Am ersten Tag

Roman
 
 
Blanvalet Verlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 17. Februar 2011
  • |
  • 480 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-641-06248-4 (ISBN)
 
Am ersten Tag erwacht die Liebe .

Wo erwacht der Morgen? Wo endet die Nacht? Er ist Astrophysiker und sucht den ersten Stern. Sie ist Archäologin und sucht den ersten Menschen. Zusammen finden sie in einem erloschenen Vulkan einen rätselhaften Stein, der sie für immer aneinanderbinden und den Lauf ihres Lebens verändern wird. Doch jemand will um jeden Preis verhindern, dass Keira und Adrian das Geheimnis lüften, denn es würde alles in Frage stellen, was wir über den Ursprung der Welt und der Menschheit zu wissen glauben. Für die beiden leidenschaftlichen Wissenschaftler beginnt ein gefährlicher Wettlauf um ihr Leben, aber auch um ihre Liebe .

Zwei Menschen auf der Suche. Zwei Schicksale, die sich kreuzen. Ein Geheimnis, das alles verändern wird.

  • Deutsch
  • München
  • |
  • Deutschland
Blanvalet
  • 0,48 MB
978-3-641-06248-4 (9783641062484)
3641062489 (3641062489)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Marc Levy ist 1961 in Frankreich geboren. Mit achtzehn Jahren engagiert er sich beim französischen Roten Kreuz, für das er sechs Jahre tätig ist. Gleichzeitig studiert er Informatik und Betriebswirtschaft an der Universität in Paris. Von 1983 bis 1989 lebte er in San Francisco, wo er sein erstes Unternehmen gründete. 1990 verließ er die Firma und eröffnete mit zwei Freunden ein Architektenbüro in Paris. Er entdeckte schon früh seine Liebe zur Literatur und zum Kino und schrieb mit siebenunddreißig Jahren seinen ersten Roman, »Solange du da bist«, der von Steven Spielberg verfilmt und auf Anhieb ein Welterfolg wurde. Seitdem wird Marc Levy in neunundvierzig Sprachen übersetzt, und jeder Roman ist ein internationaler Bestseller. Marc Levy, der mit seiner Familie in New York lebt, ist mit 40 Millionen verkauften Büchern der erfolgreichste französische Autor weltweit.
London (S. 94-95)

»Wie fühlen Sie sich?«
»Besser als Sie, Walter.«

Es war der Vorabend des großen Tages. Die mündliche Präsentation fand in einem Vorort von London statt, und Walter hatte beschlossen, nicht auf die öffentlichen Verkehrsmittel zu vertrauen und noch weniger auf mein altes Auto. Was Erstere betraf, so konnte ich seine Vorbehalte verstehen. Es kam leider häufig vor, dass U-Bahnen und Züge stillstanden, mit der einfachen Begründung, das Material sei veraltet, was immer wieder zu Pannen führe. Also übernachteten wir auf Walters unumstößlichen Beschluss hin in einem Hotel in den Docklands. Von dort aus brauchten wir nur die Straße zu überqueren, um vor den Mitgliedern der Jury aufzutreten.

Die Präsentation fand im obersten Stockwerk eines am Cabot Square gelegenen Hochhauses statt. Ironie des Schicksals, wir befanden uns ganz in der Nähe der Gemeinde Greenwich und ihres berühmten Observatoriums. Auf dieser Seite der Themse, auf einem dem Fluss abgerungenen Landstück, war ein modernes Viertel entstanden, dessen Gebäude aus Unmengen von Beton, Stahl und Glas bestanden und einander an Höhe zu überbieten versuchten.

Am späten Nachmittag war es mir gelungen, meinen Freund zu einem Spaziergang auf der Isle of Dogs zu überreden, und von dort aus begaben wir uns zu der Glaskuppel, die den Eingang zum Greenwich-Tunnel beherbergte. So durchquerten wir zu Fuß die Themse fünfzehn Meter unter der Erde und kamen am anderen Ende gegenüber des verkohlten Wracks der Cutty Sark wieder ans Licht. Der alte Klipper, letzter Zeuge der Handelsflotte aus dem neunzehnten Jahrhundert, war in einem traurigen Zustand, seit er einige Monate zuvor den Flammen zum Opfer gefallen war. Vor uns lag der Park des Marinemuseums, das Queen’s House und oben auf dem Hügel das alte Observatorium, zu dem ich Walter führte.

»Dies war der erste Bau in England, der ausschließlich der Aufnahme wissenschaftlicher Instrumente diente«, erklärte ich ihm. Ich spürte zwar, dass mein Freund geistesabwesend und besorgt war, und meine Versuche, ihn zu zerstreuen, schienen vergeblich, doch so schnell wollte ich mich nicht geschlagen geben. Wir betraten die Kuppel, und wieder begeisterten mich die alten astronomischen Geräte, mit denen Flamsteed im neunzehnten Jahrhundert sein berühmtes Nummernsystem zur Benennung der Sterne geschaffen hatte.

Da ich wusste, dass alles, was mit der Zeit zu tun hat, Walter faszinierte, zeigte ich ihm den großen Messingstreifen auf dem Boden vor ihm. »Hier ist der Nullmeridian, Ausgangspunkt für die Längengrade, so wie er 1851 festgelegt wurde. 1884 wurde er von einer internationalen Konferenz anerkannt. Und wenn wir warten, bis die Dunkelheit einbricht, sehen Sie am Himmel eine starke grüne Laserlinie. Das ist die einzige Modernisierung, die hier innerhalb der letzten zweihundert Jahre vorgenommen wurde.«

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