Von der Form zur Beziehungsgestaltung

Zugänge zur Familie in der evangelischen Ethik
 
 
Evangelische Verlagsanstalt
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen im Mai 2019
  • |
  • 360 Seiten
 
E-Book | PDF ohne DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-374-06051-1 (ISBN)
 
Formen stehen oft im Mittelpunkt ethisch-theologischer Debatten über die Familie. Mit deren Pluralisierung rücken jedoch immer häufiger Fragen nach der Gestaltung des familialen Zusammenlebens in den Fokus. Beidem, der Auseinandersetzung mit Formen als auch dem Beziehungsgeschehen innerhalb von Familien, wird hier Raum gegeben.
Die ethischen Zugänge der Theologen Trutz Rendtorff und Wilfried Härle zur Familie stehen im Zentrum dieser Arbeit. Um ein umfassendes Bild der Familie zu zeichnen, werden daneben auch rechtliche und soziologische Perspektiven eingenommen und miteinander ins Gespräch gebracht. Die Erkenntnisse münden in die Grundlegung einer ethischen Kriteriologie, die den Fokus auf das Beziehungsgeschehen innerhalb von Familien legt, ohne deren Formen außer Acht zu lassen.

[From Form to Creating Relationship. Approaches to Family in Protestant Ethics]
Family forms are often discussed in ethical and theological debates. However, it is also important to take a closer look on the relationships within families and how they shape family life. Family forms as well as family life itself will be discussed.
Trutz Rendtorff's and Wilfried Härle's ethical approaches build the main part of this book. In order to get a comprehensive insight into families as an ethical topic, legal and sociological perspectives are also taken into account. Finally, the insights lead into an ethical criteriology which emphasises family life and relations within families without neglecting family forms.
  • Deutsch
  • Berlin
  • |
  • Deutschland
  • Höhe: 23 cm
  • |
  • Breite: 15.5 cm
  • 4,40 MB
978-3-374-06051-1 (9783374060511)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Saskia Lieske, Dr. theol., Jahrgang 1989, studierte Evangelische Theologie in Jena, Jerusalem und Münster. Sie ist Vikarin in der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.
  • Cover
  • Titel
  • Impressum
  • Vorwort
  • Inhalt
  • I. Einleitung
  • II. Ehe und Familie im Grundgesetz
  • 1. Einleitende Bemerkungen zum Grundgesetz
  • 2. Der Ehe- und Familienbegriff im Grundgesetz
  • 2.1 Grundgesetzkommentare als Hilfsmittel
  • 2.2 Der Ehebegriff im Sinne von Artikel 6 Absatz 1 GG
  • 2.3 Der Familienbegriff im Sinne von Artikel 6 Absatz 1 GG
  • 3. Der Zusammenhang von Ehe und Familie im Grundgesetz
  • 3.1 Der Zusammenhang von Ehe und Familie in Artikel 119 WRV
  • 3.2 Der Zusammenhang von Ehe und Familie in Artikel 6 Absatz 1 GG
  • 4. Zusammenfassende Thesen
  • III. Ehe und Familie in der Soziologie
  • 1. Theoretische Ansätze in der Familiensoziologie
  • 1.1 Der strukturell-funktionalistische Ansatz
  • 1.2 Der Symbolische Interaktionismus
  • 1.3 Die Theorie der rationalen Wahl
  • 1.4 Die Praxistheorie
  • 1.5 Wandel als Kontinuum der Familiensoziologie
  • 2. Empirische Befunde
  • 2.1 Familiale Lebensformen in Deutschland
  • 2.2 Ein empirischer Einblick in Familienbilder in Deutschland
  • 3. Zusammenfassende Thesen
  • IV. Trutz Rendtorff. Ethik als Theorie der Lebensfu¨hrung
  • 1. Hinfu¨hrende Gedanken zu Rendtorffs Ethik
  • 1.1 Lebensbezu¨ge als Thema der Theologie
  • 1.2 Lebensbezu¨ge als Referenz des Begriff des Christentums
  • 1.3 Ethische Theologie als theoretischer Zugang
  • 1.3.1 Ethische Theologie als Entfaltung theologischer Grundfragen
  • 1.3.2 Ethische Theologie als Verhältnisbestimmung in der Lebensfu¨hrung
  • 2. Die Struktur der Lebenswirklichkeit
  • 2.1 Das Gegebensein des Lebens als Grundsituation der Ethik
  • 2.2 Das Geben des Lebens als Grundstruktur der Ethik
  • 2.3 Die Reflexivität des Lebens als Bedingung der Ethik
  • 3. Die Stellungnahme
  • 3.1 Der Einzelne und die faktische Lage
  • 3.2 Der Einzelne und der Lebensplan
  • 3.3 Der Einzelne und die gegebenen Ordnungen
  • 3.4 Der Einzelne und seine Umwelt
  • 3.5 Das Leben im Dienst fu¨r die anderen
  • 4. Mögliche Folgerungen aus den theoretischen Grundlagen
  • 4.1 Die Polarität von Dienst und Selbstbezogenheit
  • 4.2 Das Geben von Leben als Aufgabe von Elternschaft
  • 4.3 Erziehung zur eigenverantwortlichen Lebensfu¨hrung
  • 4.4 Eine Kriteriologie der Vielfalt der Ordnungen
  • 4.5 Ambivalenz als Faktum zwischenmenschlicher Beziehungen
  • 4.6 Nutzen und Selbstzweck
  • 4.7 Von den Grundlagen zu den Konkretionen
  • 5. Materialethische Konkretionen
  • 5.1 Exkurs I: Zeitgeschichtliche Einordnung
  • 5.2 Exkurs II: Naturrechtliche Argumentationen
  • 5.3 Die Ehe als Lebensgemeinschaft
  • 5.3.1 Die Ehe als Begru¨ndung einer u¨berindividuellen Biografie
  • 5.3.2 Ehe und Selbstbestimmung
  • 5.3.3 Die Dauerhaftigkeit der Ehe
  • 5.3.4 Die Ehe als Selbstzweck
  • 5.3.5 Ehe und Sexualität
  • 5.4 Die Familie als Lerngemeinschaft
  • 5.4.1 Die Famile und die Entfaltung ethischer Subjektivität
  • 5.4.2 Die Familie und soziale Rollen
  • 6. Aussagen u¨ber die Familie im Anschluss an Rendtorffs Ethik
  • 6.1 Erziehung als Entfaltung ethischer Subjektivität
  • 6.2 Kriterien der Vielfalt der Lebensformen
  • 6.3 Ordnungen als Strukturen zwischenmenschlicher Gemeinschaft
  • 7. Zusammenfassende Thesen
  • V. Wilfried Härle. Ethik als Befähigung zur selbstständigen Urteilsbildung
  • 1. Die theoretischen Grundlagen der Ethik Härles
  • 1.1 Die ethische Urteilsbildung
  • 1.2 Die Voraussetzungen christlicher Ethik
  • 1.2.1 Das Evangelium Jesu Christ und der Raum christlicher Ethik
  • 1.2.2 Der Mensch und seine Relationen zu Gott und den Mitmenschen
  • 1.2.3 Der trinitarische Gott und die Bejahung der Welt
  • 1.2.4 Exkurs : Die theonome ethische Instanz
  • 1.3 Die normativen Grundlagen christlicher Ethik
  • 1.4 Eine Leitbildethik als Synthese
  • 2. Mögliche Folgerungen aus den theoretischen Grundlagen
  • 3. Materialethische Konkretionen
  • 3.1 Sexualität als Thema der Ethik
  • 3.1.1 Definition der Sexualität
  • 3.1.2 Sexualität in christlicher Perspektive
  • 3.1.3 Exkurs : Sex und gender
  • 3.2 Liebe als Leitmotiv der Sexualität
  • 3.2.1 Liebe als Verbindung von Eros und Agape
  • 3.3 Ethische Kriterien sexueller Beziehungen
  • 3.3.1 Die ethischen Kriterien Wilfried Härles
  • 3.3.2 Die ethischen Kriterien Peter Dabrocks
  • 3.3.3 Die ethischen Kriterien Margaret A. Farleys
  • 3.3.4 Ethische Kriterien als Veranschaulichung der obersten ethischen Norm
  • 3.4 Sexualethisch relevante Lebensformen
  • 3.4.1 Die Familie als Eltern-Kind-Gemeinschaft
  • 3.4.2 Die Ehe als dauerhafte Verantwortungsgemeinschaft
  • 4. Zusammenfassende Thesen
  • VI. Die Familie bei Rendtorff und Härle im Vergleich
  • 1. Die Begru¨ndung von Lebensformen
  • 2. Die Definitionen der Familie
  • 3. Ethische Kriterien der Gestaltung des Familienlebens
  • 4. Die Vorbehalte gegenu¨ber einer exklusiven Stellung der Familie
  • VII. Grundlegung einer ethischen Kriteriologie der Familie
  • 1. Die Familie als Eltern-Kind-Gemeinschaft
  • 2. Die Familie als Raum
  • 3. Das biblische Doppelgebot der Liebe
  • 4. Familienbezogene ethische Kriterien
  • 4.1 Das gemeinsame Leben verlässlich gestalten
  • 4.2 Die Gleichwertigkeit der Familienmitglieder beru¨cksichtigen
  • 4.3 Niemanden in der Familie instrumentalisieren
  • 4.4 Fu¨reinander Verantwortung u¨bernehmen
  • 4.5 Dem Partner und den Kindern treu sein
  • 4.6 Die Familie nicht verabsolutieren
  • 4.7 Konflikte dialogisch lösen
  • 5. Zusammenfassende Thesen
  • Literaturverzeichnis
  • Register

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