Highland Passion - Sturm der Sehnsucht: Der Lockhart-Clan Band 2

Roman
 
 
Lockhart-Clan (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 20. April 2020
  • |
  • 402 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-96655-256-1 (ISBN)
 
Im Spiel der Leidenschaft: Der historische Liebesroman »Highland Passion - Sturm der Sehnsucht« von Bestsellerautorin Julia London als eBook bei dotbooks. Er ist düster und unnahbar - doch sie bringt sein Herz zum Glühen ... England 1817. Ein stolzer Highlander mitten im Land seiner Feinde: Um ein gestohlenes Familienjuwel aufzuspüren, reist Griffin Lockhart nach London und gibt sich auf den Bällen als Earl der vornehmen Gesellschaft aus. Doch nichts liegt Griffins wildem Highlandherz ferner als aufgesetzte Manieren und Konventionen - und das erkennt auch Lady Anne Addison sofort. Die Schöne verspricht, ihm zu helfen, aber dafür fordert sie einen skandalösen Preis. Schon bald verstricken sich die die beiden in ein gefährliches Spiel der Leidenschaften, das sie alles kosten könnte ... Jetzt als eBook kaufen und genießen: Die historische Romanze »Highland Passion - Sturm der Sehnsucht« von New-York-Times-Bestsellerautorin Julia London - Band 2 der »Lockhart Clan«-Trilogie. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.
  • Deutsch
dotbooks Verlag
  • 1,58 MB
978-3-96655-256-1 (9783966552561)
Julia London ist eine »New York Times«- und »USA Today«-Bestsellerautorin, bisher hat sie mehr als 30 Romane veröffentlicht. Aufgewachsen in Texas, hat die passionierte Hundebesitzerin viele Jahre in Washington für die amerikanische Regierung gearbeitet. Als sie ihre Liebe zum Schreiben entdeckte, machte sie diese zum Hauptberuf und schreibt seitdem erfolgreich historische Liebesromane sowie Contemporary Romance. Julia London erhielt bereits den »Romantic Times Book Club Award« für den besten historischen Liebesroman und war sechs Mal unter den Finalisten für den begehrten »RITA Award«. Heute lebt sie wieder in Texas. Mehr Informationen zu Julia London finden Sie unter julialondon.com. Bei dotbooks veröffentlichte sie ihre »Lockhart Clan«-Trilogie: »Highland Passion - Fieber der Leidenschaft« »Highland Passion - Sturm der Sehnsucht« »Highland Passion - Fesseln des Verlangens« Sowie ihre »Regency Kisses«-Trilogie: »In den Fesseln des Dukes« »Gefangen von einem Lord« »In den Händen des Earls«

Kapitel 2


Payton hörte sie kommen, noch bevor er sie sehen konnte - das hässliche Kreischen von rostigem Eisen vom alten Landauer der Lockharts hallte durch das kleine Tal, wurde zum offenen Fenster hereingetragen und erschreckte seine arme Cousine Sarah so sehr, dass sie mit einem Klirren ihre Teetasse abstellte.

»Was um alles in der Welt ist das denn für ein entsetzlicher Lärm?«, fragte sie und hielt sich mit zierlicher Gebärde die Ohren zu.

»Eine Kutsche. In Edinburgh habt ihr doch auch Kutschen, oder etwa nicht?«

»Payton!«, schalt Sarah. »Ich bin an das Landleben nicht gewöhnt, das weißt du doch.«

»Aye«, erwiderte Payton, bereits auf dem Weg zum Fenster mit Blick auf die Zufahrt.

Unten war der Landauer der Lockharts bereits zum Stehen gekommen, und Captain Liam Lockhart und sein Bruder, Grif Lockhart, waren abgestiegen. Beide beugten sich vor und spähten ins Innere der Kutsche. Liam redete mit erhobener Stimme, Grif war ruhig und elegant wie immer. Und dann vernahm er die vertraute Stimme der Schwester der beiden, Mared. In diesem Augenblick allerdings klang sie schrill und laut.

Beckwith, Paytons Butler, betrat den Raum. »Um Vergebung, Mylord, aber die Lockharts sind zu Besuch gekommen.«

»Das sehe ich wohl.« Payton nickte nachdenklich. »Stellt sich die Frage, warum?«

»Das kann ich Euch nicht sagen, Mylord.«

Payton wusste es auch nicht. Das letzte Mal, dass ein Lockhart sein Haus betreten hatte, war . nein, Payton konnte sich nicht entsinnen.

»Wer sind die Lockharts?«, fragte Sarah.

»Nachbarn.«

»Oh!«, rief Sarah aufgeregt. »Bitte sie ins Haus .«

»Nicht diese Sorte von Nachbarn«, ergänzte er hastig. »Entschuldige mich einen Augenblick«, bat er und verließ vor Beckwith das Zimmer.

Auf dem Weg durch den Flur hörte er die Stimmen der Lockharts, die die ruhige Stimme des Dieners, der sie in den kleinen Empfangssalon neben dem Haupteingang geleitete, um einiges übertönten. Als Payton eintrat, stand Grif in einem eleganten dunkelbraunen Anzug, wie Payton bewundernd zur Kenntnis nahm, am Kamin, die Beine an den Knöcheln lässig gekreuzt, die Hände in den Taschen. Von den Brüdern war Grif eindeutig der attraktivere und immer perfekt gekleidet.

Liam trug natürlich seinen ursprünglichen Kilt - ein stolzer Highlander, der sich weigerte, sich der modernen Zeit anzupassen.

Und Mared war da.

Sie stand im rückwärtigen Teil des Raums neben den schweren Samtvorhängen und trug ein schlichtes Kleid mit einer Schärpe unter den Brüsten, in einem satten Türkis, das die Farbe ihrer Augen spiegelte und sie verflixt hübsch aussehen ließ mit ihrem tintenschwarzen Haar, dem schönen rosigen Teint und den Augen so grün wie Moos . Ach, das war ja das Problem mit Mared - sie war genauso hübsch wie unerträglich.

»Payton Douglas!«, dröhnte Liam munter und trat mit ausgestreckten Händen vor. »Ihr verzeiht uns die Störung, nicht wahr? Wir wären gar nicht gekommen, wenn es nicht dringend gewesen wäre, wirklich.«

Das glaubte Payton ihnen gern. »Captain«, sagte er vorsichtig, schüttelte ihm die Hand und sah dann Grif an. »Grif, Ihr seht gut aus.«

»Danke, Sir. Ihr habt sicher unsere Schwester längst bemerkt, nicht wahr?«, fragte Grif mit einem charmanten Lächeln und einer Kopfbewegung in Richtung Mared.

Bemerkt? Die Frau suchte ihn in seinen verdammten Träumen heim. »Miss Lockhart«, sagte er schlicht und erinnerte sich unter nicht eben geringer Gefühlsaufwallung des letzten Mals, als er Mared Lockhart gesehen hatte. Das war er zu ihrem Vater gekommen, um sich zu beschweren, weil die Lockharts mit ihren verdammten Hunden wieder einmal seine Schafe zusammengetrieben hatten. Bei seinem Aufbruch nach diesem erstaunlich erfolglosen Treffen hatte Mared hoch über ihm in der Burg Talla Dileas ein schmales Fenster geöffnet, sich so weit hinausgelehnt, dass er schon befürchtet hatte, sie würde hinabstürzen, und ihm ein munteres »Guten Tag noch!« zugerufen. Ihr perlendes Gelächter hatte sehr herausfordernd geklungen. In der Erinnerung daran kniff er die Augen zu schmalen Schlitzen zusammen.

»Laird Douglas!«, sagte sie steif, was ihr auf der Stelle einen bösen Blick von Grif eintrug.

»Welchen glücklichen Umständen verdanke ich Euren .«

»Ach, Douglas«, sagte Liam mit einem Seufzer. »Ihr ahnt ja nicht, in welchen Schwierigkeiten wir stecken. Wir sind gekommen, um mit Euch über ein kleines, aber drängendes Problem zu sprechen .«

»Drängend?«

»Oh, aye, wirklich sehr drängend«, sagte Liam und nickte ernst.

Sogleich wurde er hellhörig. »Worum geht es denn? Ist eine von Euren Kühen ausgebrochen?«

Liam lachte, Grif lächelte nur und sagte: »Es ist entschieden drängender als so etwas . Nicht wahr, Mared?«

»Aye«, sagte sie und schickte einen äußerst widerwilligen Seufzer nach. »Sehr viel drängender.«

Das brachte ihr von Liam, wie Payton bemerkte, einen bösen Blick ein.

Mared erwiderte seinen Blick genauso böse, löste sich jedoch mit einem langen Schritt von den Vorhängen und blickte Payton fest an. »Wie es aussieht, seid Ihr der Einzige, der uns helfen kann, Payton Douglas.«

Nun, jetzt wurde er ausgesprochen hellhörig. Mared war der letzte Mensch auf Erden, der ihn um Hilfe bitten würde. »Falls es sich hier um eine Art von Falle handeln sollte .«

»Falle?«, höhnte Liam und verschränkte seine großen Hände über seinem Herzen. »Ihr kränkt mich, Douglas!«

»Aye, und ich kränke Euch mit meinen bloßen Händen, wenn das eine Falle ist. Ein Lockhart würde niemals einen Douglas um Hilfe bitten, es sei denn, er treibt Schabernack .«

»Habe ich Euch je etwas getan?«, wollte Liam wissen. »Oder mein Bruder?«

»Das kann ich guten Gewissens eigentlich nicht behaupten«, antwortete er ehrlich, schickte ihrer dämonischen Schwester jedoch einen vielsagenden Blick zu, die darauf immerhin so anständig war zu erröten. »Nun gut - wo liegt das Problem?«, fragte er ungeduldig.

Wieder seufzte Mared. Sie senkte kurz den Blick und erhob ihn dann zur Zimmerdecke. »Laird Douglas, wie freundlich von Euch, dass Ihr uns empfangt.«

»Freundlich?«, wiederholte er fassungslos.

»Oh, aye, Ihr seid wirklich sehr freundlich«, sagte sie und trat vor. »Es entspricht der Wahrheit, was über Euch geredet wird: Ihr seid ein Gentleman.«

Und es entsprach der Wahrheit, dass sie ein ausgemachter Satansbraten war. Payton verschränkte die Arme vor der Brust und betrachtete Mared aus schmalen Augen, als sie so hübsch auf ihn zuschwebte. Es passte so wenig zu ihr, dass er versucht war zu lachen.

»Es ist nun mal so«, sagte sie mit heiserer Stimme, als sie vor ihm stehen blieb, »dass wir gewissermaßen in der Klemme stecken. In London befindet sich etwas, das von Rechts wegen uns gehört, und wenn wir es uns nicht bald holen, ist es durchaus möglich, dass wir unser Land verlieren. Ihr wisst recht gut, dass das der Tod meines Herrn Vaters wäre«, sagte sie und sah ihn aus ihren grünen Augen unter dunklen Wimpern hervor an.

Einen Augenblick lang verlor Payton sich in diesen Augen . bis ihre Worte richtig in sein Bewusstsein eindrangen. Es überraschte ihn nicht sonderlich, dass sie im Begriff waren, ihr Land zu verlieren. Carson Lockhart war ein tüchtiger Mann, doch in seiner Denkweise noch ganz dem vorigen Jahrhundert verhaftet. Payton hatte dem alten Kauz zahllose Angebote gemacht, doch jedes Mal hatte Carson ihn abgewiesen und geschworen, bis zu seinem letzten Atemzug weiterhin auf Vieh zu setzen.

Payton musterte Mared misstrauisch. »Was ist denn in London, was Euch gehört?«, fragte er. »Ein Piratenschatz?«

Grif und Liam tauschten einen Blick aus, doch Mareds Lächeln wurde noch strahlender. »Aye, in gewisser Weise könnte man das so sagen«, bestätigte sie. »Aber mehr können wir dazu nicht sagen.«

Also hatten sie irgendeinen Plan ausgeheckt - typisch Lockharts, blöd, wie sie waren. »Und was habe ich damit zu tun?«, fragte er und senkte den Blick hinab zum Ausschnitt ihres Kleides.

»Unser Grif muss deswegen nach London reisen. Er wäre schon längst unterwegs, aber .« Mared hielt inne. »Aber unsere Mittel sind ein kleines bisschen knapp«, sagte sie und hielt Daumen und Zeigefinger ungefähr um Haaresbreite auseinander, um anzudeuten, wie unbedeutend knapp sie an Geld waren. »Und wir würden ja nicht fragen, bestimmt nicht, wenn es nicht so wichtig wäre. Unsere einzige Hoffnung besteht darin, ähm, dass . dass . Ihr uns helft.« Die letzten Worte folgten überstürzt und leise.

»Wie bitte?«, fragte Payton, der die Worte nicht genau verstanden hatte.

»Diah!«, rief sie plötzlich, wütend, weil sie die Worte wiederholen musste. »Ich sagte, unsere einzige Hoffnung besteht darin, dass Ihr uns helft, Douglas!«

»Wobei soll ich Euch helfen?«, fragte er und lächelte, als es in ihren Augen zu blitzen begann.

»Was sie sagen will, ist Folgendes«, sagte Grif und trat rasch hinzu. »Wir verfügen zur Zeit über keinerlei Geldmittel, und wir sind gekommen, um Euch zu fragen, ob Ihr uns vielleicht ein bisschen von Euren Mitteln leihen könntet.«

Geld. Sie wollten Geld! Die stolzen, starrsinnigen Lockharts, diese auch im Niedergang fest aufeinander eingeschworene Familie, die nicht einmal ein Hemd von ihm borgen würde, wenn sie mitten Winter nackt und frierend herumliefen, wollte von ihm Geld leihen?

Der Art nach zu urteilen, wie Grif jetzt zu schwafeln begann, missverstanden sie sein Schweigen wohl als Ablehnung. »Wir brauchen genug, um nach...

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