Postimperiales Asien

Die Zukunft Indiens und Chinas in der anglophonen Weltöffentlichkeit 1919-1939
 
 
De Gruyter Oldenbourg (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 19. Dezember 2016
  • |
  • XI, 491 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-11-046438-2 (ISBN)
 
Nach dem Ersten Weltkrieg suchen Indien und China ihren Platz in der Welt. Die Ideale und Strukturen internationaler Kooperation und Organisation, von denen diese Jahre weltpolitisch stark geprägt sind, bieten den Rahmen für verschiedene und zum Teil konkurrierende Entwürfe eines postimperialen Asien. In grenzübergreifenden Kommunikationskanälen politischer, gesellschaftlicher, wissenschaftlicher und journalistischer Natur bildet sich eine anglophone Weltöffentlichkeit heraus, in der die Zukunft Indiens und Chinas als unabhängige Nationalstaaten auf Augenhöhe mit den westlichen Mächten verhandelt wird. Diese transnational angelegte Ideengeschichte untersucht die politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Modernisierungs- und Weltordnungskonzepte, die in dieser Zeit des Wandels für Indien und China formuliert wurden.
weitere Ausgaben werden ermittelt
Silke Martini, Universität Konstanz
  • Intro
  • Danksagung
  • Inhalt
  • I Einleitung
  • 1 Der "Aufstieg Asiens": Eine transnationale Ideengeschichte
  • 1.1 "The Changing East": Ein Krieg und ein Perspektivwechsel
  • 1.2 Text und Kontext: Zukunftsentwürfe als intellektuelle Geschichte
  • 1.3 China und Indien in Zeit und Raum: Aufbau der Untersuchung
  • 1.4 Ideen über Räume/Raum der Ideen: Eine transnationale Ideengeschichte der Transnationalität
  • 1.5 Kultureller Relativismus als Forschungsprogramm und Forschungsobjekt
  • 2 Asien in der Weltöffentlichkeit: Akteure und Strukturen im Aufstiegsdiskurs
  • 2.1 Der Erste Weltkrieg und die Genese eines neuen Asienbildes
  • 2.2 Amerikanische und britische Autoren der Idee: Missionare, Journalisten, Politiker
  • 2.3 Asien und das Expertentum: Universitäten, Forschungsinstitute, Think Tanks
  • 2.4 Schreiben zwischen Realität und Utopie, zwischen Ost und West
  • 2.5 Die andere Sicht: Indische und chinesische Autoren im transnationalen Diskurs
  • 2.6 Transnationale Öffentlichkeiten
  • 2.7 Fazit
  • II Modernisierungsideen
  • 3 Projekt Nationenbildung: Modernisierung im Namen der Nation
  • 3.1 Einheit: Das "Erwachen" zweier Nationen
  • 3.2 Freiheit: Wege in eine selbstbestimmte Zukunft
  • 3.3 Stärke: Zwischen Demokratie und Autoritarismus
  • 3.4 Fazit
  • 4 Entwicklung zwischen Kapitalismus, Sozialismus und staatlicher Planung
  • 4.1 Alle Hebel in Bewegung setzen: Wachstum durch Industrialisierung
  • 4.2 Die Kontrolle behalten: Nationalisierung der Wirtschaft und staatliche Planung
  • 4.3 Die vielen Gesichter des Sozialismus: Für eine soziale Ökonomie
  • 4.4 Fazit
  • 5 Der Mensch in der Moderne: Kultur und Gesellschaft im Wandel
  • 5.1 Neue Fragen, neue Antworten: Intellektuelle und moralische Erneuerung
  • 5.2 Allheilmittel Bildung
  • 5.3 Neue Ziele, neue Rollen: Gesellschaftliche Erneuerung
  • 5.4 Fazit
  • III Weltordnungskonzepte
  • 6 Asien in der Weltpolitik: Auf der Suche nach einer neuen internationalen Ordnung
  • 6.1 Kernfrage Gleichheit: Indien und China als souveräne Mächte
  • 6.2 Die Anarchie überwinden: Internationale Kooperation und Organisation
  • 6.3 Von Konkurrenz zu Kooperation? Internationaler Handel und Chancengleichheit
  • 6.4 Fazit
  • 7 Kulturelle Weltordnungen: Hinduismus, Christentum und die Suche nach Einheit
  • 7.1 Das Genf der Idealisten: Kulturelle Kooperation
  • 7.2 "Asien als Erzieher": Kulturelle Asianismen
  • 7.3 Fazit
  • 8 Angst vor Asien? China und Indien in geopolitischen Machtkonstellationen
  • 8.1 Neue und alte Großmächte in Asien: Die geostrategische Bedeutung Chinas und Indiens
  • 8.2 Geeintes Asien - starkes Asien: Politischer Panasianismus
  • 8.3 Fazit
  • IV Schlussbetrachtung
  • 9 Modernisierung und internationale Ordnung: Zur Räumlichkeit der Moderne
  • 9.1 Die Internationalität der Modernisierungsprozesse
  • 9.2 Das Fortschrittsnarrativ des Internationalismus
  • 10 Asien, der Westen und das Paradigma der "geteilten Zukunft": Zusammenfassung und Fazit
  • 10.1 Weltwahrnehmung zwischen Universalismus und Relativismus
  • 10.2 Die Transnationalität der Ideen: Mentale Dekolonisation
  • Anhang
  • Bibliographie
  • Personenregister
  • Sachregister

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