Sydneys begehrteste Junggesellen - 4-teilige Serie

 
 
Cora Verlag GmbH & Co. KG
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 2. Februar 2017
  • |
  • 576 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Adobe DRM | Systemvoraussetzungen
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7337-7626-8 (ISBN)
 
Rob, Scott, Brody und Luke sind Sydneys begehrteste Junggesellen. Heiraten? Nein Danke! Doch plötzlich ist alles ganz anders ... BOSS BEI TAG, GELIEBTER BEI NACHT ... Boss bei Tag ...Eine prickelnde Affäre ist jetzt das Richtige für Willa, um über ihre Trennung hinwegzukommen. Genauso wie ein neuer Job! Als der erfolgreiche Unternehmer Rob Hanson sie als Vertretung für seinen Partner engagiert, kann sie ihr Glück kaum fassen. Die Sache hat nur einen Haken: Mit Rob teilt sie gerade auch das Bett ... Geliebter bei Nacht ...Heiraten kommt für den begehrten Junggeselle Rob Hanson nicht infrage. Umso besser, dass die schöne Willa auch nur eine Affäre will! Aber warum erwischt er sich dann plötzlich bei dem Gedanken, ob sie nicht doch einen festen Platz in seinem Leben bekommen soll? VON VERLIEBEN STAND NICHTS IM VERTRAG Zwei Nächte pro Woche, streng vertraulich, nur einen Monat lang ... Als Scheidungsanwältin gibt Kate sich keinen romantischen Illusionen hin: Bevor sie sich auf eine heiße Affäre mit dem sexy Architekten Scott Knight einlässt, setzt sie besser einen Vertag auf. Allerdings hat sie nicht damit gerechnet, dass Scott bereits nach der ersten Nacht die Regeln bricht - und es ihr auch noch gefällt, wenn er nicht von ihr lassen kann und sie auch in der Öffentlichkeit leidenschaftlich küsst. Doch als sie Scott spontan ihr Herz öffnet, verschließt er sich völlig unerwartet vor ihr ... EINE LIEBE, SO UNENDLICH WIE DAS MEER Oh ja, sie erinnert sich an die Gefühle, die Brodie schon vor Jahren in ihr weckte. Und an seine Augen, kristallgrün wie der Pazifik. Auch jetzt reicht ein Blick von ihm und Chantal vergisst die ganze Welt. Stopp! Sie hat schon genug Fehler gemacht, sich in den besten Freund ihres Freundes zu verlieben war einer davon. Außerdem muss sie sich dringend um ihre Karriere als Tänzerin kümmern. Aber als Brodie sie auf seine Jacht einlädt, kann Chantal nicht Nein sagen ... ebenso wenig wie zu seinem verboten süßen Kuss. Ist ihre Liebe zu Brodie vielleicht doch so unendlich wie das Meer? WIE ANGELT MAN SICH SEINEN BOSS? Ein Blick in seine tiefgrünen Augen und schlagartig prasseln längst verdrängte Erinnerungen auf Amy ein: ihr Job im Surferparadies Weeping Reef, ihre stürmischen Gefühle für Luke, ihren Boss ... Stopp! Nach acht Jahren bringt die dunkle Stimme des Hoteltycoons ihre Knie natürlich nicht mehr zum Zittern. Schließlich ist Amy eine erfolgreiche PR-Agentin und nicht mehr das junge Mädchen, das seinen Chef umschwärmte. Heute weiß sie, wie man Leidenschaft kontrollieren kann ... doch mit einem unwiderstehlichen Angebot hebt sexy Luke ihre Welt erneut aus den Angeln ...

1. KAPITEL

Drei Millionen Dollar. Die süßen, dummen Irren auf Amy McCarthys Arbeit vertrauten ihr tatsächlich drei Millionen Dollar an? Egal, wie oft das passierte, Amy war immer noch erstaunt, dass sie die Leute davon überzeugt hatte, sie wüsste, was sie tat. Ahnten sie denn nicht, dass sie eine Fünfjährige in den Kleidern einer Sechsundzwanzigjährigen war? Wenn sie es täten, hätten sie vermutlich heute Abend nicht die Flasche Champagner geöffnet, um auf ihren Erfolg anzustoßen.

Vermutlich hätten sie ihr auch nicht gesagt, wie stolz sie auf sie waren, weil sie den größten Auftrag in der Geschichte der Firma an Land gezogen hatte. Vermutlich hätten sie getan, was sie hätten tun sollen, und den Kunden an Maree oder Thomas oder einen der anderen Senior-Consultants der PR-Agentur übergeben. An die Erwachsenen. Die praktischen, verlässlichen Erwachsenen, die wussten, was zum Teufel sie taten. Aber nicht sie. Die es schon als Gewinn verbuchte, wenn sie es schaffte, passende Socken für den Besuch im Fitnessstudio zu finden.

Amys Grinsen war schon beinahe manisch, als sie die schwere Tür zum Saints öffnete, die hippe Bar mit angeschlossenem Restaurant, wo sie sich mit den anderen traf. Ehrlich. Sie hatte überhaupt keine Ahnung, was sie mit diesem neuen Kunden anstellen sollte. Es handelte sich um die größte Luxushotelkette der gesamten Asien-Pazifik-Region.

Sie wusste nichts über Hotels! Sie war einfach nur seit ihrer Kindheit gut darin, Leute zu allem Möglichen zu überreden. Sie hatte sogar überlegt, ihr Verkaufstalent zu nutzen, als sie an dem "Miss Northern Suburbs" - Wettbewerb an der Highschool mitgemacht hatte. Aber stattdessen hatte sie sich für Zauberei entschieden. Was vermutlich der Grund war, warum sie verloren hatte. Entweder das oder die Tatsache, dass sie das unbeholfenste Mädchen im Wettbewerb gewesen war, das am wenigsten Sinn für Mode hatte.

Amy erinnerte sich an das lange, fließende Zigeunerkleid, das sie für den "formellen Teil" des Wettbewerbs ausgesucht hatte. Sie hatte es geliebt, weil sie sich darin so hübsch, weiblich und frei gefühlt hatte. Aber die Jury hatte sie einen Hippie genannt, und offensichtlich gewannen Hippies keine Schönheitswettbewerbe. Also hatte sie verloren. Aber ihre Mutter hatte sie in die Arme geschlossen und ihr gesagt, dass sie viel klüger war als diese dummen Richter, und ihr Vater hatte darauf bestanden, dass sie das schönste Mädchen des ganzen Wettbewerbs war.

Ihre Eltern waren zwei weitere süße, dumme Menschen in ihrem Leben. Sie hielten sie für so viel klüger, cleverer und besser, als sie wirklich war.

Vielleicht ist das der Grund, dachte Amy, dass ich dazu neige, falsche Entscheidungen zu treffen. Zu viele Leute sagten ihr, dass sie alles schaffen könnte. Vielleicht müsste sie sich mit realistischeren Menschen umgeben. Mit geerdeten, praktischen Leuten, die nicht auf das Unmögliche hofften, sondern mit beiden Beinen fest auf der Erde standen.

Menschen wie Willa. Amy erblickte ihre beste Freundin, sobald sie die unterste Stufe der Treppe erreicht hatte, die in die dunkle Bar führte, die in den letzten Monaten zu ihrem Treffpunkt geworden war. Willas strahlendes Lächeln fing das Licht ein und Amy musste ebenfalls lächeln. Die lustige, clevere, verrückte Willa.

Amy konnte es kaum erwarten, ihrer Freundin von den letzten unglaublichen Vorfällen zu erzählen. Natürlich würde sie übertreiben und es noch unglaublicher darstellen, als es tatsächlich war. Sie wusste, das würde Willa zum Lachen bringen, und sie liebte es, wenn Willa lachte. Denn dann musste Amy auch lachen, und es gab nichts, was sie lieber tat. Na gut, vielleicht ausgehen. Und arbeiten. Und so beschäftigt sein wie nur möglich. Denn beschäftigt zu sein bedeutete, sich gut zu fühlen. Und sich gut zu fühlen bedeutete, nicht an die Dinge zu denken, die sie traurig machten.

Ein vertrautes Gefühl regte sich in Amys Magen. Es schoss durch ihren Körper wie eine Feuerwerksrakete, rauschte durch ihr Gehirn und landete direkt in ihren Augen. Sie blieb stehen und schluckte. Dann schüttelte sie den Kopf. Woher kam das denn auf einmal? Sie hatte keine Zeit für Traurigkeit. Keine Zeit, an Dinge zu denken, die sie unglücklich machten. Keine Zeit, an all die Leute zu denken, die sie verletzt hatte oder von denen sie verletzt worden war. Sie wollte Spaß haben. Sie wollte lachen. Sie musste mit Willa sprechen. Sofort.

Mit einem etwas erzwungenen Schwung in ihren Schritten ging sie zu dem Tisch, an dem Willa und ihr Freund Rob saßen sowie ihre anderen Freunde: Scott, Kate, Chantal, Brodie und Jess. Amy war die Letzte, die kam. Das war sie in letzter Zeit oft. Die Arbeit wurde immer verrückter, je mehr Kunden sie annahm, aber es gefiel ihr. Schön beschäftigt bleiben.

Im Näherkommen zählte Amy ihre Freunde durch. Es sollten sieben sein. Aber es waren acht. Da war noch ein unbekannter Mann, der ihr den Rücken zuwandte. Einen Moment lang fragte Amy sich, wer der Neue war. Ihre Gruppe war ziemlich eng und es kamen nur selten Fremde dazu. Und wenn doch mal jemand Neues eingeführt wurde, dann normalerweise über sie.

Amys Blick glitt zu Jess, die den Neuen mit einem seltsamen, verträumten Blick anschaute. Aha! Das war es. Jess hatte den Mann eingeladen. Aber das ergab keinen Sinn, weil Amy heute Morgen noch mit ihr gesprochen und Jess nichts von einem Mann erwähnt hatte.

Sie hatte allerdings keine Zeit, sich über Jess und ihren Mann zu wundern. Sie hatte einen fetten Vertrag gewonnen. Es gab Geschichten zu erzählen und Cocktails zu bestellen.

Amy hängte ihre Louis-Vuitton-Tasche, die sie sich von ihrem letzten Bonusscheck gegönnt hatte, über die Lehne des Stuhls, auf dem der fremde Mann saß, und sagte mit ihrer besten PR-Stimme: "Ladies und Gentlemen, machen Sie sich bereit für einen großen Applaus, denn ich muss Sie informieren, dass Sie heute reichlich Alkohol mit Bird Marketings neuem Superstar konsumieren werden."

Alle schauten auf und lächelten sie ermutigend an. Amy konzentrierte sich auf Willa und musste sich zurückhalten, nicht etwas Unmögliches zu sagen, um sie zum Lachen zu bringen. Willa hatte ein seltsames Lächeln im Gesicht. Ein Lächeln, das nicht ganz ein Lächeln war. Außerdem senkte sie kurz den Blick, bevor sie wieder aufschaute. Was machte sie da?

"Und, viel wichtiger, ich habe die verantwortlichen Deppen davon überzeugt, dass mir die volle Kontrolle über ihren neuesten und wichtigsten Klienten sowie dessen drei Millionen Dollar zu überlassen die beste Idee ist, die sie je hatten." Amy lachte.

Scott stand auf und umarmte sie. Jess quiekte freudig auf und rief ihr einen Glückwunsch zu, und Brodie sagte laut, dass ihre Chefs irre sein mussten.

Willa hingegen rührte sich seltsamerweise nicht. Sie lächelte angespannt. Ehrlich gesagt hatte Amy mehr erwartet. Ein Lachen, einen Witz, eine Runde Cocktails. Aber Willa saß ganz still da mit diesem seltsamen Lächeln und ihre Augen huschten hektisch auf und ab.

"Amy .", setzte sie schließlich an und stand auf.

Ihre Augen schauten immer noch wild in alle Richtungen und endlich erkannte Amy, wo sie hinsah. Zu dem Fremden. Der, wie sie jetzt spürte, sie anschaute. Also erwiderte Amy den Blick. Dann schaute sie zu Willa. Die erstarrt war. So wie Amy. Ihr Gehirn setzte einen Moment aus. Jede Zelle in ihrem Körper gefror zu Eis. Aus ihren Lungen kam keine Luft und sie war ziemlich sicher, dass ihr Herz aufgehört hatte zu schlagen.

"Ames ."

Amy zwang sich zu atmen. Sie spürte die Wärme der Hand ihrer besten Freundin auf ihrem Arm und war dafür sehr dankbar. Denn im Moment war sie nicht sicher, ob sie nicht gleich ohnmächtig würde. Ihre Knie gaben ein wenig nach, als sie Willas Blick auffing.

Zwischen den beiden Freundinnen entspann sich eine Unterhaltung ohne Worte. Ein telepathisches Gespräch, das zwischen ihnen üblich war.

Ist er das?

Beruhige dich.

Nein. Sag mir, dass das nicht sein kann.

Ganz ruhig. Alles wird gut.

Ich bin darauf nicht vorbereitet. Was habe ich gesagt? Habe ich eine Idiotin aus mir gemacht?

Sieh ihn einfach nur an.

Und das tat Amy. Sie schaute zu ihm hinunter. Aber in dem Moment stand er auf. Eins achtzig. Groß. Ein Fels. Stark und dunkel. Amy zwang sich zu schlucken und ließ ihren Blick dann über seine Brust und seine breiten Schultern zu seinem Gesicht gleiten. Ein Gesicht, von dem sie geglaubt hatte, es vergessen zu haben. Ein Gesicht, das sie niemals vergessen könnte. Er war es. Er war hier. In Fleisch und Blut.

Luke.

Sie versuchte zu sprechen, doch es kam nichts heraus. Sie probierte es erneut. Sie wusste genau, was sie sagen wollte. Sie hatte es geübt. Seitdem sie vor Monaten wieder Kontakt mit ihrer alten Freundin Willa aufgenommen hatte, war sie wieder und wieder durchgegangen, was sie sagen würde, wenn sie Luke träfe. Willas Bruder, ihren ehemaligen Boss und den Mann, in den sie so verliebt gewesen war wie in keinen anderen. Und der außerdem einer der beiden Menschen war, die ihr tiefstes, dunkelstes Geheimnis kannten. Aber all die Worte waren weg.

"Hallo Amy. Es ist lange her."

Ja, das ist es. Hallo Luke. Schön, dich zu sehen. Wie geht es dir? Es gab vieles, was Amy in diesem Moment hätte sagen können. Sie grub ihre Nägel in Willas Arm und zerrte ihre Freundin zu sich.

"Ich . ich hole mir einen Drink." Dann drehte sie sich um und floh, wobei sie ihre...

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