Methodenlehre des Unionsrechts

 
 
Mohr Siebeck (Verlag)
  • 1. Auflage
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  • erschienen im Mai 2018
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  • XXVII, 628 Seiten
 
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978-3-16-153107-1 (ISBN)
 
Die juristischen Methoden in den europäischen Rechtsordnungen weisen große Unterschiede auf. Sebastian A.E. Martens führt die bislang weitgehend unabhängigen nationalen Diskurse zusammen und entwirft vor diesem Hintergrund eine europäische Methodenlehre des Unionsrechts, die den besonderen Zielen des Unionsrechts genügen und sich zugleich möglichst bruchlos in die verschiedenen mitgliedstaatlichen Traditionen einfügen soll. Dabei bestimmt Martens bereits den Inhalt seiner Methodenlehre eigenständig als eine Begründungslehre für den das Unionsrecht anwendenden Richter. Der Inhalt dieses Unionsrechts wird zunächst mittels einer eigenen neuen europäischen Rechtsquellenlehre ermittelt, bevor Martens anschließend, auch unter Heranziehung rechtsvergleichender und rechtshistorischer Analysen darlegt, wie sich aus diesen Rechtsquellen Argumente im Streit um die richtige Lösung eines rechtlichen Problems gewinnen lassen.
 
Die juristischen Methoden in den europäischen Rechtsordnungen weisen große Unterschiede auf. Sebastian A.E. Martens führt die bislang weitgehend unabhängigen nationalen Diskurse zusammen und entwirft vor diesem Hintergrund eine europäische Methodenlehre des Unionsrechts, die den besonderen Zielen des Unionsrechts genügen und sich zugleich möglichst bruchlos in die verschiedenen mitgliedstaatlichen Traditionen einfügen soll. Dabei bestimmt Martens bereits den Inhalt seiner Methodenlehre eigenständig als eine Begründungslehre für den das Unionsrecht anwendenden Richter. Der Inhalt dieses Unionsrechts wird zunächst mittels einer eigenen neuen europäischen Rechtsquellenlehre ermittelt, bevor Martens anschließend, auch unter Heranziehung rechtsvergleichender und rechtshistorischer Analysen darlegt, wie sich aus diesen Rechtsquellen Argumente im Streit um die richtige Lösung eines rechtlichen Problems gewinnen lassen.
  • Habilitationsschrift
  • Deutsch
  • Tübingen
  • |
  • Deutschland
  • Für Beruf und Forschung
  • 4,20 MB
978-3-16-153107-1 (9783161531071)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Geboren 1980; Studium der Rechtswissenschaften in Konstanz und Oxford; 2007 Promotion an der Universitat Regensburg; 2006-08 Referendariat am OLG Hamburg; 2012 Habilitation; seit 2004 Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Referent am Max-Planck-Institut fur auslandisches und internationales Privatrecht in Hamburg; Lehrstuhlvertretungen in Passau und Osnabruck; derzeit Vertreter des Lehrstuhls fur Burgerliches Recht und Roemisches Recht an der Universitat Passau.
1 - Cover [Seite 1]
2 - Vorwort [Seite 6]
3 - Inhaltsübersicht [Seite 8]
4 - Inhaltsverzeichnis [Seite 10]
5 - Abkürzungsverzeichnis [Seite 22]
6 - Einleitung [Seite 30]
7 - Teil 1 - Theoretische Grundlegung [Seite 38]
7.1 - A. Der Gegenstand einer juristischen Methodenlehre [Seite 38]
7.1.1 - I. Der herkömmliche Inhalt juristischer Methodenlehren [Seite 38]
7.1.2 - II. Methode als Voraussetzung juristischer Praxis [Seite 46]
7.1.2.1 - 1. Das Methodenziel und der Gegenstand des Rechts [Seite 48]
7.1.2.2 - 2. Die Autorität einer juristischen Entscheidung [Seite 51]
7.1.2.3 - 3. Entscheidungsrechtfertigung und Funktion des Entscheidungsorgans [Seite 56]
7.1.2.4 - 4. Die Wertentscheidung als Problem [Seite 63]
7.1.2.4.1 - a) Die Wertung als notwendiger Gegenstand der Rechtswissenschaft [Seite 64]
7.1.2.4.2 - b) Der Umgang mit dem Problem der Wertung [Seite 69]
7.1.2.4.2.1 - aa) Eliminierung der Wertung durch Methode [Seite 69]
7.1.2.4.2.2 - bb) Aufladung der Wertung [Seite 70]
7.1.2.4.2.3 - cc) Disziplinierung der Wertung [Seite 72]
7.1.2.5 - 5. Trennung zwischen Findung und Rechtfertigung einer juristischen Aussage [Seite 76]
7.1.2.6 - 6. Die Qualität einer juristischen Entscheidung und ihrer Begründung [Seite 79]
7.1.2.6.1 - a) Wahre juristische Aussagen [Seite 79]
7.1.2.6.1.1 - aa) Das Bestehen von Zweifeln an der Wahrheit juristischer Aussagen [Seite 88]
7.1.2.6.1.2 - bb) Die Vernünftigkeit bestehender Zweifel [Seite 93]
7.1.2.6.1.3 - cc) Ergebnis [Seite 94]
7.1.2.6.2 - b) Falsche juristische Aussagen [Seite 95]
7.1.2.6.3 - c) Kritisierbare juristische Aussagen [Seite 99]
7.1.2.7 - 7. Ergebnis: Eine Begründungslehre als Ziel einer Methodenlehre [Seite 101]
7.1.3 - III. Funktionen der Urteilsbegründung [Seite 102]
7.1.3.1 - 1. Gerichtssysteminterne Funktionen [Seite 103]
7.1.3.1.1 - a) Die Funktion der Begründung für den entscheidenden Richter [Seite 103]
7.1.3.1.2 - b) Die Funktion der Begründung für übergeordnete Gerichte [Seite 104]
7.1.3.1.3 - c) Die Funktion der Begründung für untergeordnete Gerichte [Seite 104]
7.1.3.2 - 2. Gerichtssystemexterne Funktionen [Seite 105]
7.1.3.2.1 - a) Verfahrensbezogene Funktionen [Seite 105]
7.1.3.2.1.1 - aa) Die Funktion der Begründung für die Verfahrensbeteiligten [Seite 105]
7.1.3.2.1.2 - bb) Die Funktion der Begründung für die Allgemeinheit [Seite 106]
7.1.3.2.2 - b) Die Funktionen der Begründung unabhängig vom konkreten Verfahren [Seite 108]
7.1.3.3 - 3. Zusammenfassung [Seite 109]
7.1.4 - IV. Grenzen der Urteilsbegründungspflicht [Seite 109]
7.1.4.1 - 1. Praktische Grenzen [Seite 109]
7.1.4.1.1 - a) Zwänge einer Kollegialentscheidung [Seite 109]
7.1.4.1.2 - b) Grenzen verfügbarer Informationen [Seite 112]
7.1.4.2 - 2. Normative Grenzen [Seite 115]
7.1.4.2.1 - a) Effektiver Rechtsschutz [Seite 115]
7.1.4.2.2 - b) Die Präjudizwirkung des Urteils [Seite 116]
7.1.4.2.3 - c) Das Gewaltenteilungsprinzip [Seite 118]
7.2 - B. Die Normativität einer juristischen Methodenlehre [Seite 121]
7.2.1 - I. Analytische Struktur der Argumentation und normative Bewertung der Argumente [Seite 121]
7.2.2 - II. Prozedurale und materiale Wahrheit [Seite 123]
7.2.3 - III. Die Unterscheidung zwischen externen und internen Begründungsstrategien [Seite 125]
7.2.3.1 - 1. Externe Begründungsstrategien [Seite 126]
7.2.3.1.1 - a) Rationalität - Die Begründung als rationale Handlung [Seite 127]
7.2.3.1.2 - b) Moral - Die Begründung als moralische Aufgabe [Seite 129]
7.2.3.1.3 - c) Ökonomische Analyse - Effizienz als Maßstab guter Entscheidungen [Seite 132]
7.2.3.1.4 - d) Normativität der Wirklichkeit - Institutionelle Vorgaben [Seite 135]
7.2.3.1.5 - e) Konsens als Maßstab guter Begründung [Seite 137]
7.2.3.2 - 2. Interne Begründungsstrategie [Seite 140]
7.2.3.2.1 - a) Die gegenwärtige Krise des autonomen Rechts [Seite 140]
7.2.3.2.1.1 - aa) Die zunehmende Komplexität der Sachfragen [Seite 141]
7.2.3.2.1.2 - bb) Die zunehmende Bedeutung des Einzelfalls [Seite 142]
7.2.3.2.1.3 - cc) Der Verlust eines gesellschaftlichen Wertekonsenses [Seite 144]
7.2.3.2.2 - b) Der hermeneutische Zirkel und das Vorverständnis als Hindernisse eines autonomen Rechts [Seite 148]
7.2.3.3 - 3. Zusammenfassung [Seite 150]
8 - Teil 2 - Praktische Durchführung [Seite 152]
8.1 - A. Rechtsquellenlehre des Unionsrechts [Seite 152]
8.1.1 - I. Grundlagen [Seite 152]
8.1.1.1 - 1. Einleitung [Seite 152]
8.1.1.2 - 2. Der Begriff der Rechtsquelle [Seite 156]
8.1.1.3 - 3. Voraussetzungen europäischer Rechtsquellen [Seite 160]
8.1.1.3.1 - a) Die Europäische Union als eigenständige Rechtsordnung [Seite 160]
8.1.1.3.2 - b) Rechtliche und außerrechtliche Argumente [Seite 164]
8.1.1.4 - 4. Zusammenfassung [Seite 166]
8.1.2 - II. Das Primärrecht [Seite 166]
8.1.2.1 - 1. Die Definition des Primärrechts [Seite 166]
8.1.2.2 - 2. Der Umfang des Primärrechts [Seite 168]
8.1.2.3 - 3. Die Geltung des Primärrechts [Seite 170]
8.1.2.4 - 4. Normenhierarchien im Primärrecht [Seite 171]
8.1.2.5 - 5. Revisionsfestes Primärrecht? [Seite 173]
8.1.3 - III. Allgemeine Rechtsgrundsätze [Seite 176]
8.1.3.1 - 1. Begriff und Bedeutung [Seite 176]
8.1.3.2 - 2. Quellen der Allgemeinen Rechtsgrundsätze [Seite 178]
8.1.3.2.1 - a) Allgemeine Rechtsgrundsätze aus dem Recht der Mitgliedstaaten [Seite 178]
8.1.3.2.2 - b) Allgemeine Rechtsgrundsätze aus dem Unionsrecht [Seite 181]
8.1.3.2.3 - c) Allgemeine Rechtsgrundsätze aus dem Völkerrecht [Seite 182]
8.1.3.3 - 3. Die Stellung der Allgemeinen Rechtsgrundsätze [Seite 184]
8.1.3.4 - 4. Funktionen der Allgemeinen Rechtsgrundsätze [Seite 185]
8.1.3.5 - 5. Grundrechte [Seite 186]
8.1.4 - IV. Völkerrecht [Seite 190]
8.1.4.1 - 1. UN-Charta [Seite 191]
8.1.4.2 - 2. Völkergewohnheitsrecht und allgemeine Rechtsgrundsätze des Völkerrechts [Seite 194]
8.1.4.3 - 3. Völkerrechtliche Verträge [Seite 196]
8.1.4.3.1 - a) Völkerrechtliche Verträge der Union [Seite 196]
8.1.4.3.2 - b) Völkerrechtliche Verträge der Mitgliedstaaten [Seite 197]
8.1.4.3.3 - c) Gemischte Abkommen [Seite 198]
8.1.5 - V. Das Sekundärrecht [Seite 199]
8.1.5.1 - 1. Handlungsformen [Seite 200]
8.1.5.1.1 - a) Verordnungen [Seite 200]
8.1.5.1.2 - b) Richtlinien [Seite 201]
8.1.5.1.3 - c) Beschlüsse [Seite 203]
8.1.5.2 - 2. Gesetzgebungsakte [Seite 204]
8.1.5.3 - 3. Rechtsakte ohne Gesetzescharakter [Seite 205]
8.1.5.3.1 - a) Auf primärrechtlicher Grundlage [Seite 205]
8.1.5.3.2 - b) Auf der Grundlage von Gesetzgebungsakten [Seite 205]
8.1.5.4 - 4. Die Stellung der Erwägungsgründe [Seite 207]
8.1.6 - VI. Richterrecht [Seite 209]
8.1.6.1 - 1. Einleitung [Seite 209]
8.1.6.2 - 2. Die Bindungswirkung von Präjudizien in den Mitgliedstaaten [Seite 210]
8.1.6.2.1 - a) Deutschland [Seite 210]
8.1.6.2.1.1 - aa) Keine gesetzesgleiche Bindung durch das Richterrecht [Seite 210]
8.1.6.2.1.2 - bb) Rückwirkung einer Rechtsprechungsänderung und Vertrauensschutz [Seite 212]
8.1.6.2.1.3 - cc) Instrumente des Vertrauensschutzes [Seite 215]
8.1.6.2.1.4 - dd) Zeitliche Begrenzung des Vertrauensschutzes [Seite 217]
8.1.6.2.1.5 - ee) Verfahrensrechtliche Anerkenntnis und Sicherung des Richterrechts [Seite 218]
8.1.6.2.1.6 - ff) Normative Wirkungen der Rechtsprechung im Rechtsverkehr [Seite 220]
8.1.6.2.1.7 - gg) Zusammenfassung [Seite 222]
8.1.6.2.2 - b) Frankreich [Seite 223]
8.1.6.2.2.1 - aa) Die Stellung der Rechtsprechung im System der Rechtsquellen [Seite 223]
8.1.6.2.2.2 - bb) Die Rechtsprechungsänderung mit Wirkung für die Zukunft [Seite 226]
8.1.6.2.2.3 - cc) Die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung durch das Verfahrensrecht [Seite 228]
8.1.6.2.2.4 - dd) Die Entscheidung und der Gehalt eines précédent [Seite 231]
8.1.6.2.2.5 - ee) Zusammenfassung [Seite 232]
8.1.6.2.3 - c) England [Seite 233]
8.1.6.2.3.1 - aa) Die Entdeckung der Präjudizien als eigenständige Rechtsquellen im 19. Jahrhundert [Seite 233]
8.1.6.2.3.2 - bb) Die Stabilität des Richterrechts und Rechtsprechungsänderungen [Seite 235]
8.1.6.2.3.3 - cc) Vertrauensschutz und die Möglichkeit eines prospective overruling [Seite 243]
8.1.6.2.3.4 - dd) Die wissenschaftliche Diskussion um das Richterrecht [Seite 246]
8.1.6.2.3.5 - ee) Die Präjudizienbindung und das Distinguishing [Seite 250]
8.1.6.2.3.6 - ff) Zusammenfassung [Seite 251]
8.1.6.2.4 - d) Zusammenfassung und Kritik [Seite 252]
8.1.6.3 - 3. Die Bindungswirkung von Entscheidungen des EuGH [Seite 253]
8.1.6.3.1 - a) Einleitung [Seite 253]
8.1.6.3.2 - b) Die Zitierpraxis des EuGH in Bezug auf seine frühere Rechtsprechung [Seite 255]
8.1.6.3.3 - c) Rechtsprechungsänderungen [Seite 256]
8.1.6.3.4 - d) Der Bindungsgehalt von Entscheidungen des EuGH [Seite 259]
8.1.6.3.5 - e) Zeitliche Begrenzungen der Urteilswirkungen [Seite 262]
8.1.6.3.6 - f) Unterscheidungen (distinctions) [Seite 265]
8.1.6.3.7 - g) Die Bindung des EuG an Entscheidungen des EuGH [Seite 266]
8.1.6.3.8 - h) Das Verhältnis des Richterrechts zu den Allgemeinen Rechtsgrundsätzen [Seite 267]
8.1.6.3.9 - i) Die Rangordnung des Richterrechts [Seite 268]
8.1.6.4 - 4. Die Bindungswirkung der Entscheidungen anderer Gerichte [Seite 269]
8.1.6.4.1 - a) Entscheidungen der mitgliedstaatlichen Gerichte [Seite 269]
8.1.6.4.2 - b) Entscheidungen des EGMR [Seite 271]
8.1.6.4.3 - c) Entscheidungen weiterer Gerichte [Seite 274]
8.1.7 - VII. Soft Law [Seite 276]
8.1.7.1 - 1. Rechtsaktsvorbereitendes Soft Law [Seite 279]
8.1.7.2 - 2. Interinstitutionelles Soft Law [Seite 280]
8.1.7.3 - 3. Soft Law zur Steuerung unionalen Verwaltungshandelns [Seite 283]
8.1.7.3.1 - a) Normkonkretisierende Verlautbarungen [Seite 283]
8.1.7.3.2 - b) Norminterpretierende Verlautbarungen [Seite 285]
8.1.7.4 - 4. Soft Law zur Vereinheitlichung von Handlungen der Rechtsunterworfenen und in den Mitgliedstaaten [Seite 285]
8.1.7.4.1 - a) Verlautbarungen zur Auslegung des Unionsrechts [Seite 285]
8.1.7.4.2 - b) Untergesetzliche handlungssteuernde Verhaltensnormen [Seite 287]
8.1.7.4.3 - c) Technische Standards [Seite 289]
8.1.7.5 - 5. Zusammenfassung [Seite 292]
8.1.8 - VIII. Gewohnheitsrecht [Seite 293]
8.1.9 - IX. Rechtswissenschaft [Seite 296]
8.1.9.1 - 1. Die communis opinio [Seite 297]
8.1.9.2 - 2. Deutschland [Seite 299]
8.1.9.2.1 - a) Die herrschende Meinung [Seite 299]
8.1.9.2.2 - b) Rechtsdogmatik [Seite 302]
8.1.9.2.2.1 - aa) Der theoretische Diskurs um den Begriff der Rechtsdogmatik [Seite 302]
8.1.9.2.2.2 - bb) Die praktische Bedeutung der Rechtsdogmatik [Seite 304]
8.1.9.2.3 - c) Zusammenfassung [Seite 306]
8.1.9.3 - 3. Frankreich: La doctrine [Seite 306]
8.1.9.4 - 4. England [Seite 310]
8.1.9.5 - 5. Europa [Seite 314]
8.1.9.5.1 - a) Die theoretisch mögliche Stellung einer europäischen Rechtswissenschaft [Seite 314]
8.1.9.5.2 - b) Die praktischen Voraussetzungen einer einflussreichen Rechtswissenschaft [Seite 316]
8.1.9.5.3 - c) Die tatsächliche Verwendung der Wissenschaft durch den EuGH [Seite 319]
8.1.10 - X. Überpositives Recht [Seite 321]
8.2 - B. Begründungslehre des Unionsrechts [Seite 323]
8.2.1 - I. Rechtliche Grundlagen der Urteilsbegründung [Seite 323]
8.2.2 - II. Zu berücksichtigende Gegenargumente [Seite 327]
8.2.2.1 - 1. Die Rechtsprechung des EuGH [Seite 327]
8.2.2.2 - 2. Stellungnahme [Seite 328]
8.2.3 - III. Die Adressaten des Urteils [Seite 329]
8.2.3.1 - 1. Die Beteiligten des jeweiligen Rechtsstreits [Seite 330]
8.2.3.2 - 2. Der EuGH als Rechtsmittelinstanz [Seite 331]
8.2.3.3 - 3. Die nationalen Gerichte [Seite 331]
8.2.3.4 - 4. Weitere Adressaten [Seite 332]
8.2.4 - IV. Anforderungen der formalen Logik an die Begründung [Seite 334]
8.2.4.1 - 1. Formale Logik als Voraussetzung jeder Argumentation [Seite 334]
8.2.4.2 - 2. Widerspruchsfreiheit der Argumentation [Seite 337]
8.2.4.2.1 - a) Die Rechtsprechung des EuGH [Seite 337]
8.2.4.2.2 - b) Stellungnahme [Seite 338]
8.2.4.3 - 3. Die Grundfiguren der juristischen Argumentation [Seite 338]
8.2.4.3.1 - a) Der Syllogismus [Seite 338]
8.2.4.3.1.1 - aa) Der Syllogismus als zentrale Grundform der juristischen Begründung [Seite 338]
8.2.4.3.1.2 - bb) Einwände und Stellungnahme [Seite 339]
8.2.4.3.1.3 - cc) Die Bedeutung des Syllogismus für die Argumentation des EuGH [Seite 341]
8.2.4.3.2 - b) Die Abwägung [Seite 341]
8.2.4.3.2.1 - aa) Die Abwägung von Prinzipien [Seite 341]
8.2.4.3.2.2 - bb) Einwände und Stellungnahme [Seite 344]
8.2.4.3.2.3 - cc) Die Bedeutung der Abwägung für die Argumentation [Seite 346]
8.2.4.3.3 - c) Die Analogie [Seite 347]
8.2.4.3.3.1 - aa) Die Analogie als Argumentationsfigur [Seite 347]
8.2.4.3.3.2 - bb) Einwände und Stellungnahme [Seite 347]
8.2.4.3.3.3 - cc) Die Analogie als Argumentationsfigur im Unionsrecht [Seite 349]
8.2.4.3.3.3.1 - (1) Analoge Anwendung des Primär- und Sekundärrechts [Seite 350]
8.2.4.3.3.3.2 - (2) Analoge Anwendung von Präjudizien [Seite 353]
8.2.4.3.4 - d) Zusammenfassung [Seite 355]
8.2.5 - V. Die Auslegungsmethoden als Argumente bei der Interpretation [Seite 358]
8.2.6 - VI. Das Wortlautargument [Seite 360]
8.2.6.1 - 1. Der Inhalt des Wortlautarguments [Seite 360]
8.2.6.1.1 - a) Sprache und Bedeutung [Seite 361]
8.2.6.1.2 - b) Autonome Begriffsbildung im Unionsrecht [Seite 364]
8.2.6.1.3 - c) Die Bedeutung von mehrsprachigen Rechtstexten [Seite 366]
8.2.6.1.3.1 - aa) Einführung in die Problematik [Seite 366]
8.2.6.1.3.2 - bb) Lösungen im Primär- und Sekundärrecht [Seite 368]
8.2.6.1.3.2.1 - (1) Die Behandlung von divergierenden Sprachversionen durch den EuGH [Seite 368]
8.2.6.1.3.2.2 - (2) Kritische Würdigung des Ansatzes des EuGH [Seite 371]
8.2.6.1.3.2.3 - (3) Schutz des Vertrauens auf eine Sprachversion? [Seite 375]
8.2.6.1.3.3 - cc) Lösungen im Recht der Präjudizien [Seite 378]
8.2.6.1.4 - d) Exkurs: Die Qualität Europäischer Rechtssetzung [Seite 380]
8.2.6.1.5 - e) Der Umfang des Wortlauts [Seite 386]
8.2.6.2 - 2. Das Wortlautargument im Primär- und Sekundärrecht [Seite 388]
8.2.6.2.1 - a) Die Grenzfunktionen des Wortlauts [Seite 388]
8.2.6.2.1.1 - aa) Einfache Gesetzesanwendung im Fall eines "sens clair"? [Seite 388]
8.2.6.2.1.1.1 - (1) In claris non fit interpretatio [Seite 388]
8.2.6.2.1.1.2 - (2) Acte clair in der Rechtsprechung des EuGH [Seite 391]
8.2.6.2.1.1.3 - (3) Stellungnahme [Seite 392]
8.2.6.2.1.2 - bb) Der Wortlaut als Grenze der Auslegung? [Seite 396]
8.2.6.2.1.2.1 - (1) Die Möglichkeit einer Wortlautgrenze im mehrsprachigen Unionsrecht [Seite 397]
8.2.6.2.1.2.2 - (2) Die Rechtfertigung einer Wortlautgrenze im Unionsrecht [Seite 398]
8.2.6.2.2 - b) Das Gewicht des Wortlautarguments im Primär- und Sekundärrecht [Seite 402]
8.2.6.3 - 3. Das Wortlautargument im Recht der Präjudizien [Seite 404]
8.2.6.4 - 4. Das Wortlautargument in den übrigen Rechtsquellen [Seite 406]
8.2.7 - VII. Historische Argumente [Seite 407]
8.2.7.1 - 1. Die Bedeutung historischer Argumente im Primär- und Sekundärrecht [Seite 409]
8.2.7.1.1 - a) Der Wille des Gesetzgebers [Seite 409]
8.2.7.1.1.1 - aa) Das Konzept des Willens eines unpersönlichen Gesetzgebers [Seite 409]
8.2.7.1.1.2 - bb) Die Relevanz des Willens des Gesetzgebers [Seite 412]
8.2.7.1.2 - b) Die genetische Auslegung [Seite 414]
8.2.7.1.2.1 - aa) Das objektive Verständnis der Norm im Zeitpunkt ihres Erlasses [Seite 414]
8.2.7.1.2.2 - bb) Die historische Regelungssituation des Rechtsakts [Seite 416]
8.2.7.1.2.2.1 - (1) Der tatsächliche Hintergrund des Rechtsakts [Seite 417]
8.2.7.1.2.2.2 - (2) Der normative Hintergrund des Rechtsakts [Seite 417]
8.2.7.1.2.3 - cc) Die Gesetzgebungsmaterialien [Seite 418]
8.2.7.1.2.3.1 - (1) Materialien im Primärrecht [Seite 423]
8.2.7.1.2.3.2 - (2) Kommissionsvorschläge [Seite 425]
8.2.7.1.2.3.3 - (3) Entschließungen des Parlaments, Gemeinsame Standpunkte und weitere Äußerungen im Gesetzgebungsverfahren [Seite 427]
8.2.7.1.2.3.4 - (4) Anlässlich der Annahme abgegebene Erklärungen [Seite 428]
8.2.7.1.2.4 - dd) Die spätere Entwicklung des Normenumfeldes [Seite 430]
8.2.7.1.2.5 - ee) Das Verständnis der Norm durch die Rechtsanwender [Seite 431]
8.2.7.2 - 2. Historische Argumente im Richterrecht [Seite 432]
8.2.7.3 - 3. Historische Argumente in den übrigen Rechtsquellen [Seite 434]
8.2.8 - VIII. Systematische Argumente [Seite 435]
8.2.8.1 - 1. Systematisierungskonzepte in Europa [Seite 436]
8.2.8.1.1 - a) Klassische Systeme [Seite 438]
8.2.8.1.2 - b) Postmoderne Systeme [Seite 439]
8.2.8.1.3 - c) Stellungnahme [Seite 440]
8.2.8.1.3.1 - aa) Das System des Rechts als positive Schöpfung des Unionsgesetzgebers [Seite 440]
8.2.8.1.3.2 - bb) Das System des Rechts als rechtlich gefordertes Ideal [Seite 442]
8.2.8.2 - 2. Formen von Widersprüchen im Recht [Seite 446]
8.2.8.2.1 - a) Widersprüche im Recht als normative Unverträglichkeiten [Seite 446]
8.2.8.2.2 - b) Bisherige Systematisierungsansätze von Widersprüchen im Recht [Seite 448]
8.2.8.2.3 - c) Eigener Systematisierungsansatz [Seite 450]
8.2.8.2.3.1 - aa) Mehrere gleichwertige Lösungen [Seite 450]
8.2.8.2.3.2 - bb) Einfache und qualifizierte inkonsistente Lösungen [Seite 451]
8.2.8.3 - 3. Grundlegende Kollisionsregeln [Seite 452]
8.2.8.3.1 - a) Lex superior derogat legi inferiori [Seite 453]
8.2.8.3.2 - b) Lex posterior derogat legi priori [Seite 455]
8.2.8.3.3 - c) Lex specialis derogat legi generali [Seite 457]
8.2.8.3.4 - d) Übergeordnete Kollisionsregeln [Seite 458]
8.2.8.4 - 4. Systematische Argumente innerhalb eines Rechtsakts [Seite 459]
8.2.8.4.1 - a) Primärrecht [Seite 460]
8.2.8.4.2 - b) Sekundärrecht [Seite 462]
8.2.8.5 - 5. Systemkonforme Auslegung [Seite 464]
8.2.8.5.1 - a) Allgemeine Grundlagen [Seite 464]
8.2.8.5.1.1 - aa) Die Werte einer systemkonformen Auslegung [Seite 464]
8.2.8.5.1.2 - bb) Die Struktur einer systemkonformen Auslegung [Seite 466]
8.2.8.5.2 - b) Vertragskonforme Auslegung [Seite 469]
8.2.8.5.3 - c) Grundrechtsaktskonforme Auslegung [Seite 471]
8.2.8.5.4 - d) Rechtsgrundsatzkonforme Auslegung [Seite 472]
8.2.8.5.5 - e) Grundrechtskonforme Auslegung [Seite 474]
8.2.8.5.6 - f) Legislativaktskonforme "vertikale" Auslegung höherrangigen Rechts [Seite 475]
8.2.8.5.7 - g) Rechtsaktsübergreifende "horizontale" Auslegung [Seite 477]
8.2.8.5.8 - h) Mitgliedstaatenkonforme Auslegung [Seite 480]
8.2.8.5.9 - i) Völkerrechtskonforme Auslegung [Seite 482]
8.2.8.5.10 - j) Softlawkonforme Auslegung [Seite 483]
8.2.8.6 - 6. Das Verhältnis des systematischen Arguments zu den anderen Argumenten [Seite 484]
8.2.9 - IX. Teleologische Argumente [Seite 485]
8.2.9.1 - 1. Die Bedeutung von Zweckerwägungen [Seite 485]
8.2.9.1.1 - a) Ermittlung des Telos [Seite 486]
8.2.9.1.2 - b) Verwendung des Telos [Seite 489]
8.2.9.2 - 2. Normspezifische Zwecke [Seite 491]
8.2.9.2.1 - a) Primär- und Sekundärrecht [Seite 491]
8.2.9.2.1.1 - aa) Zweckbestimmung der Norm [Seite 491]
8.2.9.2.1.2 - bb) Sicherung des effet utile der Norm [Seite 492]
8.2.9.2.1.2.1 - (1) Überhaupt wirksam [Seite 493]
8.2.9.2.1.2.2 - (2) So wirksam wie möglich [Seite 495]
8.2.9.2.1.2.3 - (3) Effet utile und Grundrechtsschutz [Seite 496]
8.2.9.2.2 - b) Der Zweckgedanke bei der Interpretation der übrigen Rechtsquellen [Seite 498]
8.2.9.3 - 3. Übergreifende Zwecke des Unionsrechts [Seite 499]
8.2.9.3.1 - a) Praktische Wirksamkeit (effet utile) des Unionsrechts [Seite 501]
8.2.9.3.2 - b) Dynamische Auslegung [Seite 503]
8.2.9.3.3 - c) Gerechtigkeit als Maßstab [Seite 506]
8.2.10 - X. Folgenberücksichtigung [Seite 507]
8.2.10.1 - 1. Rechtliche Folgen einer Entscheidung [Seite 507]
8.2.10.2 - 2. Praktisch-empirische Folgen [Seite 508]
8.2.10.2.1 - a) Informationsbeschaffung [Seite 509]
8.2.10.2.1.1 - aa) Der Generalanwalt am EuGH [Seite 509]
8.2.10.2.1.1.1 - (1) Stellung und Aufgabe des Generalanwalts [Seite 509]
8.2.10.2.1.1.2 - (2) Das Verhältnis von Schlussanträgen und Urteilsbegründungen [Seite 512]
8.2.10.2.1.2 - bb) Streithelfer und die Möglichkeit zur Stellungnahme [Seite 513]
8.2.10.2.1.3 - cc) Gutachten von Sachverständigen [Seite 515]
8.2.10.2.1.4 - dd) Erwägungsgründe [Seite 516]
8.2.10.2.1.5 - ee) Zusammenfassung [Seite 517]
8.2.10.2.2 - b) Folgenbewertung [Seite 518]
8.2.10.2.2.1 - aa) Außerrechtliche Maßstäbe [Seite 518]
8.2.10.2.2.2 - bb) Rechtliche Maßstäbe [Seite 520]
8.2.11 - XI. Rechtsvergleichende Argumente [Seite 522]
8.2.11.1 - 1. Die Bedeutung mitgliedstaatlichen Rechts [Seite 522]
8.2.11.2 - 2. Die Bedeutung anderer Rechtsordnungen [Seite 525]
8.2.12 - XII. Rangfolge der Argumente [Seite 528]
8.2.13 - XIII. Rechtsfortbildung [Seite 532]
8.2.13.1 - 1. Der Begriff der Rechtsfortbildung [Seite 532]
8.2.13.2 - 2. Eine Rechtslücke als Voraussetzung einer Rechtsfortbildung? [Seite 534]
8.2.13.3 - 3. Die Rechtsfortbildungskompetenz des EuGH [Seite 537]
8.2.13.3.1 - a) Die grundsätzliche Befugnis des EuGH zur Rechtsfortbildung [Seite 538]
8.2.13.3.2 - b) Die Schranken der Rechtsfortbildungskompetenz des EuGH [Seite 540]
8.2.13.4 - 4. Besondere Probleme bei der Rechtsfortbildung im Unionsrecht [Seite 543]
8.2.13.4.1 - a) Konkretisierung von Generalklauseln [Seite 544]
8.2.13.4.2 - b) Kontrolle von Ermessensentscheidungen der Exekutive [Seite 548]
8.2.13.4.3 - c) Verhältnismäßigkeitsprüfung [Seite 551]
8.2.13.4.4 - d) Grundrechtsinterpretation [Seite 556]
9 - Schlussbetrachtung [Seite 560]
10 - Zusammenfassende Thesen [Seite 566]
11 - Literaturverzeichnis [Seite 576]
12 - Register der Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs [Seite 636]
12.1 - EuGöD [Seite 636]
12.2 - EuG [Seite 636]
12.3 - EuGH [Seite 637]
12.4 - Gutachten EuGH [Seite 647]
12.5 - Schlussanträge der Generalanwälte am EuGH [Seite 647]
13 - Sachregister [Seite 650]
DNB DDC Sachgruppen

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