Mythen und Märchen in der psychodynamischen Therapie von Kindern und Jugendlichen

 
 
Kohlhammer (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 27. Juli 2016
  • |
  • 190 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-17-030158-0 (ISBN)
 
Märchen und Mythen sind narrative Texte, die Urerfahrungen des Menschseins in gelegentlich drastischen Bildern spiegeln. In ihrer Darstellung werden jedoch nicht nur konflikthafte Themen abgebildet, sondern auch Lösungen angeboten, die in ihrer positiven Ausrichtung Hoffnung und Zuversicht wecken können. In der Behandlungstechnik nach C. G. Jung werden Mythen und Märchen in ihrer entwicklungsfördernden Vielschichtigkeit eingesetzt. Zusätzlich unterstützen sie in ihrer Vorbildfunktion einen progressiven Lebensentwurf und aktivieren selbstheilende Kräfte. Das Buch bietet mit zahlreichen Mythen und Märchen und ihrer Interpretation einen Einblick in eine Symbolik, die überzeitliche Gültigkeit hat. In dazu passenden Fallbeispielen zeigt sich die hohe therapeutische Wirksamkeit, die Neuorientierung erlaubt.
  • Deutsch
  • Stuttgart
  • |
  • Deutschland
  • 0,68 MB
978-3-17-030158-0 (9783170301580)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Christiane Lutz ist als Kinder- und Jugendpsychotherapeutin sowie als Paar- und Familientherapeutin in eigener Praxis in Stuttgart tätig. Sie ist Dozentin am C. G. Jung- Institut in Stuttgart und an der Akademie für Tiefenpsychologie in Stuttgart und Herausgeberin der Reihe "Psychodynamische Psychotherapie mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen".
  • Deckblatt
  • Titelseite
  • Impressum
  • Inhaltsverzeichnis
  • Einleitung
  • 1 Der Begriff des Mythos - Versuch einer Annäherung
  • 1.1 Das Wesen des Mythos
  • 1.2 Gehalt und Inhalt der Mythen
  • 1.3 Wirksamkeit der Mythen
  • 1.4 Funktion des Mythos
  • 1.5 Die Verständnisebenen des Mythos Der Umgang mit Raum und Zeit
  • 1.6 Mythos und Sprache
  • 2 Die Mythen der Welt
  • 2.1 Die ägyptischen Mythen
  • 2.1.1 Die Realität von Tod und Leben als zusammengehörige Ganzheit
  • 2.1.2 Die Notwendigkeit, ins Dunkel zu gehen, die Wahrnehmung des Schattens
  • 2.1.3 Auseinandersetzung mit den chthonischen Kräften der Tiefe
  • 2.1.4 Krisis und Zweifel, die Gefahr der Vernichtung
  • 2.1.5 Erstarrung, Angst, Rückzug und kritisches Bewusstsein
  • 2.1.6 Nut umschließt das Zusammengehörige, die Erfahrung der eigenen Ganzheit
  • 2.1.7 Seth, die Konfrontation mit dem Bösen als äußere und innere Wirklichkeit
  • 2.1.8 Die Vereinigung von Tod und Leben ist Ganzheit
  • 2.1.9 Das Totengericht - Die Bedeutung der Emotionalität und die Konfrontation mit dem Angemessenen in Gestalt der Maat
  • 2.1.10 Die Heilung des Auges, ein neues Sehen und Erkennen
  • 2.1.11 Thoeris, die schwangere Göttin, die Bewältigung des Vergangenen und die Hoffnung auf Neuanfang
  • 2.1.12 Osiris, der Gott der Toten, erlaubt Auferstehung und Neuwerdung
  • 2.2 Die griechischen Mythen
  • 2.2.1 Macht und Ohnmacht: Die Genealogie der ersten griechischen Götter Uranus, Kronos und Zeus
  • 2.2.2 Bindung und Loyalität gegenüber der Mutter:Apoll, Artemis, Leto und Niobe
  • 2.2.3 Schuld und Sühne in der Mehrgenerationenperspektive am Beispiel des Ödipus
  • 2.2.4 Elterliche Fürsorge oder Zwang in die Abhängigkeit: Daidalos und Ikarus
  • 2.2.5 Ambivalenz in der Mutter-Sohn-Beziehung:Hera und Hephaistos
  • 2.2.6 Mütterliches Bindungsbedürfnis:Demeter und Kore
  • 2.2.7 Die Suche nach Ich-Identität: Achill
  • 2.2.8 Rivalität unter Brüdern und die Rolle des Tricksters: Hermes und Apoll
  • 2.2.9 Weibliche Rollenvorbilder: Penelope und Klytämnestra
  • 2.2.10 Geist contra Emotion: Dionysos und Apoll
  • 2.3 Die geheimnisvollen Mythen der Etrusker
  • 2.3.1 Die Götter der Etrusker, ihr Wille, ihre Deutung
  • 2.3.2 Die Disziplina und die libri ritualis
  • 2.3.3 Spiritualität und die Frage nach dem Sinn
  • 2.3.4 Die Stellung der Frau
  • 2.3.5 Weisheit der Kindheit, Weisheit des Alters:Tages der Kindgreis
  • 2.4 Die Mythen der Germanen
  • 2.4.1 Die Götter der Germanen
  • 2.4.2 Der Mythos der Weltesche Yggdrasil
  • 2.4.3 Der Nibelungenmythos
  • 2.4.4 Die Völsungensaga
  • 2.4.5 Der Mythos um Beowulf
  • 3 Die Bedeutung der Märchen in der psychodynamischen Psychotherapie von Kindern und Jugendlichen
  • 3.1 Märchen und Märchenforschung
  • 3.2 Märchen und Kinder
  • 3.3 Gehalt der Märchen
  • 3.3.1 Märchen und Wunscherfüllung
  • 3.3.2 Märchen und Kompensation
  • 3.3.3 Entwicklungsmärchen
  • 3.3.4 Reifungsmärchen
  • 3.3.5 Erlösungsmärchen
  • 3.3.6 Die »Übersetzung« der Märchen in die psychologisch notwendigen Entwicklungsprozesse
  • 3.4 Beziehungen im Märchen
  • 3.4.1 Zwei gleich starke Partner in Machtkampf oder Übereinstimmung
  • 3.4.2 Ein starker Mann begegnet einer schwachen Frau und macht sie zu seinem Objekt
  • 3.4.3 Ein schwacher Mann ist mit einer starken Frau verbunden
  • 3.4.4 Eltern und Kinder
  • 3.5 Geschwister
  • 3.5.1 Schwester und Bruder
  • 3.5.2 Drei Schwestern
  • 3.5.3 Drei Brüder
  • 3.6 Polarität im Märchen
  • 3.6.1 Angst und Zuversicht
  • 3.6.2 Einsamkeit und Sehnsucht nach Verbundenheit
  • 3.6.3 Depression und Aggression
  • 3.6.4 Gefährdung und Errettung
  • 3.6.5 Verkanntsein im Wert, Erkanntwerden in Würde
  • 4 Mythen und Märchen in ihrem entwicklungsfördernden Gehalt - der Bezug zur Praxis
  • 4.1 Der Umgang mit Ohnmachtsgefühlen angesichts schicksalhafter Gegebenheiten
  • 4.1.1 Mythos: Odysseus zwischen Skylla und Charybdis
  • 4.1.2 Das Märchen vom tapferen Schneiderlein
  • 4.2 Umgang mit Gefühlen der Hoffnungslosigkeit in Lebensgefahr
  • 4.2.1 Mythos: Odysseus und Polyphem
  • 4.2.2 Märchen »Der Däumling« (Brüder Grimm)
  • 4.3 Eine schuldhaft belastete familiäre Vergangenheit wird als Erbe an die nächsten Generationen weitergegeben
  • 4.3.1 Mythos: Das Haus Atreus mit Tantalos, Thyestes und Agamemnon
  • 4.3.2 Märchen »Rapunzel« (Brüder Grimm)
  • 4.4 Umgang mit Loyalität und Schuldgefühl
  • 4.4.1 Mythos: Elektra und Orest
  • 4.4.2 Märchen »Die sieben Raben« (Brüder Grimm)
  • 5 Nachwort
  • Literaturverzeichnis
  • Stichwortverzeichnis

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