"Ich werde Dein Schutzengel sein!"

Eine wahre Geschichte
 
 
ratio-books (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 10. Juli 2019
  • |
  • 179 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-96136-040-6 (ISBN)
 
Hoffnung und Trost für alle Menschen, die sich mit dem Verlust eines geliebten Menschen abfinden müssen.
Das Buch "Ich werde Dein Schutzengel sein!" enthält medial übermittelte Botschaften aus der Dimension, die in den Religionen Jenseits oder Himmel genannt wird.
Die Autorin erzählt die wahre Geschichte einer Freundschaft, die mit dem Tod beendet zu sein scheint.
Durch Zufall begegnet sie einer Frau, die ihr Nachrichten ihrer verstorbenen Freundin vermittelt, deren Zuverlässigkeit sie an der ihr zugänglichen Realität überprüfen und für richtig erkennen kann. Sie geht dieser Spur weiter nach und erfährt, wie die Welt aussieht, in der ihre Freundin nun lebt. Ihr wird medial übermittelt, welchen Tätigkeiten man in der Geistigen Welt nachgeht, wie man dort weiter lernt und sich entwickelt.
Die Freundin bittet die Autorin schließlich, das Erfahrene in Form eines Buches an andere Menschen weiterzugeben, weil es viel Weisheit enthielte.
Sie verspricht: "Du musst zwar die Arbeit machen, aber ich gebe dir die Energie dafür!"
  • Deutsch
  • Lohmar
  • |
  • Deutschland
  • 1,19 MB
978-3-96136-040-6 (9783961360406)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Die Autorin Uta Marx, Jahrgang 1952, studierte Theologie, Germanistik, Sport und Biologie. Sie arbeitete mehrere Jahrzehnte als Lehrerin am Berufskolleg.
Heute ist sie Autorin, Reiki-Großmeisterin und Fitness-Trainerin.
Ihre Erfahrungen mit der Geistigen Welt, die sie in den letzten 25 Jahren gesammelt hat und in diesem Buch an die Leser/Innen weitergibt, können vielen Menschen helfen zu erkennen, dass wir alle unendlich wertvolle Wesen sind.
Der Tod ist nach ihrer Meinung nur ein Übergang in eine Welt voller grenzenloser Liebe und Freiheit.
Teil 1
1. Unangenehmes Ende einer Reise
2. Erfreuliche Begegnung
3. Beglückende Unternehmungen
4. Verzweifelter Kampf
5. Unerschütterliche Hoffnung
6. Umsorgende Palliativ-Station
7. Sanfter Übergang

Teil 2
8. Unerwartete Botschaften
9. Heilende Hände
10. Universelle Energie
11. Untrügliche Beweise
12. Ermutigende Bestätigung
13. Energetische Unterstützung
14. Jenseitige Tätigkeiten
15. Liebevolle Hilfe
16. Inspiriertes Buch
Beweise für und Hinweise auf ein Leben
nach dem Tod

Kapitel 5


Unerschütterliche Hoffnung


Der Krebs hatte sich inzwischen in Gertis Körper weit ausgebreitet. Vom Knie waren die Krebszellen zur Lunge gewandert und von hier aus in den Rücken. Die Schulmedizin hatte sie bereits aufgegeben. Die Ärzte waren mit ihren Methoden am Ende.

Aber wir wollten nicht einfach die Segel streichen. Ich suchte im Internet nach einer Alternative zur Schulmedizin und stieß dabei auf eine Klinik in Bad Aibling, die mit einer Wärmetherapie den Krebs behandelte. Es klang sehr einleuchtend: Der Tumor sollte erhitzt werden und da Krebszellen die einmal aufgenommene Wärme nicht wieder ableiten können, wie normale Zellen, sollten sie an Überhitzung zugrunde gehen.

Ich erzählte Gerti davon. Sofort schöpfte sie neue Hoffnung. Also rief ich in der Klinik an und regelte alles mit der Krankenkasse, die bereit war, einen Teil der Kosten zu übernehmen. Es dauerte nicht lange und wir konnte die Reise nach Süddeutschland antreten.

Dieses Krankenhaus, in das Gerti aufgenommen wurde, war wie ein stilvolles, mit wertvollen alten Möbeln eingerichtetes Privathaus. Wenn wir diese Krankheit nicht im Gepäck gehabt hätten, dann hätte man meinen können, der Aufenthalt dort wäre ein Urlaub. Ein herrlicher Garten umgab die Klinik, an den sich ein weitläufiger Kurpark anschloss, den man durch ein kleines Türchen betrat. Das Problem war nur, dass Gerti nicht mehr weit laufen konnte, weil der Tumor in der Lunge nicht nur die Atmung behinderte, sondern auch aufs Herz drückte.

Die Ärzte und Krankenschwestern waren sehr freundlich und zuvorkommend. Sie stellten einen Behandlungsplan zusammen, der eine Mischung aus Sauerstoff-, Fieber- und Wärmetherapie war. Jeden Tag musste Gerti an einem Gerät Sauerstoff einatmen, was ihr sehr gut tat. Aber dann kam die erste Fiebertherapie. Der kranke Körper wurde in einen Fieberzustand versetzt, damit sich die Tumorzellen erhitzen und anschließend absterben sollten. Vielen Patienten hatte die Therapie schon geholfen, aber in Gertis Fall war diese Behandlung nur schrecklich. Sie bekam von dem Fieber starke Herzrhythmusstörungen, die lebensbedrohlich waren. Diese Therapie musste also ganz schnell wieder abgesetzt werden.

Das bedeutete, dass die Ärzte den Tumor, der die Lunge durchzog, aufs Herz drückte und durch den Rücken gewachsen war, nicht mit ihrer Therapie erreichen konnten.

Da blieb nur noch der Mutter-Tumor im Knie, den sie mit der Wärmetherapie zu behandeln versuchten. Gerti ging tapfer zu den Terminen, um ihr Knie verschmoren zu lassen. Andere Patienten haben diese Tortur abgebrochen, weil sie ihnen zu schmerzhaft war. Gerti hat nicht aufgegeben und alle Schmerzen dieser Behandlung auf sich genommen. Das Schlimmste für sie war der Geruch des abgestorbenen Gewebes. Sie hat sich geschämt, dass ihr Knie so schrecklich stank. Wenn wir den Verband wechselten, fragte sie mich danach, aber ich habe das seltsamerweise fast gar nicht gerochen. Manchmal hat so ein lästiger Heuschnupfen auch etwas Gutes. Wir haben gehofft, dass der Krebs sich nicht weiter ausbreiten kann, wenn der Muttertumor im Knie, von dem aus diese schreckliche Krankheit ihren Siegeszug über den Körper angetreten hatte, beseitigt würde.

Unter den Patienten in der Klinik erzählte man viele Geschichten von Menschen, die den Krebs besiegt hatten. Wir nahmen sie begierig auf, egal wie seltsam sie klangen. Eine Patientin erzählte von einem Mann aus ihrem Dorf, dem die Ärzte nicht mehr helfen konnten, weil sein ganzer Körper voller Krebs war. Er hätte dann einfach nur Petroleum getrunken und wäre in kurzer Zeit angeblich geheilt worden. Andere erzählten von Körner-Diäten, die den Krebs im Körper ausgetrocknet und zur Heilung geführt hätten.

Es gab in der Klinik auch so genannte Wunderheilungen nach der Wärmetherapie. Ich erinnere mich an eine nette junge Frau, die wie das blühende Leben aussah und auf allen Veranstaltungen als Vorzeigepatientin vorgeführt wurde, weil die Wärmetherapie sie angeblich vom Brustkrebs geheilt hatte. Wir haben noch erlebt, wie sie einen Rückfall bekam und dann in kurzer Zeit verstarb. Trotzdem hielten wir uns auch an jedem Strohhalm fest, der uns gereicht wurde. Eine Frau erzählte von einem Heilpraktiker in Bochum, der ein Heilmittel gegen Krebs vom Himalaya beschaffte, dem große Heilkraft nachgesagt wurde. Wir fuhren natürlich sofort zu ihm, auch wenn es für Gerti eine große Anstrengung bedeutete. Sie war schon sehr geschwächt, denn seit einiger Zeit konnte sie nicht mehr gut essen.

Wir haben uns eine Menge von diesem sehr teuren Wundermittel mitgenommen. Das Medikament sah aus wie Petroleum oder wie Wagenschmiere, war dickflüssig, sah also nicht gerade appetitanregend aus. Das war Gerti egal, sie wollte das Medikament nehmen und hat einfach Weißbrotscheiben in kleine Würfel geschnitten, sie mit der Schmiere beträufelt und die Häppchen gegessen.

Und das Wunder geschah! Vor der Einnahme dieses Medikamentes konnten wir den Kurpark nur noch gerade erreichen und mussten dann umkehren, weil Gerti nicht mehr weiter gehen konnte. Nach der Einnahme dieses Medikaments war sie wieder voller Kraft und Unternehmungslust. Wir liefen stundenlang durch den Park, erfreuten uns an den Tieren, die dort herumliefen und genossen die Sonne. Gertis ältester Sohn kam mit seinem Hund zu Besuch und wir gingen mit ihm an einem großen Teich entlang, an dem sein Hund die Enten ins Wasser jagte.

Wir schöpften neue Hoffnung, denn Gerti konnte wieder essen und schlucken. Alles schien gut zu werden. Das ging mehrere Wochen so. Wir waren fast euphorisch, aber dann kam der Tag, an dem Gerti, als ich sie - wie jedes Wochenende - besuchte, mir mitteilte, dass sie das Medikament nicht mehr schlucken könnte. Fast hat sie sich dafür entschuldigt, dabei konnte sie doch nichts dafür. Ich wusste, dass sie alles getan hätte um zu überleben, wenn es ihr irgendwie möglich gewesen wäre.

Aber nun hatte sie wieder diese quälenden Schluckbeschwerden, die sie vor der Einnahme des Medikaments vom Himalaya auch schon fast zur Verzweiflung gebracht hatten.

Allein ihr Frühstück zog sich über zwei Stunden hin. Sie ging als eine der ersten in den Frühstücksraum und saß immer noch dort, wenn schon alle gegangen waren. Nur eine sehr liebevolle Patientin der Klinik blieb Morgen für Morgen bei ihr sitzen und hat sich mit ihr unterhalten, bis Gerti endlich fertig war.

Es war für mich eine große Beruhigung, dass die freundliche Patientin ihr jeden Morgen Gesellschaft leistete, denn ich konnte ja nur am Wochenende bei ihr sein.

Wir haben aber jeden Tag miteinander telefoniert, denn ich wollte immer wissen, wie es ihr ging. An einem Morgen hatte ich schon angerufen, bevor ich in die Schule zur Arbeit fuhr. An diesem Tag ging es ihr sehr schlecht, weil die Ärzte in der Klinik sämtliche Schmerzmittel abgesetzt hatten, um die Therapie auf alternative Präparate umzustellen. So verzweifelt hatte ich sie noch nie erlebt. Am Telefon konnte sie vor Schmerzen kaum sprechen.

Während ich die Schülerinnen und Schüler unterrichtete, konnte ich an nichts anderes denken als an Gertis vom Schmerz gedämpfte Stimme. Ich hatte Angst, dass sie sterben könnte, ohne dass ich bei ihr wäre. Als endlich die sechste Schulstunde vorbei war, fuhr ich nicht nach Hause, sondern sofort auf die Autobahn. In ungefähr sechs Stunden war ich in der Klinik und stand an ihrem Bett.

Sie hat sich so gefreut, als ich ganz unerwartet vor ihr stand. Es ging ihr zum Glück schon wieder etwas besser und wir haben ein paar schöne Stunden miteinander verlebt. Ich war beruhigt, dass es ihr nicht so schlecht ging, wie ich befürchtet hatte und fuhr gegen Abend nach Hause zurück.

Auf dem Heimweg habe ich dann das erste Mal in meinem Leben Bekanntschaft mit dem Phänomen Sekundenschlaf gemacht. Zum Glück fuhr ich auf gerader Strecke, sodass nichts passiert ist, aber ich war doch geschockt, als ich in gefährlicher Nähe zur Leitplanke aufwachte. An der nächsten Raststätte hielt ich an, schlief ein paar Minuten auf dem Rücksitz und fuhr dann mit lauter Musik im Radio weiter.

Das habe ich Gerti natürlich nicht erzählt, weil es sie nur beunruhigt hätte. Sie meinte ohnehin öfter, dass es für mich zu anstrengend sei, sie jedes Wochenende zu besuchen. Das war es aber für mich überhaupt nicht, sondern es wäre vielmehr eine Qual für mich gewesen, nicht wenigstens einmal in der Woche bei ihr zu sein und zu sehen wie es ihr ging und ihr beizustehen.

Wenn sie mich erblickte, strahlte sie immer. Falls es ihr Gesundheitszustand zuließ, unternahmen wir kleine Ausflüge mit dem Auto in die Umgebung.

Zum Glück hatte ich dann während ihres Aufenthalts in Bad Aibling Schulferien, brauchte also nicht zu arbeiten und konnte längere Zeit bei Gerti in der Klinik sein. Eine Mitpatientin von ihr hatte uns einen Tipp für eine günstige Unterkunft gegeben,...

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