Alternative zum Chaos

Im Wissen nichts Neues - Das 3. Buch
 
 
TWENTYSIX (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 31. Juli 2018
  • |
  • 188 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7407-0153-6 (ISBN)
 
Alternative zum Chaos, Wege einer neuen Weltordnung.
1. Auflage
  • Deutsch
  • 0,17 MB
978-3-7407-0153-6 (9783740701536)
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Geboren am 28. Februar 1944 in Delmenhorst, nebenberufliche Ausbildung zum Techniker, berufliche Tätigkeit als Konstrukteur, davon 25 Jahre als Angestellter und 26 Jahre in selbstständiger Tätigkeit, weitere 8 Jahre beratend tätig.
Wohnorte in Delmenhorst, Berlin und Aschaffenburg/Landkreis.

2.


Wie wir sein möchten und wie wir sind


Eigentlich will jeder Mensch doch immer nur ein guter Mensch sein und wird sich in der eigenen Selbstbetrachtung, mit wenigen Ausnahmen, auch so sehen.

Aber was macht einen Menschen zu einem guten Menschen? Nach welchen Regeln wollen wir das beurteilen?

Kann das nicht immer nur eine relative Betrachtung sein, hängt das nicht stets von der Perspektive ab?

Jede Betrachtung wird durch die jeweilige Weltanschauung und Lebenserfahrung geprägt, was eine allgemeingültige Sichtweise erschwert.

Als gegeben müssen wir akzeptieren:

Kein Mensch ist nur gut, und kein Mensch ist nur schlecht - Ausnahmen bestätigen wie überall auch hier nur die Regel. Wir befinden uns also immer irgendwo zwischen Schwarz und Weiß.

Überschreiten wir die Grenze zum Weiß: Kommt dann die Heiligsprechung oder Ähnliches?

Überschreiten wir die Grenze zum Schwarz: Kommen wir dann in die Hölle?

Beide Extreme dürften für den normalen Durchschnittsmenschen wohl kaum oder nur sehr selten erreichbar sein, ihre Existenz ist eher ein Wunschdenken der verschiedensten Ideologien.

Überlassen wir diese Bewertung also großzügig der Einfalt derer, die sich für auserwählt und unfehlbar halten, und bleiben wir selbst bei einer selbstkritischen und nüchternen Betrachtung unseres eigenen Ichs.

Wenn wir mit dem Vorgenannten einverstanden sind, sollten wir die Welt mit einem gesunden Schuss Ironie aus der Sicht unseres eigenen Mittelmaßes sehen, mit der Überzeugung, dass es etwas unter wie auch etwas über uns geben wird, und üben wir uns weiter in Bescheidenheit.

Wir sollten mit der Erkenntnis beginnen, nicht der Nabel der Welt zu sein.

Die Erde dreht sich um die Sonne und um niemanden von uns als Einzelperson.

Warum sollte sie es auch?

Als Mitteleuropäer sind wir überwiegend aufgeklärt und in der Regel christlich geprägt.

Wir leben politisch wie wirtschaftlich in einem annähernd demokratischen, liberalen, toleranten, humanen und zivilisierten System, mit gleichen Rechten und Pflichten aller hier lebenden Menschen und in einer säkularen Staatsform.

Das wäre ein Ideal, wie man es sich wünschen könnte, gäbe es nicht immer noch »Gleichere unter Gleichen« - erst wenn das nicht mehr so wäre, könnte es ein fast perfektes und für alle auch wünschenswertes System sein.

Einige Errungenschaften sind im Grundgesetz und mit der Erklärung und der Festlegung der Menschenrechte festgeschrieben.

Was vor tausend oder mehr Jahren vielleicht nützlich oder sogar zwingend notwendig war, wird den heutigen Anforderungen an eine aufgeklärte und friedliche Gesellschaftsform nicht mehr gerecht. Der Wunsch nach einer neuen, für alle gerechteren Weltordnung ist im Entstehen.

Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse werden von vielen Menschen oft ignoriert, den eigenen Bedürfnissen und Wünschen entsprechend ausgelegt oder gar boykottiert. Solche Erkenntnisse auszusprechen wird in manchen Gesellschaften unter Ächtung oder gar unter Strafe gestellt.

Ist etwas in den alten Schriften nicht hinterlegt oder lässt es sich nicht zwingend aus ihnen ableiten, gilt das Motto: Es kann nicht sein, was nicht sein darf.

Diese negativen Tendenzen sind in allen Religionen in verschiedener Ausprägung zu finden.

Nach aktuellem Wissensstand sind viele religiöse Praktiken ohne jeden erkennbaren Nutzen für die Mehrzahl aller aufgeklärten Gesellschaften und obendrein oft hinderlich für ein friedliches Zusammenleben.

Aus solchen oft auch skurrilen Praktiken dogmatisch die Grundbedingung für eine Glaubenszugehörigkeit zu konstruieren, dürfte zum Schöpfungsgedanken und zum Menschsein in einem deutlichen Widerspruch stehen. Denn aufgrund unseres Verstandes und unserer geistigen Lernfähigkeit, wie sie uns Menschen in verschiedensten Ausprägungen nun einmal gegeben ist, haben wir die Möglichkeit, uns allen Veränderungen zu stellen und unseren permanent wachsenden Erfahrungsschatz zu nutzen. Diese Fähigkeit sollte es uns Menschen ermöglichen, uns fast allen Gegebenheiten anzupassen.

Wenn man Gott, Allah oder wie wir ihn auch sonst nennen mögen als einzigen über allem stehenden Schöpfer anerkennt, so müsste es doch einer sein, der sich von keinem Menschen so vereinnahmen lässt, wie es die Vertreter einiger Glaubensrichtungen in ihrer eigenen Interpretation gerne für sich in Anspruch nehmen.

Vor diesem Gott wären alle Menschen gleich, egal welchen Geschlechts, welcher Hautfarbe, Herkunft, Stammeszugehörigkeit oder sonstiger persönlicher Orientierung.

Wäre es anders, man müsste diesem in vielen Religionen postulierten einzigen Gott unterstellen, ihm sei bei seiner Schöpfung ein schwerer Konstruktionsfehler unterlaufen, was wohl für die Anhänger dieser Glaubensrichtungen einer puren Gotteslästerung gleichkäme.

Es gibt zu viele Menschen, die ein Gleichsein vor Gott leider nicht wahrhaben wollen und nach Auslegungen suchen, die ihnen genehmer sind, wobei sie ihre eigene Glaubensrichtung zu oft kritiklos als die einzig wahre ansehen, ohne andere Richtungen auch nur ansatzweise zu respektieren oder auch nur zu tolerieren.

In zu vielen Fällen wird der Andersdenkende als gottlos angesehen und ihm das Menschsein abgesprochen, er wird verachtet, oft bekämpft und im schlimmsten Falle mit dem Tode bedroht oder tatsächlich getötet.

Kein Gott, wenn man denn mit Überzeugung an einen glauben und ihn respektieren will, hätte wohl Verständnis für diese anmaßende, von Menschen vollzogene Auslegung seiner Schöpfung, die so ad absurdum geführt würde.

Es gibt viele Beispiele hierzu, die man nur schlicht wieder als Gotteslästerung bezeichnen müsste.

Der Gedanke einer ungleichen Wertigkeit von Mann und Frau ist zu offensichtlich aus einer für Männer sehr bequemen, fast immer männlich dominierten Gesellschaften entsprungenen Überlegung heraus entstanden.

Als Mann könnte man hiernach noch so viele Defizite haben, es gäbe jederzeit jemanden, eben die sogenannte eigene Frau, die sich stets noch unter dem eigenen Rang befände.

Nach den Gesetzen solcher Gesellschaften müssen sich Frauen der Willkür ihres Mannes unterwerfen, und das wird dann obendrein auch noch anmaßend als »Gottes Wille« deklariert.

Für wie dämlich müssen Anhänger solcher Glaubensrichtungen ihren Gott halten, wenn für die männliche Machterhaltung alle noch so obskuren Ansichten und Mittel zur Rechtfertigung herhalten müssen?

Es gibt immer noch zu viele uneinsichtige Männer (und nicht nur Männer), die in erster Linie lernen müssten, den anderen, egal welcher Hautfarbe, ob weiblich, männlich, klein oder groß, arm oder reich, gesund oder krank, klug oder mit körperlichen bzw. geistigen Einschränkungen, mit dem notwendigen Respekt und der entsprechenden Toleranz zu begegnen, denn auch sie sind nun einmal allesamt »Gottesgeschöpfe« und als solche auch zu akzeptieren. Respekt und Toleranz sind Grundvoraussetzung und Basis für ein friedliches Miteinander in allen Schichten und von allen Gesellschaften, die eine Zukunftsfähigkeit für sich beanspruchen.

In verschiedenen Glaubensrichtungen und Sekten werden Ansichten, die den eigenen Wünschen entsprechen, als »gottgewollt« betrachtet und als Dogma festgeschrieben, wie zum Beispiel, noch einmal zur Verdeutlichung: »Die Frau sei dem Manne untertan.«

Warum diese ketzerische Auslegung, wenn doch beide, Frau und Mann, gleichberechtigt und für ein Miteinander geschaffen worden sind und keiner ohne den anderen existieren könnte, geschweige denn überhaupt entstanden wäre?

Die von Menschen gemachte Ungleichheit ist nicht zu akzeptieren. Selbst in unserer sogenannten aufgeklärten und zivilisierten Gesellschaft, die zur sogenannten freien westlichen Welt gehört, ist eine völlige Gleichberechtigung von Mann und Frau zurzeit immer noch nicht erreicht.

Denken wir nur daran, wann den Frauen in unserer ach so aufgeklärten Welt erst das Wahlrecht zugestanden wurde - kaum zu glauben, dass dies teils erst in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts geschah.

Davor konnte der Mann neben anderen Bevormundungen seiner berufstätigen Frau sogar ihren eigenen Arbeitsplatz kündigen, und die Aufnahme einer Arbeit musste er ihr absurderweise vordem auch noch persönlich genehmigen.

Die Abhängigkeit vieler Frauen von ihren Männern erinnert auch in heutiger Zeit in viel zu vielen Einzelfällen an den noch fataleren rechtlichen Zustand in einigen islamischen und ebenso auch in hinduistischen Gesellschaften. Auch Letztere folgen vielfach der Betrachtung, wonach Frauen minderwertig seien, vergleichbar mit Tieren, und entsprechend ist auch die rechtliche Auslegung in diesen Staaten: für uns erschreckende Sichtweisen, die schnellstens auf dem Müllhaufen der Geschichte entsorgt werden sollten.

Nirgendwo konnte ein Beweis erbracht werden, dass der Verstand...

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