Reden über Religion?

Handlungsorientierte Argumentationsstrategien frühneuzeitlicher jüdischer Autoren
 
 
Tectum Wissenschaftsverlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 3. November 2022
  • |
  • 306 Seiten
 
E-Book | PDF mit Adobe-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-8288-7938-6 (ISBN)
 
Bei der Kennzeichnung eines Konflikts als religiös ist das Ende des argumentativen Diskurses schnell erreicht. Vor diesem Hintergrund wird anhand der Schreiben von Größen der jüdischen Interessenvertretung in der Frühen Neuzeit untersucht, wie das Verhältnis zwischen der Formulierung einer handlungsorientierten Ansprache gegenüber christlichen Funktionsträgern und ihrem Umgang mit der Thematik der Glaubenszugehörigkeit und -ausübung zu charakterisieren ist. Aufbau und Inhalt werden mithilfe von Genettes Erzählebenen und Entmans Framing-Ansatz untersucht.
Jonna-M. Mäder ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am "CERES" der Ruhr-Universität Bochum. Interessenschwerpunkte sind jüdische Geschichte, jüdisch-christliche Beziehung, Antisemitismus.
  • Deutsch
  • Baden-Baden
  • |
  • Deutschland
  • 15,44 MB
978-3-8288-7938-6 (9783828879386)
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  • Intro
  • Dank
  • Tabellenverzeichnis
  • Erster Teil
  • 1. Einleitung
  • 1.1. Thema
  • 1.2. Gegenstand
  • 1.3. Zu Quellenauswahl und Forschungsstand
  • 2. Theoretisches und methodisches Vorgehen
  • 2.1. Argumentation und Zeit
  • 2.2. Frame-Forschung
  • 3. Struktur der Arbeit
  • Zweiter Teil
  • 4. Kontextinformationen - Zum Wirken von Josel von Rosheim und Simone Luzzatto
  • 4.1. Historischer Kontext
  • a. Josel von Rosheims Interessenvertretung der jüdischen Gemeinde im Alten Reich
  • b. Simone Luzzattos Interessenvertretung der jüdischen Gemeinde in der Republik Venedig
  • 4.2. Die Texte im Kontext der Werke der Autoren
  • a. Josel von Rosheim als Chronist des jüdischen Lebensin einer christlichen Umwelt
  • b. Simone Luzzatto als Partizipant am italienischen Gelehrtendiskurs
  • 5. Die einleitende Problemvorstellung der Autoren
  • 5.1. Aufbau: Josel von Rosheims Schreiben an den Straßburger Magistrat
  • 5.2 Der zu wahrende Landfrieden oder Rettet die Katholiken
  • 5.3. Martin Luther und die Erzeugung von Druck(en)
  • 5.4. Aufbau: Simone Luzzattos Discorso
  • 5.5. Die Stabilität des ökonomischen Systems oder Rettet die Republik
  • 5.6. Die Rolle der Kaufmannschaft und die Macht der Wirtschaftskraft
  • 5.7. Wider die natürliche Ordnung
  • 5.8. Zwischen politischer Notwendigkeit und göttlicher Gunst
  • 6. Die nachgeordnete Problemvorstellung der Autoren
  • 6.1. Josel von Rosheim und der Vorwurf antichristlicher Polemik
  • 6.2. Was können wir dazu?
  • 6.3. Simone Luzzatto von antiken Anklägern und Zeloten
  • 6.4. Von Missverständnissen und dem natürlichen Lauf der Dinge
  • 6.5. Die jüdische Glaubenszugehörigkeit als Instrument gesellschaftlichen Zusammenlebens
  • a. Die gesellschaftliche Dimension jüdischer Gebetspraxis
  • b. Die gesellschaftliche Dimension des göttlichen Gesetzes
  • c. Die Figur des Leumunds
  • 6.6. Reden über Religion? "Jede Debatte um des Himmels willen wird Bestand haben"
  • 7. Die gewählten Argumentationsweisen: Zwischenfazit
  • 8. Die gewählten Argumentationsweisen: Konsequenzen
  • Dritter Teil
  • 9. Kontextinformationen - Zum Wirken von Menasse ben Israel und Jakob Emden
  • 9.1. Historischer Kontext
  • a. Menasse ben Israels Interessenvertretung der jüdischen Gemeinde in England
  • b. Jakob Emdens Interessenvertretung der jüdischen Gemeinde im Königreich Polen
  • 9.2. Die Texte im Kontext der Werke der Autoren
  • a. Menasse ben Israel und Jakob Emden als Druckereibesitzer
  • b. Menasse ben Israel als Partizipant am jüdisch-christlichen Diskurs
  • c. Jakob Emden als streitbarer Hüter des Gesetzes
  • 10. Die einleitende Problemvorstellung der Autoren
  • 10.1. Aufbau: Menasse ben Israels Humble Addresses
  • 10.2. Die Ansiedlung der jüdischen Gemeinde oder Rettet die Welt
  • 10.3. Die überwundene Regierungsform
  • 10.4. Aufbau: Jakob Emdens Resen Mat'eh
  • 10.5. Die Schaffung eines neuen Glaubens oder Rettet die religiöse Tradition
  • 10.6. Das Frondieren der Frankist:innen
  • 10.7. Für eine natürliche Ordnung
  • 10.8. Zwischen politischer Notwendigkeit und göttlicher Gunst
  • 11. Die nachgeordnete Problemvorstellung der Autoren
  • 11.1. Menasse ben Israel und "die falschesten" Vorwürfe gegen die jüdische Gemeinde
  • 11.2. Von Einzelfällen und dem natürlichen Lauf der Dinge
  • 11.3. Jakob Emden und die Ritualmordlüge
  • 11.4. Von Lügen und Eifersucht
  • 11.5. Die jüdische Glaubenszugehörigkeit als Instrument gesellschaftlichen Zusammenlebens
  • a. Die gesellschaftliche Dimension jüdischer Gebetspraxis
  • b. Die gesellschaftliche Dimension des göttlichen Gesetzes
  • c. Die Figur des Leumunds
  • 11.6. Reden über Religion? "Jede Debatte um des Himmels willen wird Bestand haben"
  • 12. Die gewählten Argumentationsweisen: Konsequenzen
  • Vierter Teil
  • 13. Schlussbetrachtung und Zusammenführung der Ergebnisse
  • Der Aufbau der Schreiben
  • Die einleitenden Problemvorstellungen der Schreiben
  • Die Problembewertungen
  • Die Lösungszuschreibungen und Handlungsaufforderungen
  • Die Auseinandersetzung mit dem Problem antijüdischer Polemik
  • Die Ursachen der Existenz antijüdischer Polemik
  • Die Zurückweisung von Vorwürfen
  • Reden über Religion?
  • Literaturverzeichnis

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