und Durchführung der Fragebogenerhebung
  • 5.3 Ergebnisse der Fragebogenerhebung
  • 5.4 Fazit
  • Literatur
  • B Prävention
  • 6 Prävention professionell planen und wirkungsvoll praktizieren
  • 6.1 Voraussetzung Fachwissen
  • 6.2 Priorität Schutz
  • 6.3 Vieldimensionalität statt Eindimensionalität
  • Literatur
  • 7 Sexuelle Gewalt als Herausforderung für Einrichtungen der Behindertenhilfe
  • 7.1 Einleitung
  • 7.2 Umgang mit der Thematik auf institutioneller Ebene - ein Konzept aus der Praxis
  • 7.3 Zusammenfassung
  • Literatur
  • 8 Zusammenarbeit hilft! Vernetzung als Weg der Prävention und Intervention bei sexualisierter Gewalt gegen Frauen mit Lernschwierigkeiten
  • 8.1 Prävalenz sexualisierter Gewalt gegen Menschen mit Lernschwierigkeiten
  • 8.2 Situation des Unterstützungssystems für gewaltbetroffene Frauen und Mädchen
  • 8.3 Situation der Behindertenhilfe: Behindernde Einrichtungsstrukturen und innere Barrieren auf Seiten der Mitarbeiter/innen und betroffenen Frauen
  • 8.4 Handlungsempfehlungen
  • 8.5 Ausblick
  • Literatur
  • 9 Sexualpädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen an der Förderschule für geistige Entwicklung als Prävention sexueller Gewalt
  • 9.1 Einleitung
  • 9.2 Thematischer Zugang
  • 9.3 Sexualpädagogische Arbeit als Primärprävention
  • 9.4 Ich-Identität und körperliches Selbstbestimmungsrecht
  • 9.5 Informationen über sexuelle Gewalt
  • 9.6 Sprache
  • 9.7 Abschließende Gedanken und Perspektiven
  • Literatur
  • 10 Schlafende Hunde wecken?!
  • 10.1 Sexualpädagogische Gruppenarbeit im Rahmen von WfbM
  • 10.2 Gruppenangebot im Rahmen einer WfbM
  • 10.3 Herstellung des Films »Und dann auch noch Liebe«
  • 10.4 Schluss
  • Literatur und Filme
  • C Hilfen
  • 11 Handlungsorientierungen in der pädagogisch-therapeutischen Begleitung sexuell traumatisierter Menschen mit geistiger Behinderung
  • 11.1 Folgen sexueller Gewalt für Menschen mit geistiger Behinderung
  • 11.2 Prinzip der Kombination individueller Hilfen und struktureller Maßnahmen
  • 11.3 Individuelle Handlungsorientierungen zur Überwindung der Folgen sexueller Traumatisierungen
  • 11.4 Traumabearbeitung
  • 11.5 Pädagogisch-therapeutische Handlungsorientierungen als Quintessenz der Heilpädagogik
  • Literatur
  • 12 Pädagogisch-therapeutische Begleitung sexuell traumatisierter Kinder mit geistiger Behinderung
  • 12.1 Einleitung
  • 12.2 Fallbeispiel
  • 12.3 Pädagogisch-therapeutische Begleitung
  • 12.4 Methoden und Materialen
  • 12.5 Grundsätzliches in der pädagogischen Begleitung
  • 12.6 Schlusswort
  • Literatur
  • 13 »Den Wolf der Freude füttern« Materialien und Methoden bei der Beratung von sexuell traumatisierten Frauen mit Lernschwierigkeiten
  • 13.1 Einleitung
  • 13.2 Der Frauennotruf Hannover
  • 13.3 Grundsätze der Beratung
  • 13.4 Exkurs: »Nicht Ihre Reaktionen sind >verrückt<, sondern was Ihnen passiert ist!«
  • 13.5 Bedeutung und Konsequenzen der Lebensrealitäten von Frauen mit Behinderungen für die Beratung
  • 13.6 Materialien, Methoden, Geschichten und Gleichnisse als Hilfsmittel in der traumatherapeutischen Beratung von Klientinnen mit Behinderungen
  • 13.7 Fazit
  • Literatur
  • Die AutorInnen

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