Nachrichtenwerttheorie

 
 
Nomos (Verlag)
  • 2. Auflage
  • |
  • erschienen am 5. September 2018
  • |
  • 174 Seiten
 
E-Book | PDF mit Adobe DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-8452-8493-4 (ISBN)
 
Eine der zentralen Aufgaben von Journalisten besteht darin, die Ereignisse auszuwählen, über die in den verschiedenen Nachrichtenmedien berichtet wird. Wie gehen sie dabei mit der Flut von Informationen um, die täglich die Redaktionen erreichen? Was sind ihre Auswahlkriterien, und was macht den Wert einer Nachricht aus? Diesen Fragen widmet sich die Nachrichtenwerttheorie, die in vorliegendem Lehrbuch, das bereits in 2., aktualisierter Auflage vorliegt, erstmalig umfassend erläutert wird. In verständlicher Sprache werden die wichtigsten Begriffe und Grundannahmen der Theorie, der aktuelle Forschungsstand und die gängigen Forschungsmethoden vermittelt. Auch die Entwicklungsgeschichte und die Schlüsselstudien der Nachrichtenwertforschung werden erläutert und die Verbindungen zu verwandten theoretischen Ansätzen aufgezeigt. Der Band richtet sich an Lehrende und Studierende medien- und kommunikationswissenschaftlicher Studiengänge wie z.B. Journalistik.
2., aktualisierte Auflage
  • Deutsch
  • Baden-Baden
  • |
  • Deutschland
  • 6,82 MB
  • 1 gr
978-3-8452-8493-4 (9783845284934)
10.5771/9783845284934
weitere Ausgaben werden ermittelt
  • Cover
  • Kapitel 1 - Gegenstandsbereich und Grundzüge der Nachrichtenwerttheorie
  • 1.1 Die Notwendigkeit journalistischer Selektion
  • 1.1.1 Informationsflut und Selektionszwang in der Nachrichtenkette
  • 1.1.2 PR und weitere Quellen für den Journalismus
  • 1.2 Zentrale Begriffe und Kernsätze der Nachrichtenwerttheorie
  • 1.2.1 Nachrichtenfaktoren und Nachrichtenwert
  • 1.2.2 Additivitäts-, Komplementaritäts- und Exklusionshypothese
  • 1.3 Journalistische Selektivität und selektive Rezeption
  • Kapitel 2 - Entwicklung der Nachrichtenwertforschung
  • 2.1 Entwicklungslinien der Theorie
  • 2.1.1 Walter Lippmanns "Öffentliche Meinung"
  • 2.1.2 Die norwegischen Friedensforscher
  • 2.1.3 Forschung in Deutschland
  • 2.1.4 Zunehmendes internationales Interesse
  • 2.2 Aktuelle Anwendungsgebiete
  • 2.2.1 Bedeutung für Ausbildung und Journalistenhandbücher
  • 2.2.2 Rundfunkpolitische Relevanz
  • 2.2.3. Nachrichtenwerttheorie und Neue Medien
  • Kapitel 3 - Forschungslogik und Methode
  • 3.1 Die Inhaltsanalyse als zentrale Methode der Nachrichtenwertforschung
  • 3.1.1 Untersuchungsgegenstand, Materialauswahl und Analyseebene
  • 3.1.2 Die systematische Untersuchung des Materials anhand des Codierbuchs
  • 3.1.3 Kriterien der intersubjektiven Nachvollziehbarkeit: Validität und Reliabilität
  • 3.1.4 Weiterentwicklung: Automatisierte Inhaltsanalyse
  • 3.2 Datenanalyse in der Nachrichtenwertforschung
  • 3.2.1 Deskriptive Analysen der Inhaltsanalysedaten
  • 3.2.2 Weiterführende multivariate Analysen
  • 3.3 Methodentriangulation: Ergänzung von Inhaltsanalysen durch Journalisten- und Publikumsbefragungen
  • Kapitel 4 - Forschungsdesigns und empirische Befunde der Schlüsselstudien zur Nachrichtenwerttheorie
  • 4.1 Wirksamkeit von Nachrichtenfaktoren bei der journalistischen Selektion
  • 4.2 Wirksamkeit von Nachrichtenfaktoren bei der Rezeption
  • 4.2.1 Theoretische Grundlagen
  • 4.2.2 Ergebnisse der empirischen Studien
  • Kapitel 5 - Kritik und Weiterentwicklungen
  • 5.1 Übergeordnete Faktoren der Nachrichtenauswahl
  • 5.2 Die Zwei-Komponenten-Theorie
  • 5.3 Die Rolle von Bildern in der Nachrichtenwerttheorie
  • 5.4 Von der selektiven Nutzung zur selektiven Partizipation
  • 5.5 Offene Forschungsfragen
  • Kapitel 6 - Verwandte und konkurrierende Ansätze
  • 6.1 Gatekeeping
  • 6.2 News-Bias
  • 6.3 Agenda-Setting
  • 6.4 Framing
  • 6.5 Zusammenfassung
  • Kapitel 7 - Ein persönliches Fazit und Plädoyer
  • Kapitel 8 - "Top 15" - kommentierte Literaturempfehlungen
  • Erläuterung der Nachrichtenfaktoren
  • Literaturverzeichnis

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