
Die Humanisierung der Organisation
Beschreibung
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Zu den Missverständnissen, die das Dasein in Organisationen unnötig schwer machen, gehört die Annahme, Kern und Kernproblem einer Organisation seien die Menschen, die in ihr arbeiten. Diese Unterstellung macht den Einzelnen zum Puffer, der genötigt wird, jedes Organisationsversagen aufzufangen - eine Aufgabe, an der man nur scheitern kann. Statt das Verhalten der Einzelnen heroisch zu glorifizieren oder therapeutisch zu problematisieren, interessieren uns die Verhältnisse, in denen sich dieses Verhalten abspielt.
Dieses Buch richtet den Blick deshalb auf die Funktionslogiken der Organisation. Statt die Menschen mit Coachings und Identifikationsappellen zu bearbeiten, um sie an die Bedürfnisse der Organisation anzupassen, wäre es hilfreich, die Organisationsstrukturen an die Bedürfnisse ihrer Mitglieder und der Arbeitsabläufe anzupassen.
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Inhalt
- Cover
- Titel
- Inhalt
- Einleitung. Menschen und Mitglieder
- Die Organisation, das unbekannte Wesen
- Erster Teil: Die Organisation und ihre Mitglieder
- Der ganze Mensch und andere Irrtümer. Warum Organisationsmitglieder etwas anderes als Menschen sind - und weshalb das nicht unmenschlich ist
- Warum sachlich, wenn es auch persönlich geht. Weshalb Organisationen Fehler lieber bei ihren Mitgliedern suchen als bei sich selbst
- Psychologisierung: Tut mir leid, es liegt an dir!
- Moralisierung: Du musst es nur wollen!
- Überdehnung formaler Pflichten: Sie schaffen das!
- Mein Verhalten, die Verhältnisse und ich. Wie Verhalten Erwartungen formt - und wie die Verhältnisse das Verhalten prägen
- Verhalten formt Erwartungen
- Aber die Verhältnisse bestimmen das Verhalten
- Anstrengende Charaktere und wie man sie unschädlich macht
- Das ging an deine Privatadresse. Wenn Freunde und Familienangehörige eine Organisation prägen, kann es kompliziert werden
- Grenzgröße 34 und die Kumpel-GmbH: Wenn Gruppen Organisationen bilden
- Es bleibt in der Familie
- Papa, ich kann das allein. Ich bin 60
- Harmonie wird überschätzt. Weshalb Spannungen in der Organisation unvermeidlich, sinnvoll und notwendig sind
- Funktionaler Einsatz von Spannung: Kollege Wadenbeißer
- Dysfunktionale Spannungen: Wer nicht weiterweiß, wird laut
- Spannungen nutzen
- Zweiter Teil: Die Mitglieder und ihre Organisation
- Das Wechselspiel von Formalität und Informalität. Wie die Organisation ihre Regeln durchsetzt - und weshalb Regeln nicht alles regeln
- Unfälle sind verboten: Wie in einer Gießerei Regelwerk und Alltagspraxis auseinanderklaffen
- Regeln, die nicht durchgesetzt werden (können), erodieren
- Gegen marode Anlagen und unzumutbare Arbeitsbedingungen hilft kein Handbuch
- Ich sehe was, was du nicht siehst: Die Blindheit der Formalität
- Nicht einhaltbare Regeln. Wie die Formalität zum Erpressungsinstrument, zum Selbstzweck oder zum Sargnagel der Organisation wird
- Regeln brauchen Ausnahmen: Gleiches Recht für alle gelingt nicht immer
- Überregulierung: Wenn die Prozess-Absicherung zur Blockade führt
- Kontroll-Rituale: Wenn Regeleinhaltung zum Selbstzweck wird
- Brauchbare Illegalität. Wieso jede Organisation Mitglieder braucht, die sich nicht immer an die Regeln halten
- Unleash the dragon: Wenn brauchbare Illegalität den Laden übernimmt
- Erst ignorieren, dann durchregieren - das funktioniert nicht
- Nichts geht mehr: Wenn die Blockade zum Dauerzustand wird
- Elementare Verhaltensweisen. Wie in der Gesellschaft geläufiges Verhalten in die Organisation schwappt
- Cliquenbildung mit gegrillter Pferdewurst: Persönlich bekannt werden
- Überstunden dank Streuselkuchen: Achtung erweisen
- Nach Feierabend: Hilfe leisten
- Streitet euch! Weshalb es anstrengend, aber notwendig ist, die Widersprüche der Arbeitsteilung auszubalancieren
- Der schielende Vorstand: Bearbeitung der Widersprüche in Gremien
- Harmonie-Fiktion: »One Company«
- Einer für alles: Zweckdominanz
- So wird's gemacht: Integration durch Programme
- Vertrau mir: Integration durch Personen
- Superman wohnt hier nicht mehr. Weshalb Führung überall und nicht nur in der Hierarchie stattfindet
- Führung als erfolgreiche Einflussnahme in kritischen Momenten
- Von der Meeting-Manege zum Entscheidungsautomaten
- Führung ohne Einflussmittel: Die Fallen der Selbstorganisation
- Interaktion: Lass uns drüber reden. Wieso sich nicht alles durch offene Gespräche lösen lässt - und vieles dadurch erst recht kompliziert wird
- Holocracy: Unfälle im Kreisverkehr
- Die Kosten der ungeregelten Interaktion
- Das Theater der Organisation (und die Organisation des Theaters). Wieso Büros, Werkhallen und Konferenzräume Bühnen sind (und Bühnen Organisationen)
- Was nicht passt, wird passend gemacht: Gewindebohrer
- Method Acting: Wer bin ich?
- Fassadenarbeiten. Wieso die Schauseite glänzen muss - und was dabei schiefgehen kann
- Managementmoden als Schauseite
- Schauseitenpflege als Managementmode
- Fehlerkultur als Show: Fuckup Nights
- Besuch in Kafkas Schloss. Weshalb manche Desaster-Organisationen nicht zu ändern sind - und man sie nur resigniert ertragen oder verlassen kann
- (Kein) Ende
- Die Humanisierung der Organisation. Wie man dem Menschen gerecht wird, indem man den Großteil seines Wesens ignoriert
- Literatur
- Making Of
- Impressum
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