Resozialisierung und Systemischer Wandel

 
 
Nomos (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 16. Juni 2020
  • |
  • 380 Seiten
 
E-Book | PDF mit Adobe-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7489-0841-8 (ISBN)
 
Infolge der weltweiten Corona-Krise gewinnen die Vorschläge zu einem "Systemischen Wandel" auch in der Kriminal-, Justiz- und Sozialpolitik neue Bedeutung.
Dieser Band informiert über Masterpläne und Agenden der strategischen Steuerung von Innovationen in allen Arbeitsfeldern der Resozialisierung in einem Verbund von öffentlichen und privaten Trägern. In Österreich, der Schweiz und in Deutschland gibt es dazu konkrete Vorschläge von Fach- und Führungskräften und Experten der lokalen und nationalen Ebene, dies gilt auch für die internationale und europäische Dimension. Innovative Projekte weisen gesteigerte Wirksamkeit und Nachhaltigkeit von Gesamtkonzepten der ambulanten und stationären Resozialisierung nach.
Maelicke und Wein fordern im Übergang in eine Zeitenwende eine "Große Transformation" und plädieren für einen nachhaltigen und wirkungsorientierten Umgang mit Tätern und Opfern.
  • Deutsch
  • Baden-Baden
  • |
  • Deutschland
  • 11,92 MB
978-3-7489-0841-8 (9783748908418)
10.5771/9783748908418
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  • Cover
  • Einführung
  • A. Grundlagen
  • B. Systemischer Wandel durch Innovative Projekte
  • C. Resozialisierung und Öffentlichkeit
  • D. Den Systemischen Wandel strategisch steuern
  • E. Systemischer Wandel auf europäischer Ebene
  • F. Fazit und Ausblick
  • G. Anhang
  • A. Grundlagen
  • 1. Komplexleistung Resozialisierung und Systemischer Wandel
  • 1. Komplexleistung Resozialisierung
  • 2. Integrierte Resozialisierung
  • 3. Spezialsystem Resozialisierung
  • 3.1 Justizvollzug
  • 3.2 Soziale Dienste der Justiz
  • 3.3 Freie Straffälligenhilfe
  • 3.4 Vernetzung statt Versäulung
  • 4. Regelsystem 'Soziale Hilfen'
  • 5. Kriminalpolitisches Kraftfeld
  • 6. Neue gesamtgesellschaftliche Herausforderungen
  • 7. Systemischer Wandel und Resozialisierung
  • 8. Schleswig-Holstein als Modell für einen Systemischen Wandel in der Sozialen Strafrechtspflege
  • 9. Perspektiven
  • 10. Literatur
  • 2. Aktualisierte Länderumfrage: Übergangsmanagement - im Verbund zum Erfolg
  • 1. Einleitung
  • 2. Baden-Württemberg
  • 3. Bayern
  • 4. Berlin
  • 5. Brandenburg
  • 6. Bremen
  • 7. Hamburg
  • 8. Hessen
  • 9. Mecklenburg-Vorpommern
  • 10. Niedersachsen
  • 11. Nordrhein-Westfalen
  • 12. Rheinland-Pfalz
  • 13. Saarland
  • 14. Sachsen
  • 15. Sachsen-Anhalt
  • 16. Schleswig-Holstein
  • 17. Thüringen
  • 18. Resümee
  • 3. Rechtliche Grundlagen der Resozialisierung
  • 1. Einleitung
  • 2. Internationale und europarechtliche Regelungen
  • 3. Verfassungsrecht
  • 4. Einfaches Recht
  • 4.1 Vollzugsrecht
  • 4.2 Straf- und Strafverfahrensrecht etc.
  • 4.3 Sozialrecht
  • 4.4 Resozialisierungsgesetze
  • 5. Literatur
  • 4. RNR (Risk-Need-Responsivity) und GLM (Good Lives Modell) und ihre Rezeption in die Praxis
  • 1. RNR
  • 2. GLM
  • 3. Abstrakter Vergleich der Modelle
  • 4. Diskussion
  • 5. Literatur
  • 5. Desistance erkennen und unterstützen
  • 1. Einleitung
  • 2. Desistance erkennen
  • 3. Desistance unterstützen
  • 3.1 Haltung
  • 3.2 Behandlungs- und Interventionstechniken
  • 4. Fazit
  • 5. Literatur
  • 6. Opferorientierung und ganzheitlicher Ansatz
  • 1. Einleitung
  • 2. Der Opferbegriff
  • 3. Viktimisierte Täter*innen
  • 4. Empathie als zentraler Bestandteil der Opferorientierung?
  • 5. Fazit
  • 6. Literaturhinweise
  • 7. Restorative Justice und Resozialisierung - Abgrenzung und Gemeinsamkeiten
  • 1. Einleitung
  • 2. Was ist Restorative Justice?
  • 3. Nutzen und Anwendung auf Mikro-, Meso- und Makroebene
  • 4. Zugrundeliegendes Menschenbild und weitere zentrale Annahmen
  • 5. Methoden und Verfahrensweisen zur Umsetzung von RJ
  • 6. Restorative Justice und Resozialisierung
  • 7. Grenzen und Erfolge der RJ
  • 8. Fazit
  • 9. Literatur
  • B. Systemischer Wandel durch Innovative Projekte
  • 8. Erfahrungen mit den Restaurativen Dialogen in der Schweiz
  • 1. Definition der Restaurativen Justiz
  • 2. Wozu dienen Restaurative Dialoge?
  • 3. Aufbau des Programms
  • 4. Bisherige Erfahrungen
  • 5. Ausblick fürs neue Jahr
  • 6. Bibliographie
  • 9. Brücken ins Gemeinwesen, team 72, Zürich
  • 1. Das team72
  • 2. Ausgangslage
  • 3. Teilstationäre Bewährungshilfe
  • 4. Personalvermittlung "time2work"
  • 5. Initiative "resoz.ch"
  • 6. Literatur
  • 10. Sozialnetz-Konferenz - Ein neuer methodischer Ansatz in der österreichischen Bewährungshilfe
  • 1. Organisation der Bewährungshilfe in Österreich
  • 2. Methodische Grundlagen der Sozialnetz-Konferenz
  • 3. Erprobung der Sozialnetz-Konferenz in einem Projekt
  • 4. Typen von Sozialnetz-Konferenzen
  • 5. Ablauf einer Sozialnetz-Konferenz
  • 6. Erkenntnisse aus dem Projekt
  • 7. Implementierung in den Regelbetrieb der Bewährungshilfe
  • 8. Fallbeispiele
  • 9. Fazit
  • 10. Literatur
  • 11. Chancen eines familiensensibel ausgerichteten Gefängnisses am Beispiel des "Familienhauses Engelsborg" in Kopenhagen
  • 1. Das Familienhaus der "Pension Engelsborg" in Kopenhagen
  • 2. Eine andere Philosophie des Vollzugs
  • 3. Kind- und familienzentrierter Ansatz
  • 4. Vielfältige Problemlagen
  • 5. Therapieangebot
  • 6. Übergangsmanagement
  • 7. Fakten über die Bewohner und den Aufenthalt
  • 8. Fazit
  • 9. Literatur
  • 12. Entwicklungsarbeit im Oblast Archangelsk
  • 1. 12 Jahre Entwicklungsarbeit in Archangelsk
  • 2. Ergebnisse, Probleme und Ausblick
  • 13. Gefangene helfen Jugendlichen
  • 1. Gefangene helfen Jugendlichen e.V.
  • 2. Entstehungsgeschichte
  • 3. Projekte
  • 4. Mission und Unternehmensziele
  • 14. Komplexleistung Resozialisierung im Jugendstrafvollzug in freien Formen
  • 1. Auswahl und Diagnose
  • 2. Das Familienkonzept
  • 3. Positive Gruppenkultur und individuelle Förderung
  • 4. Umsetzung im Alltag
  • 5. Empathiefähigkeit und Opferorientierung
  • 6. Wertevermittlung
  • 7. Übergangsmanagement und Nachsorge
  • 8. Evaluation
  • 9. Ausbau weiterer Arbeitsbereiche
  • 10. Literaturhinweise
  • 15. Leonhard: Unternehmertum für Gefangene - ein innovatives Resozialisierungsprojekt im bayerischen Justizvollzug
  • 1. Einführung
  • 2. Motivation für die Gründung der Leonhard gGmbH Unternehmertum für Gefangene
  • 3. Pilotprojekt und wissenschaftliche Evaluierung
  • 4. Das Programm Leonhard
  • 5. Ergebnisse
  • 6. Personalausstattung
  • 7. Kosten und Finanzierung
  • 8. Aktuelles
  • C. Resozialisierung und Öffentlichkeit
  • 16. Resozialisierung - Medien- und Öffentlichkeitsarbeit
  • 1. Einleitung
  • 2. Eigen- und Fremdrezeption einer diskreten Profession
  • 2.1 Exemplarische Fallgeschichten
  • 2.2 Erfolg, Renommee, Reputation
  • 2.3 Krisenszenarien und Krisen PR
  • 2.4 Veranstaltungen, Publikationen, Medienbeiträge
  • 3. Unternehmensimage
  • 4. Unternehmenskommunikation
  • 4.1 Zielebenen der Unternehmenskommunikation
  • 4.2 Kommunikationsziele definieren und priorisieren
  • 4.3 Kommunikationspolitik und Anspruchsgruppenmanagement
  • 5. Kommunikation mit Journalisten
  • 5.1 Journalisten als Kommunikationspartner
  • 5.2 Medienwettbewerb und Exklusivthemen
  • 5.3 Erwartungshaltung von Journalisten - Resozialisierung aus journalistischer Sicht
  • 6. Schlussbetrachtungen
  • 7. Literatur
  • 17. Resozialisierung und Marketing
  • 1. Sozialmarketing: Hintergründe und Anwendungsfelder
  • 1.1 Welche Kennzeichen sozialer personenbezogener Dienstleistungen sind Marketing relevant?
  • 1.2 Marketing Implikationen für 'Vertrauensgüter'
  • 2. Marketing-Management als Prozess
  • 2.1 Marktanalyse
  • 2.2 Strategische Angebotsentwicklung mit der Produkt-Markt-Matrix
  • 2.3 Marketing-Mix
  • 3. Fazit
  • 4. Literatur
  • D. Den Systemischen Wandel strategisch steuern
  • 18. Resoz-Masterplan Zürich/Schweiz
  • 1. Ausgangslage Schweiz und Kanton Zürich
  • 2. Erfolgsfaktoren bezüglich Resozialisierung
  • 3. Resoz-Masterplan Zürich/Schweiz
  • 4. Zusammenfassung
  • 5. Literaturhinweise
  • 19. Netzwerk Kriminalpolitik in Österreich: Zehn Gebote guter Kriminalpolitik
  • 1. Entstehungsgeschichte der Zehn Gebote guter Kriminalpolitik
  • 2. Die Mitglieder des Netzwerks Kriminalpolitik
  • 3. Die zehn Gebote guter Kriminalpolitik im Überblick
  • 4. Die zehn Gebote guter Kriminalpolitik im Detail
  • A) Basisprinzipien
  • 1. Gute Kriminalpolitik ist rationale Kriminalpolitik. Sie schützt Menschen und Rechtsgüter und vermittelt Verständnis für maßvolle und differenzierte Reaktionen.
  • 2. Grund- und Menschenrechte bilden den Maßstab und die Grenzen des Strafrechts.
  • 3. Die beste Kriminalpolitik liegt in einer guten Sozial- und Wirtschaftspolitik.
  • B) Leitlinien für Gesetzgebung und Rechtsanwendung
  • 4. Kriminalpolitik befasst sich ausschließlich mit dem Kernbereich gesellschaftlicher Normen. Strafrechtliche Sanktionen sind in ihrer Normierung sowie als Reaktion im Einzelfall maßvoll und verhältnismäßig einzusetzen.
  • 5. Kriminalpolitik hat die Unabhängigkeit der Rechtsprechung zu respektieren und zu sichern.
  • 6. Angemessene strafrechtliche Reaktionen müssen besonderen Bedürfnissen, insbesondere von jungen und psychisch kranken Straffälligen Rechnung tragen sowie sämtliche Reaktionen und Sanktionsfolgen auf strafbares Verhalten einbeziehen.
  • 7. Die Kriminalpolitik wendet sich den Opfern strafbarer Handlungen zu und respektiert sie als diejenigen Personen, die am intensivsten von Straftaten betroffen sind.
  • C) Leitlinien für Institutionen
  • 8. Ziel des polizeilichen Handelns ist es, das Zusammenleben von Menschen, Bevölkerungsgruppen und Organisationen in Sicherheit und Freiheit im Rahmen des Rechtsstaates zu ermöglichen.
  • 9. Bereits im Rahmen des Strafverfahrens soll eine Reaktion auf die Straftat mit dem Ziel der (Re)Integration in die Gesellschaft erwogen oder eingeleitet werden.
  • 10. Die Praxis des Strafvollzugs ist ein Gradmesser für die menschenrechtliche Reife einer Gesellschaft.
  • 5. Folgewirkungen der Zehn Gebote guter Kriminalpolitik
  • 6. Subjektiver Ausblick
  • 7. Literatur
  • 20. Reso-Agenda 2025 für den Stadtstaat Hamburg
  • 21. Reso-Agenda 2025 für eine wissensbasierte und wirkungsorientierte Kriminal- und Justizpolitik in Deutschland
  • A) Faktencheck
  • B) Leitlinien
  • C) Aktivitätenplan
  • E. Systemischer Wandel auf europäischer Ebene
  • 22. Schlussfolgerungen des Rates der Europäischen Union zu alternativen Maßnahmen zum Freiheitsentzug
  • F. Fazit und Ausblick
  • F. Fazit und Ausblick
  • G. Anhang
  • A1. Aus dem Amtsblatt der Europäischen Union vom 16.12.2019 (C422/9): Schlussfolgerungen des Rates der Europäischen Union zu alternativen Maßnahmen zum Freiheitsentzug
  • A2. Reso-Infoportal.de
  • Das Reso-Infoportal
  • Autorinnen und Autoren

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