Die Verlobte des Prinzen

 
 
HarperCollins Germany (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 13. August 2011
  • |
  • 144 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Adobe DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-86349-203-8 (ISBN)
 
Noch nie hatte er eine Frau so sehr begehrt wie Kate! Diese Journalistin zwingt Prinz Duarte Medina schlicht in die Knie! Wie gern würde er ihren Körper mit den Lippen erkunden und berauschende Stunden mit ihr erleben . Nur, Kate sieht zwar aus wie ein Engel der Liebe, aber sie ist gefährlich: Sie hat den Aufenthaltsort seiner Familie verraten und ist dafür verantwortlich, dass sie jetzt in Furcht leben müssen! Deshalb muss Prinz Duarte sie natürlich im Auge behalten . Plötzlich hat er eine glänzende Idee: Kate soll dreißig Tage lang seine Verlobte spielen!
  • Deutsch
  • Hamburg
  • 0,28 MB
978-3-86349-203-8 (9783863492038)
386349203X (386349203X)

2. KAPITEL

"Die Schuld abtragen", wiederholte Kate. Sie entzog ihre Hand seinem Griff. "Ich soll für Sie arbeiten?"

"Netter Versuch." Er kam noch näher. Verdammt, er sah so gefährlich sexy aus in diesem Ninja-Anzug.

Schweigend verschränkte sie die Arme, um ihre Reaktion zu verbergen und ihn davon abzuhalten, ihr noch näher zu kommen. Die Anziehungskraft dieses Mannes kam mehr als ungelegen.

Er hob stolz den Kopf - ganz der Prinz - und lenkte damit ihre Aufmerksamkeit auf seinen Hals, wo der Puls gleichmäßig und kräftig schlug. "Ich möchte, dass Sie meine Verlobte sind."

"Stehen Sie unter Drogen?", fragte sie geschockt.

"Nein. Hab ich nie genommen." Er umschloss ihre Handgelenke und zog die Arme langsam auseinander. Jetzt war er ihr noch näher, und sein Blick durchbohrte sie geradezu. "Ich bin völlig nüchtern und meine es vollkommen ernst. Und falls Sie es nicht bemerkt haben sollten, ich mache keine Witze."

Bei ihren Atemzügen, die merkwürdigerweise immer tiefer und unregelmäßiger wurden, spannte sich ihr Kleid enger um die Brüste. Sie wusste nicht, was der Prinz vorhatte, auf jeden Fall hielt er im Augenblick alle Trümpfe in der Hand, inklusive ihrer Fotos.

Wenn sie noch irgendeinen Gewinn - in Form eines Artikels - aus dieser Begegnung ziehen wollte, musste sie mit dem Feuer spielen. "Mir scheint, Sie haben einen ziemlich feinen Sinn für Humor, wenn Sie etwas so Lächerliches vorschlagen. Was erhoffen Sie sich davon?"

"Wenn mein Vater glaubt, dass ich bereits eine Beziehung .", er strich ihr über den Arm, ". mit Ihnen habe, wird er mich nicht dazu drängen, mich mit der Tochter eines seiner alten Weggefährten aus San Rinaldo einzulassen."

"Warum ausgerechnet ich? Es gibt doch bestimmt genug Frauen, die sich gern als Ihre Verlobte ausgeben würden."

Er lehnte sich gegen das Sofa, sodass seine fantastisch aussehenden Beine in dem Ninja-Anzug besonders gut zur Geltung kamen. "Es gibt viele Frauen, die meine Verlobte sein wollen, allerdings wollen sie das nicht nur vorgeben."

"Eine Schande, dass Sie solche Minderwertigkeitskomplexe haben." Spielerisch stieß sie seinen Fuß mit ihrem an.

Keine gute Idee. Ihre Haut erglühte bei dieser flüchtigen Berührung, und auch seine Augen begannen zu funkeln.

Du meine Güte, es waren doch nur die Füße! Und trotzdem, noch nie hatte sie sich so spontan und überwältigend zu einem Mann hingezogen gefühlt, und es ärgerte sie, dass ihr Körper sie derart verriet.

Mit den Zehen berührte er ihr Fußkettchen. "Natürlich ist mir bewusst, dass mein Bankkonto eine große Verlockung ist. Bei Ihnen weiß ich jedoch, woran ich bin."

Ihr billiges Plastikkettchen stand in scharfem Kontrast zu den Kunstwerken, die seine Suite schmückten. Doch Kate wollte sich davon nicht beeindrucken lassen, genauso wenig wie von seinen Machtspielchen, was ihr nicht allzu schwerfiel, da die Berührung sich so angenehm anfühlte. "Wird Ihr Vater sich nicht wundern, warum Sie mich nicht schon früher erwähnt haben?"

"Wir sind keine Familie, die sich jeden Sonntag zum Essen trifft. Dieses Zitat können Sie für Ihre Artikel verwenden, wenn Sie möchten - nachdem wir miteinander fertig sind."

Ihre Artikel. Plural. Aber würde sie die noch rechtzeitig genug schreiben können, um das Geld für die Unterbringung ihrer Schwester zusammenzubekommen? "Und wann genau wären wir miteinander fertig?"

"Mein Vater hat mich gebeten, ihm dreißig Tage meiner Zeit zu schenken, damit ich mich um diverse Angelegenheiten kümmere, während er krank ist. Dazu muss ich viel reisen. Sie können mich begleiten und für Ihren Exklusivbericht Material sammeln. Zuerst muss ich nach Washington, wo ich zu einem Essen mit Politikern eingeladen bin, die Ihnen vielleicht ganz nützlich sein könnten. Natürlich lernen Sie auch noch meine Familie kennen. Das Einzige, was ich verlange, ist, dass ich alles Material, was Sie veröffentlichen wollen, vorher absegne."

Dreißig Tage?

Blitzschnell überschlug Kate ihre finanziellen Mittel und Jennifers Rechnungen. Wenn sie sparsam war, könnte sie so lange durchhalten. Doch was würde ihr dieser Coup nützen, wenn andere Medien ihr zuvorkamen? "Die Story könnte bis dahin schon längst gegessen sein. Das Ganze muss sich für mich ja auszahlen - es sollte meiner Karriere förderlich sein."

Mist, das klang so geldgierig. Aber es nützte ja nichts, schließlich hatte sie Verpflichtungen ihrer Schwester gegenüber.

Duarte schaute sie zynisch an. "Sie wollen feilschen? Ganz schön dreist von Ihnen."

"Lassen Sie mich doch verhaften. Ich schicke eine Story aus meiner Gefängniszelle. Darin beschreibe ich Ihre private Suite, Ihr Aftershave und den kleinen Leberfleck direkt über Ihrem Bauchnabel. Die Leute können dann die eigenen Schlüsse ziehen, und glauben Sie mir, es wird viele Leute geben, die so eine Geschichte anklicken."

"Sie wollen tatsächlich andeuten, dass wir eine Affäre hatten? Und damit Ihre journalistische Integrität aufs Spiel setzen?"

Für ihre Schwester? Ihr blieb keine Wahl. "Ich arbeite für den Global-Intruder. Da ist es doch wohl offensichtlich, dass journalistische Integrität nicht meine oberste Priorität ist."

In seinen Augen flackerte Respekt auf. "Sie verhandeln hart. Gut für Sie." Er richtete sich auf und überragte sie um fast fünfzehn Zentimeter. "Kommen wir also zum Geschäft. Am Ende des Monats wird auf dem Anwesen meines Vaters eine Hochzeit gefeiert. Wenn Sie während der nächsten dreißig Tage zu Ihrem Wort stehen, dürfen Sie Exklusivfotos von dem Ereignis machen. Die Bezahlung für diese Fotos sollte mehr als angemessen sein, um Ihre Bedürfnisse zu befriedigen."

Eine Medina-Hochzeit? Wow!

Bevor sie laut Ja rufen konnte, fuhr Duarte fort: "Und um meinen guten Willen zu demonstrieren, dürfen Sie ein kurzes, persönliches Interview über unsere Verlobung veröffentlichen."

"Und ich muss nur vorgeben, Ihre Verlobte zu sein?" Das klang zu schön, um wahr zu sein.

"Natürlich ist es nur eine angebliche Verlobung. Ich möchte Sie ganz sicher nicht als meine echte Verlobte haben."

"Sie meinen es tatsächlich ernst und wollen mich mit zu Ihrem Vater nehmen?" Und ihr gestatten, Fotos von einer Familienhochzeit zu schießen.

"Ah, ich sehe schon die Dollarzeichen in Ihren hübschen Augen."

"Natürlich will ich eine Story, schließlich muss ich, wie jeder andere Mensch auch - abgesehen von den Medinas vielleicht - meine Rechnungen bezahlen." Moment mal, er fand ihre Augen hübsch? "Welcher Journalist würde dazu schon Nein sagen. Aber wo ist der Haken? Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass jemand freiwillig eine Reporterin in seine Privatsphäre lässt. Schon gar nicht jemand, der so viele Geheimnisse hat wie Sie."

"Nennen wir es einfach einen Präventivschlag. Bei Ihnen weiß ich, woran ich bin. Außerdem gewinne ich vier Wochen in Ihrer charmanten Begleitung."

"Ich werde nicht mit Ihnen schlafen, um diese Exklusivstory zu bekommen", platzte sie heraus.

Ihr Blick schoss zum Bett, während sie sich unwillkürlich vorstellte, wie sich zwei nackte Körper auf dem zerwühlten Laken wanden, während ein grünes Kleid und ein schwarzer Sportanzug auf dem Boden lagen.

Duarte lachte trocken. "Sie sind wirklich besessen davon, Sex mit mir zu haben. Erst denken Sie, ich halte Sie für eine Prostituierte. Dann glauben Sie, ich will Sie mit einer Story ködern, um Sie in mein Bett zu locken. Ehrlich, so verzweifelt bin ich nicht."

Sie blinzelte, um die erregenden Fantasien zu verscheuchen. "Das ist nur alles so . bizarr."

"Mein Leben ist weit entfernt davon, normal zu sein."

"Ich soll also einfach das, was Sie mir anbieten, fraglos akzeptieren?"

"Es handelt sich um einen Monat Ihres Lebens, den Sie an der Seite eines Prinzen verbringen sollen, während ich mich um die Angelegenheiten meines Vaters kümmere. Unsere Familie hat ziemlich gute Kontakte, die Ihnen zukünftig bestimmt nützlich sein können."

Er wusste wirklich, wie man eine Frau köderte. Auf viel zu vielen Ebenen. "Wenn wir nicht miteinander schlafen, was gewinnen Sie denn bei diesem Deal?"

"Ich gebe meinem Vater Frieden", antwortete er. "Ich behalte die Kontrolle über mein Privatleben. Und drittens .", er legte die Hand auf ihre Schulter, ". kontrolliere ich sämtliche Kameras. Sie bekommen keine Fotos, die ich nicht genehmigt habe. Und bevor Sie sich zu sehr freuen: Wenn wir zu meinem Vater fahren, erfahren Sie nicht, wo er lebt."

Kate lachte nervös. "Wollen Sie mir eine Tüte über den Kopf stülpen, bevor Sie mich in eine Limousine schubsen?"

Er schüttelte nur den Kopf, während die Berührung seiner Finger ein kleines Feuerwerk der schönsten Empfindungen in ihr entzündete. "Es genügt wohl, wenn ich sage, dass Sie in ein Flugzeug steigen und dann auf einer privaten Insel landen, in einer Region, in der es wärmer ist als hier in Massachusetts." Er schob sich an ihr vorbei und ging durchs Zimmer.

"Sie bringen mich auf eine abgelegene Insel,...

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