Dörfer nach der Gebietsreform

Die Auswirkungen der kommunalen Neuordnung auf kleine Gemeinden in Bayern (1978-2008)
 
 
Pustet, F (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 16. März 2020
  • |
  • 328 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7917-7282-0 (ISBN)
 
Stärkung der Selbstverwaltung oder Verlust an Teilhabe und Demokratie: So unterschiedlich wurden die Ergebnisse der Gebietsreform bilanziert, die zwischen 1969 und 1978 die kommunale Landkarte Bayerns veränderte. Über 5000 Gemeinden verloren ihre Eigenständigkeit, wurden eingemeindet. Für die Reformer unter Innenminister Bruno Merk war diese Neuregelung der Motor der Modernisierung, in den folgenden Jahren kümmerten sich die Lokalpolitiker aber vor allem um die Zentralorte der neuen Großgemeinden, während die eingemeindeten Ortschaften an Mitsprache und Infrastruktur verloren. Diese Studie untersucht die Auswirkungen der Gebietsreform auf die konkrete Kommunalpolitik in kleinen Gemeinden Bayerns und zieht einen Vergleich zwischen eingemeindeten und selbstständig gebliebenen Dörfern.
  • Deutsch
  • Regensburg
  • |
  • Deutschland
  • 5,83 MB
978-3-7917-7282-0 (9783791772820)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Julia Mattern, geb. 1984, studierte Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie arbeitete als Wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Bayerischen Landesverein für Heimatpflege.
  • Cover
  • Titel
  • Impressum
  • Inhalt
  • Dank
  • 1. Thema
  • 1.1. Entwicklung der kommunalen Selbstverwaltung in Bayern 1808 bis 2008
  • 1.2. Begriffsüberlegungen zu "Ländlicher Raum", "Dorf " und "Gemeinde"
  • 1.3. Gebietsreform in Bayern 1969 bis 1978
  • 1.4. Widerstand gegen die Gebietsreform
  • 1.5. Forschungsüberblick
  • 2. Methodisches Vorgehen
  • 2.1. Quellenlage
  • 3. Kleine Gemeinden in Bayern vor und nach der Gebietsreform
  • 4. Die Untersuchungsräume Ebersberg, Eichstätt und Rhön-Grabfeld
  • 4.1. Tiefgreifende Veränderungen: Ländliche Gemeinden vor der Gebietsreform
  • 4.2. "Der Stimme der Vernunft gefolgt"? Gebietsreformen in Gemeinden und Kreisen
  • 4.3. Beschleunigter Wandel: Ländliche Räume nach der Gebietsreform
  • 5. Wahlverhalten und kommunale Finanzen in eingemeindeten und selbständigen Gemeinden
  • 5.1. Vom kommunalpolitischen Engagement zur Repräsentation? Kandidatenaufstellung, Wahlverhalten und Ergebnisse der Kommunalwahlen 1966/1972 bis 2008
  • 5.2. Effizienter Wirtschaften in größeren Einheiten? Kommunale Finanzen und Pro-Kopf-Verschuldung kleiner und großer Gemeinden
  • 6. Bevölkerungsentwicklung und Baupolitik nach der Gebietsreform
  • 6.1. Bemühung um Attraktivität für alle Gemeindeteile? Ausweisung von Bau- und Gewerbegebieten
  • 6.2. Kongruente Bevölkerungsentwicklung? Einwohnerzahlen von 1970 bis 2008
  • 6.3. Gradmesser der Beliebtheit: Bodenrichtwerte in den einzelnen Dörfern
  • 6.4. Ausrichtung auf die alten und neuen Zentren der Gemeinden: Die Standorte wichtiger öffentlicher Bauten
  • 6.5. Umnutzung vergangener Institutionen des Dorfes: Bürgerschaftliches Engagement für ehemalige Schulen und Rathäuser
  • 7. Gemeindliche Infrastruktur vor und nach 1978
  • 7.1. Auf- und Ausbau kommunaler Infrastruktur: Die Leistungen ländlicher Gemeinden vor der Gebietsreform
  • 7.2. Dokumentation des Erreichten und Druckmittel: Eingemeindungsverträge und zweckgebundene Zuwendungen während der Reformphase
  • 7.3. Fortführung und Modernisierung: Ausbau der Wasserver- und Abwasserentsorgung sowie der Verkehrsanbindung nach 1978
  • 7.4. Bemühungen außerhalb der eigenen Zuständigkeit: Unterstützung der Gemeinden für den Erhalt oder Aufbau von Poststellen, Arztpraxen und Volkshochschulen
  • 8. Kommunale Identität und Kulturpolitik im Wechselspiel zwischen Gemeinden und Bürgern
  • 8.1. Namen und Identität: Alte Dorfnamen, Straßenbenennungen und neue Adressen nach der Gebietsreform
  • 8.2. Gemeindliche Identitätsmuster: Verwendung kommunaler Wappen, Ortschroniken und Ehrungen als politisches Mittel
  • 8.3. Gewollter Gemeinschaftsgeist: Kommunale Feste und Vereinsförderung
  • Schlussbemerkungen
  • Anhang
  • Karten
  • Tabellen
  • Verzeichnis der Tabellen und Graphiken
  • Abkürzungsverzeichnis
  • Quellen- und Literaturverzeichnis

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