Rettungslos verliebt in den Playboy-Boss

 
 
Cora Verlag GmbH & Co. KG
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 11. August 2020
  • |
  • 144 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7337-1432-1 (ISBN)
 
Unermesslich reich, unfassbar attraktiv und unsagbar skrupellos! Nach einer leidenschaftlichen Liebesnacht mit ihrem Boss Antonio Delacruz ist Hana verzweifelt. Nicht nur weil sie rettungslos in den Selfmade-Milliardär verliebt ist, sondern weil sie von dem überzeugten Playboy ein Kind erwartet. Trotzdem bereut sie die erotischen Stunden in seinen Armen keine Sekunde. Doch als Hana ihm während einer Geschäftsreise gesteht, dass sie von ihm schwanger ist, wirft der Spanier ihr etwas Unglaubliches vor ...
Jennie Lucas wuchs umringt von Büchern auf! Ihre Eltern betrieben einen kleinen Buchladen und so war es nicht weiter verwunderlich, dass auch Jennie bald deren Leidenschaft zum Lesen teilte. Am liebsten studierte sie Reiseführer und träumte davon, ferne Länder zu erkunden: Mit 17 buchte sie ihre erste Europarundreise, beendete die Schule, begann zu studieren und reiste weiter ... Erst mit 22, als sie ihrem zukünftigen Ehemann begegnete, verspürte sie das erste Mal den Wunsch, seßhaft zu werden. Heute schreibt sie von all den Ländern, die sie bereist hat (oder noch gerne mit ihrem Mann und den beiden Kindern bereisen würde) und lässt ihre Leserinnen so an ihren Träumen teilhaben. Danke, Jennie!

1. KAPITEL

Rosa Wölkchen zwischen modernen Hochhäusern, weiß und rosa blühende Kirschbäume: Anfang April war ein Sonnenaufgang über Tokio ein wunderschöner Anblick.

Doch Hana Everly hatte keine Augen dafür. Blicklos starrte sie aus dem Fenster des Rolls-Royce und spürte das wilde Klopfen ihres Herzens und den kalten Schweiß auf der Haut.

"Bitte kümmern Sie sich um Ersatz für Mrs. Stone, die Haushälterin im New Yorker Penthouse ."

Ihr Boss Antonio Delacruz ratterte eine schier endlose Liste von Anweisungen herunter, die Hana unverzüglich auszuführen hatte.

Automatisch schrieb sie mit, doch ihre Gedanken waren woanders.

Sie durfte nicht schwanger sein.

Ihr Chef war ziemlich deutlich gewesen, was die Regeln betraf. Noch während des ersten Kusses hatte er gemurmelt: "Nur eine Nacht, nicht mehr. Keine Romantik, keine Hochzeit. Keinerlei Konsequenzen. Morgen früh bist du wieder meine Assistentin. Sind wir uns einig?"

Ein Pakt mit dem Teufel, und dennoch hatte sie "Ja" geflüstert.

In jenem Moment in seinem Bett, berauscht von dieser neuen, überwältigenden Sinnlichkeit, hätte sie zu allem Ja gesagt.

Aber selbst das hatte ihm nicht gereicht. Er hatte sich aufgerichtet, um sie besser ansehen zu können, mit kalten schwarzen Augen.

"Noch vor dem Morgengrauen verlässt du mein Bett, und keiner von uns wird je über diese Nacht sprechen."

Vollkommen benommen von all den Empfindungen, hatte sie genickt, worauf er sie träge angelächelt hatte, die Lider halb gesenkt, um ihre Lippen gleich wieder mit einem sengenden Kuss zu erobern.

Sie hatte gedacht, sie wüsste, was sie tat. Mit sechsundzwanzig war sie alt genug für unverbindlichen Sex. Denn Antonio Delacruz war kein Mann für eine Beziehung, sondern ein rücksichtsloser Milliardär, CEO und Hauptaktionär seiner rasant wachsenden Fluglinie. Außerdem war er ihr Boss. Es hatte seinen Grund, dass CrossWorld Airways alle Konkurrenten ausstach. Antonio machte vor nichts Halt, wenn er etwas wirklich wollte.

Andererseits war das hier nicht von ihm ausgegangen. Sie hatte ihn zuerst geküsst. Unfassbar, dass sie das getan hatte!

Als er sie an jenem Abend weinend im Flur seines palacio in Madrid gefunden hatte, hatte er sie in den Arm genommen, um sie zu trösten. Da war es um ihre Zurückhaltung geschehen gewesen. Zwei Jahre heimlichen Verlangens waren über Hana hereingebrochen. Sie hatte sich auf die Zehenspitzen gestellt und ihn unter Tränen geküsst. Nur ein Hauch von einem Kuss zwar, aber dennoch! Erschrocken hatte sie fliehen wollen, doch da hatte er sie gepackt und in seine Arme zurückgezogen.

Zwei Monaten versuchte Hana nun schon, diese Nacht zu vergessen. Wie Antonio es offensichtlich getan hatte.

Aber nun wusste sie, dass diese unfassbar erotische Nacht mit ihrem gutaussehenden, arroganten, superreichen Chef nicht folgenlos geblieben war. Sie erwartete sein Kind.

Während die Limousine ins nördliche Tokio fuhr, presste Hana eine Hand an ihre Wange. Ihr war flau vor Morgenübelkeit und Sorge. Das Kind würde ohne Vater aufwachsen - oder schlimmer noch: mit einem schlechten Vater. Antonios Reichtum basierte nicht gerade auf guten Taten. Er war skrupellos, hatte keine Familie, und in den zwei Jahren, seit sie für ihn arbeitete, hatte seine längste Affäre gerade einmal sechs Wochen gedauert. Nicht dass sie mitgezählt hätte .

Da war ein dicker Kloß in ihrem Hals. So hatte sie es sich nicht vorgestellt. Zuerst hatte sie heiraten und sich ein Leben aufbauen wollen, erst dann wollte sie Kinder.

Nein, es war alles falsch. Sie kannte noch nicht einmal ein richtiges Zuhause, und sie wollte nicht, dass ihr Kind auch so aufwuchs. Hanas Eltern waren ständig unterwegs gewesen. Sobald sie irgendwo begonnen hatte, echte Freunde zu finden, hatten sie sie mit sich fortgerissen.

Ein Stich durchfuhr sie. Nie hätte sie mit Antonio schlafen dürfen, egal, wie unglaublich es sich angefühlt hatte. Lieber hätte sie auf eine echte Beziehung warten sollen. In Antonios Armen hatte sie ihre komplette Zukunft aufs Spiel gesetzt - und die ihres ungeborenen Kindes.

"Hana?", hörte sie seine scharfe Stimme neben sich auf dem Rücksitz.

"Ja", antwortete sie und starrte benommen auf ihre Notizen. "Du willst eine SWOT-Analyse bezüglich der Expansion nach Australien, die Telefonnummern des Berliner Büros, eine neue Haushälterin für New York und eine Afterparty in London."

Einen Moment lang starrte er sie aus tiefgründigen schwarzen Augen an, und sie erschauderte. Aber auch der furchteinflößende Milliardär Antonio Delacruz mit seinem weltweiten Imperium und der geheimnisvollen Vergangenheit konnte keine Gedanken lesen.

Hoffte sie zumindest. Wenn doch, war sie in Schwierigkeiten.

"Gut", sagte er schließlich und blickte zurück auf seinen Laptop. "Und kontaktiere den Chefarchitekten für die Erste-Klasse-Lounge in Heathrow ."

Auf dem weiteren Weg in den Stadtteil Marunouchi kämpfte sie tapfer gegen die Verzweiflung an, während sie zu imposanten Hochhäusern aufschaute. Sie kannte Tokio seit ihrer Kindheit. Hanas Großmutter war hier geboren und später nach Amerika ausgewandert. Ihr bester Freund Ren lebte noch immer hier, und sie hatte die Stadt schon oft besucht. Daher wusste sie, dass die sakura-Saison, die japanische Kirschblüte, die schönste Zeit war.

Doch heute konnten weder der Tokyo Tower, der leuchtend rot die Stadt überblickte, noch die prächtig blühenden Kirschbäume ihre Stimmung heben. Im Moment fühlte sie nichts als Panik.

Keine Romantik, keine Hochzeit. Keinerlei Konsequenzen.

Keiner von uns wird je über diese Nacht sprechen.

Nie hätte sie erwartet, dass aus dieser einen Nacht ein Kind entstehen würde. Was sollte sie tun? Sollte sie es ihm sagen?

Sie wusste es selbst erst seit wenigen Stunden. Den Test hatte sie im Privatjet gemacht, während sie von Madrid hergeflogen waren. Beinahe ungläubig legte sie eine Hand auf ihren Bauch. Ein Baby!

"Was ist los, Hana?", fragte Antonio. "Du bist überhaupt nicht bei der Sache."

Sie sah auf und betrachtete den gutaussehenden Spanier neben sich. Nach einem tiefen Atemzug stieß sie hervor: "Antonio, ich muss mit dir reden."

Vorn im Auto warfen sich der Fahrer und Ramon Garcia, Antonios Bodyguard, einen Blick zu. Keiner der Angestellten wagte es, Antonio zu duzen, nur Hana.

Er bedachte sie mit einem kalten Blick. "Ja, Miss Everly?"

Die Worte, gesprochen mit leichtem Akzent und seiner tiefen, rauen Stimme, verwiesen sie deutlich auf ihren Platz. Aber er musste sie nicht erst daran erinnern, dass sie seine Angestellte war.

Ihr Mut versagte. Sie waren nun fast in Marunouchi, wo wichtige Geschäftsverhandlungen warteten. Seit Monaten bereiteten sie sich darauf vor. Antonio wollte einen Deal mit Iyokan Airways, einer wichtigen regionalen Airline, abschließen. Der Deal würde ihm das Tor zu Tokio, Osaka und vielen weiteren asiatischen Städten öffnen.

Nicht unbedingt der günstigste Zeitpunkt, ihm von der Schwangerschaft zu erzählen.

Aber vielleicht kam solch ein Zeitpunkt ja nie.

Es war verlockend, sich darauf zu verlassen, aber sie schob den Gedanken beiseite. Selbst wenn Antonio sie und das Baby nicht wollte, hatte er dennoch ein Recht, davon zu erfahren. Und ihr Baby verdiente die Chance auf einen Vater.

"Ich muss dir etwas erzählen", flüsterte sie und blickte kurz in Richtung Fahrer und Bodyguard, die sich alle Mühe gaben, nicht zuzuhören. "Über . diese Nacht."

Antonio bedachte sie mit einem eiskalten Blick. "Und welche Nacht sollte das sein?"

Hana schob das Kinn vor und antwortete klar und deutlich: "Unsere Nacht in Madrid. Vor zwei Monaten."

Sie sah, wie die Augen der Männer vorne groß wurden. Scheinbar ruhig ließ Antonio die Trennscheibe hochfahren.

Sobald sie geschlossen war, fuhr er Hana wütend an: "Du hast versprochen, nie ein Wort zu sagen."

"Ich weiß, aber ."

"Es gibt kein Aber. Du hast mir dein Wort gegeben!"

"Ich habe einen guten Grund ."

"Das kann ich mir vorstellen." Sie sah, wie sich sein Kiefer anspannte, als er sich von ihr abwandte. "Schlag es dir aus dem Kopf. Diese Nacht ist nie passiert."

Nun bog der Rolls-Royce auf die Auffahrt eines glänzenden Wolkenkratzers ein, mit direktem Blick auf den üppig grünen Ostpark des Kaiserpalastes.

"Aber ."

Der Wagen hielt, und ein Türsteher trat zu ihnen.

"Es ist nie passiert", wiederholte Antonio und stieg aus, ohne sie eines Blickes zu würdigen.

Sein ganzer Körper strahlte männliche Dominanz aus. Harte Muskeln unter einem dunklen Anzug und einem perfekt geschnittenen, schwarzen Kaschmirmantel.

Hana nahm ihre Handtasche und kletterte hinter ihm aus dem Wagen. Ihr Herz klopfte laut, und sie presste Notizbuch und Aktenmappe gegen die Brust wie ein Schutzschild.

"Willkommen, Mr. Delacruz." Emika Ito, die Leiterin des Tokioer Teams, verneigte sich.

Sie war hübsch, dunkelhaarig und sehr schick gekleidet. Als sie Hana zulächelte, bemühte diese sich, ihr Lächeln zu erwidern.

"Es ist alles vorbereitet, Sir."

Hana betrachtete das riesige Gebäude. In der Lobby aus Glas und Stahl konnte sie den Rest des Führungsteams ausmachen, das...

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