Rendezvous mit der Leidenschaft

 
 
Cora Verlag GmbH & Co. KG
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 10. Mai 2017
  • |
  • 130 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Adobe DRM | Systemvoraussetzungen
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7337-7759-3 (ISBN)
 
Berauschend erotisch ist das Rendezvous, zu dem der attraktive Dash die hübsche Tess einlädt! Erst flirten sie heiß, dann bringt Dash sie in seinem nächtlichen Swimmingpool mit lustvollen Zärtlichkeiten an den Rand der Beherrschung und darüber hinaus. Warum besteht er nur darauf, dass es bei dieser einen Liebesnacht bleibt?

1. KAPITEL

Dash schrieb eine E-Mail und verschickte sie. Er wünschte, er hätte nicht noch fünfzehn weitere zu beantworten. Viel lieber würde er sich in sein Musikzimmer zurückziehen und sich ans Klavier setzen.

Kelly, seine Assistentin, war ein Geschenk des Himmels. Geschickt managte sie seinen Tagesablauf, aber sie konnte natürlich nicht zaubern. Je erfolgreicher Noir Industries wurde, desto seltener kam Dash in den Genuss, zu Hause zu arbeiten. Angesichts der vielen Reisen, öffentlichen Auftritte und Beziehungen zu Investoren im vergangenen Jahr konnte er sich schon glücklich schätzen, überhaupt in seinem Arbeitszimmer zu Hause zu sitzen. Aber er war jemand, der alles haben wollte. Die meisten Menschen würden sagen, dass er doch schon alles hatte. Ein Leben voller Privilegien und ohne größere Sorgen und Probleme. Er hatte allen Grund, dankbar zu sein, statt vor Selbstmitleid zu vergehen.

". dieser Möchtegern-Macho. Er war nicht einmal gut im Bett."

Dash wirbelte mit seinem Stuhl herum. Die weibliche Stimme mit dem leichten Südstaatenakzent kam von draußen. Es war nicht Kellys Stimme. Seine Assistentin hatte heute frei. Es war, verdammt, wie hieß sie doch? Die Gärtnerin. Teresa? Toni? Tess. Ja, Tess. Groß, kurvig, Lippen wie Angelina Jolie. Dunkel erinnerte er sich daran, dass sie sich um seine Pflanzen kümmerte. Er hatte sie erst ein paar Mal gesehen. In seinen Träumen hatte er sich oft ausgemalt, wie sich ihr Körper in seinen Armen anfühlen würde. Vielleicht könnte er es eines Tages herausfinden.

Er hoffte, dass sie telefonierte und nicht mit einem unsichtbaren "Freund" sprach. Auf jeden Fall schien sie nicht zu wissen, dass er hier war, sonst wäre sie diskreter.

"Erin, dies ist das wichtigste Wochenende in meinem Leben. Cullen erwartet mich dort, und wenn ich ihn nicht überzeugen kann, werde ich mir keine Anzahlung für meinen Laden leisten können. Entweder jetzt oder nie."

Er sollte nicht lauschen. Das Gespräch war privat. Vor allem der Kommentar über den Möchtegern-Macho.

"Okay. Ja, ich weiß, dass es ein Zeichen von Unreife ist, dass ich es Brad und Lacey zeigen will, aber das ist mir egal. Ich brauche einen spektakulären Mann an meiner Seite, und ich habe nicht mehr viel Zeit. Die Party ist am Samstagabend."

Dash runzelte die Stirn. Cullen? Meinte sie etwa Jim Cullen, den millionenschweren Investor? Der Mann war an diesem Wochenende zu einer Party von Rain Nickleby eingeladen.

Ihr Lachen lenkte seine Aufmerksamkeit wieder auf die Unterhaltung. Jetzt hatte ihn die Neugier gepackt. Ob sie beide auf dieselbe Party gingen? Es wäre möglich. Er hatte Tess schon früher bei gesellschaftlichen Ereignissen gesehen. Sie arbeitete für viele einflussreiche Menschen.

". mir fehlt nur noch der zauberhafte Prinz, und ich bin die Königin des Abends. Und wenn ich diesen Prinzen nicht finde, rufe ich beim Begleitservice an. Verdammt. Glaubst du, sie erwarten Sex? Ich meine, wird er wütend werden, wenn ich es dann nicht will?"

Begleitservice? Dash stand auf und ging näher an die Tür.

"Ich habe überhaupt keine Ahnung, Erin. Schließlich habe ich diesen Service noch nie in Anspruch genommen. Was soll ich nur tun?"

Der Abend kann noch sehr interessant werden, dachte Dash. Falls sie von derselben Party sprach. Er war zwar kein Prinz, aber dafür nahm er auch kein Geld für seine Begleitung. Nein, das war unmöglich. Er ging nicht zum Vergnügen dorthin. Die Party bedeutete Arbeit, und dazu benötigte er eine Begleiterin, die ihm geschäftlich von Nutzen war.

Sie lachte wieder. Er lächelte. Zum Teufel. Wann hatte er das letzte Mal Sex mit einer Unbekannten gehabt? Er konnte sich nicht erinnern. Und wann hatte er das letzte Mal eine Frau gehabt, die nichts mit Noir zu tun hatte? Berühmt zu sein war von Vorteil, wenn man einen guten Tisch im Restaurant brauchte. Es war jedoch lästig, wenn man nur einen One-Night-Stand wollte.

Er ging in die Diele und überlegte, ob er husten oder sich sonst irgendwie bemerkbar machen sollte, damit Tess keinen Schrecken bekam. Als er ins Wohnzimmer lief, sah er sie auch schon. Zumindest einen Teil von ihr.

Sein Blick fiel auf ihren Po. Was für einen hinreißenden Po sie hatte. Tess hatte die Hände gerade in einem Sack Blumenerde vergraben. Wenn er jetzt hustete, würde er sie in eine peinliche Lage bringen. Aber wenn er nicht reagierte und sie sich aufrichtete und ihn dann sah, bekäme sie einen Schreck. Was sollte er tun?

Während er über seinen nächsten Schritt nachdachte, konnte er sich an ihren verführerischen Kurven nicht satt sehen. Die Models, die für Noir arbeiteten, waren so dürr, dass Dash ständig mit dem Gedanken spielte, ihnen eine große Portion Nudeln vorzusetzen. Er sagte es nicht laut, aber die Frauen in seinem Magazin entsprachen nicht seinem Geschmack. Er bevorzugte Frauen, an denen etwas dran war.

"Ja, richtig", sagte sie.

Sie schien ein Headset zu benutzen, denn sie arbeitete mit beiden Händen.

"Ja, ich bin sicher, er kann sich nichts Schöneres vorstellen, als mit mir auszugehen. Wahrscheinlich träumt er jede Nacht von mir. Hast du ihn letzte Woche in People gesehen? Er war mit Nicole Kidman zusammen!"

Nicole . Sie sprach von ihm. Er war doch mit Nicole bei einer Premiere gewesen. Die Geschichte wurde von Minute zu Minute interessanter.

"Als wenn ich das nicht wüsste. Er ist fantastisch. Nur hier zu sein erregt mich schon."

Dash grinste.

"Erin, du bist unmöglich. Und dabei gibst du dich immer so lieb und nett. Aber ich weiß es besser. Du bist ein Teufel. Gerade das liebe ich an dir."

Gern hätte er gewusst, was Erin gesagt hatte. Er hatte das Gefühl, es hätte ihm gefallen. Als Tess sich kurz zur Seite drehte und noch mehr Erde aus dem Sack holte, hielt er instinktiv die Luft an. Jetzt würde sie ihn sehen.

"Was machen Sie .? Wann .? Ach, du Schreck." Erde flog durch die Luft. Dash bekam ein schlechtes Gewissen, als er ihren entsetzten Gesichtsausdruck sah.

"Tut mir Leid. Ich wollte Ihnen keinen Schreck einjagen."

"Einen Schreck einjagen? Ich hätte fast einen Herzinfarkt bekommen."

Sie legte die Hand ans Herz, und sein Blick folgte ihrer Hand. Kurven. Herrlich üppige Kurven.

"Wie bitte?"

Dash sah ihr ins Gesicht, aber sie sprach gar nicht mit ihm. Er entdeckte das Headset, das Kabel führte direkt in ihre Schürzentasche.

"Ich muss jetzt Schluss machen", sagte sie. "Alles Weitere erkläre ich dir später."

Sie griff in ihre Tasche, dann nahm sie das Headset vom Kopf. Ihre dunklen kurzen Haare waren wild durcheinander geraten. Dash sah erst jetzt, wie blau ihre Augen waren. An ihren Mund allerdings erinnerte er sich sehr gut. Verdammt, diese Lippen würde er gern an seinem empfindlichsten Körperteil spüren.

"Sie sind zu Hause", sagte sie.

"Ja. Ich wollte Ihnen wirklich keinen Schreck einjagen."

"Aber Sie sind doch sonst nie zu Hause."

Sie klang so geschockt, dass er lächeln musste. "Von Zeit zu Zeit komme ich hierher."

"Oh."

"Lassen Sie uns in die Küche gehen. Dort können Sie sich waschen."

Sie betrachtete ihre Hände und die schwarzen Fingernägel. Dann fiel ihr Blick auf den Teppich. "Ach, du Schreck."

Sie schluckte, blinzelte, dann stieß sie einen tiefen Seufzer aus. "Ich glaube, jetzt habe ich ein Problem."

"Nach dem, was ich gehört habe, würde ich sagen, ja."

Voller Panik blickte sie ihn an. "Sie haben mich belauscht?"

Er nickte. "Wir sollten uns mal unterhalten", sagte er, als er zur Küche ging.

"Verdammter Mist", hörte er sie flüstern.

Das Spiel, das er mit ihr trieb, war nicht schön. Er sollte sich schämen. Tat er aber nicht. In der Küche setzte er Kaffee auf. Viel lieber hätte er eine Flasche Wein geöffnet, aber dafür war es noch etwas zu früh. Er stellte zwei Tassen auf den Tisch und setzte sich.

Einen Moment später kam Tess. Ängstlich und verlegen sah sie ihn an.

"Wie trinken Sie Ihren Kaffee?"

Neugierig blickte sie ihn an. "Servieren Sie Ihren Mitarbeitern immer Kaffee, bevor Sie sie feuern?"

"Wer hat denn gesagt, dass ich Sie feuern werde?"

Ihre Erleichterung währte nur einen Moment lang. Dann schüttelte sie den Kopf und starrte ihn an. "Was haben Sie dann gemeint, als Sie sagten, ich sei in Schwierigkeiten?"

"Die Party an diesem Wochenende. Sie haben keinen Begleiter."

"Wie bitte?"

"Waschen Sie sich die Hände. Ich schenke uns Kaffee ein."

Sie schrubbte sich Hände und Nägel und ließ ihn dabei keinen Moment aus den Augen. Einen Augenblick später saß sie ihm gegenüber.

"Ich möchte Ihnen einen Vorschlag machen."

"Was für einen Vorschlag?"

"Sie gehen an diesem Samstag auf Rain Nicklebys Party, richtig?"

Sie nickte.

"Ich auch."

"Und?"

"Ich habe keine Begleiterin. Würden Sie vielleicht mit mir dorthin gehen?"

Sie blinzelte einige Male. Dann gab sie einen merkwürdigen Laut von sich.

Dash versuchte, nicht allzu selbstgefällig zu lächeln.

"Soll das ein Witz sein?"

"Ganz im Gegenteil. Sie würden mir einen großen Gefallen erweisen."

"Ich würde Ihnen einen Gefallen erweisen?"

"Ja, das würden Sie. Bis vor einer...

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