Bianca Exklusiv Band 328

 
 
Cora Verlag GmbH & Co. KG
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 9. Oktober 2020
  • |
  • 384 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7337-4881-4 (ISBN)
 
WIE EIN WIRBELWIND IN MEINEM HERZEN von ALLISON LEIGH Hoppla, was ...? denkt Gabe. Während er ihre Haustür repariert, ist ihm Bobbie um den Hals gefallen, weil sie einen unliebsamen Verehrer verschrecken will. Sofort hat Gabe sich in den sexy Wirbelwind verliebt. Bobbie glaubt allerdings, er sucht nur eine Mutter für seine Kinder ... UND PLÖTZLICH IST ES LIEBE! von LAURA MARIE ALTOM Mit einem Mal kribbelt es so sinnlich, wenn Ella ihren guten Freund Jackson umarmt. Widerstrebend gesteht sie sich ein: Sie hat sich in den sexy Feuerwehrmann verliebt! Doch dann taucht Jacksons Ex-Frau wieder auf - und er hegt ganz offenbar noch Gefühle für sie ... KÜSSE, SÜSS WIE HONIG von TRISH MILBURN Mit Feuereifer macht Audrey sich daran, die Wassermühle in ein Café zu verwandeln. Brady, der Sohn des Bauunternehmers, unterstützt sie dabei tatkräftig - und seine zarten Küsse tun ihrer Seele gut. Doch die Schatten der Vergangenheit machen vor ihrem Glück nicht halt ...
Allison Leigh war schon immer eine begeisterte Leserin und wollte bereits als kleines Mädchen Autorin werden. Sie verfasste ein Halloween-Stück, das ihre Abschlussklasse aufführte. Seitdem hat sich zwar ihr Geschmack etwas verändert, aber die Leidenschaft zum Schreiben verlor sie nie. Als ihr erster Roman von Silhouette Books veröffentlicht wurde, wurde für Allison ein Lebenstraum wahr; sie konnte es kaum glauben, als in ihrer Heimatstadt die Buchläden voll waren mit ihrem Werk! Beim angesehenen RITA© Award wurde sie Finalistin, erhielt Auszeichnungen wie die Goldene Feder und erscheint regelmäßig auf Bestsellerlisten. In Südkalifornien geboren, lebte Allison in vielen verschiedenen Städten und unterschiedlichen Staaten der USA. Sie arbeitete als Kosmetikerin, Programmiererin, Pfarramtssekretärin und Datenbank-Administratorin. Letztendlich ließ sie sich mit ihrer Familie in Arizona nieder. Ihrer Familie, die sie immer unterstützt, verdankt sie viele romantische und liebevolle Gedanken und Inspiration für ihre Romane. Sie können Allison Leigh eine E-Mail schreiben: allison@allisonleigh.com

1. KAPITEL

"Küss mich."

Auf der Türschwelle des Kutscherhauses stand eine zierliche Frau mit brauner Lockenmähne. Gabriel Gannon starrte sie an. "Wie bitte .?"

Er kam nicht dazu, den Satz zu beenden. Die junge Frau zog ihn so heftig an sich, dass er sich vor Überraschung nicht wehrte.

Sie presste die Lippen an seinen Mund. "Küss mich", murmelte sie. "Und um Himmels willen, zieh eine gute Show ab."

Eine gute Show? Er legte er die Hände um ihre Taille. Natürlich hatte er die Frau schon mal gesehen. Sie war die neue Mieterin. Seine Großmutter - Fiona Gannon - hatte die alte Remise auf ihrem Anwesen in Seattle an sie vermietet.

Es kostete ihn seine ganze Willenskraft, der Frau nicht über die Hüften zu streicheln, die Hände auf ihren Po zu legen und sie noch enger an sich zu ziehen. Oder sie mit dem Rücken gegen die geöffnete Haustür zu drücken. Die Tür, die er eigentlich gerade reparieren sollte. Und dafür zu sorgen, dass die Show erst richtig gut wurde .

Sie stieß einen gedämpften Seufzer aus und öffnete den Mund. Gleichzeitig zerzauste sie ihm das Haar. Sogar durch die Kleidung hindurch konnte er ihre Brüste spüren - und wie ihr Herz raste.

Er konnte nur noch an eines denken: Wo war das nächste Bett? Oder ein Sofa. Oder der Fußboden.

Er machte einen Schritt. Dann noch einen. Über die Türschwelle.

"Bobbie?", fragte jemand hinter ihm. "Was ist hier los?"

Mühsam riss Gabe sich von der Küsserin los. Aus grauen Augen mit überaus langen Wimpern warf sie ihm einen überraschten Blick zu. Dann blinzelte sie und drehte sich zu dem Mann um, der sie unterbrochen hatte.

"Tim." Ihre Begrüßung klang so atemlos, wie Gabe sich fühlte. "Was machst du denn hier?"

Gabe schaffte es nicht, sich von der Stelle zu rühren. Erstens hatte sie immer noch den Arm um ihn gelegt und presste sich mit ihren wunderbaren Rundungen so eng an ihn, dass er fast den Verstand verlor. Und zweitens war er nicht besonders scharf darauf, einem Fremden gegenüberzutreten, während ihm die Jeans im Schritt unangenehm eng war.

"Ich habe dir Blumen gebracht", sagte der Typ - Tim - und quetschte einen Strauß zwischen Gabe und dem Türrahmen hindurch.

"Oh." Bobbie ließ Gabe los, um den Strauß zu nehmen. Er nutzte die Gelegenheit und machte einen Schritt rückwärts. Aber mit der freien Hand hielt sie ihn immer noch krampfhaft fest. "Das ist wirklich lieb von dir."

So wie sie bei diesen Worten die Fingernägel in seine Handfläche bohrte, hatte er da gewisse Zweifel. Im Schutz der Blumen warf sie ihm einen panischen Blick zu. Gabe verspannte sich. Diesmal hatte das allerdings nichts mit den ersten Regungen von Lust und Leidenschaft seit Jahren zu tun.

Er wandte sich dem Eindringling zu und legte gleichzeitig wie selbstverständlich den Arm um Bobbies Schultern.

Tim wirkte nicht sehr bedrohlich. Braunes Haar. Braune Augen. Zerknitterte beigefarbene Hosen und ein marineblauer Pullover.

Aber Bobbie hatte wirklich Angst. Kein Zweifel. Deshalb zog Gabe sie besitzergreifend an sich. Das konnte dem anderen nicht entgehen. "Wer ist das, Süße?"

"Tim. Tim Boering." Der Mann streckte die Hand aus. Offensichtlich ließ er sich nicht so leicht abschrecken, wie Gabe gehofft hatte. "Und Sie?"

"Das . das ist Gabriel Gannon", sagte Bobbie endlich. Sie versuchte fröhlich zu klingen, aber ihre melodische Stimme hörte sich schrill und fast erstickt an. "Gabriel, Tim ist . ein Freund von Onkel Harry."

Gabe nickte. Als ob er wusste, wer in aller Welt ihr Onkel war.

"Nicht nur ein Freund von Mr. Hunt, hoffe ich." Tim sah Gabe mit zusammengekniffenen Augen an, bevor er Bobbie ein gewinnendes Lächeln schenkte. "Wir haben doch letztes Wochenende einen wunderbaren Tag zusammen verbracht."

"Nur ein bisschen Sightseeing", unterbrach Bobbie ihn. "Onkel Harry hat mich gebeten, Tim die Stadt zu zeigen, weil er gerade erst hergezogen ist aus ." Sie verstummte und sah Tim fragend an.

"Aus Minneapolis", sagte Tim. Sein Blick sagte eindeutig, dass er in Gabe einen Konkurrenten sah. "Sie sind wohl ein alter Freund von Bobbie?"

Gabe lächelte. Die Anspielung auf sein Alter, er war offensichtlich älter als Tim - und Bobbie! - amüsierte ihn. Wieder sah sie mit flehendem Augenaufschlag zu ihm auf. "So was in der Art", murmelte Gabe mit leiser Stimme . und intimem Tonfall.

Ihre Augen weiteten sich. Das kühle, angsterfüllte Grau wurde warm und weich. Dann blinzelte sie plötzlich und schaute weg. Sie fuhr sich mit der Zunge über die verführerisch geschwungenen Lippen und errötete.

"Ach so", sagte Tim langsam. "Vielleicht kann ich dich ja bei Gelegenheit mal anrufen."

Unschlüssigkeit zählte nicht zu Tims Charaktereigenschaften.

Bobbie schien nicht mehr zu wissen, was sie sagen sollte. "Ich, also, ich ."

Tim schaute von Bobbie zu Gabe und wieder zurück. "Ich wollte wirklich nicht aufdringlich sein. Mr. Hunt hat nur den Eindruck erweckt, dass du zurzeit Single bist." Beim Lächeln zeigte er sämtliche Zähne. "Letztes Wochenende hat das auf mich auch so gewirkt."

Gabe dachte an die Tür, die er reparieren musste, bevor er seine Kinder abholen konnte. Wenn Bobbie den Kerl nicht bald loswurde, würde das alles mehr Zeit kosten, als er hatte.

"Dafür dürfen Sie mir die Schuld geben", sagte er gleichmütig. Mit einem Finger hob er Bobbies Kinn an. "Ein Missverständnis, fürchte ich."

Er senkte den Kopf und küsste sie.

Als er wieder aufsah, glitzerten ihre grauen Augen silbrig. Er hatte noch nie eine Frau mit so ausdrucksvollen Augen gekannt. Faszinierend. Jedenfalls für einen Mann, der Zeit für so etwas hatte.

Und die hatte er nicht.

Er streichelte mit dem Daumen über die Lippen, die er gerade geküsst hatte. Einzig und allein, um für Tim eine gute Show abzuliefern. Nicht einmal sich selbst gegenüber würde er zugeben, dass er dabei so etwas wie Bedauern verspürte. "Aber jetzt ist alles wieder gut, oder?"

Sie nickte hastig. "Oh ja. Wir . also, in guten und in schlechten Zeiten und so weiter." Sie errötete noch mehr, als sie Tim anstrahlte.

"Ich verstehe." Tims Lächeln gefror. "Na dann, herzlichen Glückwunsch." Er nickte Gabe kurz zu, und dann drehte er sich auf dem Absatz um.

Gabe beugte sich über Bobbies braune Lockenmähne. "Du willst ihm wohl nicht nachlaufen und ihn aufhalten?"

Sie seufzte lautlos und schaute zu ihm auf. "Ich . nein." Sie presste die Lippen zusammen. Weich und rosig. Sanft gerundet.

Und jetzt wusste er, dass sie süßer schmeckten als Erdbeeren im Sommer.

Er musste sich beherrschen, um Bobbie nicht noch mal zu küssen. Stattdessen lehnte er sich an den Türrahmen und deutete mit einem Kopfnicken auf die Blumen. "Erinnere mich daran, dir nie Rosen zu schenken."

Wieder wurde sie rot und starrte den Strauß an, als ob sie ihn ganz vergessen hätte. "Es liegt nicht an den Rosen", versicherte sie ihm und streichelte behutsam die rosa Blüten. "Ich mag Blumen. Und das tut mir alles ja so leid."

Das konnte Gabe von sich selbst nicht behaupten. "Von einer hübschen Frau geküsst zu werden, ist nicht das Schlimmste, was mir je passiert ist."

Sie riss die Augen auf. Wieder fiel ihm auf, was für außergewöhnliche Augen sie hatte. Im Moment silbergrau wie ein Wintermorgen.

"Danke." Ein Grübchen zeigte sich in ihrer Wange und verschwand wieder.

"Nur damit ich Bescheid weiß - wenn es nicht an den Rosen liegt, was ist so schlimm an dem Typen?"

"Langweilig." Sie seufzte und schüttelte den Kopf, dass ihre braunen Locken nur so flogen. "Und ehrlich, ich habe ihn nicht ermutigt. Wir haben ein paar Stunden zusammen verbracht und einige Sehenswürdigkeiten abgeklappert. Seither bemühe ich mich, seinen Anrufen auszuweichen."

"Hast du schon mal daran gedacht, ihm einfach zu sagen, dass du nicht interessiert bist?"

Sie runzelte die Stirn. "Das habe ich doch versucht!" Sie schnaubte, als er ihr einen zweifelnden Blick zuwarf. "Wirklich. Aber das ist nicht so einfach, wie du denkst. Und ich wollte ihn nicht beleidigen. Schließlich ist er ein Freund von Onkel ."

"Harry", beendete Gabe den Satz für sie.

"Genau."

"Na, dann hoffe ich, dass dein Onkel Harry nicht zu viele Freunde hat, mit denen er dich verkuppeln will."

"Nein, nein, nein." Ihre Locken wirbelten. "So etwas tut Onkel Harry nicht. Ich habe ihm nur einen Gefallen getan. Mehr nicht."

"Na dann." Er klopfte mit dem Stiel seines Hammers an den Türrahmen. "Richte deinem Onkel Harry meinen Dank aus. Wer auch immer Onkel Harry ist."

Diesmal lief sie hochrot an. "Alles in allem bist du wirklich äußerst galant."

"Das würde meine Großmutter auch von mir erwarten", versicherte er ihr trocken.

"Stimmt. Fiona hat mir von dir erzählt. Aber wir sind uns noch nicht offiziell vorgestellt worden." Sie nahm die Blumen unter den Arm und streckte die Hand aus. "Ich bin Bobbie Fairchild."

Er nahm ihre Hand. "Gabe Gannon. Es war schön, Sie zu küssen, Bobbie Fairchild."

Sie lachte. "Ich habe es wohl verdient, dass du mich jetzt aufziehst."

Wenn er lange genug damit...

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