Franchise-Netzwerke im deutsch-englischen Rechtsvergleich

 
 
Duncker & Humblot (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 13. Januar 2016
  • |
  • 285 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-428-54843-9 (ISBN)
 
Die Erscheinungsform eines Vertrags-Netzwerkes, d.h. der Abschluss einer Mehrheit von Verträgen, die bewusst - jedoch ohne Errichtung einer Gesellschaft - miteinander verknüpft sind, ist im Wirtschaftsleben ubiquitär; beispielhaft herausgegriffen wurden für die Arbeit Franchise-Arrangements, bestehend aus einer Vielzahl dem äußeren Erscheinungsbild sowie dem Angebot nach gleichen, rechtlich aber unabhängigen Betrieben. Das Netzwerk stellt die Grundlage für den Erfolg jedes einzelnen Systempartners dar - und wirft, da als solches der Rechtsdogmatik unbekannt, spezifische Fragen auf: Wie können Franchisenehmer vorgehen, die aufgrund von Qualitätsunterschreitungen eines anderen Teilnehmers Umsatzeinbußen erleiden? Wem sind Erträge zuzuordnen, die auch aufgrund der Größe des Netzwerkes generiert worden sind? Die Arbeit behandelt rechtsvergleichend das Konstrukt eines Franchise-Netzwerkes und die wichtigsten damit verbundenen Problemstellungen vor dem Hintergrund des deutschen Rechts, sowie des englischen, als bedeutendste europäische Common-Law-Rechtsordnung.
 
Networks of contracts are ubiquitous in everyday business life. Of these, this dissertation singles out Franchise-Arrangements, consisting of numerous units which equal each other in external appearance but are, however, not branches but legally independent firms. The network is the basis for their success - and simultaneously the source of specific difficulties which are analysed under German as well as English Law. One example is the problem of free-riding which is of enormous practical relevance.
  • Dissertationsschrift
  • |
  • 2015
  • |
  • HU Berlin
  • Deutsch
  • Berlin
  • |
  • Deutschland
  • 1,98 MB
978-3-428-54843-9 (9783428548439)
10.3790/978-3-428-54843-9
weitere Ausgaben werden ermittelt
Katharina Lubitzsch studierte Rechtswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin, (1. Staatsexamen 2009) sowie den Universitäten Aberdeen und Cape Town (LL.M. 2011). Nach dem Referendariat beim Kammergericht Berlin - mit Stationen beim BMWi, Referat Prozessführung vor den Europäischen Gerichten, sowie in New York, Ständige Vertretung Deutschlands bei den VN - legte sie 2013 ihr 2. Staatsexamen ab. Sie promovierte bei Professor Dr. Dr. Stefan Grundmann an der Humboldt-Universität zu Berlin rechtsvergleichend zu Franchise-Netzwerken. Seit 2014 ist Katharina Lubitzsch in Berlin als Rechtsanwältin zugelassen und berät zum Öffentlichen Wirtschaftsrecht.
A. Einleitung

B. Franchise-Arrangements

Entstehung und Charakterisierung des Franchising als Vertriebsform - Der Franchisevertrag als >Langzeitvertrag< - Das Franchisesystem als >Netzwerk<

C. Neue Konzepte für Langzeitverträge und Vertragsnetzwerke

Langzeitverträge, Relational contracts, Fiduciary relationships - Vertragsnetzwerke - Langzeit- und Netzwerkcharakter: Der Organisationsvertrag

D. Ausgewählte Probleme von Franchise-Arrangements

Direktansprüche in Vertragsnetzwerken am Beispiel von Free Riding - Modifikationen des Einzelvertrags am Beispiel der Teilung von Vorteilen

E. Schlussteil

Literaturverzeichnis

Rechtsprechungsverzeichnis

Stichwortverzeichnis
»Jeder, der sich mit diesem Problemkreis befasst, vor allem mit der Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen auch ohne vertragliche Vereinbarung Einkaufsvorteile, die einem Franchisesystem zufließen, anteilig an die Franchisenehmer des Franchisesystems auszukehren
sind, wird mit Gewinn auf die Ausführungen von Katharina Lubitzsch zurückgreifen können. Insofern ist diese Darstellung zu Franchisenetzwerken im deutsch-englischen Rechtsvergleich uneingeschränkt zu empfehlen.« Eckhard Flohr, in: Rabels Zeitschrift für ausländisches und internationales Privatrecht, Band 83, Heft 1/2019
DNB DDC Sachgruppen
Dewey Decimal Classfication (DDC)

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