Resilienz: Modelle, Fakten & Neurobiologie

Das ganz normale Wunder entschlüsselt
 
 
Junfermann Verlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 27. Juli 2016
  • |
  • 336 Seiten
 
E-Book | PDF ohne DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-95571-530-4 (ISBN)
 
Nicht nur in Studien zeigt sich immer wieder: Es gibt erstaunlich viele Menschen, denen es gelingt, schwere Schicksalsschläge zu bewältigen oder trotz widriger Umstände glücklich und erfolgreich zu leben. Sie sind resilient.
Ann S. Masten, eine Pionierin auf dem Gebiet der Resilienzforschung, bezeichnet Resilienz als "ganz normales Wunder", das sich in alltäglichen Prozessen entwickelt. In ihrem Buch fasst sie das verfügbare Wissen über Resilienz zusammen, beschreibt die wichtigsten Modelle und erläutert, was in Forschung und Praxis getan werden kann, um Resilienz zu fördern.
"Niemand versteht so viel von Resilienz wie Ann Masten. Und niemand anders schreibt darüber so klug, tiefgründig und klar." - Alicia F. Lieberman
  • Deutsch
  • Paderborn
  • |
  • Deutschland
  • 17,86 MB
978-3-95571-530-4 (9783955715304)
3955715302 (3955715302)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Ann S. Masten, PhD, Professorin an der University of Minnesota. Die Schwerpunkte ihrer Arbeit sind kindliche Entwicklung und Resilienz.
  • Cover
  • Inhalt
  • Vorwort
  • Danksagung
  • Teil I: Einführung und Überblick
  • 1. Einleitung
  • 1.1 Vier Wellen der Resilienzforschung
  • 1.2 Was versteht die Entwicklungswissenschaft unter Resilienz?
  • 1.3 Zweierlei Kriterien zur Beurteilung von Resilienz
  • 1.3.1 Die Beurteilung der Gefahren für die Entwicklung und Adaptation von Kindern
  • 1.3.2 Die Beurteilung der Lebensqualität anhand von Entwicklungsaufgaben, Kompetenz und Kaskaden
  • 1.4 Was bewirkt den Unterschied?
  • 1.5 Zum Aufbau des Buches
  • 2. Resilienzmodelle
  • 2.1 Personenfokussierte Resilienzmodelle
  • 2.1.1 Der Einzelfall
  • 2.1.2 Die Nachteile von Einzelfallstudien
  • 2.1.3 Aggregierte Fälle
  • 2.1.4 Modernisierte Klassik: Resiliente Entwicklungsverläufe
  • 2.2 Variablenfokussierte Resilienzmodelle
  • 2.2.1 Risiko- und Asset-Gradienten
  • 2.2.2 Resilienzmodelle, die Risiko, Asset, Mediator, Moderator und Ergebnis verknüpfen
  • 2.3 Das Beste aus beiden Welten: Personen und Variablen
  • Teil II: Untersuchungen zur individuellen Resilienz
  • 3. Resilienz bei einer Stichprobe aus der Normalpopulation: Die "Project Competence Longitudinal Study"
  • 3.1 Der Begriffsapparat
  • 3.2 Das Design im Überblick
  • 3.2.1 Teilnehmer
  • 3.2.2 Methoden und methodologische Beiträge
  • 3.2.3 Kompetenz bei altersspezifisch vorrangigen Entwicklungsaufgaben
  • 3.2.4 Risiken und Widrigkeiten
  • 3.2.5 Promotive und protektive Faktoren
  • 3.2.6 Kompetenz- und Resilienzmodelle
  • 3.3 Ergebnisse der PCLS
  • 3.3.1 Kompetenz
  • 3.3.2 Resilienz
  • 3.3.3 Frühreife und Spätzünder
  • 3.3.4 Entwicklungskaskaden
  • 3.3.5 Persönlichkeit
  • 3.4 Mentoring
  • 4. Die Überwindung von Nachteilen und Wirtschaftskrisen: Wohnungslose Kinder
  • 4.1 Wohnungslose Familien
  • 4.1.1 Wohnungslose Kinder auf einem Risikokontinuum: erste Erkenntnisse
  • 4.1.2 Längsschnittdaten zur großen Leistungsdifferenz: Beweise für Resilienz in der Schule
  • 4.2 Auf der Suche nach Zielen für Veränderungen: Schadensprävention und Resilienzförderung
  • 4.2.1 Zu den Exekutivfunktionen (EF) gehörende Fähigkeiten
  • 4.2.2 Eltern-Kind-Beziehungen und elterliche Fürsorge
  • 4.3 Stress
  • 4.4 Konsequenzen der Befunde zu Risiko und Resilienz bei wohnungslosen Kindern in den USA
  • 5. Massentrauma und extreme Widrigkeiten: Resilienz bei Kriegen, Terroranschlägen und Katastrophen
  • 5.1 Dosiseffekte: Kumulatives Risiko im Kontext von Massentraumata
  • 5.1.1 Medienexposition
  • 5.1.2 Determinanten für die Dosis
  • 5.1.3 Expositionsprozesse
  • 5.2 Individuell unterschiedliche Reaktionen
  • 5.2.1 Geschlechtsspezifische Unterschiede
  • 5.2.2 Das entwicklungspsychologische Timing
  • 5.2.3 Unterschiedliche Eigenschaften der Kinder
  • 5.2.4 Die Eigenschaften der Familie
  • 5.2.5 Das soziale und kulturelle Umfeld
  • 5.3 Intervention
  • Teil III: Adaptive Systeme in der Resilienz
  • 6. Die "Shortlist" der protektiven Systeme
  • 6.1 Was bedeutet die "Shortlist"?
  • 6.2 Bindung und enge Beziehungen
  • 6.3 Intelligenz, Einfallsreichtum und Problemlösungsfähigkeiten
  • 6.4 Selbstregulation und Selbstbeherrschung
  • 6.5 Bewältigungsmotivation, Selbstwirksamkeit und damit verbundene Belohnungssysteme
  • 6.6 Vertrauen, Hoffnung und der Glaube an den Sinn des Lebens
  • 6.7 Temperament und Persönlichkeit
  • 6.8 Resilienz ist kein Persönlichkeitsmerkmal
  • 6.9 Humor
  • 6.10 Innerpersönliche adaptive Subsysteme
  • 6.11 Das Individuum im Kontext: resilienzfördernde Mikro- und Makrosysteme
  • 6.12 Misslungene adaptive Systeme: eine Warnung
  • 7. Die Neurobiologie der Resilienz
  • 7.1 Frühe biologische Modelle protektiver Effekte
  • 7.2 Die neurobiologischen Prozesse adaptiver Systeme
  • 7.2.1 Die Neurobiologie der Bindung
  • 7.2.2 Die Neurobiologie des adaptiven Denkens und Problemlösens
  • 7.2.3 EF und Selbstregulation
  • 7.2.4 Stressregulation
  • 7.2.5 Aktives Coping und Stressregulation
  • 7.2.6 Belohnungssysteme
  • 7.3 Biologische Sensibilität für den Kontext und differenzielle Empfindlichkeit
  • 7.4 Genetische und epigenetische Forschung
  • 8. Resilienz im Kontext Familie
  • 8.1 Risiken innerhalb der Familie
  • 8.1.1 Genetische und epigenetische Vulnerabilität
  • 8.1.2 Wenn Widrigkeiten zur Erosion der Familienfunktion führen: übertragene Risiken
  • 8.1.3 Wenn die Familie Stress auslöst: zwischenelterliche Konflikte und Scheidung
  • 8.1.4 Wenn die Familie versagt: Misshandlung und Vernachlässigung
  • 8.1.5 Kinderschutz: Sind Pflegeunterbringung und Adoption eine Lösung oder eine zusätzliche Bedrohung?
  • 8.2 Kompetenz und Resilienz des Systems Familie
  • 8.2.1 Rollen und Aufgaben im Alltag der Familie
  • 8.2.2 Ko-Regulation und die Entwicklung von Resilienz
  • 8.2.3 Sensible und autoritative Erziehung
  • 8.2.4 Familienresilienz
  • 8.3 Resilienzförderung durch die Familie
  • 8.3.1 Verhütung und Entschärfung widriger Situationen
  • 8.3.2 Die Folgen von Widrigkeiten abpuffern
  • 8.3.3 Die Erziehung kompetenter und adaptiver Kinder
  • 8.3.4 Interventionen zur Unterstützung der Familienfunktion für die Resilienz von Eltern und Kindern
  • 8.4 Wie Gemeinde, Kultur und Gesellschaft Familien unterstützen und nähren
  • 9. Resilienz im Kontext Schule
  • 9.1 Risiken im Kontext Schule
  • 9.2 Effektive Schulen
  • 9.3 Schulische Entwicklungsaufgaben
  • 9.4 Resilienzfördernde Schulen
  • 9.4.1 Die Entwicklung des menschlichen Kapitals
  • 9.4.2 Ernährung und Gesundheit
  • 9.4.3 Beziehungen zu kompetenten und einfühlsamen Erwachsenen
  • 9.4.4 Motivation und Selbstwirksamkeit
  • 9.4.5 Freizeitaktivitäten
  • 9.5 Interventionen zur Resilienzförderung an Schulen
  • 9.5.1 Stärkenbasierte Beratung an Schulen
  • 9.5.2 Aktivitäten nach Schulschluss
  • 9.5.3 Präventionsprogramme
  • 9.5.4 Präventionsprogramme an der Vorschule
  • 9.5.5 Resilienzförderung bei Lehrern
  • 9.5.6 Katastrophen- und Notfallplanung
  • 10. Resilienz im Kontext Kultur
  • 10.1 Kulturübergreifende Resilienz
  • 10.2 Kultur, Religion und Spiritualität als Risiken
  • 10.3 Die Entwicklungsaufgaben im kulturellen Kontext
  • 10.4 Das Migrantenparadox
  • 10.5 Kultur und Entwicklung
  • 10.6 Resilienzförderung durch Kultur, Religion und Spiritualität
  • 10.6.1 Kulturelle Richtlinien für Eltern, Verhalten und moralische Werte
  • 10.6.2 Bindungsbeziehungen
  • 10.6.3 Positive Vorbilder und Bindungen zu prosozialen Mentoren und Gleichaltrigen
  • 10.6.4 Selbstregulationsunterricht und -übung
  • 10.6.5 Sinn vermittelnde Glaubenssysteme
  • 10.6.6 Gelegenheiten, um sich auszuprobieren
  • 10.6.7 Soziale Unterstützung für Einzelne und Familien
  • 10.6.8 Kulturelle Identität
  • 10.6.9 Kulturelle Praktiken, Rituale und Traditionen
  • 10.6.10 Vorsicht: Die Gefahren von Religion und ethnischer Identität
  • 10.7 Wie Schulen, Gemeinden und Länder Resilienz durch kulturelle Strategien fördern können
  • Teil IV: Es geht voran - zukünftige Maßnahmen und Forschungsprojekte
  • 11. Resilienz als Handlungsrahmen
  • 11.1 Mission: Positive Ziele formulieren
  • 11.2 Modelle: Positive Faktoren, Effekte und Vorgehensweisen
  • 11.3 Maßnahmen: Positives und Problematisches gleichzeitig im Blick
  • 11.4 Methoden: Prävention, Promotion und Protektion
  • 11.4.1 Strategie 1: Risiken und Widrigkeiten vorbeugen oder mindern
  • 11.4.2 Strategie 2: Ressourcen und Assets aufstocken
  • 11.4.3 Strategie 3: Adaptive Systeme wiederherstellen, mobilisieren und nutzen
  • 11.5 Multidisziplinäre Ansätze
  • 11.6 Strategische Zeitfenster: Wann ist die Gelegenheit günstig?
  • 11.7 Interventionen als Test der Resilienztheorie: Der Weg zur translationalen Synergie
  • 12. Schlussfolgerungen und Ausblick
  • 12.1 Erkenntnisse aus der Erforschung der Resilienz junger Menschen
  • 12.1.1 Resilienz ist weitverbreitet
  • 12.1.2 Resilienz beruht auf einer Vielzahl normaler adaptiver Systeme
  • 12.1.3 Adaptive Systeme sind angreifbar
  • 12.1.4 Viele Wege führen zur Resilienz
  • 12.1.5 Resilienzbasierte Handlungsrahmen mindern und verhindern Risiken
  • 12.1.6 Das Timing ist wichtig
  • 12.1.7 Resilienz kann man fördern
  • 12.1.8 Kein Kind ist unverwundbar
  • 12.2 Implikationen für Praxis und Politik
  • 12.2.1 Resilienzbasierte Handlungsrahmen
  • 12.2.2 Kompetenzkaskaden
  • 12.2.3 Strategische Zielsetzung und Zeitplanung
  • 12.2.4 Prioritäten: Adaptive Systeme unterstützen, schützen und wiederherstellen
  • 12.3 Vorsicht: Andauernde Kontroversen und Diskussionen in der Resilienzwissenschaft
  • 12.3.1 Definitionsprobleme: Was ist Resilienz?
  • 12.3.2 Messtechnische Probleme: Wer bestimmt die Kriterien?
  • 12.3.3 Das Problem mit der rosaroten Brille: Ist Resilienz mehr als ein positives Reframing von Risiko und Vulnerabilität?
  • 12.3.4 Das Problem mit dem Persönlichkeitsmerkmal: Sind resiliente Menschen aus dem richtigen Holz geschnitzt?
  • 12.3.5 Das Problem mit den Kosten: Fordert Resilienz einen Tribut?
  • 12.4 Neue Horizonte
  • Anhang
  • Glossar
  • Abkürzungen
  • Weiterführende deutschsprachige Literatur
  • Literatur
  • Index
  • Über die Autorin

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