Dogmatische und kriminologische Aspekte des Vikarierens von Strafe und Maßregel.

Eine Untersuchung auf der Grundlage des § 67 StGB in der Fassung des Zweiten Gesetzes zur Reform des Strafrechts (2. StrRG) vom 4. Juli 1969.
 
 
Duncker & Humblot (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 26. Februar 2021
  • |
  • 179 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-428-42651-5 (ISBN)
 
Reihe Kriminologische Forschungen - Band 9
  • Dissertationsschrift
  • |
  • 1970
  • |
  • Universität Kiel
  • Deutsch
  • Berlin
  • |
  • Deutschland
  • 17,02 MB
978-3-428-42651-5 (9783428426515)
10.3790/978-3-428-42651-5
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  • Intro
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Abkürzungsverzeichnis
  • Einleitung
  • I. Die Aufgabenstellung der Untersuchung
  • II. Das Material und die Untersuchungsmethode
  • ERSTER TEIL: Das Prinzip des Vikariierens als strafrechtsdogmatisches und kriminalpolitisches Problem
  • I. Das Prinzip der Zweispurigkeit und seine Verwirklichung im geltenden Strafrecht
  • 1. Der Grundsatz der Tatschuldstrafe und seine Reichweite
  • a) Die Limitierungsfunktion der Schuld
  • b) Strafe als notwendige Folge von Schuld
  • c) Ergebnis
  • 2. Die (freiheitsentziehenden) Maßregeln. Voraussetzungen und Grenzen
  • 3. Die Reichweite des Prinzips der Zweispurigkeit
  • II. Der Grundsatz des Vikariierens
  • 1. Die Ausgestaltung im Gesetz (§ 67 i. d. F. des 2. StrRG)
  • 2. Die Grundgedanken der gesetzlichen Lösung
  • III. Die Einwände gegen das Vikariieren und seine Regelung im Gesetz
  • 1. Die strafrechtsdogmatischen Einwände
  • a) Widerspruch im System der Rechtsfolgen?
  • b) Verletzung des Schuldprinzips?
  • c) Unzulässige Übertragung von Straffunktionen auf die Maßregel?
  • 2. Die sonstigen Einwände
  • a) Ist die vikariierende Lösung ungerecht?
  • aa) Verstoß gegen Artikel 3 Absatz 1 GG?
  • bb) Verstoß gegen das allgemeine Gerechtigkeitsprinzip (Artikel 20 GG)?
  • cc) Das Ergebnis
  • b) Begünstigt die vikariierende Lösung die gefährlichen Täter?
  • c) Das mangelnde Verständnis der Öffentlichkeit für die vikariierende Lösung
  • d) Die Bewährung der Vikariierungsregeln in der richterlichen Praxis
  • ZWEITER TEIL: Die Darstellung des Untersuchungsmaterials
  • Vorbemerkung
  • Erster Abschnitt: Die mit Trinkerheilanstalt oder Entziehungsanstalt belegte Tätergruppe
  • A. Die Kriminalität nach Ausmaß und Erscheinungsform
  • I. Anlaßtat und Anlaßstrafe
  • 1. Die Anlaßtaten
  • a) Die Zahl der von der Gesamttätergruppe begangenen Taten
  • b) Die Deliktsarten
  • c) Die Modalitäten der Tatbegehung
  • aa) Tatgenossenschaft
  • bb) Die Betätigungsrichtung und die dabei entfaltete kriminelle Energie
  • a1) Diebstahlsdelikte
  • a2) Betrugsdelikte
  • a3) Körperverletzungsdelikte
  • a4) Widerstand gegen die Staatsgewalt
  • a5) Hausfriedensbruch
  • a6) Die im Vollrausch begangenen Taten
  • 2. Die neben der Einweisung ausgesprochenen Strafen (Anlaßstrafen)
  • II. Die Vorbestraftheit der Tätergruppe
  • 1. Die Vorstrafen der Täter
  • 2. Die neben den Vorstrafen angeordneten Maßregeln
  • 3. Art und Anzahl der von den Probanden begangenen Vortaten
  • B. Das Persönlichkeitsbild der nach § 42 c verurteilten Täter
  • I. Geschlecht, Alter und Kriminalitätsbeginn der Probanden
  • 1. Geschlecht
  • 2. Das Alter zur Zeit der Verurteilung nach § 42 c
  • 3. Der Beginn der kriminellen Laufbahn
  • II. Merkmale und Besonderheiten der Persönlichkeit
  • 1. Körperliche Auffälligkeiten und Krankheiten
  • 2. Die geistig-seelischen Merkmale
  • a) Geisteskrankheiten
  • b) Intelligenzdefekte
  • c) Die Persönlichkeitsstruktur der Probanden
  • III. Die Entwicklungsbedingungen der Probanden
  • IV. Die eigene Entwicklung der Probanden
  • 1. Ausbildung und Beruf
  • a) Schulbildung
  • b) Berufsausbildung
  • 2. Die unmittelbar vor der Einweisung ausgeübte Tätigkeit
  • 3. Der Familienstand und die familiären Verhältnisse der Probanden
  • a) Der Familienstand
  • b) Die familiären Verhältnisse der Probanden
  • Zweiter Abschnitt: Die nach § 42 b StGB (a. F.) verurteilte Tätergruppe
  • A. Die Kriminalität nach Ausmaß und Erscheinungsform
  • I. Anlaßtat und Anlaßstrafe
  • 1. Die Anlaßtaten
  • a) Die Zahl der Taten
  • b) Die Art der Taten
  • c) Die Modalitäten der Tatbegehung
  • aa) Tatgenossenschaft
  • bb) Die Betätigungsrichtung und die dabei entfaltete kriminelle Energie
  • a1) Die Sittlichkeitsdelikte
  • a2) Die Vermögensdelikte
  • a3) Die sonstigen Delikte
  • 2. Die neben der Einweisung ausgesprochenen Strafen (Anlaßstrafen)
  • II. Die Vorbestraftheit der Tätergruppe
  • 1. Die Vorstrafen
  • 2. Die neben den Vorstrafen angeordneten Maßregeln
  • 3. Die Vortaten
  • B. Das Persönlichkeitsbild der nach § 42 b verurteilten Probanden
  • I. Geschlecht und Alter
  • 1. Das Geschlecht
  • 2. Das Alter zur Zeit der Verurteilung nach § 42 b StGB
  • 3. Der Beginn der kriminellen Laufbahn
  • II. Merkmale und Besonderheiten der Persönlichkeit der Probanden
  • 1. Körperliche Auffälligkeiten und Erkrankungen
  • 2. Die geistig-seelischen Merkmale
  • a) Die Geisteskrankheiten
  • b) Die Intelligenzdefekte
  • c) Die Persönlichkeitsstruktur der Probanden
  • III. Die Entwicklungsbedingungen der Probanden
  • 1. Herkunft der Probanden
  • a) Herkunft nach Ehelichkeit und Unehelichkeit
  • b) Die soziale Herkunft
  • aa) Die Berufe der Väter der Probanden
  • bb) Die Familiengröße
  • 2. Die Erziehungsverhältnisse
  • a) Unvollständige oder fehlende Familie
  • b) Belastung des Erziehungsmilieus durch negative Eigenschaften der Eltern und Erziehungspersonen
  • IV. Die eigene Entwicklung der Probanden
  • 1. Ausbildung und Beruf
  • a) Schulausbildung
  • b) Berufsausbildung
  • 2. Die unmittelbar vor der Einweisung ausgeübte Tätigkeit
  • 3. Der Familienstand und die Familienverhältnisse der Probanden
  • DRITTER TEIL: Das Untersuchungsergebnis und seine Folgerungen
  • Erster Abschnitt: Die Ergebnisse der empirischen Untersuchung und die Folgerungen für das vikariierende System
  • A. Die gegen die Einführung des Vikariierungsprinzips erhobenen Bedenken
  • I. Die angebliche Begünstigung gefährlicher Tätergruppen
  • 1. Die Gruppe der nach § 42 c StGB a. F. verurteilten Probanden
  • a) Das Ausmaß der Gefährlichkeit
  • b) Das Ausmaß der Begünstigung
  • 2. Die Gruppe der nach § 42 b StGB a. F. verurteilten Probanden
  • a) Das Ausmaß der Gefährlichkeit
  • b) Das Ausmaß der Begünstigung
  • II. Die Sorge um die Bewährung der Rechtsordnung und um das mangelnde Verständnis der Öffentlichkeit
  • B. Die Problematik der Schuldgrößenbestimmung
  • C. Der Wegfall der faktischen Doppelbestrafung
  • D. Das Vikariieren von Strafe und Sozialtherapeutischer Anstalt
  • I. Die Gefährlichkeit des Täterkreises
  • II. Die Begünstigung des Täterkreises durch das Vikariieren
  • III. Das Ergebnis
  • Zweiter Abschnitt: Die voraussichtliche Bewährung der Vikariierungsregeln in der richterlichen Praxis
  • A. Die Entscheidung über das Vikariieren im Erkenntnisverfahren
  • I. Das Problem der Strafzumessung
  • II. Die Möglichkeit der Durchbrechung des Vikariierungsgrundsatzes (§ 67 Abs. 2)
  • B. Die Entscheidung über das Vikariieren im Vollstreckungsverfahren
  • I. Die Regelung des § 67 Abs. 3 und 5 im allgemeinen
  • II. Einzelne Zweifelsfragen
  • C. Zusammenfassendes Ergebnis
  • Schlußwort
  • Literaturverzeichnis

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