May Ayims politische Lyrik als Unterminierung rassistischer Sprache. Impuls für einen Schwarzen Gegendiskurs in einer kolonialistisch geprägten deutschen Gesellschaft

 
 
GRIN Verlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 28. April 2021
  • |
  • 27 Seiten
 
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978-3-346-39612-9 (ISBN)
 
Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Literaturwissenschaft - Moderne Literatur, Note: 1,0, FernUniversität Hagen (Institut fu¿r Neuere deutsche Literatur- und Medienwissenschaft), Veranstaltung: Literatur und kulturelle Differenz, Sprache: Deutsch, Abstract: Aufbauend auf poststrukturalistischen beziehungsweise feministisch-postkolonialen Ansätzen wird in dieser Arbeit herausgearbeitet, inwiefern Diskurse mit Macht zusammenhängen und wie eine Intervention der Machtlosen, hier konkret der Afrodeutschen, aussehen kann. Diesbezüglich stellt sich die Frage, ob oder inwieweit diese in der Lage sein können, Gegendiskurse und ein Umdenken innerhalb der Gesellschaft anzustoßen und somit Partizipation an strukturellen Gegebenheiten erleben zu können. May Ayim, Schwarze Aktivistin und Mitgründerin des Vereins 'Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland' hat mit ihrer Lyrik diesen Versuch unternommen. Anhand einer Gedichtauswahl wird untersucht, mit welchen sprachlichen und rhetorischen Mitteln Lyrik zu einem Instrument der Politisierung werden kann. Im postkolonialen Deutschland existieren in Bezug auf Schwarz gelesene Menschen bis heute kolonialistisch geprägte Sprach- und Denkmuster, die zu fortwährenden rassistischen Strukturen führen. Solche dienen der Konstituierung gegebener Hegemonien, die vom Großteil der Dominanzkultur nicht ausreichend hinterfragt oder nur oberflächlich betrachtet werden, denn geführte Diskurse blenden diese Problematik weitestgehend aus. Wissen wird aus weißer Perspektive produziert und reproduziert.

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