Tagebuch

 
 
Meiner, F (Verlag)
  • erschienen am 1. Januar 1977
  • |
  • 216 Seiten
 
E-Book | PDF mit Adobe DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7873-3260-1 (ISBN)
 
Philosophisch gelangte Maine de Biran (1766-1824) über den Sensualismus von Condillac, Helvétius, La Mettrie und Cabanis hinaus, war dem Idealismus Kants und Fichtes zugeneigt und bereitete einen neuen Spiritualismus in der französischen Metaphysik vor. Seine Tagebuchaufzeichnungen zeigen ihn auch als Psychologen und politisch unorthodoxen Menschen.
Unveränderte eBook-Ausgabe der 1. Aufl. von 1977.
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  • 13,04 MB
978-3-7873-3260-1 (9783787332601)
378733260X (378733260X)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Francois Pierre Gonthier Maine de Biran wird 1766 in Bergerac geboren und schlägt nach dem Besuch des Kollegs von Périgueux zunächst die Offizierslaufbahn ein. Um den Unruhen der Französischen Revolution zu entgehen, zieht er sich 1793 auf sein Landgut in Grateloup zurück und widmet sich intensiven Studien der Philosophie, Psychologie und Mathematik. Eine politische Karriere führt ihn 1795 nach Paris, wo er 1809 Staatsrat wird und sich ab 1813 als Gegner Napoleons bekennt.Seine Schriften bezeugen eine ständig wachsende Wertschätzung des Vorranges des menschlichen Willens bei der Entfaltung des Denkens. Typisch dafür ist sein 1802 veröffentlichter Aufsatz über den Einfluß der Gewohnheit auf das Denken, der ihm Ruhm und die Mitgliedschaft am Institut de France einbringt.Kennzeichnend für das fragmentarische, zu Lebzeiten kaum publizierte Werk Maine de Birans ist ein starkes psychologisches Interesse am Menschen, das sich insbesondere an seinem zwischen 1811 und 1824 entstandenen Tagebuch ablesen läßt. Hier gelangt er in seinen Reflexionen über den Sensualismus Condillacs, Helvétius', La Mettries und Cabanis' hinaus und neigt sich dem Idealismus Kants und Fichtes zu. Gegen Ende der Aufzeichnungen tritt ein stärker werdender christlicher Ansatz hervor, die nun als Quelle des Trostes an die Stelle der vormals geschätzten Stoa tritt.Main de Biran stirbt 1824 in Paris.
  • "Cover"
  • "Inhaltsverzeichnis"
  • "Vorbemerkung"
  • "Maine de Biran und die Wissenschaft vom Menschen. Von Gerhard Funke"
  • "Bibliographie"
  • "Lebensdaten"
  • "Marie-François-Pierre Gonthier Maine de Biran: Tagebuch"
  • "Philosophische und politische Reflexionen 1793-1795"
  • "Gedanken über den Tod am Totenbett meiner Schwester Victoire (L.I,10-12)"
  • "Ã?ber das Unglück, sich selbst nicht zu kennen (L.I,15)"
  • "Vom Bedürfnis unserer Seele nach einem Tätigkeitsprinzip (L.I,26-28)"
  • "Ã?ber die Leidenschaften, insonderheit die Liebe. Lob der Philosophie, die uns hilft, unsere Leidenschaften in geordneten Bahnen zu halten (L.I,28-30)"
  • "Trinken, um das Geheimnis des Alls zu verstehen, oder von dem Nutzen, mit sich selbst zu experimentieren (L.I,24-26)"
  • "Ich halte mich für ungeeignet, inmitten einer verderbten und verdorbenen Welt zu leben (III,14-17)"
  • "Leiden begünstigt das Nachdenken und die Selbstbesinnung (L.I,35-37)"
  • "Die Leidenschaften machen nicht das Glück aus (L.I,37-40)"
  • "Ã?ber die Tätigkeit der Seele (L.I,40-42)"
  • "Ich möchte zu den Weisen in die Schule gehen (L.I,42-44)"
  • "Das Problem des Glücks (L.I,44)"
  • "Ich empfehle Selbstbeobachtung (L.I,46-49)"
  • "Wie wichtig gutes körperliches Befinden für das Glück ist (L.I,56-58)"
  • "Erkenntnis seiner selbst (L.I,58-61)"
  • "Epiktet, Montaigne und Pascal (L.I,61-63)"
  • "Aus Notizheften 1811-1814"
  • "Der natürliche Lebensweg (III,220f.)"
  • "Denker und Phantasiemenschen (L.I,65f.)"
  • "Gibt es einen Punkt, auf den man sich stützen könnte? (L.I,66f.)"
  • "Klage über die verlorene Eigenart (L.I,67)"
  • "Harmonie ist das oberste Gesetz (L.I,68)"
  • "Das Ideal ist kein Wahngebilde (L.I,68)"
  • "Eine traurige Zeit (L.I,73)"
  • "Die Phantasie hat zu viel Gewalt über mich (L.I,74)"
  • "Schöner Tag (L.I,75)"
  • "Das Tagebuch Maine de Birans 1814-1824"
  • "Peinliche Lage der Nation (I,9)"
  • "Nach der furchtbaren Krise (I,9-12)"
  • "Ein kurioser Philosoph (I,14)"
  • "Die Stadt Paris gibt dem König ein Fest (I,15)"
  • "Verdummendes Leben (I,15f.)"
  • "Für Besseres geboren (I,16f.)"
  • "Philosophische Gesellschaft (L.I,86f.)"
  • "Unzufrieden mit der ganzen Welt (L.I,89f.)"
  • "Herbstliche Disharmonie (I,23)"
  • "Wechselerscheinungen der inneren Empfindungswelt (I,25)"
  • "Gedenken an den Tod meiner Frau (I,25)"
  • "Ich verspüre in mir nicht die mindeste Tatkraft (I,31f.)"
  • "Ich bin dem König vorgestellt worden (I,34f.)"
  • "Leben nach auÃ?en (I,35-38)"
  • "Trauerzug (I,38)"
  • "Mme. de Staël über Jacobis â??Woldemar" (II,39)"
  • "Glückliche Empfindungen (L.I,113)"
  • "Gefühl der Ruhe (L.I,114)"
  • "Das kleine Leben der Provinz (III,75f.)"
  • "Empfang des Duc d'Angoulême (III,76)"
  • "Das Reich der Lektüre (I,43f.)"
  • "Die Kokarde (I,45)"
  • "Abreise des Königs (I,45f.)"
  • "Auflösung der Kammern (I,46)"
  • "Quer durch Bonapartes Truppen (I,46f.)"
  • "Endlich daheim (I,48)"
  • "Bonaparte triumphiert (I,50)"
  • "Das Volk soll souverän sein? (I,53-57)"
  • "Todesfurcht und Lebenstrieb (I,57-60)"
  • "Eine Lebensweise, die mir zusagt (III,82)"
  • "Das ungewisse Schicksal meiner Kinder (I,65)"
  • "Die wahre Quelle unserer Tröstungen (I,66)"
  • "In Gesellschaft meiner Bücher und Gedanken (I,68-71)"
  • "Det Deus animum! (I,73)"
  • "Jahreszeit und Seele (I,77f.)"
  • "Wo ist die Vorsehung? (I,79f.)"
  • "Eingebungen des Genies (I,82)"
  • "Ein Tag des Wohlgefühls und der geistigen Tätigkeit (I,83f.)"
  • "In unbestimmten Gedanken (III,95f.)"
  • "Der einzige Grundsatz meines Tuns (I,86-88)"
  • "Irrtum hat nie Bestand (I,88-90)"
  • "Dem Tyrannen keinen Eid (I,90f.)"
  • "Elende Komödianten (I,91f.)"
  • "Kompilierung (I,92)"
  • "Eine vollkommene Vereinigung von Bewegung und Ruhe (I,92f.)"
  • "Denunziert (III,101)"
  • "GroÃ?e Neuigkeit (III,101)"
  • "Von einem Joch zum anderen (III,101)"
  • "Sieg! (I,93f.)"
  • "Die Schlacht von Waterloo (III,101f.)"
  • "Die Alliierten vor Paris (III,103)"
  • "Kapitulation (I,94)"
  • "Politischer Brief (III,104)"
  • "Durch die preuÃ?ische Armee (III,107)"
  • "UngewiÃ?heit (III,107)"
  • "Beim König (III,108)"
  • "Parade der Engländer (III,108)"
  • "Der König ist niedergeschlagen (III,112)"
  • "Kleine Rede an den König (III,114)"
  • "Im Theater (III,118)"
  • " Ein Projekt (III,118f.)"
  • "Im Licht der Ã?ffentlichkeit (III,119)"
  • "Politisches Vorhaben (III,123f.)"
  • "Eine recht gewöhnliche und kleine Seele (III,125)"
  • "Erster Quästor (III,129)"
  • "Für die Geschäfte dieser Welt nicht geeignet (III,138)"
  • "Eine Verhandlung (III,139)"
  • "Marschall Ney verurteilt (III,140)"
  • "Die Klugheit meines Königs (III,142)"
  • "1793 und 1816 (I,96)"
  • "Ich neige der Opposition zu (I,102)"
  • "Dahingleitendes Leben (I,102)"
  • "Der Liebe verschlossen (I,103)"
  • "Meine Rolle in der Welt scheint ausgespielt zu sein (I,104f.)"
  • "Das innere Licht (I,118-21)"
  • "Parade (I,123)"
  • "Laîné Innenminister (I,126)"
  • "Es wäre Zeit, sich in sich zurückzuziehen (I,128)"
  • "Die mir vertraute Wissenschaft (I,128f.)"
  • "Gemächliche Reise (I,131f.)"
  • "Die beiden Seiten des Menschen (I,134f.)"
  • "Das Gefühl des Unendlichen (I,146f.)"
  • "Psychologie (I,148)"
  • "Brave Leute (I,148)"
  • "Der wahre Gebildete (I,149)"
  • "Stoizismus (I,151)"
  • "Philosophieren (I,154)"
  • "Tote und lebende Natur (I,155)"
  • "Ein Kolumbus der Metaphysik (I,176)"
  • "Constants â??Adolphe" (I,177f.)"
  • "Auf der Fahrt nach Cauterets (I,178f.)"
  • "Altersgeiz? (I,185-87)"
  • "Meine Befangenheit (I,194-96)"
  • "Zwei Arten von Lebensgewohnheiten (I,197-99)"
  • "Das Geheimnis des Glücks (I,208f.)"
  • "Zwischen gegensätzlichen Neigungen (I,209)"
  • "Ein Wort des Apostels Paulus (I,211)"
  • "Auflösung der Deputiertenkammer (I,216f.)"
  • "Wie ich schreibe (I,218)"
  • "Reden (I,219f.)"
  • "Negative Wahl (I,220)"
  • "Stichwahl (I,220)"
  • "Zum Staatsrat ernannt (I,222f.)"
  • "Sonderaudienz (I,223f.)"
  • "Meine Staatsratuniform (I,225f.)"
  • "Napoleon auf St. Helena (I,225f.)"
  • "Prüfung in der Schule (I,226)"
  • "Geistreiche Mme. de Staël (I,232)"
  • "Theorie der Experimentalpsychologie (I,235f.)"
  • "Talleyrand (I,237)"
  • "Letztes literarisches Vorhaben (I,238-40)"
  • "Tod des Neffen (I,241)"
  • "50 Jahre alt (I,242)"
  • "Kein Salonmensch (II,9f.)"
  • "Auf gutem FuÃ? mit mir selbst (II,11)"
  • "Jugendliche Eitelkeit (L.II,17)"
  • "Zeit des Leidens (II,48)"
  • "Verfall (II,49)"
  • "In unserem Jahrhundert (II,57)"
  • "Omnis in hoc sum (II,61)"
  • "Vor dem Grab meiner besten Freundin (II,65)"
  • "Vernunft und Wille ((II,67)"
  • "Ã?ber die Langweile (II,80f.)"
  • "Stoiker und Christen (II,88f.)"
  • "Was ist das Ich? (II,95)"
  • "Rechenschaft (II,97f.)"
  • "Lord Wellington (II,99)"
  • "Vielleicht nur ein heller Augenblick (II,104f.)"
  • "Meine Phantasie ist erloschen (II,109)"
  • "Schlafwandler (II,111)"
  • "Ist die Zeit der Inspiration vorbei? (II,113)"
  • "Auf der Suche nach einem Fixpunkt (II,118)"
  • "Beim russischen Botschafter (II,122)"
  • "Rousseau (II,125f.)"
  • "Meine einzige Zuflucht (II,126f.)"
  • "Das Bleibende (II,127f.)"
  • "Philosophie des Relativen (II,132-34)"
  • "Das Gefühl des Besitzes (II,128f.)"
  • "Politischer Niedergang? (II,139)"
  • "Selbstgefälligkeit (II,148f.)"
  • "Das Bedürfnis nach einer Stütze (II,152f.)"
  • "Weisheit und Wissenschaft (II,156)"
  • "Meine Töchter (II,157f.)"
  • "Das Gute (II,159)"
  • "Quelle des Trosts (II,160f.)"
  • "Meine schriftstellerische Arbeit (II,161f.)"
  • "â??Ã?ber das Alter" (II,168f.)"
  • "Die drei Perspektiven des Menschen (II,188)"
  • "Denken (II,201f.)"
  • "Weltleute (II,209f.)"
  • "Psychologie (II,211)"
  • "Leibniz (II,228f.)"
  • "Lebenskraft (II,235)"
  • "Der eigentümliche Zug der christlichen Philosophie (L.II,183-87)"
  • "Der innerliche und der äuÃ?erliche Mensch (II,243-45)"
  • "Verschiedene Ideen (II,245)"
  • "Vernachlässigtes religiöses Gefühl (II,245f.)"
  • "Ergebung (II,258)"
  • ",Geist' (II,260)"
  • "Ermordung des Duc de Berry (II,263)"
  • "Ich bin der persönlichste Mensch, den man sich denken kann (II,267f.)"
  • "Ein tiefes Problem (II,269-71)"
  • "Die zwei Naturen im Dasein des Menschen (L.II,216-19)"
  • "Wahre Demut (L.II,221)"
  • "Eines der gröÃ?ten Ã?bel der Zeit (L.II,225)"
  • "Die Seele braucht Nahrung (L.II,236)"
  • "Professor Cousin (II,303f.)"
  • "Politischer Holzweg (II,308)"
  • "Revolution in Europa (II,311-13)"
  • "Natur und Geist (II,313f.)"
  • "Falsche Folgerungen (II,323)"
  • "Welche Unstetigkeit! (II,328f.)"
  • "Ã?berlegenheit der christlichen Moral (L.II,264)"
  • "Einzigartiger Unterschied zwischen Stoa und Christentum (L.II,270)"
  • "Drei Stadien des Lebens (II,338-40)"
  • "Zweite Kindheit (II,347f.)"
  • "Systeme der Psychologie (II,349f.)"
  • "Ideale (L.II,285f.)"
  • "Gedankenübertragung (II,354f.)"
  • "Vis amatoria (II,355f.)"
  • "Gedanken über ein Wort Pascals (II,359-61)"
  • "Das Wunder des Gottmenschen (L.II,300f.)"
  • "Mme. de C ... (L.II,303)"
  • "Heirat meines Sohns (II,371)"
  • "Der lebendige Gott (II,380)"
  • "Logos (II,381f.)"
  • "In der Psychologie ist Beobachtung gleich Sammlung (L.II,317f.)"
  • "Die drei Leben im Menschen (L.II,318-24)"
  • "Ein tatsächlicher psychologischer Vorgang (L.II,327-30)"
  • "â??Der äuÃ?ere Mensch zerstört sich, der innere erneuert sich" (L.II,332-34)"
  • "Es ist an der Zeit (L.II,331)"
  • "Der groÃ?e Wandel, nach dem Hiob seufzte (L.II,342f.)"
  • "Anmerkungen"
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