Das Vorsprungs-Prinzip

Mit überlegenem Zeitmanagement den Lösungen voraus
 
 
REDLINE (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 8. Oktober 2013
  • |
  • 204 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-86414-807-1 (ISBN)
 
Zeit ist unsere wichtigste Ressource - doch im Zeitalter der Informationsüberflutung und beschleunigter Kommunikationswege wird das klassische Zeitmanagement zunehmend von der Wirklichkeit überholt. Die neuen Rahmenbedingungen verlangen einen anderen Ansatz in Denken und Handeln: ein neu ausgerichtetes Zeitmanagement, mit dem sich der Einzelne einen zeitlichen Vorsprung und damit auch einen Vorsprung vor Mitbewerbern (innerhalb oder außerhalb des Unternehmens) sichern kann. Dabei können mentale Prozesse und Energien eingesetzt werden, die in jedem Menschen schlummern. Das neue Zeitmanagement als Prinzip des Vorsprungs befreit die Persönlichkeit, baut Zukunftsängste ab, hilft Stress zu reduzieren und ... macht Spaß! Dieses Buch rüttelt auf, provoziert und befreit. Mit den hier beschriebenen einfachen Übungen können auch Sie das Vorsprungs-Prinzip beherrschen.
  • Deutsch
  • München
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  • Deutschland
  • 1,89 MB
978-3-86414-807-1 (9783864148071)
3864148073 (3864148073)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Die Autoren René Marchand und Stefan Boethius sind Unternehmer, Berater und Trainer. Ferner haben sie mehrere erfolgreiche Bücher und Ratgeber zu zentralen Managementthemen geschrieben.
  • Intro
  • Titelseite
  • Impressum
  • Inhaltsverzeichnis
  • Ja oder nein?
  • Teil 1: Adieu
  • Sie sind kein Frosch
  • Die Gefahr der alleinigen Gegenwart
  • Keine Zeit fur Zeitmanagement
  • Keine Hurra-Motivation
  • Keine Angst vor der Angst
  • Hochste Zeit fur High Touch
  • Teil 2: Aha!
  • Aktion gegen mentale Handbremsen
  • Hinterher rennen oder vorwarts springen?
  • Der Zeit-Weitsprung
  • Lockere gedankliche Spaziergange
  • Vom Weitsprung zum Vorsprung
  • Ihr inneres Kraftwerk
  • Teil 3: Auf
  • Werten Sie sich auf!
  • Springen Sie in Ihr Gleichgewicht vor
  • Ruhe vor der Beschleunigung
  • Bitte keine Autoturen
  • Kein Bauen ohne geeignetes Werkzeug
  • Mit Faulheit zum Erfolg
  • Die Martini-Planung!
  • Leere ist Blodsinn
  • FAQ - die haufigsten Fragen
  • Teil 4: Jetzt ... aber los!
  • Genug der Antworten
  • Das Ende des Anfangs
  • Dank
  • Über die Autoren
  • Anhang: Vorlage zum Vorsprungs-Prinzip

Teil 2: Aha!


Aktion gegen mentale Handbremsen     


Der Weg aus den im ersten Teil diskutierten, dringend notwendigen Problemen (sprich: Herausforderungen) führt über ein gestiegenes Selbst-Bewusstsein. Nicht im Sinne einer gestiegenen Arroganz gegenüber anderen Menschen, sondern im Sinne einer besseren Kenntnis seiner Selbst. (Darum auch der Bindestrich in dem Wort »Selbst-Bewusstsein«.)

Erster Schritt auf diesem Lösungsweg ist die Selbstbeobachtung. Eine Maßnahme, die zwar einfach ist, aber doch sehr wenig bewusst durchgeführt wird. Unverständlich! Da doch die Menschen in unserer Umgebung uns beobachten, warum verzichten wir selbst darauf? Sind wir zu unkritisch mit uns selbst? Warum kommentieren wir das Verhalten aller anderen Menschen um uns herum und nicht auch unser eigenes Verhalten?

Sie können diese Selbstbeobachtung, wie aus einer räumlichen Distanz heraus, durchaus trainieren. Nehmen Sie Ihren Führerschein, Pass, Ihren Personalausweis oder ein anderes Foto von sich selbst, Hauptsache, es ist älteren Datums. Beantworten Sie sich folgende Frage: Wie habe ich mich seither verändert? Da ist es weniger wichtig, wie Sie sich äußerlich verändert haben, außer Sie seien ausgesprochen eitel. Wichtiger ist, dass Sie sich bei der intensiven Betrachtung des Fotos mit Ihren inneren Veränderungen auseinandersetzen. Nehmen Sie sich genügend Zeit dazu, es lohnt sich bestimmt. Ideal ist es auch, wenn Sie dies im Zug oder Flugzeug in aller Ruhe für sich selbst machen. Einige interessante Fragen sind:

Welche Stärken habe ich seither entwickelt? Was hat meinen Wert in der Arbeitswelt erhöht?

Wofür bin ich in der Zwischenzeit berühmt bzw. ausgezeichnet worden?

Welche groben Fehler habe ich in der Zwischenzeit gemacht? Und was habe ich daraus gelernt?

Was war meine intelligenteste oder sogar sinnvollste Tat?

Auf was bin ich besonders stolz?

Was hat mir echte, anhaltende Zufriedenheit gebracht?

Wie würde ich meinen Charakter heute im Vergleich zu damals beschreiben?

Was haben Sie soeben getan? Sie haben, genau wie Heike Drechsler im Weitsprung bei der Olympiade in Sydney, aus der Sicht des Vorsprungs-Prinzips einen Anlauf in Ihrer eigenen Vergangenheit genommen. Erst mit einem guten Anlauf können Sie nach dem Balken weiter springen, einen besseren Weitsprung machen.

Dazu müssen Sie als berufstätiger Mensch körperlich und geistig fit sein, genauso wie der erfolgreiche Sportler bzw. die Sportlerin körperlich und geistig fit, beweglich und energiegeladen ist. Mental mit sich selbst zu arbeiten, das Vorsprungs-Prinzip anzuwenden, trägt dazu bei, dass Sie gerade in einer beschleunigten Zeit nicht im Geiste, in Ihrer Kreativität und Denkfähigkeit verkümmern. Das sind in der heutigen Zeit dringend benötigte Fähigkeiten. Sonst droht Ihnen der Abstellplatz der Nichtmehrvermittelbarkeit oder der gesunkenen Arbeitsmarktfähigkeit (schreckliche Worte für einen schlechten Zustand), weil Sie Ihr Denken nicht fit gehalten haben.

Um dieses zu verhindern, plädieren wir für ein erweitertes persönliches Denken. Es braucht keine Investitionen und keine Anstrengung - nur ein Stück Papier. Von den mentalen Fähigkeiten her gesehen, leben zu viele Menschen, als ob sie mit angezogener Handbremse auf den Straßen rollen würden. Man verschleißt Energien, fährt im falschen Gang, auf der falschen Spur mit angezogener Handbremse und zu wenig Gas. Kurz: man schöpft seine Potenziale nicht aus. Das ist in einer beschleunigten Zeit gefährlich, weil der Verkehr um Sie herum schneller rollt, und Sie links und rechts gleichzeitig von allen anderen überholt werden. Dies führt zu mentalem Stress, den der Großvater kennt, wenn er in einer fremden Großstadt die Orientierung verliert, stets zu spät reagiert und Fehler macht, während der Verkehr an ihm vorbeibraust. Im Arbeitsprozess heißt dies: das Überholen der anderen Menschen macht Sie bald ersetzbar, ja vielleicht sogar überflüssig. Das war's dann wohl. - Nein, lassen Sie dies nicht zu!

Lösen Sie darum alle Handbremsen Ihres Denkens.

Starten Sie eine Aktion gegen mentale Handbremsen. Überall, wo Sie eine Handbremse im Denken entdecken, lösen Sie sie. Reflexartig. Machen Sie daraus einen Sport, in dem Sie gedankliche Sprünge machen; indem Sie immer wieder das Vorsprungs-Prinzip anwenden.

Hinterher rennen oder vorwärts springen?  


Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihnen die Zeit für alle Ihre Aktivitäten »wegrennt«, wie Sand zwischen den Fingern zerrinnt oder das Gefühl, dass Sie in Ihrer Zielerreichung inhaltlich und zeitlich nicht vom Fleck kommen, so nützt Ihnen ein Hinterher-Rennen hinter den Geschehnissen herzlich wenig. Denn die zerronnene Zeit wird nie mehr zurückkommen. Jedenfalls nicht im gleichen irdischen Leben. Weg ist weg.

Wir nehmen in der Folge die Geschwindigkeit von Fahrzeugen als Bild für die Beschleunigung, für die veränderte Geschwindigkeit des Zeitempfindens:

Vor vielen Jahren konnte man noch einem Pferdefuhrwerk hinterher springen. Die Geschwindigkeit war eher gemächlich. Dies traf auch für das Zeitempfinden zu.

Als die Dampflokomotive zum Einsatz kam befürchtete man, dass die höhere Geschwindigkeit im Vergleich zur Pferdekutsche die Gesundheit des Menschen gefährden könnte! Würde der Mensch eine Zugfahrt überhaupt überleben? Ein Hinterherspringen zu Fuß war nun nicht mehr möglich, da musste man schon eine dieser neumodischen motorisierten Kutschen nehmen. Die industrielle Entwicklung in jenen Tagen führte zu einer ersten wesentlichen Beschleunigung des Zeiterlebens.

Charlie Chaplin hat diese Beschleunigung in der technologischen Entwicklung und das daraus entstehende Leiden in seinem Film Modern Times in der Szene am Fliessband auf geniale Weise dargestellt. Er konnte keine menschlichen Handlungen wie Kratzen oder Niesen mehr vornehmen - das Fliessband zwang ihm den Takt des Lebens auf.

Nach der Dampflokomotive beschleunigte sich das Reisen ab der Mitte des letzten Jahrhunderts mit dem Düsenflugzeug erheblich. Mit der gleichzeitigen Verbreitung elektrischer Schreibmaschinen und dem Auftauchen erster Computer begann sich nun auch der (Berufs-)Alltag zu beschleunigen.

Höhepunkt im Reisen war die flugfähige Concorde. Einzig mit einer Rakete wäre ein »Hinterherspringen« möglich. Doch ist hier der Mensch ohne modernste Technik ziemlich hilflos. Oder? Nein! Denn schneller als jede Concorde ist der menschliche Gedanke: Ihre Fähigkeit, sich etwas vorzustellen, auszudenken oder Ideen zu entwickeln. Dieser Gedanke kann in Bruchteilen von Augenblicken in Australien sein und dann sofort nach Alaska springen. Dazu würde auch eine Concorde ein paar Stunden brauchen. Mit anderen Worten: unsere Fähigkeit gedanklich zu reisen übertrifft jede technologische Entwicklung - das E-Mail inklusive.

Mit diesen Bildern wollen wir Ihnen zeigen: wie groß auch jede Beschleunigung des Reisens oder der Zeit immer sein mag, Ihre Gedanken sind in jedem Fall schneller. Nicht nur schneller, sondern kostengünstiger - nämlich: kostenlos! -, weniger anstrengend und auch umweltfreundlicher. Ihre Gedanken werden immer schneller sein als die Alltagshektik um Sie herum.

Und nun zur Auflösung des Bildes: dieses Buch handelt von der Reise Ihrer Gedanken. Bei einer Reise bewegt man sich von einem momentanen Standort zu einem neuen. In diesem Buch bewegen sich Ihre Gedanken von Ihrer augenblicklichen Gegenwart in die Zukunft. Und zwar nicht als herkömmliche Reise, das wäre viel zu langsam, sondern als Sprung.

Der Zeit-Weitsprung  


Dieses zeitliche Reisen können Sie als einen zeitlichen Weitsprung betrachten: einen Sprung der Gedanken vorwärts in der Zeit. Sie springen in Ihrer eigenen zeitlichen Achse in die Zukunft. Da jeder Mensch eine eigene zeitliche Achse (das ist der Rest seines zukünftigen Lebens) besitzt, ist dieser Sprung auch ein sehr persönliches Erlebnis. Und spannend dazu.

Wann und wie sollten Sie einen Zeit-Weitsprung machen?


Sie sollten zeitliche Sprünge machen, um Ihrer Zeit voraus zu sein - eigentlich: um der Entwicklung Ihrer Zeit voraus zu sein. Da Sie eine Entwicklung nie schlüssig aus der Gegenwart beurteilen können - Sie können in der Gegenwart höchstens eine Momentaufnahme, den Status einer Entwicklung aufnehmen -, sollten Sie auch die unmittelbare Vergangenheit für Ihren Zeit-Weitsprung mit einbeziehen. Oder, im Bild des sportlichen Weitsprungs gesprochen: Wenn die Gegenwart der Absprungbalken ist, auf dem Sie den Sprung nach vorne auslösen, dann ist der Anlauf zum Weitsprung die Vergangenheit. Der Anlauf, also Ihre Erfahrungen und Kenntnisse in einem Thema, bestimmt die Richtung des Sprunges - genauso wie der Weitspringer, der von Norden nach Süden...

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