Zur Struktur des internationalen Privatrechts.

Ein Beitrag zur Reformdiskussion.
 
 
Duncker & Humblot (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 8. Januar 2022
  • |
  • 115 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-428-43887-7 (ISBN)
 
Reihe Schriften zum Internationalen Recht - Band 6
  • Deutsch
  • Berlin
  • |
  • Deutschland
  • 11,87 MB
978-3-428-43887-7 (9783428438877)
10.3790/978-3-428-43887-7
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  • Intro
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Abkürzungsverzeichnis
  • § 1: Einleitung: Moderne Strömungen im IPR
  • I. Vorbemerkung
  • II. Bemerkungen zum Inhalt der "modernen Strömungen"
  • 1. Die ("sachnorm-) analytische" Methode
  • 2. Ehrenzweigs "lex-fori-approach"
  • III. Zur Verbreitung der modernen Lehren
  • § 2: Die wichtigsten Grundlagen der modernen Kritik des herkömmlichen Kollisionsrechts und die daraus erwachsende Fragestellung
  • I. Die Grundlagen
  • 1. Die historische Originalität und Zeitgebundenheit der von Savigny vertretenen Konzeption des IPR
  • 2. Die zweifelhafte Begründung der "Zweiseitigkeit" (Allseitigkeit) des IPR
  • 3. Technische Schwierigkeiten des IPR
  • II. Die Fragestellung
  • § 3: Zur historischen Grundlegung des herkömmlichen Kollisionsrechts
  • I. Die Bedenken gegen die historische Diagnose der Kritiker des herkömmlichen Kollisionsrechts
  • 1. Die Überschätzung des kollisionsrechtlichen Neuansatzes im 19. Jahrhundert
  • 2. Die einseitige (unvollständige) Würdigung der sogenannten "statutentheoretischen Methode"
  • a) Das Zusammenwirken zwischen Statutentheorie und allseitigen Kollisionsnormen: Die Statutentheorie als "Allgemeiner Teil" des Kollisionsrechts
  • b) Einzelheiten
  • 3. Zu den Belegen
  • a) Gesamtkonzeptionen
  • b) Einzeluntersuchungen
  • II. Die Folgen der Bedenken
  • 1. Zur Beurteilung der von Savigny bewirkten Reform des Kollisionsrechts
  • a) Savignys Annahme einer "völkerrechtlichen Gemeinschaft der Staaten"
  • b) Savignys methodische Grundanweisung und die allseitigen Kollisionsnormen
  • c) Die statutentheoretischen Bestandteile in der Konzeption Savignys
  • d) Savignys Beurteilung der Statutentheorie
  • e) Ergebnis: Der Schwerpunkt der von Savigny erarbeiteten Reform des Kollisionsrechts
  • 2. Zur Abhängigkeit der herkömmlichen Konzeption des Kollisionsrechts von Savignys rechtspolitischen Erwartungen und von seinem Privatrechtsmodell
  • a) Das Ausmaß der "Entpolitisierung" ("Entstaatlichung") des IPR durch Savigny
  • b) Die Bedeutung der von Savigny formulierten Grundlagen für seine darauf gestützte kollisionsrechtliche Konzeption
  • III. Ergebnisse
  • § 4: Zur Notwendigkeit eines Strukturwandels des Kollisionsrechts
  • I. Skizzierung der Grundlagen des herkömmlichen IPR
  • 1. Grund, Gegenstand und Inhalt der kollisionsrechtlichen Frage
  • 2. Der begrenzte weltweite Konsens über die Beantwortung der kollisionsrechtlichen Frage
  • 3. Die rechtliche Grundlage für die Nichtanwendung der lex fori und die Anwendung eines ausländischen Sachrechts
  • a) Die Möglichkeit einer allgemeinen völkerrechtlichen Pflicht zur Berücksichtigung etwaiger durch die Auslandsberührung aktivierter ausländischer Rechtsanwendungsinteressen
  • b) Die Möglichkeit einer allgemeinen "Pflicht minderer völkerrechtlicher Intensität" zur Berücksichtigung der durch die Auslandsberührung aktivierten ausländischen Rechtsanwendungsinteressen
  • c) Der Gleichheitssatz als rechtliche Grundlage für die Nichtanwendung der lex fori und die Anwendung eines ausländischen Rechts
  • 4. Folgerungen für das Verständnis des Kollisionsrechts
  • a) Die Befreiung des IPR vom völkerrechtlichen Denken und das Bekenntnis zu einem sachrechtlichen Denken im IPR
  • b) Die Aufhebung der Antinomie zwischen materiellprivatrechtlicher und internationalprivatrechtlicher Gerechtigkeit
  • c) Die Beseitigung der politischen Vorbehalte gegen allseitige Kollisionsnormen
  • 5. Folgerungen für die Konzeption des Kollisionsrechts
  • a) Der Gleichheitssatz als Mittel zur Internationalisierung des Kollisionsrechts
  • b) Der Gleichheitssatz als Begründung der Sitzregel
  • c) Der Gleichheitssatz als Grundlage zum Verständnis des ordre-public-Vorbehalts
  • II. Einwände gegen die auf den Gleichheitssatz zurückgeführte Konzeption des IPR
  • 1. Einwände gegen die Allseitigkeit des IPR
  • a) Die Argumentation mit dem Zuständigkeits- und dem Anerkennungsrecht
  • b) Die Argumentation mit der gewachsenen "Staatlichkeit" des Privatrechts
  • 2. Einwände gegen das Erfordernis der "Nationalisierung" der Rechtsverhältnisse
  • 3. Einwände gegen die fehlende "Individualisierung" des herkömmlichen Kollisionsrechts
  • 4. Einwände gegen die fehlende "Politisierung" des herkömmlichen Kollisionsrechts
  • a) Immanente Kritik
  • b) Kritik der Grundlagen
  • 5. Einwände gegen die fehlende "Materialisierung" des herkömmlichen Kollisionsrechts
  • a) Immanente Kritik
  • b) Kritik der Grundlagen
  • 6. Einwände gegen die zu weite Zurückdrängung der lex fori durch das herkömmliche Kollisionsrecht
  • a) Vorrang der Ergänzung des Kollisionsrechts gegenüber der Anwendung des inländischen Sachrechts
  • b) Der in der lex-fori-Konzeption verborgene "Evolutionszirkel"
  • III. Ergebnisse
  • § 5: Zur Argumentation mit den "technischen Schwierigkeiten" bei der Handhabung des herkömmlichen IPR
  • I. Die Arten der technischen Schwierigkeiten
  • 1. Die Probleme der "Lückenfüllung"
  • 2. Die Probleme des Allgemeinen Teils
  • 3. Die Probleme bei der Ermittlung des anwendbaren ausländischen Rechts
  • II. Zum Vergleich: Die technischen Schwierigkeiten der modernen Lehren
  • 1. Die ("sachnorm-) analytische" Methode
  • a) Der proper-law-approach
  • b) Der better-law-approach
  • 2. Der lex-fori-approach
  • III. Möglichkeiten zur Verminderung der "technischen" Schwierigkeiten
  • 1. Fakultatives Kollisionsrecht
  • 2. Die Konzentrierung der Zuständigkeit für die Beurteilung internationalprivatrechtlicher (internationalrechtlicher) Fragen
  • IV. Ergebnisse
  • § 6: Schlußbemerkung
  • Literaturverzeichnis

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