Die Feminisierung von Titel-, Amts- und Berufsbezeichnungen in Frankreich

Eine Betrachtung des öffentlichen und wissenschaftlichen Diskurses
 
 
GRIN Verlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 21. April 2020
  • |
  • 59 Seiten
 
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978-3-346-15174-2 (ISBN)
 
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Linguistik, Note: 1.3, Universität Duisburg-Essen (Romanistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Im Jahr 1906 wurde die Französin Marie Curie als erste Frau an den Lehrstuhl für Physik der Sorbonne berufen. Dies war gewiss ein Fortschritt bezüglich der Integrierung von Frauen in traditionell männliche Berufe. Dennoch musste Curie den maskulinen Titel professeur führen. Ebenso wurde die französische Geheimagentin Dominique Prieur noch im Jahr 1988 mit folgenden Worten beschrieben: "[...] le capitaine Prieur, enceinte, rentrait à Paris [...]." Diese prominenten Beispiele verdeutlichen die Tatsache, dass die Feminisierung von Titel-, Amts- und Berufsbezeichnungen in Frankreich schon lange eine Problematik darstellt. Das Thema lässt sich dem Bereich der feministischen Linguistik zuordnen, welche davon ausgeht, dass Frauen erhebliche Nachteile haben, wenn sie in der Arbeitswelt oder politischen Ämtern mit maskulinen Bezeichnungen versehen werden. Die Feminisierungsdebatte ist aktuell in Frankreich aus zweierlei Hinsicht sehr präsent. Einerseits wurde vor etwa 20 Jahren im Jahr 1999 ein wegbereitendes Regelwerk zur Feminisierung von Titel-, Amts- und Berufsbezeichnungen veröffentlicht. Darüber hinaus publizierte die seit ihrem Bestehen gegen feminine Bezeichnungen gerichtete französische Sprachinstitution Académie Française im Jahr 2019 einen Erlass, welcher in Zukunft mehr feminine Bezeichnungen im aktuellen Wörterbuch der Académie verspricht. Diese beiden Ereignisse bieten den Anlass, die aktuellen Feminisierungstendenzen in Frankreich zu prüfen und der Fragestellung nachzugehen, ob sich feminine Titel-, Amts- und Berufsbezeichnungen inzwischen in Frankreich durchgesetzt haben.
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