Wissensmanagement in Staat und Verwaltung

 
 
Nomos (Verlag)
  • 2. Auflage
  • |
  • erschienen am 15. Juni 2021
  • |
  • 212 Seiten
 
E-Book | PDF mit Adobe-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7489-2442-5 (ISBN)
 
Die Digitalisierung von Staat und öffentlicher Verwaltung erweitert und verändert das Wissen, auf dem die Erfüllung öffentlicher Aufgaben und das öffentliche Handeln aufbauen. Seine Erarbeitung, Speicherung, Weitergabe und Nutzung erfordert die Verschränkung von menschlichen und automatisch erarbeiteten und bereit gestellten Wissensanteilen. Insbesondere die Analyse großer Datenbestände bietet viele Chancen. Dabei sind die Unterschiede der sehr vielfältigen öffentlichen Agenden und die rechtlichen Bindungen des staatlichen Handelns zu beachten. Der Band bietet hierfür differenzierte Ansätze, welche die zunehmende Vernetzung öffentlichen Handelns und Anforderungen des "Open Government" berücksichtigen.
Mit Beiträgen von
Klaus Lenk, Ulrich Meyerholt und Peter Wengelowski.
weitere Ausgaben werden ermittelt
  • Cover
  • 1. Wissensmanagement in Staat und Verwaltung: soziotechnisch, aufgabenbezogen und rechtskonform
  • 2. Staat und Verwaltung im Wandel: Aufgaben, Arbeitsweise, Entwicklungstendenzen
  • 2.1 Öffentliche Aufgaben und ihr Wandel
  • 2.2 Erfüllung der Aufgaben durch organisierte Wirkungs- und Entscheidungsstrukturen
  • 2.3 Ein Modell der Arbeitsweise von Staat und Verwaltung
  • 2.4 Entwicklungstendenzen
  • 2.5 Drei Ausgangslagen für Wissensmanagement: Einzelfertigung, Vernetzung und Öffnung des Staats
  • 2.5.1 Die überkommene Sicht: Wissensmanagement als Annex zur Aufgabenerledigung
  • 2.5.2 Vernetzte Verwaltung als Ankerpunkt für neues Wissensmanagement
  • 2.5.3 Open Government
  • 2.5.4 Eine "Wissensallmende" als Grundlage
  • 3. Wissen und Wissensmanagement im Dreieck von Mensch, Organisation und Technik
  • 3.1 Wissen
  • 3.2 Mensch und Organisation im Wissensmanagement
  • 3.3 Organisationen als Wissensnetze
  • 3.4 Wissensformen
  • 3.4.1 Sich überlagernde Unterscheidungen
  • 3.4.2 Wissensveredelung wird wichtiger
  • 3.4.3 Aufwändige Aktualisierung als Sonderproblem dokumentierten Wissens
  • 3.5 Wissen und Entscheidung
  • 3.6 Wissen managen: ein Zwischenergebnis
  • 4. Theorie-Bausteine zu Wissensmanagement
  • 4.1 Zwei Grundkonzepte des Wissensmanagements
  • 4.2 Entwicklung des Wissensmanagements
  • 4.2.1 Wissensmanagement der ersten Generation
  • 4.2.2 Wissensmanagement der zweiten Generation
  • 4.2.3 Wissensmanagement der dritten Generation
  • 4.3 Konzeptionelle Einordnung des Wissensmanagements
  • 5. Grundfunktionen des Wissensmanagements und ihre technische Unterstützung
  • 5.1 Unterschiedliche Grundfunktionen
  • 5.2 Technische Unterstützung der Grundfunktionen
  • 5.3 Wissensbewahrung
  • 5.4 Wissensnutzung und -weitergabe
  • 5.5 Wissensgewinnung: Business Intelligence und "Big Data"
  • 6. Aufgabenbezogene Situationen des Umgangs mit Wissen in Staat und Verwaltung
  • 6.1 Aufgabenbezug des Wissensmanagements im öffentlichen Bereich
  • 6.2 Staat und Verwaltung als wissensintensive Handlungssysteme
  • 6.3 Wissen worüber?
  • 6.4 Einzelne Situationen
  • 6.4.1 Am individuellen Fall orientierte Sachbearbeitung
  • 6.4.2 Hochgradig standardisierte Sachbearbeitung
  • 6.4.3 Außendienste
  • 6.4.4 Bürger- bzw. Kundenservice
  • 6.4.5 Anliegensverfolgung gegenüber öffentlichen Stellen durch Bürger (Unternehmer)
  • 6.4.6 Verwaltungsmanagement (Steuerungsdienste)
  • 6.4.7 Innovationen und Änderungsprozesse
  • 6.4.8 Politikvorbereitung durch die Ministerialbürokratie und andere öffentliche Stellen
  • 6.4.9 Parlamentsarbeit
  • 6.4.10 Bürgeraktivierung und Elektronische Demokratie
  • 6.5 Zwischenfazit
  • 7. Rechtliche Voraussetzungen und Implikationen
  • 7.1 Rechtsentwicklung im Wandel
  • 7.2 Wissen als staatliche Ressource
  • 7.3 Verfassungsrechtliche Grundlagen für ein Wissensmanagement
  • 7.3.1 Strukturwandel im Verfassungsrecht
  • 7.3.2 Verfassungsrechtliche Vorgaben im Grundgesetz
  • 7.3.3 Grundrechte
  • 7.3.4 Bundesverfassungsgericht und "IT-Grundrechte"
  • 7.4 Wissensmanagement und Europarecht
  • 7.4.1 Europarechtliche Anforderungen im öffentlichen Sektor
  • 7.4.2 EU Datenschutz-Grundverordnung
  • 7.4.3 EU-Dienstleistungsrichtlinie
  • 7.4.4 Harmonisierungsdruck durch das europäische Recht
  • 7.5 Die verwaltungsrechtliche Dimension
  • 7.5.1 Wandel von Staatlichkeit
  • 7.5.2 Informationsgesetze
  • 7.5.3 Kodifikation und Wissensmanagement
  • 7.5.4 Staatliches Wissensmanagement in Public Private Partnership
  • 7.6 Entwicklungsperspektiven staatlichen Informationshandelns
  • 8. Bezugspunkte für Wissensmanagement in der Praxis
  • 8.1 Eine vielschichtige Ausgangslage
  • 8.2 Wissen und Lernen
  • 8.2.1 Individuelles Lernen
  • 8.2.2 Team- und gruppenbezogenes Lernen und Entscheiden
  • 8.2.3 Lernende Organisation
  • 8.3 Wissen in Geschäftsprozessen
  • 9. Einige Beispiele aus Praxis und Forschung
  • 9.1 Bewahrung des Wissens ausscheidender Mitarbeiter am Beispiel der Stadt Erlangen
  • 9.2 Communities of Practice bei der Landesverwaltung Baden-Württemberg
  • 9.3 WiKoR/davincio: Wissensnetzwerk kommunaler Rechtsämter
  • 9.4 Wissensmanagement für telefonische Bürgerdienste: D 115
  • 9.5 Wissensmanagement im Bürgerservice der Stadt Leonding (Österreich)
  • 9.6 PortalU: Informationsverbund zum Umweltrecht
  • 9.7 Unterstützung bei qualifizierter Ministerialarbeit durch semantische Technologien: DYONIPOS im österreichischen Bundesministerium der Finanzen
  • 10. Umsetzungsstrategien
  • 10.1 Bedarfsbestimmung
  • 10.1.1 Typische Einstiegssituationen
  • 10.1.2 Eine Checkliste zum Einstieg
  • 10.2 Konzipierung
  • 10.3 Die technische und organisatorische Implementation
  • 10.4 Routinebetrieb
  • 11. Wissensmanagement im Staat der Zukunft
  • 11.1 Mensch, Technik und Organisation im Wissensmanagement
  • 11.2 Wissensmanagement im Prozess der Umgestaltung von Staat und Verwaltung
  • 11.3 Spannungen im Verständnis von Wissensmanagement
  • 11.4 Ausblick
  • Literatur

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