Schwimmen - Die 100 besten Übungen

Technik verbessern - Verletzungen vorbeugen - für alle Schwimmstile
 
Blythe Lucero (Autor)
 
Meyer & Meyer Fachverlag
3. Auflage | erschienen am 19. Dezember 2011 | 280 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-8403-2500-7 (ISBN)
 
Besser zu schwimmen bedeutet, effizienter zu schwimmen. Eine gute Technik ist zwar die Grundlage guten Schwimmens, es ist jedoch oft schwierig, ein technisches Problem zu isolieren, wenn man nur einfach Bahnen schwimmt. Fehler in den Schwimmbewegungen können den Fortschritt eines Schwimmers verlangsamen und können, wenn sie uüber längere Zeit unkorrigiert bleiben, sogar zu Verletzungen fu¨hren. Aus diesen Gru¨nden stellen Schwimmdrills einen grundlegenden Bestandteil des Trainings auf allen Ebenen dieser Sportart dar.

Drills sind das wichtigste Werkzeug des Schwimmers, wenn es darum geht, eine bessere Schwimmtechnik zu entwickeln. Drills ermöglichen dem Schwimmer, sich auf nur einen einzigen Aspekt einer Schwimmbewegung auf einmal zu konzentrieren. Indem Drills ein spezifisches und wiederholtes Üben sowie ein unmittelbares Feedback ermöglichen, tragen sie dazu bei, dass ein Schwimmer lernt, seine Effizienz zu maximieren und seinen Einsatz zu minimieren.

In diesem Buch hat Blythe Lucero die effektivsten Schwimmdrills zusammengestellt. Die Zusammenstellung basiert auf ihrer mehr als 20 Jahre umfassenden Arbeit mit Schwimmern. Das Buch ist in Abschnitte untergliedert, die den vier Schwimmarten entsprechen: Freistilschwimmen, Rückenschwimmen, Brustschwimmen und Schmetterlingsschwimmen. Jeder Drill wird Schritt fu¨r Schritt erklärt und in anschaulichen Abbildungen dargestellt.

Drill-Feedback-Tabellen helfen Schwimmern, ihre Fehler zu erkennen und Technikveränderungen vorzunehmen. Unter- und Überwasserfotos von Schwimmern dienen den Schwimmern beim Üben als nachzuahmende Vorbilder. Schwimmen - Die 100 besten Übungen stellt eine hervorragende Quelle dar für Schwimmer aller Leistungsklassen, deren Ziel darin besteht, besser zu schwimmen.
3., Auflage
Deutsch
Aachen
Für Schwimmer, die ihre Technik verbessern möchten. Für Schwimmer, die verschiedene Schwimmstile ausführen.
100 | 130 Farbfotos bzw. farbige Rasterbilder, 135 Schaubilder, 100 Tabellen
8,72 MB
978-3-8403-2500-7 (9783840325007)
3840325005 (3840325005)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Blythe Lucero arbeitet seit über 25 Jahren als Schwimmtrainerin. Sie trainiert zurzeit zwei Schwimmmannschaften, die Berkeley Aquatic Masters und die Berkeley Barracudas. Bei diesen Mannschaften setzt sie ihre Schwimmleidenschaft ein, um Sportler aller Alters- und Leistungsstufen, vom Anfänger bis zum Weltklasseschwimmer, weiterzuentwickeln. Blythe wuchs in Berkeley, Kalifornien, als Kind einer großen Sportlerfamilie auf. In ihrer Jugend betrieb sie den Schwimmsport wettkampfmäßig und gehörte im College zur nationalen amerikanischen Spitzenklasse. Neben ihrer Arbeit als Schwimmtrainerin bildet sie Rettungsschwimmlehrer für das Rote Kreuz aus. Darüber hinaus arbeitet sie als Grafikdesignerin.

"Schneller schwimmen durch Krafttraining" ist ihr sechstes Buch. Vorher verfasste sie die aus drei Büchern bestehende Serie "Coach Blythe's Swim Workouts", das erfolgreiche Buch "The 100 Best Swimming Drills" (veröffentlicht 2007, dt. "Schwimmen - Die 100 besten Übungen") und "Masters Swimming - A Manual", veröffentlicht im Jahr 2006.
  • Titelseite
  • Impressum
  • Widmung
  • Inhalt
  • Einleitung
  • Zum Gebrauch dieses Buches
  • 1. Auf dem Weg zum effizienten Schwimmen
  • Die Kunst und Wissenschaft des Schwimmens
  • Die Technik des ökonomischen Schwimmens
  • Die Umwandlung eines Workouts in eine Übungseinheit
  • 2. Worum es bei Drills geht
  • Was ist ein Drill?
  • Arten von Schwimmdrills
  • Die Geschichte der Schwimmdrills
  • 3. Der Einsatz von Schwimmdrills
  • Wann soll man Drills einsetzen?
  • Wie soll man Drills einsetzen?
  • 4. Die 100 besten Schwimmdrills
  • Drills für das Freistilschwimmen
  • Drills zur Verbesserung der Körperlage
  • 1. Abwärts gerichtetes Gleiten
  • 2. Rollen wie ein Klotz im Wasser
  • 3. Freistil mit Zwölferbeinschlagwechsel
  • Beinschlagdrills
  • 4. Fußstreckdrill
  • 5. Wackelfußdrill
  • 6. Vertikale Beinschlagsequenz
  • 7. Beinschlag mit einem Bein
  • Armzugdrills
  • 8. Zug-/Druckfreistil
  • 9. Einholen
  • 10. Daumendrill
  • 11. Skullen
  • 12. Freistil mit Fäusten
  • Überwasserdrills
  • 13. Schlaffe Hand
  • 14. Haiflosse
  • Atemdrills
  • 15. Einatmungsarm/Ausatmungsarm
  • 16. Schwereloser Arm
  • 17. Schläfenpresse
  • 18. Freistilschwimmen mit inaktivem Arm
  • Hebeldrills
  • 19. Dreierzugwechsel-Freistil
  • 20. Der Pendeleffekt
  • 21. Hüftskaten
  • Koordinationsdrills
  • 22. Freistil mit erhobenem Kopf
  • 23. Horizontales Seilklettern
  • 24. Freistil mit einer Delfinbewegung
  • 25. Beidseitige Atmung
  • Drills für das Rückenschwimmen
  • Drills zur Verbesserung der Körperlage
  • 26. Gleiten auf der Wirbelsäule
  • 27. Wasserliniendrill
  • 28. Rückenschwimmen mit Zwölferbeinschlagwechsel
  • Beinschlagdrills
  • 29. Kochendes Wasser
  • 30. Stromlinienbeinschlag ohne Knieeinsatz
  • 31. Beinschlag mit gestreckten Zehen
  • 32. Viertelrolle mit einem Becher auf der Stirn
  • Armzugdrills
  • 33. Einarmiger Zug/Druck
  • 34. Nach oben und über den Ellbogen hinweg
  • 35. Rückenarmzug mit Fäusten
  • 36. Korkenzieher
  • Überwasserdrills
  • 37. Uhrzeiger
  • 38. Zwei-Schritt-Überwasser-Phase
  • 39. Arretierter Ellbogen
  • 40. Hundeohren
  • Atemdrills
  • 41. Rhythmische Atemsequenz
  • 42. Die Atemtasche
  • Hebeldrills
  • 43. Rückenschwimmen mit Dreierzugwechsel
  • 44. Einarmiges Seilklettern
  • 45. Anhalten der Arme in der Gegenüberstellung
  • 46. Achselhöhlenheben
  • Koordinationsdrills
  • 47. Rollen, Ziehen, Rollen, Drücken
  • 48. Führen mit dem kleinen Finger
  • 49. Verbesserung des Gleichgewichts beim Rückenschwimmen mithilfe eines Bechers
  • 50. Gegenläufigkeitsüberlappung
  • Drills für das Brustschwimmen
  • Drills zur Verbesserung der Körperlage
  • 51. Stromlinienförmiges Gleiten
  • 52. Schaukeldrill
  • Beinschlagdrills
  • 53. Entenfüße
  • 54. Brustbeinschlag in Rückenlage
  • 55. Vertikaler Brustbeinschlag
  • 56. Brustbeinschlag mit angehobenem Kopf
  • Armzugdrills
  • 57. 3-D-Brustarmzug
  • 58. Brustarmzugskullen
  • 59. Halber Brustarmzug
  • 60. Eckendrill
  • 61. Handschnelligkeitsdrill
  • 62. Brustarmzug mit Fäusten
  • Drills für die Rückführphase des Brustarmzugs
  • 63. Verlängerung der Rückführphase
  • 64. In die Stromlinienposition schießen
  • 65. Falten und Schulterheben
  • Atemdrills
  • 66. Einatmung am Gipfelpunkt
  • 67. Augen auf das Wasser
  • 68. Tennisballdrill
  • Hebeldrills
  • 69. Brustarmzug mit Delfinbeinschlag
  • 70. Brustarmzug mit abwechselndem Delfin- und Brustbeinschlag
  • 71. Zug nach oben, um einzuatmen, Schlag nach unten, um zu gleiten
  • Koordinationsdrills
  • 72. Keine Sterne
  • 73. "Ziehen, atmen, schlagen, gleiten"-Mantra
  • 74. Gleitlänge und -schnelligkeit
  • 75. Einen Faden einfädeln
  • Drills für das Butterflyschwimmen
  • Drills zur Verbesserung der Körperlage
  • 76. Einen Diener machen
  • 77. Gewichtsverlagerung
  • Beinschlagdrills
  • 78. Schreiben mit dem Band
  • 79. Tiefer bis flacher Delfin
  • 80. Delfinsprünge
  • 81. Vertikaler Delfin
  • 82. Delfin in Rückenlage
  • Armzugdrills
  • 83. Abklappen, um zu drücken
  • 84. Geschwungene Fragezeichen
  • 85. Einarmiger Butterfly
  • 86. Linker Arm, rechter Arm, beide Arme
  • 87. Abrundung des Zugs
  • Überwasserdrills
  • 88. Kleine Finger oben
  • 89. Der Flop
  • 90. "Y"-förmige Reichbewegung
  • Atemdrills
  • 91. Atmungstiming
  • 92. Fliegende Delfinsprünge
  • 93. Butterfly mit aufs Wasser gerichteten Augen
  • 94. Hammer und Nagel
  • Hebeldrills
  • 95. Fortgeschrittener einarmiger Butterfly
  • 96. Butterfly ohne Beinschlag
  • 97. Butterfly ohne Pause
  • Koordinationsdrills
  • 98. Brustkorbbalance
  • 99. Koordinationskontrollpunkt
  • 100. Ruhiger Butterfly
  • 5. Schluss
  • Danksagungen
  • Bildnachweis

2 WORUM ES BEI DRILLS GEHT


WAS IST EIN DRILL?


Bei einem Drill handelt es sich um eine strukturierte Übungsmethode, die dazu dient, eine bestimmte Fertigkeit, ein Verfahren oder eine Sequenz zu erlernen. Wir verwenden Drills, um eine große Vielfalt von Alltagsfertigkeiten und speziellen Fertigkeiten zu erlernen. Wir wenden Drills an, um viele Dinge zu lernen, von der Kursivschrift bis hin zum Binden unserer Schuhe, von Cheerleading-Formationen bis hin zu militärischen Übungen. Drills dienen dazu, eine bestimmte Fertigkeit, Sequenz oder ein bestimmtes Verfahren leichter aufzunehmen, zu behalten und wieder abzurufen. Drills sind eine Kombination von denk- und gefühlsorientierter Herangehensweise an das Lernen. Auf diese Weise können Fertigkeiten besser entwickelt, geübt und durchgeführt werden.

Drills werden von Sportlern in breitem Stil angewendet, um physisch anspruchsvolle Fertigkeiten zu erlernen, die eine präzise Technik und eine schnelle kontinuierliche Anwendung erfordern. Beim Schwimmen kann ein Drill definiert werden als:

  • eine Aktivität, die dazu dient, einen guten Schwimmstil zu entwickeln und einzusetzen;
  • eine wiederholte Übung zur Verbesserung und Perfektionierung der Zugtechnik;
  • eine Methode der Isolation eines Teils einer komplexen Zugsequenz, um diese korrekt zu erlernen und auszuüben.

Schwimmdrills können unterschiedliche Aspekte des jeweiligen Schwimmstils ansprechen, z. B.:

DIE KÖRPERPOSITION


Als Menschen fühlen wir uns wohl und geschickt, solange wir uns auf dem Land bewegen. Wir haben gelernt, uns in aufrechter Position zu bewegen. Um gute Schwimmer zu werden, müssen wir lernen, uns im Wasser genauso wohl und geschickt zu fühlen. Wir müssen lernen, die horizontale Körperposition zu beherrschen bzw. im Wasser zu treiben. Genauso, wie wir in der Lage sind, unser Gewicht nach vorne und von einer Seite auf die andere Seite zu verlagern, um bestimmte Dinge auf dem Land besser und leichter zu absolvieren, müssen wir diese Fertigkeiten im Wasser erlernen.

Das Erlernen einer guten Gleitbewegung ist eine entscheidende Voraussetzung für das effiziente Schwimmen. Unsere Wirbelsäule und die Kraft unserer Rumpf-Becken-Region sind nicht nur entscheidende Faktoren, die es uns ermöglichen, aufrecht zu stehen, sondern sie sind auch wichtig, um richtig gleiten zu können. Schwimmer sind gut beraten, besondere Aufmerksamkeit darauf zu verwenden, die Stabilisierung ihrer Rumpf-Becken-Region im Wasser zu erlernen. Die Entwicklung dieser Fertigkeit ermöglicht es dem Schwimmer, die Kontrolle über seine Gleitbewegung zu behalten. Indem er diese Fertigkeit erlernt, reduziert er den Wasserwiderstand, verbessert sein Wassergefühl und steigert seine Kraft. Der Schwimmer wird durch diese Fertigkeit dazu ermutigt, das wichtige Gefühl des abwärts gerichteten Schwimmens, oder "Bergabschwimmens", zu erreichen.

DER BEINSCHLAG


Die Aufgabe der Beine besteht darin, den Vorwärtsantrieb und Rhythmus zu erzeugen und die anderen Zugaktionen auszugleichen. Die großen Muskelgruppen der Beine stellen einerseits eine wertvolle Ressource für Schwimmer dar, erfordern andererseits aber sehr viel Sauerstoff. Es ist daher lohnenswert, einen guten Beinschlag auszubilden. Schwimmer sollten bemüht sein, sowohl einen effektiven als auch einen gut durchzuhaltenden Beinschlag zu entwickeln. Ein effektiver Beinschlag kann den Oberkörper in gewissem Maße entlasten. Ein gut durchzuhaltender Beinschlag ist im Hinblick auf den Energieverbrauch ökonomisch. Obwohl eine Konsequenz des Beinschlags darin besteht, dass die Beine besser gleiten, sollte dies nicht der Schwerpunkt der Beinarbeit sein. Der Beinschlag sollte zur Vorwärtsbewegung und nicht zur Korrektur von Gleitproblemen eingesetzt werden. Der Beinschlag verlangt vom Schwimmer lockere Füße und Fußgelenke, eine flüssige Bewegung und vor allem einen dauernden Kontakt der Füße mit dem Wasser

DER ARMZUG


Die Powerphase des Armzugs bzw. das, was die Arme unter Wasser tun, um eine Vorwärtsbewegung zu erreichen, muss in drei Dimensionen erarbeitet werden: Länge, Breite und Tiefe. Obwohl der Weg der Arme bei jeder Schwimmart einzigartig ist, besitzen die Arme bei allen Schwimmarten drei Grundfunktionen. Die Arme sind die primären Werkzeuge zur Maximierung der Zuglänge. Längere Züge bedeuten weniger Züge. Weniger Züge bedeuten einen geringeren Energieaufwand zur Überbrückung einer bestimmten Distanz. Die Arme werden auch eingesetzt, um den Körper auf dem geradesten und direktesten Weg zum Ziel nach vorne zu bewegen. Unter Einsatz von Skull- oder Schwungbewegungen trägt die Armaktion bei der Absolvierung des Zugs zur Steigerung der Geschwindigkeit bei und bewirkt dadurch eine Vorwärtsbewegung des Körpers. Am wichtigsten ist jedoch, dass die Arme dazu dienen, die Hände so zu positionieren, dass man das Wasser am besten fühlen kann. Hände, die in der Lage sind, das Wasser zu fühlen, sind auch dazu in der Lage, das Wasser wie einen Griff zu benutzen. Mit einem festen Halt am Wasser kann der Schwimmer seinen Körper am besten über den Ankerpunkt der Hände hinweg nach vorne ziehen.

DIE ÜBERWASSERPHASE


Die Überwasserphase folgt auf den Unterwasserarmzug und dient dazu, den Arm zu seinem Ausgangspunkt vor dem Körper für den Beginn eines weiteren Unterwasserarmzugs zurückzubringen. Bei allen Schwimmarten, mit der Ausnahme des Brustschwimmens, handelt es sich bei der Überwasserphase um die Phase, während der die Arme des Schwimmers sich kurzfristig erholen können. Das Erlernen der Entspannung während der Überwasserphase ist eine wichtige Fähigkeit, die im Rahmen der Erarbeitung einer maximal ökonomischen Schwimmtechnik zu entwickeln ist. Die Bedeutung einer technisch korrekt ausgeführten Überwasserphase als Faktor der Schwimmeffizienz wird häufig übersehen. Eine technisch inkorrekte Überwasserphase kann zu einem fehlerhaften Armzug führen, wodurch eine konstante Korrektur erforderlich wird, was auf Kosten der Vorwärtsbewegung geht. Eine technisch korrekte Überwasserphase ist auch eine hervorragende Präventivmaßnahme, um im anfälligen Bereich des Schultergelenks schmerz- und verletzungsfrei zu bleiben. Letztlich trägt eine entspannte und technisch korrekte Überwasserphase auch zur Ausgewogenheit der gesamten Zugbewegung bei. Auch wenn die Überwasserphase selbst den Vortrieb des Schwimmers nicht erhöht, ist sie naturgemäß mit den übrigen Schwimmaktionen verbunden. Es ist wichtig, dass man die Überwasserphase so gestaltet, dass sie die Vorwärtsbewegung des Zugs ergänzt und fortsetzt.

ATMUNG


Das Wiederauffüllen des Körpers mit Sauerstoff ist ein integraler Bestandteil jeder Sportart, aber beim Schwimmen bewirkt die zusätzliche Herausforderung, dass die Atmung im Wasser erfolgt, dass die Atmung zu einem primären Aspekt der Schwimmtechnik wird. Schwimmer müssen eine rhythmische Atmung erlernen, um ihren Körper bestmöglich mit Energie aufzuladen. Darüber hinaus müssen sie lernen, innerhalb der Zuglinie ein- und auszuatmen, um eine Störung der Vorwärtsbewegung ihrer Schwimmaktion zu vermeiden. Im Allgemeinen passt die Atmung dann am besten in die Vorwärtsbewegung und erzeugt auch keinen unüberwindlichen Widerstand, wenn das Einatmen während der Überwasserphase und das Ausatmen während der Unterwasserzugphase erfolgt. Bei diesem Timing erfolgt die Ausatmung während der belastungsintensivsten Phase des Zugs. Wie bei anderen Sportarten auch, und sogar im gesamten Leben, kann der Schwimmer mehr Energie dadurch entfalten, dass er gleichzeitig Kraft erzeugt und Luft ausstößt. Einige Schwimmexperten vertreten die Auffassung, dass der Schwimmrhythmus eigentlich durch den natürlichen Atemrhythmus des Schwimmers bestimmt werden müsste. Auf der Basis dieser Theorie wird die Atmung zum Hauptkonzentrationspunkt bei der Entwicklung der effektivsten Zugfrequenz, -geschwindigkeit und -strategie. Gleichgültig, ob Sie über 50 m sprinten oder eine Meile schwimmen, die Atemtechnik ist ein Faktor, der Ihnen hilft, besser zu schwimmen.

HEBELWIRKUNG


Obwohl wir mit unseren Extremitäten gegen das Wasser drücken, stammt die Kraft, die uns dazu verhilft, unsere Extremitäten einzusetzen, aus unserer Rumpf-Becken-Region. Dies ist einem Deckenventilator vergleichbar, bei dem erst der in der Mitte angebrachte Motor die Blätter in Bewegung setzt. Die Rumpf-Becken-Region dient als Motor des Schwimmers. Diese Kraft der Rumpf-Becken-Region ist bei vielen Sportarten zu beobachten. Beobachten Sie beispielsweise einen Pitcher beim Baseball, der sich auf den Ballwurf vorbereitet. Es ist zwar der Arm des Pitchers, der den Ball wirft, aber schauen Sie sich nur die Hüften und Schultern des Pitchers an, die sich bei der Wurfvorbereitung zur Seite drehen. Wenn der Ball die Wurfhand verlässt, schnellen die gleichseitige Hüfte und Schulter ebenfalls nach vorne. Es ist also tatsächlich die Rumpf-Becken-Region, die dem Wurf die Kraft verleiht. Sie können dieselbe Hebelwirkung der Rumpf-Becken-Region beim Batter in Aktion sehen. Sie können sie unter anderem auch bei einem Golfspieler, einem Boxer und einem Eiskunstläufer sehen.

Die Hebelwirkung ist auch beim Schwimmen in den Extremitäten präsent. Um auf die verfügbare Hebelwirkung zurückgreifen zu können, müssen Schwimmer lernen, ihre Gelenke, vor allem ihre Ellbogen- und Kniegelenke, zu stabilisieren. Beobachten Sie die Fische, die weder Ellbogen- noch Kniegelenke besitzen. Wenn unser Ziel darin besteht, so effizient wie ein Fisch zu schwimmen, müssen wir...

Dateiformat: EPUB
Kopierschutz: Wasserzeichen-DRM (Digital Rights Management)

Systemvoraussetzungen:

Computer (Windows; MacOS X; Linux): Verwenden Sie eine Lese-Software, die das Dateiformat EPUB verarbeiten kann: z.B. Adobe Digital Editions oder FBReader - beide kostenlos (siehe E-Book Hilfe).

Tablet/Smartphone (Android; iOS): Installieren Sie bereits vor dem Download die kostenlose App Adobe Digital Editions (siehe E-Book Hilfe).

E-Book-Reader: Bookeen, Kobo, Pocketbook, Sony, Tolino u.v.a.m. (nicht Kindle)

Das Dateiformat EPUB ist sehr gut für Romane und Sachbücher geeignet - also für "fließenden" Text ohne komplexes Layout. Bei E-Readern oder Smartphones passt sich der Zeilen- und Seitenumbruch automatisch den kleinen Displays an. Mit Wasserzeichen-DRM wird hier ein "weicher" Kopierschutz verwendet. Daher ist technisch zwar alles möglich - sogar eine unzulässige Weitergabe. Aber an sichtbaren und unsichtbaren Stellen wird der Käufer des E-Books als Wasserzeichen hinterlegt, sodass im Falle eines Missbrauchs die Spur zurückverfolgt werden kann.

Weitere Informationen finden Sie in unserer E-Book Hilfe.


Dateiformat: PDF
Kopierschutz: Wasserzeichen-DRM (Digital Rights Management)

Systemvoraussetzungen:

Computer (Windows; MacOS X; Linux): Verwenden Sie zum Lesen die kostenlose Software Adobe Reader, Adobe Digital Editions oder einen anderen PDF-Viewer Ihrer Wahl (siehe E-Book Hilfe).

Tablet/Smartphone (Android; iOS): Installieren Sie die kostenlose App Adobe Digital Editions oder eine andere Lese-App für E-Books (siehe E-Book Hilfe).

E-Book-Reader: Bookeen, Kobo, Pocketbook, Sony, Tolino u.v.a.m. (nur bedingt: Kindle)

Das Dateiformat PDF zeigt auf jeder Hardware eine Buchseite stets identisch an. Daher ist eine PDF auch für ein komplexes Layout geeignet, wie es bei Lehr- und Fachbüchern verwendet wird (Bilder, Tabellen, Spalten, Fußnoten). Bei kleinen Displays von E-Readern oder Smartphones sind PDF leider eher nervig, weil zu viel Scrollen notwendig ist. Mit Wasserzeichen-DRM wird hier ein "weicher" Kopierschutz verwendet. Daher ist technisch zwar alles möglich - sogar eine unzulässige Weitergabe. Aber an sichtbaren und unsichtbaren Stellen wird der Käufer des E-Books als Wasserzeichen hinterlegt, sodass im Falle eines Missbrauchs die Spur zurückverfolgt werden kann.

Weitere Informationen finden Sie in unserer E-Book Hilfe.


Download (sofort verfügbar)

15,99 €
inkl. 19% MwSt.
Download / Einzel-Lizenz
ePUB mit Wasserzeichen-DRM
siehe Systemvoraussetzungen
PDF mit Wasserzeichen-DRM
siehe Systemvoraussetzungen
Hinweis: Die Auswahl des von Ihnen gewünschten Dateiformats und des Kopierschutzes erfolgt erst im System des E-Book Anbieters
E-Book bestellen